Der Sport-TagBVB und Ex-Boss Kehl pokern um Millionen-Abfindung
Nach der einvernehmlichen Trennung geht es zwischen Borussia Dortmund und Ex-Sportdirektor Sebastian Kehl offenbar weniger einvernehmlich um die Abfindungsfrage. Laut "Bild" liege das Thema derzeit bei den Anwälten beider Parteien. Es sei das Ziel, Kehls noch bis 2027 datierten BVB-Vertrag zeitnah aufzulösen. Dabei knirsche es allerdings noch etwas, sei aus dem Vereinsumfeld zu vernehmen. Kehl winke eine Abfindung von zwei Millionen Euro.
Offen ist nach wie vor, wo die berufliche Zukunft des 46-Jährigen liegt. Neben dem VfL Wolfsburg und dem Hamburger SV nennt "Bild" auch RB Leipzig als ein mögliches Ziel. Es sei sein Bestreben, bei seinem nächsten Arbeitgeber einen Posten in der Geschäftsführung zu ergattern. Die sofortige Trennung hatte der BVB Ende März verkündet. Die Entscheidung sei "einvernehmlich" und nach einem "sehr offenen Gespräch" gefallen, sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken damals. Als Nachfolger präsentierten die Dortmunder kurze Zeit später Ole Book. Der 40-Jährige arbeitete zuvor erfolgreich für Zweitligist SV Elversberg.