Weltmeistercoach Bilardo nach Hirn-OP in ernstem Zustand
Große Sorge um den früheren argentinischen Fußball-Nationaltrainer Carlos Bilardo: Der Weltmeister-Coach von 1986 hat sich in seiner Heimat einem erneuten Eingriff am Gehirn unterziehen müssen und befindet sich in einem ernsten Zustand. Wie die Klinik in Buenos Aires mitteilte, lag der 81-Jährige bereits seit dem 4. Juli wegen seiner "Grunderkrankung" auf der Intensivstation, da sich sein Zustand wieder verschlechtert hatte. Bei Bilardo war 2018 ein Hydrocephalus, auch Wasserkopf genannt, diagnostiziert worden. Schon im vergangenen Jahr war daher ein Eingriff vorgenommen worden. Bilardo hatte das Team um Diego Maradona bei der WM 1986 in Mexiko zum Titel geführt.
"Nicht wichtig genug" - Real-Star soll BVB abgesagt haben
Weil wir heute doch sehr zurückhaltend waren mit wilden Wechselidiotien, jetzt zum Wochenausklang noch ein ganz feines Gerücht aus der Kategorie "amüsant": Im Falle eines erfolgreichen Werbens um Paul Pogba (Manchester United) wäre Real Madrid seine Mittelfeldspieler Isco und Marco Asensio ziehen zu lassen. Das berichtet "ESPN". Und "ESPN" berichtet auch, dass Borussia Dortmund Interesse an Isco gezeigt hätte. Sogar eine Offerte soll es gegeben haben. Der Spieler aber wollte wohl nicht, der BVB sei "nicht wichtig genug" für ihn.
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3. Fußball-Liga: 1860 eröffnet Saison mit Remis gegen Münster
Der TSV 1860 München und Preußen Münster haben die Saison der 3. Fußball-Liga mit einem Remis eröffnet. Die "Löwen" kamen zum Auftakt der neuen Spielzeit daheim nicht über ein 1:1 (0:1) gegen die Westfalen hinaus. Die Gäste gingen durch Julian Schauerte in Führung (32. Minute), nach der Pause glich Phillipp Steinhart (51.) per Elfmeter vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Grünwalder Stadion aus. Nach inzwischen fast schon traditionellen Vereinsquerelen konnten die Sechziger auf dem Platz immerhin zum Teil überzeugen. In der Schlussphase kam auch Rückkehrer und Publikumsliebling Timo Gebhart zum Einsatz, dessen Verpflichtung Vereins-Finanzier und Gesellschafter Hasan Ismaik durch eine Sonderzahlung erst in dieser Woche ermöglicht hatte.
Drei Minuten, drei Tore: Nagelsmann feiert Sieg-Premiere mit RB
Nochmal RB Leipzig: Trainer Julian Nagelsmann hat den ersten Sieg mit seinem neuen Klub eingefahren. RB gewann ein Testspiel gegen Galatasaray Istanbul 3:2 (0:1). Gegen den türkischen Rekordmeister trafen Marcel Halstenberg (57.), Yussuf Poulsen (58.) und Jean-Kevin Augustin (59.) in der zweiten Halbzeit im Minuten-Takt. Für Galatasaray erzielte Neuzugang Ryan Babel (28./89.) beide Treffer. Eine Woche zuvor hatte Nagelsmann bei seinem Debüt auf Leipzigs Trainerbank eine deutliche Niederlage (1:4) gegen den zwölfmaligen Schweizer Meister FC Zürich gesehen.
Leipzigs Kampl bemüht sich um deutschen Pass
Mittelfeldspieler Kevin Kampl vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig will nach dem Rücktritt aus der slowenischen Nationalmannschaft die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen. Das bestätigte der 28-Jährige der "Bild": "Jetzt, wo ich aus der Nationalelf zurückgetreten bin, ist das ein Thema. Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich möchte ja auch später gerne hier leben. Und ich fühle mich als Deutscher", sagte Kampl.
