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Mecklenburg-VorpommernEnkeltrick in Rostock in letzter Sekunde verhindert

07.08.2021, 11:50 Uhr
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(Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild)

Rostock (dpa/mv) - Eine 69-Jährige in Rostock wäre beinahe Opfer eines ausgeklügelten Enkeltricks geworden. Mindestens drei Männer hatten die Frau am Freitag mehrfach angerufen und zu einer Geldübergabe überredet, teilte die Polizei am Samstag mit. So hätten ein vermeintlicher Polizist, ein Pflichtverteidiger und ein Haftrichter den gesamten Tag über abwechselnd mit ihr telefoniert. Ihr Sohn säße in Untersuchungshaft, weil er bei einem Verkehrsunfall ein kleines Mädchen schwer verletzt habe. Nun sei eine fünfstellige Kaution fällig, so die Betrüger.

Die 69-Jährige hob den Betrag bei einer Bank ab und begab sich für die Übergabe zu einem Supermarkt in Rostock-Südstadt, wo ein Kollege des angeblichen Pflichtverteidigers auf sie wartete. Nach Polizei-Angaben wurde sie dort von dem Filialleiter darauf hingewiesen, dass es sich um Betrug handeln könnte. Daraufhin rief die Frau die Polizei und erstattete Anzeige. Der Betrüger flüchtete. Wie ein Sprecher der Polizei am Samstag sagte, verlief die Fahndung bislang erfolglos.

© dpa-infocom, dpa:210807-99-755919/2

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