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Kleine Tracker, große WirkungOktoberfest: So gehen Portemonnaie, Schlüssel & Co. nicht verloren

16.09.2026, 13:01 Uhr
Oktoberfest
Zwischen Festzelt und Riesenrad gehen Schlüssel & Co. schnell verloren. Ein Tracker kann dann helfen. (Foto: IMAGO / CHROMORANGE)

Im Gedränge auf der Wiesn sind Schlüssel, Geldbeutel oder Handtasche schnell verschwunden. Kleine Bluetooth-Tracker erhöhen die Chancen auf ein Wiederfinden.

Am 19. September startet in München das Oktoberfest 2026 – bis zum 4. Oktober drängen sich auf der Theresienwiese daher wieder Millionen Besucher. Wer mitfeiert, sollte allerdings möglichst wenig Gepäck mitbringen: Große Taschen und Rucksäcke sind auf dem Festgelände ohnehin verboten. Erlaubt sind lediglich Taschen mit höchstens drei Litern Volumen und maximal 20 × 15 × 10 Zentimetern.

Umso ärgerlicher ist es, wenn ausgerechnet die kleine Handtasche, das Portemonnaie oder der Schlüsselbund zwischen Festzelt, Riesenrad und Pommesbude verlorengeht. Abhilfe können dann kleine Bluetooth-Tracker schaffen. Sie lassen sich an Schlüssel oder Tasche befestigen beziehungsweise direkt im Portemonnaie verstauen und anschließend über das Smartphone suchen. Welche eignen sich?

Ideal fürs Portemonnaie: Ugreen FineTrack Slim im Kartenformat

Spezielle Tracker im Kreditkartenformat sind optimal für die Geldbörse: Sie können einfach in ein Kartenfach geschoben werden. Bestseller bei Amazon ist der FineTrack Slim von Ugreen, den schon über 4.700 Käuferinnen und Käufer mit durchschnittlich 4,3 von fünf Sternen bewertet haben. Die iPhone-Version arbeitet mit Apples "Wo ist?"-Netzwerk und hält laut Hersteller mit einer Akkuladung bis zu ein Jahr durch, anschließend lässt sich der flache Tracker wieder aufladen.

  • Ultradünnes Design: 1,7 Millimeter

  • Alarm: Summer mit 80 Dezibel

  • Akku: bis zu 12 Monate, magnetische Schnellladung

  • Für Apple-Nutzer: nur kompatibel mit Apples "Wo ist?"-Netzwerk

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Auch für Android-Nutzer gibt es mit dem FineTrack Slim G eine entsprechende Variante. Sie nutzt Googles Find Hub, ist ebenfalls nur 1,7 Millimeter dünn und sogar wasserfest. Sie soll mit ihrer fest verbauten Batterie sogar bis zu fünf Jahre durchhalten, ist dafür aber nicht wiederaufladbar.

  • Ultradünnes Design: 1,7 Millimeter

  • Alarm: Summer mit 80 Dezibel

  • Akku: bis zu 5 Jahre (nicht wiederaufladbar)

  • Wasserfest: nach IP68 gegen Untertauchen geschützt

  • Für Android-Nutzer: kompatibel mit Google Find Hub

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Beide Varianten lassen sich damit unauffälliger im Geldbeutel unterbringen als ein klassischer Schlüsselanhänger-Tracker. Wichtig beim Kauf ist allerdings, auf die richtige Version zu achten: Die Apple- und Android-Modelle verwenden unterschiedliche Ortungsnetzwerke und sind nicht beliebig austauschbar.

Der Klassiker: Apple AirTags für iOS-Nutzer

Für iPhone-Nutzer ist Apples AirTag die naheliegende Lösung, wenn es um den Schlüsselbund oder die Handtasche geht. Befindet sich der AirTag in der Nähe, kann er einen Ton abspielen und per iPhone-Funktion "Genaues Suchen" die Richtung und Entfernung zum Tracker angeben.

Interessant wird das System aber vor allem dann, wenn Tasche oder Geldbeutel nicht mehr in Bluetooth-Reichweite liegen. Dann kann das "Wo ist?"-Netzwerk helfen: Apple-Geräte in der Umgebung können die Position eines verlorenen AirTags erkennen und verschlüsselt an dessen Besitzer übermitteln. Auf einer gut besuchten Veranstaltung wie dem Oktoberfest kann ein solches großes Gerätenetzwerk grundsätzlich von Vorteil sein.

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Bei Apple kostet ein Vierer-Set AirTags der zweiten Generation gerade knapp 78 Euro. Passende Schutzhüllen und Anhänger verschiedener Marken gibt es ebenfalls bei Amazon.

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Android-Alternativen von Samsung und Chipolo

Wer hingegen ein Android-Smartphone verwendet, findet inzwischen eine Reihe ähnlicher Tracker, zum Beispiel für Googles Find-Hub-Netzwerk. Dabei können Android-Geräte in der Umgebung den Standort eines verlorenen Trackers erfassen und verschlüsselt an dessen Besitzer übermitteln.

Samsung bietet mit dem Galaxy SmartTag2 die passende Lösung für Besitzer kompatibler Galaxy-Geräte. Der Tracker besitzt eine austauschbare CR2032-Batterie mit einer von Samsung angegebenen Laufzeit von bis zu 500 Tagen und ist nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt. Mit einem UWB-fähigen Galaxy-Smartphone kann eine Kompassansicht zudem Richtung und Entfernung zum Tracker anzeigen. Der Tracker greift auf Samsungs "SmartThings Find"-Netzwerk zu.

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Eine andere Alternative sind beispielsweise Tracker von Chipolo. Sie können je nach Einrichtung mit Apples "Wo ist?"-Netzwerk oder Googles Find Hub verwendet werden.

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Wichtig: Tracker verhindern keinen Diebstahl

Ein Bluetooth-Tracker kann helfen, verschwundene Gegenstände wiederzufinden – aber er bietet keine Diebstahlsicherung. Er verhindert weder, dass eine Tasche gestohlen wird, noch garantiert er, dass ein verlorener Gegenstand wieder auftaucht. Die angezeigte Position kann zudem zeitversetzt sein und hängt unter anderem davon ab, ob sich kompatible Geräte in der Nähe befinden. Gerade in Menschenmengen kann der kleine Tracker aber einen entscheidenden Hinweis darauf liefern, wo Portemonnaie, Schlüssel oder Tasche geblieben sind.

Taucht der Gegenstand auch mit Tracker und Netzwerk nicht wieder auf, kann ein Besuch beim offiziellen Oktoberfest-Fundbüro helfen. Es befindet sich während der Wiesn im Deutschen Museum Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe und ist täglich von 13 bis 20 Uhr geöffnet.

Quelle: ntv.de