Kampl ist gebürtiger Solinger, seine Eltern wanderten früh aus dem damals jugoslawischen Maribor nach Nordrhein-Westfalen aus. "Bei meiner Geburt hätte ich die doppelte Staatsbürgerschaft haben können. Aber da haben wir es nicht thematisiert", sagte Kampl.
Schalke-Fan muss sich nicht wegen versuchten Mordes verantworten
Ein Fan des FC Schalke 04 muss sich nach den Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel gegen Manchester City nicht wegen versuchten Mordes verantworten. Das Landgericht Essen sieht bei dem Angeklagten "keine ausreichenden Anhaltspunkte, dass er mit Tötungsvorsatz gehandelt habe. Dass sein Faustschlag gefährlich gewesen sei, reiche für eine solche Annahme nicht aus", hieß es in einer Mitteilung.
Die Staatsanwaltschaft hatte in der Anklageschrift die mutmaßliche Tat des Angeklagten rechtlich als versuchten Mord bewertet, die Taten der beiden anderen beteiligten Männer als gefährliche Körperverletzung. Nun müssen sich alle drei wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Verhandlungstermine sind noch nicht bestimmt.
Bei dem Champions-League-Spiel am 20. Februar war ein City-Fan schwer am Kopf verletzt worden und schwebte mehrere Wochen in Lebensgefahr.
Berlusconi kämpft gegen Abriss-Plan von Milan und Inter
Italiens ehemaliger Ministerpräsident Silvio Berlusconi will gegen den Abriss des Mailänder San-Siro-Stadions kämpfen. Es sei "absurd und sinnlos", einen solchen Fußballtempel aufzugeben, sagte der frühere Eigentümer des AC Mailand. Das Stadion sei "im Herzen aller Mailänder verankert" und könne für viele Veranstaltungen genutzt werden. Der 82-Jährige hatte sich 2017 vom AC Mailand getrennt, derzeit ist er Eigentümer des Drittligisten Monza Calcio.
Milan und Inter Mailand hatten vergangene Woche dem Mailänder Gemeinderat einen Plan für die Errichtung einer neuen Fußball-Arena mit 60.000 Plätzen vorgelegt. Diese soll schätzungsweise 1,2 Milliarden Euro kosten. Ein Abriss des San Siro vor 2026 gilt als unwahrscheinlich, da in San Siro die Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina geplant ist.
"Zeit für einen Neustart" - Kerber trennt sich von Schüttler
Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber hat die Zusammenarbeit mit ihrem Trainer Rainer Schüttler beendet. "Wir haben entschieden, dass es Zeit für einen Neustart ist. Veränderungen sind nie einfach - besonders, wenn man mit so einer tollen Person wie Rainer zusammenarbeitet." Kerber und Schüttler hatten seit Ende 2018 zusammengearbeitet - mit mäßigem Erfolg. Bei den Australian Open schied Kerber im Achtelfinale aus, bei den French Open schon in der ersten Runde. Nach ihrem frühen Aus in Wimbledon, wo sie als Titelverteidigerin angereist war, hatte sie bereits gesagt: "Momentan bin ich nicht wirklich zufrieden. Aber wenn ich auf das ganze halbe Jahr schaue, gab es gute und einige nicht so gute Momente."
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Tiger Woods steigert sich und scheitert am Cut
Tiger Woods ist bei der 148. British Open in Nordirland trotz einer Leistungssteigerung am zweiten Tag vorzeitig ausgeschieden. Der 43 Jahre alte Amerikaner spielte auf dem Par-71-Kurs des Royal Portrush Golf Clubs eine 70er-Runde. Mit 148 Schlägen hat der 15-malige Major-Sieger aber keine Chance mehr auf die Qualifikation für die beiden entscheidenden Runden am Wochenende. Der Masters-Champion hatte am Vortag das mit 10,75 Millionen US-Dollar dotierte Turnier mit einer blamablen 78er-Runde begonnen. Das raue Wetter an der nordirischen Küste war nicht nach dem Geschmack den US-Idols. Bereits im Vorfeld der British Open hatte Woods erklärt, dass kühle Temperaturen und Wind seinem lädierten Rücken nicht gut tun. Sein Bewegungsablauf seien dann "nicht mehr so geschmeidig".
