Direkt 200 Euro sparenDer stärkste Anker-Speicher bisher: Kleines Kraftwerk startet mit sattem Rabatt

Die Solix Solarbank Max erscheint im Oktober, das Speicher-Flagschiff aus dem Hause Anker kann den Strom einer kompletten Solaranlage aufnehmen. Wer sich beim Anbieter Kleines Kraftwerk registriert, kann sich 200 Euro Vorab-Rabatt sichern.
Balkonkraftwerke sind preiswert und unkompliziert, doch stoßen bei einem hohen Strombedarf im Haus an ihre Grenzen. Wer eine Wärmepumpe hat, regelmäßig sein E-Auto lädt oder für eine größere Familie backt, kocht, spült und wäscht, benötigt eine größere PV-Anlage inklusive Batteriespeicher. Die sind bekanntlich teuer und müssen von einem Fachbetrieb installiert werden. Und genau hier setzt die neue Anker Solix Solarbank Max an: Sie übernimmt einige Komfortmerkmale eines Speichers für Balkonkraftwerke, erreicht in puncto Leistung jedoch das Niveau eines echten PV-Stromspeichers.
Anker Solarbank Max: Sieben kWh Kapazität für bis zu 20 Solarmodule
Die Solarbank Max vereint Batteriespeicher und Wechselrichter in einem Gerät: Solarmodule lassen sich direkt per MC4-Kabel ans Gerät anschließen, ein zusätzlicher Solarwechselrichter ist nicht erforderlich. Mit einer Kapazität von sieben Kilowattstunden startet die Solarbank Max dort, wo viele Balkonkraftwerk-Speicher typischerweise bereits an ihre Ausbaugrenzen stoßen.
Bis zu 20 Module mit einer Gesamtleistung von bis zu zehn Kilowatt können an die Solarbank Max angeschlossen werden. Dafür stehen drei unabhängig arbeitende MPP-Tracker zur Verfügung, mit denen sich Solarmodule auf unterschiedlich ausgerichteten Dachflächen kombinieren lassen.
7 kWh Speicherkapazität, erweiterbar auf bis zu 42 kWh
Lithium-Eisenphosphat-Akku mit bis zu 10.000 Ladezyklen
Maximal 10 kWp PV-Eingangsleistung aus bis zu 20 Solarmodulen
3 MPP-Tracker, bis 4.600 Watt AC-Lade- und Entladeleistung
Separater Notstromanschluss mit bis zu 3.680 Watt
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Mit einem Gewicht von gut 75 Kilogramm ist die Solarbank Max übrigens kein kompakter Balkonspeicher mehr. Für die Aufstellung wird ein stabiler Standort benötigt – laut Anker ist ein geschützter Außeneinsatz möglich, stehendes Wasser und dauerhaft starke Witterungseinflüsse sollten jedoch vermieden werden. Die Solarbank Max kommt im Oktober auf den Markt – derzeit läuft bei Kleines Kraftwerk die Registrierung für das Early-Bird-Angebot – wer dort seine E-Mail einträgt, sichert sich 200 Euro Rabatt sowie ein gratis Smart Meter.
Viel Speicher für hohen Stromverbrauch
Bereits die sieben Kilowattstunden Kapazität dürften vielen Haushalten ausreichen, um einen großen Teil des abendlichen und nächtlichen Strombedarfs abzudecken. Ein Ausbau mit mehreren Zusatzakkus kommt dann infrage, wenn eine große Solaranlage vorhanden ist und regelmäßig viel Strom von einer Wärmepumpe oder einem Elektroauto verbraucht wird.
Beim Anschluss zeigt sich der ungewöhnliche Spagat der Solarbank Max: Das System kann mit dem mitgelieferten Schuko-Stecker betrieben werden, gibt in dieser Konfiguration jedoch maximal 800 Watt an das Hausnetz ab – um im Rahmen der vereinfachten Balkonkraftwerk-Regeln zu bleiben. Damit lässt es sich wie ein Steckersolarspeicher verwenden, die hohe Leistung des Geräts wird dann allerdings nur zu einem kleinen Teil ausgeschöpft. Für mehr als 800 Watt ist eine Elektrofachkraft erforderlich. An einem geeigneten, separaten Stromkreis mit spezieller Energiesteckverbindung sind laut Anker bis zu 3.500 Watt möglich; bei einer festen Verdrahtung am Hausverteiler steigt die maximale AC-Lade- und Entladeleistung sogar auf 4.600 Watt.
Alternative für PV-Besitzer: Dickes Speicher-Paket von Zendure
Wer schon ein Balkonkraftwerk oder eine kleine Dach-PV-Anlage besitzt und einen Speicher nachrüsten möchte, findet mit dem Modell Zendure SolarFlow 1600 AC+ eine preiswerte, aber in puncto Speicherkapazität dennoch üppige Lösung. Der AC-gekoppelte Speicher benötigt keine direkte Verbindung zu den Solarmodulen und eignet sich daher perfekt, um eine Anlage mit bestehendem Wechselrichter nachzurüsten.
Das Basisgerät besitzt einen Lithium-Eisenphosphat-Akku mit 1,9 Kilowattstunden Kapazität, im ausgewählten Angebots-Set mit zwei Zusatzbatterien wird daraus ein Speichersystem mit über 5,5 Kilowattstunden. Und natürlich ist der Speicher Smart-Meter-kompatibel, zum Beispiel mit Geräten von Zendure, Shelly oder Everhome – einmal vernetzt, passt der Speicher seine Leistung automatisch an den aktuellen Verbrauch im Haus an.
Fazit: Echter Heimspeicher im Gewand einer Solarbank
Die Solarbank Max richtet sich vor allem an Eigenheimbesitzer, die eine neue Solaranlage planen – für ein Balkonkraftwerk mit zwei oder vier Modulen ist das System überdimensioniert. Mit sieben Kilowattstunden Startkapazität und bis zu zehn Kilowatt Peak Solarleistung stellt es eine für den Heimspeicherbereich kompakte, aber dennoch leistungsstarke Komplettlösung für PV-Anlagen dar. Hinzu kommen ein stattlicher Notstromanschluss sowie eine bedarfsgerechte Steuerung über den Smart Meter. Voraussetzung ist eine passende Anlagenplanung – denn die volle Leistung gibt es trotz Plug-in-Konzept nur mit fachgerechtem Anschluss.