Dienstag, 13. Dezember 2022Der Sport-Tag

20:52 Uhr

DFB-Expertenrat wird heftig kritisiert

Die ehemalige Nationalspielerin Tabea Kemme hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die Zusammenstellung des Expertenrats scharf kritisiert. "Diversity at its best", kommentierte die 30-Jährige das nur aus Männern bestehende Gremium im Interview mit dem Nachrichtenportal t-online voller Ironie. Dazu bemängelte Kemme die Art und Weise der Problemlösung: "Es ist ein grobes Foul, die Lösung des Systems im System zu suchen."

Auch Nationalspielerin Almuth Schult sieht den DFB in dieser Sache auf dem falschen Weg. "Dass man nicht auf Diversität schaut, kann ich null verstehen", sagte die Torhüterin in der ARD: "Weil es auch darum geht, den DFB zukunftsträchtig aufzustellen. Der Sportdirektor ist zuständig für die Jugend, für die Frauen, für die Akademie - dann dieses Gremium aufzustellen, finde ich sehr kritisch."

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20:27 Uhr

Harte Strafe: Olympiasieger für drei Jahre gesperrt

Der amerikanische 400-Meter-Läufer Randolph Ross ist wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln für drei Jahre gesperrt worden. Wie die Integritätskommission des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics mitteilte, ist der 21 Jahre alte Staffel-Olympiasieger von Tokio 2021 wegen drei Verstößen gegen die Meldepflicht bestraft worden. Er war einen Tag vor dem 400-Meter-Wettbewerb bei der WM im Juli in Eugene in den USA zunächst vorläufig gesperrt worden. Bei den Tokio-Spielen war er im Staffel-Vorlauf am Start gewesen.

Ross habe laut der Kommission zugegeben, eine vom Meldesystem generierte E-Mail mit aktualisierten Angaben zu Aufenthaltsort und Erreichbarkeit geändert zu haben, um ein drittes Meldepflichtversäumnis innerhalb von zwölf Monaten zu vermeiden. Dieser dritte potenzielle Meldepflichtverstoß ereignete sich am 18. Juni 2022. Die Sperre gilt rückwirkend vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2025, hieß es in der Mitteilung. Darüber hinaus werden alle seine Wettkampfergebnisse seit dem 18. Juni aberkannt.

19:50 Uhr

Angst vor Straßenschlachten? Frankreich zieht 10.000 Polizisten zusammen

Frankreich mobilisiert für das WM-Halbfinale gegen Marokko an diesem Mittwoch 10.000 Polizeibeamte. Die Hälfte davon soll im Großraum Paris eingesetzt werden, kündigte Innenminister Gérald Darmanin an. Die Prachtstraße Champs-Élysée, auf der zuvor schon Tausende Fans das Weiterkommen beider Mannschaften gefeiert hatten, solle frei zugänglich sein.

Grundsätzlich gehe es darum, dass alle Menschen feiern könnten, erklärte er. Hauptaugenmerk der Polizei sei die Sicherheit, auch angesichts terroristischer Gefahren, außerdem stehe vielerorts im Land ein Wintereinbruch bevor. Beschränkungen könne es in Paris bei der Zufahrt von der Stadtautobahn in die Innenstadt geben. Genauso werde mit den Verkehrsbetrieben geschaut, dass Menschenmassen in der Hauptstadt kanalisiert würden, etwa indem einzelne Haltestellen geschlossen würden.

18:47 Uhr

NBA benennt Auszeichnungen nach ehemaligen Superstars

Die Basketball-Profiliga NBA ehrt ihre Besten mit neuen Trophäen. So erhält etwa der wertvollste Spieler (MVP) der Saison künftig die Michael Jordan Trophy, der Rookie des Jahres die Wilt Chamberlain Trophy und der beste sechste Mann die John Havlicek Trophy.

Die MVP-Trophäe, benannt nach dem sechsmaligen NBA-Champion Jordan, der als bester Basketballer der Geschichte gilt, zeigt einen goldenen Spieler, der in seinem ausgestreckten Arm einen Kristall statt eines Balles hält. NBA-Legende Jordan, der alle Titel mit den Chicago Bulls holte, wurde fünfmal als MVP ausgezeichnet. "Unsere neue Trophäensammlung feiert einige der größten und einflussreichsten Spieler der NBA-Geschichte", sagte NBA-Commissioner Adam Silver: "Da wir in jeder Saison die Topspieler der Liga ehren, zollen wir auch den Legenden Tribut, die diese prestigeträchtigen Auszeichnungen verkörpern."