Update 21.45 Uhr: "Local hero" Rory McIlroy (144) ließ seinem desaströsen Auftritt (79) vom Donnerstag eine starke 65 folgen und kämpfte bis zum letzten Loch aussichtsreich um den Cut - am Ende fehlte dem Nordiren aber genau ein Schlag.
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Bizarrer Wunsch: Hinteregger mag nicht auf Augsburgs Teamfoto
Wegen des Transfer-Tauziehens um Martin Hinteregger ist der österreichische Nationalspieler auf eigenen Wunsch nicht auf einem Mannschaftsfoto des FC Augsburg zu sehen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bat der Abwehrspieler den Klub darum, weil seine Zukunft in Schwaben offen ist und es aktuell Verhandlungen mit einem oder mehreren anderen Vereinen gebe. Der FCA stimmte dem Wunsch zu, weil es sich bei dem Foto noch nicht um das finale, sondern ein vorläufiges Bild des Kaders handle. Der 26-Jährige war in der vergangenen Saison aus dem Augsburger Kader geflogen und an Eintracht Frankfurt ausgeliehen worden. Die Hessen wollen den Verteidiger nun fest verpflichten. Dem Vernehmen nach gehen die Vorstellungen der Vereine für die Ablösesumme auseinander.
Fecht-WM: Ebert und Sauer scheitern im Florett-Achtelfinale
Florett-Hoffnung Leonie Ebert und Teamkollegin Anne Sauer sind am zweiten Entscheidungstag der Fecht-WM in Budapest im Achtelfinale gescheitert.
Die erst 19 Jahre alte Ebert verpasste durch das 13:15 gegen die Russin Adelina Sagidullina das Viertelfinale.
Sauer unterlag zeitgleich der Weltranglistensechsten Lee Kiefer aus den USA 5:15.
"Da kamen die Gitter" - Auch Schachmann crasht bei Tour schwer
Wahnsinn, gleiche Stelle (siehe Eintrag 16.26 Uhr), nächster schwerer Sturz: Maximilian Schachmann droht ein vorzeitiges Aus bei seinem Tour-Debüt. "Mir ist das Vorderrad weggerutscht, mir haben 20 Zentimeter gefehlt. Da kamen die Gitter", sagte Schachmann am Freitag in der ARD. Er quälte sich mit einem aufgeschlagenen rechten Knie ins Ziel. "Meine linke Hand ist das Problem", erklärte der 25-Jährige. Es wird ein Bruch befürchtet.
Update: 18.58 Uhr: Maximilian Schachmann muss die Tour tatsächlich beenden. Nach seinem Sturz wurden Brüche von drei Mittelhandknochen festgestellt. Schachmann reist zur weiteren Behandlung schnellstmöglich nach Deutschland.
Klopp feilt an Liverpools Titel-Team und stapelt tief
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An Absperrung hängen geblieben: Brutaler Sturz im Tour-Showdown
Wout van Aert ist beim Einzelzeitfahren der 106. Tour de France schwer gestürzt und zunächst auf dem Boden liegen geblieben. Der Topfavorit nahm auf den letzten zwei Kilometern des 27,2 Kilometer langen Zeitfahrens in Pau eine Kurve zu eng und blieb mit seinem Rennrad an einer Absperrung hängen. Dabei wurde der regelrecht vom Rad gerissen. Der 24 Jahre alte Belgier galt als Topfavorit auf den Tagessieg bei der 13. Etappe. Zuvor hatte van Aert auch schon in einem Sprint ein Teilstück bei dieser Tour gewonnen.
Update 16.41 Uhr: Sein Team Jumbo-Visma vermeldet eine tiefe Fleischwunde im rechten Oberschenkel. Er muss die Tour vorzeitig beenden.
