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Sachsen-AnhaltNeues Industriegebiet soll etwa 1000 Hektar groß sein

10.01.2023, 18:17 Uhr

Magdeburg (dpa/sa) - Angrenzend an die Intel-Ansiedlung in Magdeburg sollen weitere Gewerbeflächen entstehen. Magdeburg, die Stadt Wanzleben-Börde und die Gemeinde Sülzetal arbeiteten gemeinsam an der Planung des sogenannten HighTechParks, sagte ein Sprecher der Stadt Magdeburg am Dienstagabend. Insgesamt ist mit der Intel-Ansiedlung von etwa 1000 Hektar die Rede. Der Zulieferer-Park Sülzetal soll nach Angaben der Gemeinde rund 450 Hektar umfassen. Hinzu kommt eine Fläche der Stadt Wanzleben von circa 200 Hektar, die als Erweiterungsfläche für das Intel-Werk dienen soll.

Die Planungen befänden sich noch am Anfang. Eine Zweckvereinbarung der Städte müsse noch durch die jeweiligen Gemeinde- beziehungsweise Stadträte, sagte der Sprecher.

Das angrenzende Industriegebiet geht mit der Intel-Ansiedlung einher, unter anderem sollen Zulieferer hier eigene Niederlassungen aufbauen, erklärte der Sprecher. Zusätzlich würden die Flächen der Stadt Wanzleben-Börde als potenzielle Verkehrs- und Erweiterungsflächen für Intel benötigt, hieß es in der Zweckvereinbarung. Die Investitionsentscheidung Intels sei unter anderem "an die Zurverfügungstellung der vorstehend beschriebenen Gesamtflächen im Umfang von 1000 Hektar gebunden".

"Es handelt sich somit um ein Gesamtprojekt, das allein aufgrund seiner flächenmäßigen und finanziellen Dimensionen ausschließlich durch ein koordiniertes Zusammenwirken aller an der Vereinbarung beteiligten Gebietskörperschaften realisierbar ist", hieß es in der Zweckvereinbarung. Zu der Höhe der möglichen Kosten machte die Stadt keine Angaben. Auch der zeitliche Ablauf ist noch nicht klar umrissen.

Die Intel-Fläche soll laut Unternehmen rund 450 Hektar umfassen - das entspricht der Fläche von rund 620 Fußballfeldern. Zum Vergleich: Für das Autowerk von Tesla in Brandenburg waren 300 Hektar vorhanden.

Quelle: dpa

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