ThüringenFast 60 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren

Windkraft, Photovoltaik, Biomasse - bei der Stromproduktion in Thüringen haben erneuerbare Energien den deutlich größeren Anteil als fossile Energieträger wie Erdgas.
Erfurt (dpa/th) - Mehr als die Hälfte des in Thüringen ins Versorgungsnetz eingespeisten Stroms stammt aus erneuerbaren Energien. Im ersten Quartal lag der Anteil von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse bei 59,4 Prozent, wie das Statistische Landesamt unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte. Insgesamt lieferten die Erneuerbaren 1.526 Gigawattstunden (GWh) Strom - nach 1.520 GWh im Vergleichszeitraum 2025.
Dabei ging der Anteil des aus Photovoltaik-Anlagen eingespeisten Stroms um 5,1 Prozent zurück, während Windstrom um 7,2 Prozent zulegte – laut Landesamt jeweils witterungsbedingt. Windkraft macht mehr als die Hälfte des eingespeisten Stroms aus regenerativen Energien aus, der Anteil von Photovoltaik und Biomasse liegt bei jeweils um die 20 Prozent.
Ein Fünftel der Stromproduktion aus Erdgas
40,6 Prozent oder 1.041,3 GWh des im Januar, Februar und März eingespeisten Stroms stammten aus konventionellen Energieträgern. Ein relevanter Faktor bleibt dabei Erdgas, das einen Anteil von 22,8 Prozent an der gesamten Stromeinspeisung hat. Gegenüber dem Vergleichsquartal 2025 ging die aus Erdgas einspeiste Menge aber von 606,8 GWh auf 585 GWh in den ersten drei Monaten dieses Jahres zurück. Insgesamt speisten Thüringer Stromerzeuger im ersten Vierteljahr 2.567,5 Gigawattstunden Strom in das Versorgungsnetz ein.