Der Sport-TagKevin Volland kritisiert Schwarz-Weiß-Denken im Fußball
Kevin Volland kritisiert das Fußballgeschäft. Der Stürmer von Bayer Leverkusen stört sich am Schwarz-Weiß-Denken: "Man bekommt den Eindruck: Entweder hast Du ein Tor gemacht, dann hast Du gut gespielt. Oder Du hast kein Tor gemacht, dann hast Du schlecht gespielt."
Auch die sozialen Medien sieht der 26-Jährige kritisch. Man sei sehr schnell ganz oben, aber eben auch genau so schnell wieder ganz unten. "Da denkt ein Spieler schnell: 'Ich bin schon einer', aber eigentlich hat er noch nichts erreicht," betonte Volland.
Dass er danach trotz seines vergleichsweise jungen Alters in die "Früher war alles besser"-Kerbe schlägt, überrascht: "Als ich als junger Spieler hochgekommen bin", sagt er, als stünde das Karriereende kurz bevor. Aber zu ackern, Bälle einzusammeln, auf die Socken zu bekommen, davon habe er schon profitiert.