Neu eingeführt wurde die Auszeichnung für den "Clutch Player of the Year", also den Unterschiedsspieler des Jahres in den entscheidenden Phasen des Spiels. Diesem wird die Jerry West Trophy überreicht.

18:21 Uhr

Bericht: Haaland hat keine Chance mehr bei Real Madrid

Erling Haaland muss seinen Traum von Spanien möglicherweise begraben, jedenfalls falls er bei Real Madrid anheuern will. Wie die spanische "Sport" berichtet, hat der Tabellenzweite von La Liga sein Interesse am norwegischen Superstar verloren. Noch vor einem guten halben Jahr galt Madrid als das nächste große Ziel des Angreifers, der ein Haus in Marbella im Wert von mehreren Millionen Euro besitzt, wo er sich im Urlaub gern aufhält.

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Doch die Königlichen, die vor dem Sommer-Transferfenster noch so intensiv um Haaland warben und sich ein Duell mit Manchester City lieferten, sollen ihn von ihrer Wunschliste gestrichen haben. Der Grund: Mit der bevorstehenden Verpflichtung des brasilianischen Supertalents Endrick wären die Madrilenen abgesichert, sobald Top-Stürmer Karim Benzema seine Fußballschuhe an den Nagel hängt.

Zuletzt hatte es immer wieder Spekulationen darüber gegeben, dass Haaland in seinem Arbeitspapier bei Manchester City eine geheime Ausstiegsklausel haben könnte, die es ihm erlaubt, sich noch vor Ablauf seines bis 2027 datierten Vertrags den Königlichen anzuschließen.

17:52 Uhr

Bayern-Star fehlt im letzten Training vor WM-Halbfinale

Bayern-Profi Dayot Upamecano und Mittelfeldspieler Adrien Rabiot haben das Abschlusstraining von Titelverteidiger Frankreich vor dem WM-Halbfinale gegen Marokko verpasst. Die beiden Profis wurden geschont und fehlten daher bei der Einheit mit dem Team, wie der französische Verband mitteilte. Ob auch ihr Einsatz in der Partie am Mittwoch (20.00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV) gefährdet ist, blieb offen.

Der 24 Jahre alte Abwehrspieler Upamecano gehört bei dieser WM ebenso zur Stammelf der Franzosen wie der 27 Jahre alte Rabiot von Juventus Turin. Frankreich spielt morgen im Al-Bait Stadion gegen Außenseiter Marokko um seinen zweiten Finaleinzug in Serie. Das Team kann als erste Mannschaft seit Brasilien 1962 den WM-Titel erfolgreich verteidigen.

17:10 Uhr

Horst Heldt regt sich über Oliver Kahns neuen Job auf

Horst Heldt sieht die Berücksichtigung von Oliver Kahn für die neue Fußball-Expertengruppe des DFB kritisch. Kahn könne kein geeigneter Teil des Gremiums sein, da er als CEO des FC Bayern München tätig ist, sagte der frühere Profi bei TV-Sender Sky. "Das beißt sich aus meiner Sicht."

Nach dem WM-Aus soll eine Gruppe um Kahn, Karl-Heinz Rummenigge, Rudi Völler, Matthias Sammer und Oliver Mintzlaff den Deutschen Fußball-Bund (DFB) bei der Aufarbeitung der WM-Pleite in Katar und der notwendigen Neuausrichtung für die Heim-EM 2024 beraten.

Kahn ist seit dem 1. Juli 2021 Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. Laut Heldt, der zuletzt als Geschäftsführer Sport beim 1. FC Köln tätig war, könne und müsse sich Kahn natürlich mit seiner Expertise einbringen, "aber in dem Zusammenhang ist er einfach deplatziert".

16:36 Uhr

DFB und Spielerberater müssen vor Bundesgerichtshof erscheinen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Spielerberatungsagentur Rogon werden im Streit um das Vermittlerreglement aus dem Jahr 2015 vor dem Bundesgerichtshof (BGH) aufeinandertreffen. Wie der "Kicker" berichtet, bestätigte der BGH einen entsprechenden Verhandlungstermin am 28. Februar 2023.

