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Nordrhein-Westfalen Eskalierter Tuningtreff: Polizei für Null-Toleranz-Strategie

Ein Polizist steht bei dem Feuer vor einem Streifenwagen.

(Foto: Albrecht/7aktuell/dpa)

Castrop-Rauxel (dpa/lnw) - Nach Ausschreitungen bei einem Treffen der Tuning- und Raserszene im Kreis Recklinghausen mit einer Verletzten und einem in Richtung eines Streifenwagens geworfenen Brandsatz hat die Polizei verstärkte Kontrollen angekündigt. "Diejenigen, die Polizistinnen und Polizisten angreifen und Verletzungen anderer in Kauf nehmen, sind Straftäter und wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen sie vorgehen", erklärte Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen am Montag.

Der Einsatz am Freitagabend an der Autobahn 42 in Castrop-Rauxel habe einmal mehr gezeigt, dass die Kontrollen der Raser- und illegalen Tuningszene notwendig seien und dass über deren Notwendigkeit nicht mehr diskutiert werden müsse. "Mit einer Null-Toleranz-Strategie werden wir auch in Zukunft intensiv auf den Straßen unterwegs sein."

An dem Treffen hatten nach Angaben der Polizei in der Spitze etwa 1000 Menschen mit 500 Fahrzeugen teilgenommen. Aus der Menge heraus sei mit Böllern geworfen worden. Eine 21-Jährige wurde dadurch im Gesicht verletzt. Der Molotowcocktail wiederum verfehlte das Polizeiauto, hierbei kam der Mitteilung zufolge niemand zu Schaden. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Quelle: dpa

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