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Mecklenburg-VorpommernFall Fabian: Großvater der Angeklagten sagt nicht aus

06.08.2026, 09:57 Uhr
Nach-einer-Prozesspause-wird-die-Verhandlung-im-Fall-des-getoeteten-achtjaehrigen-Fabian-aus-Guestrow-nun-fortgesetzt
(Foto: Danny Gohlke/dpa)

Eigentlich sollte diese Woche im Prozess um den getöteten achtjährigen Fabian der Großvater der Angeklagten aussagen – daraus wird nun nichts. Es ist aber noch eine andere Verwandte geladen.

Rostock (dpa/mv) - Entgegen vorheriger Planungen wird im Mordprozess im Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow diese Woche nicht der Großvater der Angeklagten aussagen. Der ursprünglich für Freitag geladene Mann mache von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch, teilte das Landgericht Rostock auf Anfrage mit.

Der Mammutprozess zum Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow wird seit Donnerstag nach einer vierwöchigen Pause fortgesetzt. Für Donnerstag sind mehrere Zeugen geladen. So soll unter anderem die Schwester der wegen Mordes angeklagten Frau aussagen.

Die Staatsanwaltschaft wirft der 30 Jahre alten Angeklagten vor, Fabian am 10. Oktober 2025 an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt zu haben. Das Motiv soll demnach mit ihrer Beziehung zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende zusammenhängen. Donnerstag ist der mittlerweile 20. Prozesstag.

Quelle: dpa

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