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3,2 Prozent ZinsenPostbank startet Tagesgeld-Neugeld-Aktion: Für wen lohnt sie sich?

14.09.2026, 17:21 Uhr
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Für wen lohnt sich die Postbank-Aktion mit erhöhtem Tagesgeldzins? (Foto: IMAGO / Wolfilser)

Die Postbank startet im Herbst erneut eine Neugeld-Aktion. Bis zu 3,2 Prozent Zinsen auf bis zu 250.000 Euro können Sparer sich jetzt sichern. Was gilt es zu berücksichtigen?

Sparer können sich jetzt gute Konditionen sichern: 3,2 Prozent p. a. (per annum / pro Jahr) für sechs Monate sind bei der Deutsche-Bank-Tochter drin. Der Zins gilt auf Gelder, die sich zuvor noch nicht auf Konten oder Depots der Postbank, der Deutschen Bank oder der Norisbank befanden. Ab 2.500 Euro bis maximal 250.000 Euro können bis zum 26. Oktober eingezahlt werden. Alle Details zum Angebot gibt es hier.

Postbank zahlt 3,2 Prozent für Neugeld

Im Rahmen einer aktuellen Neugeld-Aktion zahlt die Postbank auf ihr Tagesgeld einen Aktionszins von 3,2 Prozent pro Jahr. Dieser gilt für einen Zeitraum von sechs Monaten und für Guthaben bis maximal 250.000 Euro. Nach Ablauf der Aktion wird das Tagesgeld wieder mit dem variablen Standardzins verzinst, der derzeit bei 0,75 Prozent p. a. liegt.

Voraussetzung für den Aktionszins ist eine Neugeldeinzahlung von mindestens 2.500 Euro zwischen dem 14. September und dem 26. Oktober 2026. Das Geld muss auf ein neu eröffnetes Tagesgeldkonto oder auf das zuletzt eröffnete, bislang nicht an einer Aktion teilnehmende Tagesgeldkonto eingezahlt werden. Als Neugeld werden ausschließlich Beträge berücksichtigt, die sich vor Beginn des Aktionszeitraums weder bei der Postbank noch bei der Deutschen Bank oder der Norisbank auf Konten oder Depots befanden.

  • Zinssatz: 3,2 Prozent p. a. für sechs Monate, danach variabel (derzeit 0,75 Prozent p. a.)

  • Zinsgutschrift: quartalsweise

  • Einzahlungszeitraum: 14. September bis 26. Oktober 2026

  • Aktionszins gilt vom 1. November 2026 bis 30. April 2027

  • Anlagesumme: mindestens 2.500 Euro und maximal 250.000 Euro Neugeld

  • Voraussetzung: Einzahlung von Beträge, die sich zuvor nicht auf Konten oder Depots bei der Deutschen Bank, Postbank oder Norisbank befanden

  • Einlagensicherung: gesetzlich bis 100.000 Euro pro Kunde, zusätzlich freiwilliger Einlagensicherungsfonds

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Tagesgeldzinsen bei der Postbank
3,2 Prozent p. a. für sechs Monate

Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollten sich etwa die Zinsen von den hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter sie nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.

Als Neugeld gilt Guthaben, das während des Einzahlungszeitraums auf das neu oder zuletzt eröffnete Tagesgeldkonto eingezahlt wird und dadurch das gesamte Guthaben bei der Postbank erhöht. Für die Berechnung werden sämtliche Ein- und Auszahlungen auf Giro-, Spar-, Tagesgeld- und weiteren Konten berücksichtigt. Maßgeblich ist die Differenz zwischen dem Gesamtguthaben zu Beginn und am Ende des Einzahlungszeitraums.

Lohnt sich das Postbank-Tagesgeld?

Die Postbank bietet mit 3,2 Prozent p. a. zwar nicht die höchsten Zinsen unter allen aktuell verfügbaren Angeboten, punktet dafür aber mit einer vergleichsweise langen Zinslaufzeit von sechs Monaten. Viele andere Banken bieten nur Laufzeiten von drei oder vier Monaten. Zudem liegt der Zinssatz über der aktuellen Inflationsrate, die das Statistische Bundesamt für August mit 2,9 Prozent beziffert. Das Tagesgeld-Angebot überzeugt also.

Wo gibt es noch höhere Tagesgeldzinsen?

Bei der Consorsbank bekommen Neukunden mit 3,6 Prozent p. a. noch etwas höhere Zinsen auf das Tagesgeld. Dafür gilt der Zinssatz nur für fünf Monate. Anschließend gilt der Standardzinssatz von derzeit einem Prozent. Die Zinsen werden vierteljährlich gutgeschrieben.

  • Zinssatz: 3,6 Prozent p. a.

  • Laufzeit: für 5 Monate

  • Aktionszins für Einlagen bis 1 Million Euro

  • Einlagensicherung: über Frankreich (A+-Bonität) für bis zu 100.000 Euro und den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken bis zu 3 Millionen Euro

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Tagesgeldzinsen bei der Consorsbank
3,6 Prozent p. a. für 5 Monate

Wichtig zu wissen: Die Consorsbank gehört zur französischen BNP Paribas, deren Einlagen bis 100.000 Euro über den Staat Frankreich (Bonität: A+) geschützt sind. Das bedeutet: Im Falle einer Bankenpleite gilt Frankreich zwar als zahlungsfähig, allerdings mit einer geringeren Garantie als Deutschland (Bonität: AAA). Zusätzlich ist die Consorsbank, ebenso wie die Postbank, Mitglied des freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, der bei Privatkonten bis zu drei Millionen Euro absichern soll.

Tipp: Altes Tagesgeldkonto kündigen

Wer etwa nach Ablauf der Zinsgarantie zu einer neuen Bank weiterzieht, sollte das nicht mehr gebrauchte Tagesgeldkonto schließen. Das wird zwar nicht bei der Schufa gemeldet wie ein Girokonto und hat daher keinen Einfluss auf den Score; bei den meisten Banken gelten jedoch ehemalige Kunden nach sechs bis 24 Monaten wieder als Neukunden – und können entsprechende Sonderkonditionen einstreichen.

Quelle: ntv.de