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Nordrhein-WestfalenAndrich sieht Kapitänswechsel "nicht so negativ" und kämpft

06.09.2026, 05:48 Uhr
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Mit seiner Absetzung als Spielführer geht Leverkusens Ex-Kapitän Robert Andrich souverän um. Mit einer Nebenrolle will sich der 31-Jährige aber dennoch nicht abfinden.

Leverkusen (dpa/lnw) - Robert Andrich sieht keinen Grund, aus dem Wechsel auf der Kapitänsposition bei Bayer Leverkusen ein großes Thema zu machen. "Für mich ist das jetzt nicht so negativ, wie es vielleicht dargestellt wird", sagte der Ex-Kapitän nach seinem 200. Pflichtspiel für die Werkself beim 4:0 gegen Union Berlin bei Sky. Vor der Saison hatte sich Leverkusens neuer Trainer Carles Martínez für Edmond Tapsoba als neuen Spielführer entschieden.

"Ich bin der Meinung, ein Kapitän sollte nun mal die meiste Zeit auf dem Platz stehen. Und wenn der Trainer der Meinung ist, das wird dieses Jahr bei mir vielleicht ein bisschen weniger als im letzten Jahr, dann ist es für mich völlig okay", betonte Andrich. Neben der Abgabe der Kapitänsbinde war dem 19-maligen deutschen Nationalspieler mit Blick auf eine mögliche geringere Spielzeit auch ein Wechsel nahegelegt worden.

Andrich will sich mit Nebenrolle nicht abfinden

"Mit den sportlichen Ambitionen, die ich habe, ist es natürlich nicht so einfach, wenn man hört, dass man zunächst eine Nebenrolle spielt", sagte der 31-Jährige. "Aber wie man sieht, bin ich noch hier in Leverkusen und werde mich jetzt auch nicht ergeben und sagen: Ja, dann ist es halt so. Ich bin weiterhin sauer, wenn ich nicht spiele." Für ihn sei es die "die unruhigste Saisonvorbereitung überhaupt" gewesen, betonte er.

Zugleich räumte Andrich ein, dass die Kommunikation mit Martínez noch besser werden könne und stellte aber auch klar: "Ich finde, wir sollten jetzt wirklich langsam mal weg davon, dass wir nur über mich sprechen und mit dem Trainer und mir." Auf den Rückhalt der Fans kann sich Andrich ohnehin verlassen. Bei seiner Einwechslung in der 70. Minute wurde der Mittelfeldspieler in der BayArena mit großem Applaus auf dem Rasen empfangen.

Quelle: dpa

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