DFB-Vize zum Fall Özil: "Kein Volltreffer"
Das gute alte "Ja, aber...". Eine Entschuldigung, die nicht wirklich eine ist. So zumindest lässt sich das deuten, was DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg knapp ein Jahr nach dem Rücktritt von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft sagt.
Ja, der Verband hätte früher eingreifen müssen, erst bei den Fotos Özils mit Erdogan und dann auch, als der Nationalspieler rassistisch beleidigt wurde.
Dann kommt das "Aber": Schnelle Entscheidungen seien nicht immer richtig und das wisse man sowieso erst hinterher, "dass es keine 'Volltreffer' waren". Außerdem sei "der Fall Özil" plötzlich aufgetreten. Und Gehlenborg sagt, er "kenne keine Organisation und keinen Menschen, der mit dieser heiklen und durchaus schwierigen Situation komplett fehlerfrei umgegangen wäre".
Also, frei übersetzt: Ja, wir haben uns nicht gut verhalten, aber andere machen auch mal was falsch.
Leonard verklagt Nike, Nike verklagt Leonard
Der Rechtsstreit zwischen Nike und Kawhi Leonard geht in die nächste Runde. Der wertvollste Spieler der NBA-Finals hat seinen Ex-Ausrüster verklagt, weil der ihm die Nutzung seines Logos verbietet. Leonard steht seit 2018 nicht mehr bei Nike, sondern bei New Balance unter Vertrag und möchte sein Logo gerne weiter nutzen.
Es geht darum, wer "The Klaw" entworfen hat. Es trägt Leonards Initialen und seine Rückennummer 2. Beide Seiten behaupten, sie hätten das Logo geschaffen und dürften deshalb über die Verwendung entscheiden.
Zunächst hatte Leonard Klage dagegen eingereicht, dass Nike ihm die Nutzung des Logos verbietet. Jetzt klagt Nike dagegen, dass Leonard behauptet, er sei dessen Urheber.
WM-Vergabe 2006: Beckenbauer wohl nicht mehr vernehmungsfähig
Franz Beckenbauer geht es gesundheitlich offenbar so schlecht, dass er nicht mehr vernehmungsfähig ist. Das berichtet die "Neue Zürcher Zeitung". Die Schweizer Bundesanwaltschaft führt zahlreiche Strafverfahren rund um den Weltverband Fifa, eines davon ist das zur Vergabe der WM 2006 nach Deutschland.
Beckenbauer soll im Vorfeld der Vergabe zehn Millionen Franken nach Katar überwiesen haben, um damit über den damaligen Fifa-Vizepräsidenten Mohamed bin Hammam Einfluss auf die Wahlberechtigten zu nehmen. Seit September 2016 laufen die Ermittlungen gegen Beckenbauer und drei weitere DFB-Funktionäre, darunter Ex-Chef Theo Zwanziger. Weil 2020 die Verjährung droht, sollen die Ermittlungen gegen Beckenbauer nun abgekoppelt werden. Dem Bericht zufolge liegen mehrere Atteste vor, dass der 73-Jährige gesundheitlich nicht in der Lage sei, befragt zu werden.
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Kann Tony Martin die deutsche Tour-Misere beenden?
Jetzt gilt's im Kampf gegen die Uhr. Tony Martin will noch einmal einen Etappensieg, für Emanuel Buchmann geht es vor zwei schweren Bergankünften um wichtige Sekunden und seine Ausgangslage im Gesamtklassement. Die 27,2 Kilometer rund um Pau sind bei der 106. Tour de France die einzigen Einzelzeitfahr-Kilometer. Das Mannschaftszeitfahren hatte am Auftakt-Wochenende Martins Jumbo-Visma-Team klar für sich entschieden.
ETAPPE: Das Zeitfahren ist in diesem Jahr etwas kürzer gehalten, dafür vor allem in der ersten Hälfte sehr anspruchsvoll. Wenn der 34 Jahre alte Martin die kurzen Anstiege bewältigt, sollte er auf der weitgehend flachen zweiten Hälfte eine Chance haben. Sein letzter Einzelsieg bei der Tour datiert allerdings schon aus dem Jahr 2015.