Kernpunkte des Reglements sind unter anderem die verpflichtende Bekanntgabe von Provisionen, das Verbot von Honoraren für die Vermittlung Minderjähriger, das Verbot bereits bei der Hinvermittlung eines Profis avisierter Beteiligungen des Beraters an der Weitervermittlung und eine Registrierungspflicht für die Agenten. Dagegen hatte Rogon 2015 Klage vor dem Landgericht Frankfurt/Main eingereicht.

Das Verfahren ist dabei in eine größere Auseinandersetzung zwischen dem Weltverband FIFA und diversen Vermittlern eingebettet. In Zuge derer versucht die FIFA durch strenge Reglementierung wieder Herr des entfesselten Transfermarktes zu werden.

15:55 Uhr

Gericht stellt fest: Neymar hat nicht betrogen

Der brasilianische Fußball-Star Neymar und weitere acht Angeklagte, darunter dessen Eltern und die beiden Ex-Präsidenten des FC Barcelona, Sandro Rosell und Josep Maria Bartomeu, sind in einem Strafprozess in Barcelona vom Vorwurf des Betrugs freigesprochen worden. Das teilte das Gericht mit. Die Klägerin, der brasilianische Investment-Fonds DIS, war jedoch nicht von ihrem Antrag abgerückt. Ursprünglich hatte die Anklage zwei Jahre Haft sowie eine Geldstrafe in Höhe von zehn Millionen Euro für Neymar gefordert, der seit 2017 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht.

In dem Prozess vor dem Landgericht von Barcelona ging es um den Vorwurf, der Fußballer und weitere Angeklagte hätten sich des Betrugs und der Korruption beim Transfer des Profis vom FC Santos zum FC Barcelona im Jahr 2013 schuldig gemacht. DIS hielt damals Anteile in Höhe von 40 Prozent an Neymar und sah sich im Zusammenhang mit dem Transfer um eine Millionensumme betrogen.

Staatsanwalt Luis García Cantón hatte den Rückzieher damit begründet, dass sich Verdachtsmomente für eine Straftat nicht bestätigt hätten. Die Anklage habe auf Anschuldigungen beruht, die nicht hätten nachgewiesen werden können.

15:11 Uhr

DFB gesteht Fehler bei "One Love" ein - Lob für die FIFA

Bernd Neuendorf hat in der Diskussion um die "One Love"-Binde Fehler eingestanden. "Ich glaube, dass ich heute deutlich vor einem Turnier für Klarheit sorgen würde", betonte der DFB-Präsident bei einer Medienrunde. "Wir hätten den direkten Draht zu Gianni Infantino suchen und ihn nach der Haltung der FIFA fragen müssen." So sei das Thema letztendlich "ins Turnier hinein getragen worden", sagte Neuendorf. Dies hatte für zusätzliche Unruhe rund ums deutsche Team gesorgt. Generell habe ihn die Situation "sehr beschäftigt, in Katar und auch im Nachgang", sagte der 61-Jährige.

Die Entscheidung gegen das Tragen der Binde würde Neuendorf "bei aller Kritik" dennoch jederzeit wieder so treffen. "Es war nicht auszuschließen, dass Spieler oder Mannschaft sportlich sanktioniert werden können." Neuendorf fand dennoch auch Lob für den umstrittenen Weltverband, schließlich habe die FIFA zwei zentrale Forderungen der nationalen Verbände aufgegriffen. Sowohl für die Einrichtung eines dauerhaften Büros der internationalen Arbeitsorganisation in Doha als auch die Einrichtung eines Systems für Entschädigungszahlungen für die Familien verstorbener Arbeitsmigranten habe die FIFA ihre Unterstützung zugesagt.

14:31 Uhr

"Eine Schweinerei": Legende kritisiert Umgang mit Ronaldo

Der Ex-Bundesliga-Profi Andreas Herzog kritisiert den Umgang der Öffentlichkeit mit dem portugiesischen Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo. "Sein Trainer ist der Einzige, der über ihn urteilen kann. Aber dass eine Zeitung eine Umfrage macht, ob Ronaldo noch spielen darf oder nicht und dann sind 90 Prozent dagegen, ist für mich eine Schweinerei hoch zehn, weil genau diese Leute sind ihm wahrscheinlich in den letzten 15 Jahren hinten reingekrochen", sagte der 103-malige Nationalspieler Österreichs im Podcast "DAB - Der Audiobeweis" des TV-Senders Sky.

