Mecklenburg-VorpommernCorona: Spielbanken verzeichnen weniger Gäste

Die Casinos Mecklenburg-Vorpommerns mussten in der Corona-Pandemie wochenlang schließen. Seit fast vier Monaten dürfen sie wieder öffnen. Eine Bilanz fällt gemischt aus.
Rostock (dpa/mv) - Nach der Corona-Zwangspause verzeichnen Spielbanken in Mecklenburg-Vorpommern weniger Besucher. Vor der zwischenzeitlichen Schließung besuchten etwa 15 Prozent mehr Gäste am Tag die Casinos, wie die Spielbanken MV auf Anfrage mitteilten. Derzeit kommen den Angaben zufolge rund 250 Gäste täglich in die landesweit vier Standorte in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Stralsund.
Der Standort in Rostock sei erst vor wenigen Monaten eröffnet worden, sei daher nicht von der Corona-Zwangspause betroffen gewesen. Die anderen drei Spielbanken haben demnach seit dem 15. Juni wieder geöffnet, die Öffnungszeiten haben sich dort nicht verändert. Die Zahl der Automaten sei insgesamt um rund zehn Prozent reduziert worden, damit der Abstand eingehalten werden könne.
Die drei von den Einschränkungen betroffenen Standorte haben den Angaben zufolge durch die Corona-Zwangspause rund zwei Millionen Euro Umsatzeinbußen verzeichnet. Dennoch sieht Geschäftsführer Thomas Fritz die Spielbanken auf einem guten Weg. Während der Schließungen seien die monatlichen Kosten etwa stark zurückgegangen. An den vier Standorten arbeiten laut Fritz 61 Frauen und Männer.