FAVORITEN: Ausgerechnet am Tag vor dem Zeitfahren ist einer der größten Favoriten aus der Tour ausgestiegen. Der australische Weltmeister Rohan Dennis wird am Freitag nicht mehr antreten. Umso mehr dürfte sich nun alles auf Tour-Titelverteidiger Geraint Thomas konzentrieren, der im anspruchsvollen Kampf gegen die Uhr als Favorit gilt. Auch Jakob Fuglsang ist einiges zuzutrauen.
DAS GELBE TRIKOT: Gelb-Träger und Frankreichs Liebling Julian Alaphilippe hat ein Polster von 1:12 Minuten auf Thomas. Das sollte auf der kurzen Strecke rund um Pau eigentlich genügen, um das Maillot Jaune einen weiteren Tag zu verteidigen und damit auch in die Tourmalet-Etappe am Samstag zu ziehen. Thomas und Teamkollege Egan Bernal dürften das Polster des 27 Jahre alten Franzosen aber schon merklich reduzieren.
DEUTSCHE: Tempomaschine Tony Martin kämpft nach bisher fünf Tagessiegen bei der Tour noch einmal um den großen Wurf, die deutsche Hoffnung Emanuel Buchmann will sich ähnlich wie beim Criterium du Dauphiné ordentlich präsentieren. Bei der Tour-Generalprobe hatte der 26-Jährige Rang fünf im Kampf gegen die Uhr belegt - damit wäre er sicher auch beim Zeitfahren in Pau zufrieden.
UPDATE 14.58 Uhr: Radsport-Deutschland muss weiter auf einen Etappensieg warten. Mitfavorit Martin ist mit großem Rückstand auf die Führenden ins Ziel gefahren. Der 34-Jährige lag schon nach wenigen Starten abgeschlagen zurück. Martin verlor auf den zwischenzeitlich führenden Dänen Kasper Asgreen 5:53 Minuten auf gerade einmal 27,2 Kilometern.
Guardiola wartet auf Bayern-Anruf wegen Sané
Teammanager Pep Guardiola vom englischen Fußballmeister Manchester City hat in der Causa Leroy Sané weiterhin nichts vom deutschen Rekordmeister Bayern München gehört. Das bestätigte der frühere Bayern-Coach in Shanghai. "Seit langer Zeit reden sie über ihr Interesse an Leroy Sané", sagte der 48-Jährige.
Eine Kontaktaufnahme habe es aber immer noch nicht gegeben. Zudem bekräftigte der Spanier seinen Wunsch, den 23 Jahre alten Sané auch weiterhin in seinem Kader halten zu können. "Er ist unser Spieler und ich hoffe, dass er nächste Saison hier bleiben kann und die Saison danach und die Saison danach", sagte er.
Berkhahn hofft auf starken Auftakt der Beckenschwimmer
Teamchef Bernd Berkhahn erhofft sich von den Freiwasser-Erfolgen bei den Weltmeisterschaften in Südkorea eine Sogwirkung für die Beckenschwimmer. "Ein besserer Auftakt geht eigentlich gar nicht", sagte der Magdeburger am Freitag in Gwangju: "Die Euphorie ist in der Mannschaft angekommen. Ich denke, dass es gelingt, diese Welle in die Beckenwettbewerbe mitzunehmen." Mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze verbuchten die Freiwasserschwimmer ihre beste WM-Bilanz seit 2013.
Im Pool beginnen am Sonntag die Rennen. Der größte Hoffnungsträger ist 1500-m-Europameister Florian Wellbrock, der im Freiwasser über zehn Kilometer schon sein erstes WM-Gold gewann.
Wechselt David Alaba vom FC Bayern nach Barcelona?
