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HessenHessen setzt auf mehr KI-Kompetenzen von Schülern

01.09.2026, 16:13 Uhr
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Künstliche Intelligenz wird künftig im Job immer wichtiger – wie im Detail, ist aber noch unklar. Wie reagiert das Land in den Schulen auf diese Herausforderungen?

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessen will seine Schülerinnen und Schüler mit ausgewählten Schlüsselkompetenzen auf eine noch unklare Zukunft mit mehr Künstlicher Intelligenz vorbereiten. "Ein Kind, das heute eingeschult wird, übt vielleicht später einen Beruf aus, den wir noch gar nicht kennen", sagte Kultusminister Armin Schwarz (CDU) im Wiesbadener Landtag.

Manche Berufe würden verschwinden, weil KI und Algorithmen künftig teils effizienter und billiger arbeiten könnten als Menschen. "Niemand weiß genau, was kommt", hieß es weiter in einer Regierungserklärung des Ministers wenige Wochen nach dem Start des neuen Schuljahres. Sicher sei nur, was Kinder in Zukunft für eine Arbeitswelt mit mehr KI brauchten: "Deutsch, Mathematik, Medienbildung und Urteilsvermögen."

Selbst entscheiden oder für sich entscheiden lassen?

Nur wer diese Fähigkeiten beherrsche, könne Künstliche Intelligenz kompetent nutzen – ohne von ihr abhängig zu sein. "Wer sie nicht beherrscht, entscheidet nicht mehr selbst – es wird für ihn entschieden", betonte Schwarz. Das KI-Zeitalter mache die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler wichtiger denn je.

Genau deshalb habe die schwarz-rote Landesregierung ihr neues Bildungspaket als "Kraftpaket" präsentiert. Es soll unter anderem Schlüsselfähigkeiten wie Deutsch, Mathematik und den sicheren Umgang mit Social Media fördern. Beispielsweise ist vom Schuljahr 2028/2029 an in der ersten Klasse eine zusätzliche Deutschstunde geplant. Bereits vom kommenden Schuljahr an soll im vierten Jahrgang ein verpflichtender Medienführerschein eingeführt werden.

Quelle: dpa

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