Ronaldo schied mit Portugal bei der WM in Katar im Viertelfinale aus. In beiden K.o.-Spielen saß der 37-Jährige zunächst auf der Bank. "Wenn die Zeit gekommen ist und du zeigst die ersten Schwächen, dann musst du dir einen Stahlhelm aufsetzen und darfst dich nicht beirren lassen", sagte Herzog. Das sei "in jedem Land so". Die sportliche Zukunft von Ronaldo ist nach dem Turnier offen. Zuletzt wurde er mit dem saudi-arabischen Klub Al-Nassr FC in Verbindung gebracht.

13:56 Uhr

Meier knöpft sich zwei WM-Schiedsrichter vor

Der langjährige FIFA-Schiedsrichter Urs Meier hat die Leistung der Referees Wilton Sampaio aus Brasilien und Antonio Mateu Lahoz aus Spanien in den Viertelfinalspielen der Fußball-WM in Katar kritisiert. "Es war für mich keine Spielleitung mehr, in beiden Fällen wurden ganz elementare Sachen übersehen", sagte der 63-Jährige im Interview mit ran. Meier warf den Unparteiischen in den Viertelfinalspielen unter anderem mangelnde Konzentration vor. Außerdem erwarte er, dass auf diesem Niveau "alles stimmen" müsse, ansonsten würde man auch die Akzeptanz im Spiel verlieren.

Lahoz hatte in der Partie zwischen den Niederlanden und Argentinien (3:4 i.E.) für einen WM-Rekord gesorgt, in dem er 17 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte verteilt hatte. Dafür war der Spanier unter anderem auch von Argentiniens Superstar Lionel Messi scharf kritisiert worden. Sampaio hatte beim Ausscheiden der Engländer gegen Frankreich ebenfalls nicht die beste Figur abgegeben.

13:20 Uhr

Portugal-Coach vor dem Aus - übernimmt ein Trainergigant?

Der portugiesische Fußball-Verband trennt sich einem Medienbericht zufolge nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Aus bei der WM in Katar von Trainer Fernando Santos. Darauf hätten sich beide Seiten geeinigt, berichtete die portugiesische Zeitung "A Bola". Der 68 Jahre alte Santos hatte die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo 2014 übernommen und zum Europameistertitel 2016 geführt. Sein Vertrag läuft noch bis 2024. Nach dem enttäuschenden 0:1 im WM-Viertelfinale gegen Marokko hatte der Coach angekündigt, mit dem Verband in Ruhe über seine Zukunft sprechen zu wollen.

In Portugal wurde bereits über Trainer-Ikone José Mourinho als möglicher Nachfolger von Santos spekuliert. Der 59 Jahre alte Portugiese trainiert seit 2021 den Serie-A-Klub AS Rom. "A Bola" nannte als mögliche weitere Kandidaten U21-Trainer Rui Jorge, den ehemaligen Wolverhampton-Coach Bruno Lage oder den aktuellen Fenerbahçe-Trainer Jorge Jesus.

12:41 Uhr

Tom Brady explodiert nach Klatsche gegen 49ers

NFL-Superstar Tom Brady geriet am Sonntag mit seinen Tampa Bay Buccaneers ganz schön unter die Räder. Gegen die San Francisco 49ers setzte es eine deftige 7:35-Packung. Der Quarterback war nach Spielende immer noch auf 180. Gegenüber dem "San Francisco Chronicle" wollte Brady bei seiner Match-Analyse nicht ins Detail gehen. Seine Wortwahl sprach trotzdem Bände. "Über einige Dinge mache ich mir keine Gedanken. F*ck this. Ich gehe nach Hause." Brady wuchs in der Nähe von San Francisco auf und hatte laut eigenen Angaben mehr Tickets an Freunde und Verwandte verschenkt als bei seinen vielen Super-Bowl-Teilnahmen. Die heftige Niederlage wog für den Playcaller daher wohl doppelt schwer. "Ich bin sicher, sie sind gegangen, das haben sie getan", sprach Brady über seinen Anhang. "Ich will sie nicht da draußen in dieser Scheiße haben. Es war schrecklich. Wir haben versagt", so das ungeschönte Urteil des Buccs-Quarterbacks.