Mehrfach schon zeigte der FC Barcelona Interesse an David Alaba. Der österreichische Nationalspieler wechselte mit 16 zum FC Bayern München, jetzt ist er 27 - und sein Vertrag läuft 2021 aus. Wie "Mundo Deportivo" berichtet, sind die Katalanen deshalb wieder am Außenverteidiger dran. Er soll Jordi Alba Konkurrenz machen, heißt es. Und weil Alaba angeblich nicht in München verlängern will, ist ein Wechsel im Sommer 2020 im Gespräch.
Bislang gibt's zwar nichts Konkretes, aber die Arbeit von Sportdirektor Hasan Salihamidzic würde ein Alaba-Abgang nicht gerade leichter machen...
Frankreichs Polizei rüstet sich fürs Afrika-Cup-Finale
Nach dem Finale des Afrika-Cups werden in Paris und anderen französischen Städten am Freitagabend Ausschreitungen von Fans der algerischen Fußball-Nationalmannschaft befürchtet. In Paris sind deshalb rund 2500 Polizisten zusätzlich im Einsatz, wie die Behörden mitteilten. Auch in Marseille, Lyon und anderen Städten gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. In Kairo ist um 21 Uhr Anpfiff (live auf DAZN) zum Endspiel zwischen Algerien und dem Senegal.
In Paris ist die Polizei rund um den Boulevard Champs-Elysées und am Triumphbogen im Einsatz. Dort war es bereits in der vergangenen Woche nach Freudenfeiern von Algerien-Fans zu Gewalt und Plünderungen von Geschäften gekommen. Sondereinheiten der Polizei sind auch im Norden der Hauptstadt im Einsatz, wo viele Menschen algerischer Abstammung leben. Algerien war bis 1962 eine Kolonie Frankreichs.
Nach dem Halbfinalsieg Algeriens gegen Nigeria am vergangenen Sonntag hatte die französische Polizei mehr als 280 Menschen nach Ausschreitungen vorläufig festgenommen.
Kevin Volland kritisiert Schwarz-Weiß-Denken im Fußball
Kevin Volland kritisiert das Fußballgeschäft. Der Stürmer von Bayer Leverkusen stört sich am Schwarz-Weiß-Denken: "Man bekommt den Eindruck: Entweder hast Du ein Tor gemacht, dann hast Du gut gespielt. Oder Du hast kein Tor gemacht, dann hast Du schlecht gespielt."
Auch die sozialen Medien sieht der 26-Jährige kritisch. Man sei sehr schnell ganz oben, aber eben auch genau so schnell wieder ganz unten. "Da denkt ein Spieler schnell: 'Ich bin schon einer', aber eigentlich hat er noch nichts erreicht," betonte Volland.
Dass er danach trotz seines vergleichsweise jungen Alters in die "Früher war alles besser"-Kerbe schlägt, überrascht: "Als ich als junger Spieler hochgekommen bin", sagt er, als stünde das Karriereende kurz bevor. Aber zu ackern, Bälle einzusammeln, auf die Socken zu bekommen, davon habe er schon profitiert.
Tour, Afrika-Cup und die Zukunft von FC Bayern und Formel 1
Moin moin,
bei der Tour de France steht heute die kürzeste Etappe der 106. Austragung an. Bevor es morgen auf Klettertour in den Pyrenäen geht, sind die Radprofis ab 14 Uhr (One und Eurosport) im Einzelzeitfahren gefragt. Auf 27 Kilometer rund um Pau hofft Tony Martin darauf, den ersten deutschen Etappensieg der Tour 2019 einzufahren.
Während die europäischen Klubs gerade mitten in der Saisonvorbereitung stecken, sucht der Afrika-Cup heute Abend seinen neuen Champion. Um 21 Uhr treffen in Kairo der Senegal und Algerien aufeinander. Für den Senegal wäre es der erste kontinentale Titel, Algerien strebt den zweiten Erfolg nach 1990 an.
Außerdem hofft Mischa Zverev beim Tennis-Turnier in Newport auf besseres Wetter. Am Donnerstag wurde sein Viertelfinale nach dem mit 3:6 verlorenen ersten Satz gegen den Spanier Marcel Granollers unterbrochen. Der 31-Jährige steht erstmals seit einem Jahr wieder in einem Viertelfinale.
