Rheinland-Pfalz & SaarlandLand investiert viele Millionen in drei Polizei-Standorte

Zentrale Polizeigebäude in Mainz, Koblenz und Ludwigshafen werden grundlegend erneuert. Dafür greift das Land auf das Sondervermögen zurück.
Mainz (dpa/lrs) - Die rheinland-pfälzische Landesregierung investiert rund 253 Millionen Euro in Polizeigebäude in Mainz, Koblenz und Ludwigshafen. Finanziert würden die drei ganz unterschiedlichen Projekte aus Teilen des Sondervermögens "Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur", teilten das Kommunal- und das Innenministerium gemeinsam in Mainz mit.
"Ziel bleibt es, moderne Rahmenbedingungen für die tägliche Arbeit der Beschäftigten zu schaffen und zugleich eine Infrastruktur bereitzustellen, die den heutigen und zukünftigen Anforderungen an Sicherheit, Technik und Bürgernähe gerecht wird", sagte Innenminister Achim Schwickert (CDU). Die Gebäude setzten auch beim Klimaschutz neue Maßstäbe, ergänzte Bauminister Sven Teuber (SPD).
Polizeipräsidium Mainz mit Begegnungsraum für die Öffentlichkeit
In Mainz soll das Polizeipräsidium in das denkmalgeschützte ehemalige Telegraphenamt (Telehaus) einziehen - voraussichtlich bis Ende des Jahrzehnts, hieß es. Im Erdgeschoss ist eine Kantine geplant, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Mit dem Umzug werde Platz im derzeitigen Polizeigebäude für dessen Sanierung geschaffen. Ein Teil der Polizei, der nicht zum Präsidium gehöre, bleibe dort. Das Polizeipräsidium solle aber nicht zurückziehen.
In Ludwigshafen wird schon gebaut
In Koblenz soll der Kauf des Dornbachhauses die grundlegende Sanierung des technisch veralteten Polizeipräsidiums am Moselring ermöglichen. Einen Zeitplan dafür gebe es aber noch nicht. Nach der Sanierung sollen die Beschäftigten des Präsidiums wieder in das Gebäude ziehen. Das neu gekaufte Dornabachhaus werde dann anderweitig genutzt.
In Ludwigshafen entsteht bereits ein modernes Polizeigebäude als Ersatz für das aus den 1930er Jahren stammende Haupthaus. Der Rohbau soll bis Ende des Jahres fertig sein und zählt zu den größten Bauvorhaben des Landes.