11:57 Uhr

Heinz Ruppenstein ist tot

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC trauert um seinen Ehrenspielführer Heinz Ruppenstein. Der DFB-Pokalsieger von 1956 verstarb am Sonntag im Alter von 92 Jahren, wie der Verein mitteilte. Ruppenstein hatte von 1955 bis 1964 für den KSC gespielt und mit diesem neben dem DFB-Pokal zweimal die süddeutsche Meisterschaft gewonnen. Zu seinem 90. Geburtstag am 2. Juli 2020 war Ruppenstein zum Ehrenspielführer des KSC ernannt worden.

11:16 Uhr

FC Bayern schielt offenbar auf englische Sturm-Rakete

Mit drei Toren in fünf Spielen gehörte der Engländer Marcus Rashford zu den Stars der Fußball-WM 2022 in Katar. Seinen auslaufenden Vertrag bei Manchester United hat der 25-jährige Angreifer noch nicht verlängert. Das ruft offenbar den FC Bayern auf den Plan. Der Rekordmeister beobachte die Situation um Marcus Rashford mit Interesse, schreibt der "Daily Mirror". Die Zahlen, die rund um den Star von Manchester United abgerufen werden, könnten die Münchner allerdings abschrecken, hieß es im Bericht. Tatsächlich gilt PSG als heißester Anwärter auf einen Transfer. Laut dem "Daily Mirror" bieten die Franzosen Rashford ein Gesamtpaket von über 50 Millionen Euro pro Jahr.

10:48 Uhr

Umfrage: Deutsche glauben an WM-Titel für Frankreich

Unter den vier Halbfinalisten ist Frankreich für die Deutschen der große Titelfavorit bei der Fußball-WM in Katar. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. 28 Prozent der Befragten glauben demnach, dass das französische Team Weltmeister wird und seinen Titel von 2018 erfolgreich verteidigt. Auf Argentinien mit Superstar Lionel Messi fallen auf Platz zwei (14 Prozent) schon deutlich weniger Stimmen. 12 Prozent glauben an WM-Überraschungsteam Marokko, weniger als jeder Zehnte setzt auf Vizeweltmeister Kroatien. 37 Prozent machten keine Angabe.

Befragt wurden von YouGov am Montag dieser Woche 2623 Personen in Deutschland ab 18 Jahren. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

10:10 Uhr

RB-Star bald "teuerster Innenverteidiger aller Zeiten"?

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Josko Gvardiol wird mit Lob überschüttet.

(Foto: IMAGO/Karina Hessland)

Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und Kroatien wird der kroatische Abwehrspieler Josko Gvardiol von RB Leipzig mit Lob überschüttet. "Wahrscheinlich wird er mal der teuerste Innenverteidiger aller Zeiten", sagte der frühere Nationalspieler Ivan Rakitic in einem Interview des Onlinemediums tportal.hr. Der 34 Jahre alte Rakitic gehörte zu der kroatischen Mannschaft, die bei der Weltmeisterschaft 2018 das Endspiel erreichte. Vor zwei Jahren beendete er nach 106 Länderspielen seine Nationalmannschafts-Karriere, spielt nach Stationen bei Schalke 04 und dem FC Barcelona aber immer noch für den FC Sevilla in der spanischen Primera Division.

Der 20 Jahre alte Gvardiol gehört zu den besten Abwehrspielern der WM. Kroatiens Trainer Zlatko Dalic nannte ihn während des Turniers sogar schon einmal "den besten Innenverteidiger der Welt. Er ist so stark, souverän und zugleich elegant". Die Leipziger verpflichteten Gvardiol nach der Europameisterschaft 2021 für rund 18 Millionen Euro von Dinamo Zagreb. Bereits im vergangenen Sommer zeigte der FC Chelsea großes Interesse an ihm.

