Sachsen-AnhaltMedizin der Zukunft im Fokus bei "Silbersalz"-Festival

Mehr als 100 Programmpunkte rund um Gesundheit und Selbstverbesserung erwarten Besucherinnen und Besucher beim "Silbersalz"-Festival in Halle. Den Auftakt macht eine spektakuläre Kunstinstallation.
Halle (dpa/sa) - Beim diesjährigen "Silbersalz"-Festival in Halle stehen der menschliche Körper und die Medizin der Zukunft im Mittelpunkt. Unter dem Motto "Ich, verbesserlich?" soll es unter anderem um Fragen der Selbstverbesserung gehen, teilten die Veranstalter mit. Eröffnet wird die neunte Ausgabe des fünftägigen Wissenschafts-Festivals am 28. Oktober mit einer Kunstinstallation in der Konzerthalle Ulrichskirche. Bei der performativen Installation "Shrink 01995" des belgischen Künstlers Lawrence Malstaf werden zehn Freiwillige aus der Stadt in einer überdimensionalen Plastikfolie einvakuumiert und "scheinen im Raum zu schweben".
Insgesamt bespielt das Festival 15 Veranstaltungsorte in der Stadt mit über 100 Programmpunkten. In Diskussionsformaten, Filmen, Ausstellungen, Workshops und Mitmach-Veranstaltungen geht es dabei um das Thema Gesundheit in all seinen Facetten, heißt es weiter.
Direktorin von Perfall: "Menschen zum Hinterfragen ermutigen"
Das Festival solle ein Ort der Zusammenkunft und Diskussion sein, sagt Direktorin Donata von Perfall. "Es gab wohl selten einen wichtigeren Moment für die Wissensvermittlung als heute. Wir müssen uns gemeinsam dafür einsetzen, Diskurse mit Fakten und verlässlichen Informationen zu stärken und Menschen zum eigenen Denken und Hinterfragen zu ermutigen."
Zu den diesjährigen Gästen des Festivals gehören unter anderem der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, der aus Kinder- und Wissenschaftsformaten wie der "Sendung mit der Maus" bekannte TV-Moderator Ralph Caspers und die renommierte Forscherin für Post-Covid-Erkrankungen, Carmen Scheibenbogen.
Hauptförderer des "Silbersalz"-Festivals ist das Land Sachsen-Anhalt. Im Rahmen des aktuellen Wissenschaftsjahres 2026 wird das Festival zudem vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt unterstützt.