SachsenLichtenauer Mineralquellen legen beim Absatz deutlich zu

Der Mineralwassermarkt wächst: Lichtenauer profitiert von steigender Nachfrage nach Glas-Mehrweg und gesundheitsbewussten Verbrauchern.
Lichtenau (dpa/sn) - Die Lichtenauer Mineralquellen haben ihren Absatz im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden 2025 insgesamt 174,8 Millionen Liter Mineralwasser und alkoholfreie Erfrischungsgetränke verkauft. Das entspricht einem Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Mineralwasser und Mehrweg als Wachstumstreiber
Als wichtigste Wachstumstreiber nannte das Unternehmen das Mineralwasser-Segment sowie die gestiegene Nachfrage nach Glas-Mehrwegflaschen. Insbesondere Mehrweggebinde aus Glas hätten deutlich zugelegt.
Bundesweit entwickelte sich der Mineralwassermarkt ebenfalls positiv. Nach vorläufigen Daten des Verband Deutscher Mineralbrunnen stieg der Absatz von Mineral- und Heilwasser 2025 um 2,4 Prozent auf knapp 10,2 Milliarden Liter. Einschließlich Erfrischungsgetränken legte die Branche insgesamt um 1,2 Prozent auf 13,2 Milliarden Liter zu.
Gefragt waren zuletzt vor allem aromatisierte sowie stille Mineralwässer. Als Grund nennt der Branchenverband unter anderem ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher. Trotz des jüngsten Anstiegs liegt der Pro-Kopf-Verbrauch mit 128,8 Litern weiterhin unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie.
Unternehmensprofil und Produktion
Die Lichtenauer Mineralquellen GmbH ist nach eigenen Angaben ein selbstständiges Tochterunternehmen der Hassia Mineralquellen mit Sitz in Bad Vilbel (Hessen). Grundlage für die Produkte ist demnach ein Mineralwasser aus dem Erzgebirgischen Becken, das seit 1990 in Lichtenau gewonnen und abgefüllt wird. Täglich verlassen rund 700.000 Flaschen den Betrieb, in den Sommermonaten können es bis zu eine Million sein. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.