09:42 Uhr

Formel 1: Teamchef Vasseur verlässt Alfa Romeo

Das Stühlerücken unter den Formel-1-Teamchefs geht weiter. Der Franzose Frederic Vasseur verlässt Alfa Romeo im Januar 2023. Dies gab der Rennstall, der ab 2026 als Audi-Werksteam an den Start gehen wird, am Dienstag bekannt. Der 54-Jährige wird seit Wochen als Favorit auf die Nachfolge von Mattia Binotto bei Ferrari gehandelt. Der Italiener hatte die Scuderia Ende November verlassen. "Ich bin stolz auf die Arbeit, die wir gemeinsam als Team und als Unternehmen geleistet haben, und noch mehr auf das solide Fundament, das wir für die Zukunft gelegt haben", sagte Vasseur, der die Führung beim in Hinwil/Schweiz beheimateten Rennstall 2017 übernommen und das Team zurück ins Formel-1-Mittelfeld geführt hatte.

Als Nachfolger Vasseurs beim Sauber-Rennstall - Alfa Romeo ist lediglich Namenssponsor - wird Andreas Seidl gehandelt, derzeit Teamchef bei McLaren. Der 46-jährige Bayer ist in Hinwil kein Unbekannter. Zwischen 2000 und 2009 war er für BMW in der Formel 1 tätig, im damaligen BMW-Sauber-Team war er im Test- und Rennteam beschäftigt.

09:05 Uhr

Nach Neuer-Schock: FC Bayern soll um WM-Star buhlen

Nach der schweren Verletzung von Nationaltorhüter Manuel Neuer zeigt der FC Bayern offenbar Interesse an Kroatiens WM-Helden Dominik Livakovic. Nach Informationen von Sky haben die Klub-Verantwortlichen bereits erste Gespräche mit dem Management des 27-Jährigen aufgenommen. Der Torwart steht bei Dinamo Zagreb noch bis Ende Juni 2024 unter Vertrag. Livakovic ist einer der Garanten für den Erfolg der kroatischen Nationalmannschaft, die bei der WM in Katar am Abend im Halbfinale gegen Argentinien antritt. Vor allem im Elfmeterschießen gegen Brasilien und gegen Japan glänzte der Keeper. Das Viertelfinal-Duell gegen Brasilien hatte Bayerns Vorstandschef Oliver Kahn live im Stadion gesehen und sich somit persönlich ein Bild von Livakovic machen können. Bayerns Kapitän Neuer fällt nach einem Unterschenkelbruch, den er sich beim Skitourengehen zugezogen hatte, nach eigenen Aussagen bis zum Saisonende aus.

08:41 Uhr

Murray verletzt sich bei Cardinals-Niederlage gegen Patriots

Die Arizona Cardinals haben in der NFL ihr Heimspiel gegen die New England Patriots verloren - und womöglich auf absehbare Zeit auch ihren Quarterback Kyler Murray. Der Spielmacher verletzte sich beim 13:27 schon beim ersten Angriff ohne Kontakt eines Gegenspielers am Knie und wurde danach sichtlich frustriert auf einem Wagen in die Katakomben gebracht. Genaue Angaben zur Art der Verletzung gab es zunächst nicht. Murray spielt seine vierte NFL-Saison und zählt zu den spektakulärsten Quarterbacks der National Football League. Sein Ersatzmann Colt McCoy zeigte keine schlechte Leistung, fahrlässige Ballverluste der Cardinals machten es den Patriots in der zweiten Halbzeit aber leicht. Die beiden letzten Touchdowns der Gäste, mit denen sie von 13:13 auf 27:13 davonzogen, resultierten aus Fehlern der Cardinals.

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08:04 Uhr

WM-Desaster: Diese Legenden sollen den deutschen Fußball retten

Der Deutsche Fußball-Bund plant mit Blick auf die EM 2024 im eigenen Land offenbar die Gründung einer Kommission mit starken Personen aus dem deutschen Fußball. Wie die "Bild" berichtete, sollen neben DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke auch Oliver Mintzlaff, Rudi Völler, Matthias Sammer, Oliver Kahn und Karl-Heinz Rummenigge dem siebenköpfigen Rat angehören. Dieser soll die Entwicklung der deutschen Nationalmannschaft und des DFB "begleiten, hinterfragen und unterstützen" und mit Bundestrainer Hansi Flick konstruktiv zusammenarbeiten, heißt es in dem Bericht. Elf Tage nach der Rückkehr aus Katar wird sich DFB-Präsident Bernd Neuendorf erstmals öffentlich zum WM-Scheitern der Fußball-Nationalmannschaft äußern. Der 61-Jährige spricht um 12 Uhr bei einer Pressekonferenz im Frankfurter Campus des Deutschen Fußball-Bundes.

