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Mecklenburg-VorpommernDie Segel sind gesetzt – 35. Hanse Sail in Rostock eröffnet

06.08.2026, 13:00 Uhr
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Wer das maritime Flair im Rostocker Hafen hautnah erleben möchte, kann dies ab heute bei der diesjährigen Hanse Sail tun. Dabei ist das Event mehr als ein Besuchermagnet.

Rostock (dpa/mv) - Zum 35. Mal ist in Rostock die Hanse Sail eröffnet worden. Beim viertägigen und nach Aussagen der Veranstalter "größten, jährlich stattfindenden Traditionsseglertreffen der Welt" werden Hunderttausende Besucherinnen und Besucher und etliche Traditionsschiffe erwartet. Auf vielen kann man selbst mitfahren.

"Die Hanse Sail ist weit mehr als ein maritimes Volksfest", sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Blank (parteilos) laut einer Mitteilung. "Sie macht sichtbar, was Mecklenburg-Vorpommern auszeichnet: eine starke maritime Tradition, leistungsfähige Häfen, innovative Unternehmen und hervorragende Perspektiven für Wachstum und Beschäftigung."

Schwesig: Gute Aussichten für maritime Wirtschaft

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sprach bei der Eröffnung der Traditionstage von guten Perspektiven für die maritime Wirtschaft im Land. "Der Rostocker Hafen konnte im ersten Halbjahr erneut einen Umschlagrekord bekanntgeben", betonte sie einer Mitteilung zufolge. Sie nannte demnach auch den Milliardenauftrag für die Neptun-Werft für den Bau einer großen Konverterplattform und den Bau des maritimen Gewerbeparks in Warnemünde.

Trotz Rückgängen beim Umschlag von Rohöl und Getreide hatte die Hafengesellschaft Rostock Port im Juli gemeldet, dass in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 15,9 Millionen Tonnen Fracht über die Kaikanten des Rostocker Überseehafens gingen – ein Rekord.

Die maritime Wirtschaft zählt laut Ministerium zu den Schlüsselbranchen im Land. Mit dem Rostocker Hafen verfüge MV über den größten deutschen Ostseehafen. Er habe im Transeuropäischen Verkehrsnetz und als logistischer Knotenpunkt für den Verkehr nach Skandinavien und ins Baltikum eine zentrale Bedeutung für Wirtschaft, Versorgungssicherheit und die Energiewende.

Quelle: dpa

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