Der Sport-TagBesorgniserregend: Wie der Amateurfußball unter dem Lockdown leidet
Seit November ruht quasi das Trainings- und Wettkampfgeschehen im Amateur- und Jugendbereich. Der Amateurfußball leidet unter erheblichen finanziellen Belastungen, sorgt sich um den Nachwuchs und die Anzahl an Ehrenamtlichen und Personen im Trainerbereich. Das sind einige der Erkenntnisse aus einer Umfrage des DFB zur Situation im Amateurfußball im Zuge der Corona-Pandemie.
Einige der Daten, die sich aus der Befragung von mehr als 100 000 Personen ergaben, sind dabei besorgniserregend. Demnach hat die Verbundenheit zum Verein abgenommen, 36 Prozent stehen seit dem Beginn des zweiten Lockdowns im November überhaupt nicht in Kontakt mit ihrem Klub. Dazu sprechen 22 Prozent der Befragten von einem spürbaren Anstieg der Zahlen an Vereinsaustritten. Der für den Amateurfußball zuständige Vize Rainer Koch sagte: "Das an vielen Stellen prognostizierte Untergangsszenario gibt es für den Amateurfußball nicht, noch nicht. Klar ist aber auch: Der Basisfußball ist gezeichnet von der Corona-Krise. Es wird von Woche zu Woche schlimmer. Die Situation spitzt sich zu."