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Nordrhein-WestfalenNeue Park&Ride-Plätze in Bonn ergänzen kostenlosen ÖPNV

17.06.2026, 11:01 Uhr
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Nach der Sperrung der Bonner Nordbrücke ist seit Montag der Nahverkehr in der Stadt gratis. Zudem sollen neue Park&Ride-Plätze mehr Menschen in den ÖPNV bringen. Sind Bahnen und Busse schon überfüllt?

Bonn (dpa/lnw) - Nach der Sperrung der Autobahnbrücke im Bonner Norden hat die Stadt zwei neue Park&Ride-Plätze angekündigt, um den seit Montag kostenfreien Nahverkehr zu ergänzen. Ab Montag (22. Juni) können die Stellplätze kostenlos genutzt werden, wie die Stadt mitteilte. Sie befinden sich an folgenden Orten:

  • Am ehemaligen Landesbehördenhaus stehen über die Zufahrt Nahum-Goldmann-Straße etwa 180 Stellplätze zur Verfügung, über die Zufahrt Olof-Palme-Allee weitere 60 Plätze. An der Haltestelle Olof-Palme-Allee besteht Anschluss zu den Stadtbahnlinien 16, 63, 66, 67 und 68.

  • Ein weiterer P&R-Platz steht in Ramersdorf an der Oberkasseler Straße 2, dem künftigen Interim für das Stadthaus, ab Montag ebenfalls bereit. Hier wird es zunächst 45, ab Juli 85 kostenlose Stellplätze geben. Über die Haltestelle Ramersdorf besteht Anschluss an die Linien 62, 63, 65, 66 und 68.

Die neuen Parkplätze sollen wohl noch mehr Menschen dabei helfen, den seit Montag kostenfreien Nahverkehr zu nutzen, damit die höchst angespannte Verkehrslage durch die Sperrung der Bonner Nordbrücke etwas entschärft wird.

Was bringt der kostenlose Nahverkehr bislang?

Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte die Stadt Bonn, dass die Nachfrage nach dem kostenfreien Nahverkehr weitgehend gut angelaufen ist. "Bislang sind die Busse und Bahnen nicht zu 100 Prozent ausgelastet. Viele Menschen sind zudem aufs Rad umgestiegen. Es gibt trotzdem weiterhin Staus und Engpässe", teilte eine Stadtsprecherin mit. Die Situation werde permanent beobachtet und die Maßnahmen würden angepasst.

Die Bonner Nordbrücke ist Teil der A565 und die wichtigste Ost-West-Verbindung der Region. Vor zwei Wochen war die vielbefahrene Autobahnbrücke über den Rhein aber wegen neu entdeckter Schäden bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt worden. Für die Region war das ein Schock. Ob die Brücke noch einmal freigegeben wird, ist aktuell unklar, es wird mit einer Entscheidung in den nächsten Tagen gerechnet.

Quelle: dpa

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