Bereits in der Nacht erfolgreich war Schwimmerin Finnia Wunram bei der WM in Südkorea. Ihre Silbermedaille über 25 Kilometer war das fünfte Edelmetall für das deutsche Team. Damit sind die Freiwasser-Wettbewerbe abgeschlossen, im Becken geht's am Sonntag weiter.
Für Jürgen Klopp gibt es in der Nacht zu morgen ein Treffen mit der Vergangenheit, der Fußball-Trainer trifft mit dem FC Liverpool auf seinen Ex-Verein Borussia Dortmund. Der FC Bayern ist derweil auf dem Weg nach Houston, dort steht am Sonntag der Test gegen Real Madrid an. Chefcoach Niko Kovac ist noch immer auf der Suche nach Verstärkungen.
An die Zukunft denkt auch die Formel 1. Angesichts der lähmenden Dominanz von Mercedes, Ferrari und Red Bull plant die Rennserie für 2021 radikale Änderungen. Ob's hilft?
Das und sicher noch einiges mehr erfahren Sie heute auf unserer Seite.
Ihr Torben Siemer
In zwei Stadien: Bundesliga-Security mit Kontakten zu Islamisten
Bei den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und SC Paderborn haben in der Vergangenheit offenbar zwei Sicherheitskräfte mit Kontakten zu gewaltbereiten Islamisten gearbeitet. Die tschetschenischen Brüder waren nach WDR-Recherchen bis "vor Kurzem" für eine Paderborner Sicherheitsfirma in den Stadien tätig. Werder und der SCP haben dem Bericht zufolge die Polizei eingeschaltet, auch der Staatsschutz Bielefeld sei informiert.
Die Brüder hatten demnach in sozialen Netzwerken Fotos von sich in den Bundesliga-Stadien gepostet. Andere Bilder zeigen die Familie mit gewaltbereiten Gefährdern, die später untergetaucht und ausgereist waren. Islam M., einer der Brüder, wurde 2015 zu einer Arreststrafe verurteilt, weil er Sympathie für das Attentat auf die Pariser Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" bekundet hatte, bei dem 13 Menschen starben.
"Bei den Erkenntnissen, die jetzt im Raum stehen, ist auf jeden Fall ein Sicherheitsrisiko erkennbar. Das darf so nicht passieren", sagte Michael Mertens, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, dem WDR.
Wasserballer freuen sich über ihre "süßeste Niederlage"
Verlieren und trotzdem feiern - das durften die deutschen Wasserballer bei der WM in Südkorea. Bundestrainer Hagen Stamm bezeichnete das 7:8 (2:1, 2:3, 3:2, 0:2) gegen den haushohen Favoriten Italien als "süßeste Niederlage" seiner Karriere.
Stamm lud die Mannschaft als Belohnung auf ein Kaltgetränk ein, die erste Runde ging auf ihn. Bei der EM vor einem Jahr waren die deutschen Wasserballer gegen Italien noch mit 1:14 untergegangen. Trotz der Pleite zieht das deutsche Team als Gruppenzweiter in die K.-o.-Runde ein und trifft dort am Sonntag (11.30 Uhr) auf den klaren Außenseiter Südafrika.
So hatte sich das der Bundestrainer gewünscht, er hält den Gegner für "zweitklassig" und hat das Viertelfinale im Blick: "Wenn wir so spielen wie gegen Italien, dann werden wir das Ding schon schaukeln."
Frankfurts Weg in die Europa League führt über Estland
Eintracht Frankfurt trifft in der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation auf den FC Flora Tallinn. Das Team aus Estland kam am Donnerstag im Erstrunden-Rückspiel beim serbischen Vertreter FK Radnicki Nis zu einem 2:2 (0:0), was nach dem 2:0-Sieg aus dem Hinspiel für das Weiterkommen reichte. Die Eintracht tritt im Hinspiel am 25. Juli zunächst auswärts an und genießt eine Woche später im Rückspiel Heimrecht.