Aqua20 Pro Ultra Roller 180 Grad! Dreames neuer Saugroboter macht ordentlich Dampf
%20Complete%20180%C2%B0C%20High-Temp%20Steam.webp)
Dreames neuer Aqua20 Pro Ultra will Flecken jetzt mit bis zu 180 Grad heißem Dampf zu Leibe rücken – und legt auch an anderen Stellen nach.
Ab sofort ist der Premium-Saug-Wisch-Roboter Aqua20 Pro Ultra Roller (X/S) Complete des chinesischen Herstellers Dreame auf dem Markt erhältlich. Neben einer Dampffunktion bekommt der Saug- und Wischroboter unter anderem eine weiter ausfahrbare Wischwalze, mehr Klettertalent und eine KI-gestützte Hinderniserkennung. Der reguläre Preis liegt bei 1.499 Euro – zum Start gibt es allerdings einen Rabatt.
Das heiße Highlight: Dreame wischt jetzt mit Dampf
Die auffälligste Neuerung ist die Hochtemperatur-Dampfreinigung. Der Aqua20 Pro Ultra erzeugt laut Dreame bis zu 180 Grad heißen Dampf, der über vier Auslässe auf den Boden gelangt. In Kombination mit heißem Wasser, einer mit 300 Umdrehungen pro Minute rotierenden Wischwalze und 18 Newton Anpressdruck sollen so auch eingetrocknete Fett-, Kaffee- oder Schmutzflecken leichter gelöst werden.
Die wichtigsten Features im Überblick:
Dampfreinigung: bis zu 180 Grad heißer Dampf
Wischwalze: bis zu 8 Zentimeter seitlich ausfahrbar
Kletterfunktion: Hindernisse von bis zu 10 Zentimetern
Saugleistung: maximal 40.000 Pa laut Hersteller
Navigation: KI-Erkennung von mehr als 320 Objekttypen
100-Grad-Reinigung: Heißwasser-Selbstreinigung der Wischwalze in der Station
Mit 1.499 Euro spielt der Neuzugang allerdings ganz oben im Markt mit. Umso interessanter ist der Launch-Zeitraum: Wer das neue Modell ohnehin ins Auge fasst, bekommt es in den ersten zwei Wochen nach Verkaufsstart für 300 Euro weniger.
Praktisch: Während des Wischens wird die Walze kontinuierlich mit Frischwasser versorgt. Dreame wirbt außerdem mit einer Bakterienentfernungsrate von 99,999 Prozent und vollständiger Fleckenentfernung unter den jeweiligen Testbedingungen. Im Alltag können die Ergebnisse je nach Boden und Verschmutzung abweichen.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Kanten und Hindernisse: Dreame legt nach
Eine weitere Neuerung steckt in der ausfahrbaren Wischwalze. Sie soll sich bis zu acht Zentimeter seitlich aus dem Roboter schieben, um näher an Kanten und schwer erreichbare Stellen zu gelangen. Beim Vorgängermodell Aqua10 waren es noch bis zu vier Zentimeter.
Auch bei Türschwellen gibt es ein Upgrade. Das sogenannte ProLeap-System soll Hindernisse von bis zu zehn Zentimetern überwinden können. Der Aqua10 kommt laut Hersteller auf maximal acht Zentimeter. Wie hoch der Roboter tatsächlich klettern kann, hängt allerdings auch von Form und Aufbau des Hindernisses ab.
Beim Saugen stehen maximal 40.000 Pa zur Verfügung. Neu gegenüber dem Vorgänger ist außerdem eine Anti-Tangle-Seitenbürste, die das Verheddern von Haaren reduzieren soll.
Auch die Station macht die Arbeit selbst
Für die Orientierung setzt Dreame auf eine 360-Grad-Kartierung und das KI-gestützte OmniSight-System mit zwei Weitwinkelkameras. Mehr als 320 verschiedene Objekttypen soll der Haushaltshelfer so erkennen. Zusätzlich soll er Verschmutzungen wie Tierhaare, Partikel oder helle Flüssigkeiten identifizieren – und seine Reinigungsstrategie entsprechend anpassen. Nach dem Putzen übernimmt die PowerDock-Basisstation einen Großteil der Wartung. Sie leert den Roboter, trocknet die Wischkomponenten und reinigt die Walze mit bis zu 100 Grad heißem Wasser.
Wichtig: Die 180 Grad beziehen sich auf den Dampf bei der Bodenreinigung, die 100 Grad auf die Heißwasserreinigung in der Station.
Konkurrenz-Vergleich: Roborock setzt auf flaches Design
In derselben Premiumklasse tritt Dreame unter anderem gegen den Roborock Saros 20 an. Die beiden Modelle setzen dabei teilweise unterschiedliche Schwerpunkte: Auf dem Papier bietet der Dreame mit 40.000 Pa die höhere maximale Saugleistung; für den Saros 20 werden 36.000 Pa angegeben. Auch bei Hindernissen unterscheiden sich die Herstellerangaben: Dreame nennt für sein neues Flagschiff bis zu zehn Zentimeter, Roborock will mit dem Saros 20 bis zu 8,8 Zentimeter überwinden.
Dafür spielt der Saros 20 einen anderen Trumpf aus: Mit einer Gehäusehöhe von nur 7,98 Zentimetern ist er besonders flach gebaut. Flexible Bauteile an der Vorderseite sollen zusätzlich dabei helfen, unter niedrige Möbel zu gelangen.
Bei der automatischen Wartung verfolgen beide Hersteller einen ähnlichen Ansatz: Die jeweiligen Basisstationen übernehmen zahlreiche Reinigungsschritte und können die Wischkomponenten mit bis zu 100 Grad heißem Wasser säubern.