07:28 Uhr

Draisaitl kassiert Niederlage mit den Oilers

Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Kanadier verloren bei Minnesota Wild mit 1:2, der gebürtige Kölner konnte keinen Scorerpunkt verbuchen. In der Western Conference belegt Edmonton den siebten Platz, musste allerdings Wild vorbeiziehen lassen. Einen 3:0-Erfolg feierten die Ottawa Senators mit Tim Stützle gegen die Anaheim Ducks und kamen zum zweiten Sieg in Folge. In der Eastern Conference belegen die Senators nur den 13. Platz. Stützle kam nur 2:59 Minuten zum Einsatz. Mit Ex-Nationaltorwart Thomas Greiss als Backup-Goalie gewannen die St. Louis Blues in einem engen Match 1:0 nach Verlängerung gegen die Nashville Predators. Brayden Schenn erzielte in der dritten Minute der Overtime das Siegtor für St. Louis. Die Blues belegen in der Western Conference den zwölften Rang und kamen nach zwei Niederlagen wieder zu einem Erfolg.

06:52 Uhr

Argentiniens Pöbel-Fußballern droht mächtig Ärger

Nach dem ebenso spektakulären wie hitzigen WM-Viertelfinale gegen die Niederlande (4:3 im Elfmeterschießen) hat die FIFA offenbar Ermittlungen gegen Argentiniens Nationalmannschaft aufgenommen. Auch Superstar Lionel Messi soll im Fokus der Untersuchung stehen. Vorgeworfen werden den Südamerikanern mögliche Verletzungen des Artikels 12 (Fehlverhalten von Spielern und Betreuern) sowie des Artikels 16 (Ordnung und Sicherheit bei Spielen). Nach "Bild"-Informationen forderte der Weltverband die TV-Bilder des übertragenden Senders TYC an. Dieser hatte während der Partie vier Kameras nur auf Messi gerichtet, habe das Material aber nicht herausgegeben, heißt es. Argentinischen Medienberichten zufolge werde auch das Verhalten von Torhüter Emiliano Martinez von der FIFA überprüft. Der 30-Jährige hat nach seinen beiden gehaltenen Elfmetern in Richtung niederländische Bank gepöbelt (Sätze sind nicht zitierfähig).

06:28 Uhr

Mavs gewinnen in NBA gegen OKC - Doncic wieder dabei

Die Dallas Mavericks um Maxi Kleber haben nach zuletzt zwei Niederlagen in der NBA wieder gewonnen. Beim 121:114 gegen die Oklahoma City Thunder kam Kleber auf acht Punkte. Bester Werfer war Luka Doncic mit 38 Zählern, der bei der Niederlage gegen die Chicago Bulls noch angeschlagen gefehlt hatte. Neuzugang Kemba Walker, der gegen Chicago sein Debüt für die Mavericks gegeben hatte, kam am Montagabend dagegen nicht zum Einsatz. Auf das erste gemeinsame Spiel der beiden Aufbauspieler Walker und Doncic müssen die Fans der Mavericks weiter warten. Mit nun 14 Siegen bei 13 Niederlagen verbesserten die Mavericks ihre Tabellensituation in der Western Conference ein wenig und rückten näher an die direkten Playoff-Plätze.

In der Eastern Conference bestätigten die Brooklyn Nets ihren Status als Team der Stunde. Das 112:100 gegen die Washington Wizards war der achte Sieg aus den vergangenen neun Partien für die Mannschaft um die Stars Kevin Durant und Kyrie Irving. Im Osten stehen die Nets damit auf Rang vier.

05:53 Uhr

UEFA verschiebt Vergabe der Frauen-EM 2025

Der europäische Fußballverband UEFA hat die Vergabe für die Europameisterschaft 2025 der Frauen um zwei Monate auf Anfang April 2023 verschoben. Grund für die Verschiebung sei demnach, dass die UEFA von den vier Bewerbern detailliertere Budgetvorschläge verlangt, um sich ein abschließendes Bild aller Kandidaturen machen zu können. Neben der Schweiz wollen Frankreich, Polen und ein aus den vier skandinavischen Ländern Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden bestehendes Bündnis die EM 2025 ausrichten.

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