Der Sport-Tag
24. April 2026
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22:15 Uhr

Einspruch abgewiesen: HSV verliert beim DFB

Fußball-Bundesligist Hamburger SV ist beim DFB-Sportgericht mit seinem Einspruch gegen die Zwei-Spiele-Sperre für Angreifer Philip Otele gescheitert. Der 27 Jahre alte Stürmer aus Nigeria hatte am vergangenen Samstag bei der 1:3-Niederlage im Nordderby bei Werder Bremen die Rote Karte gesehen. Schiedsrichter Florian Exner und auch das Sportgericht werteten sein Einsteigen gegen Cameron Puertas als rohes Spiel.

Die Hamburger legten gegen das Urteil Einspruch ein und reisten mit Sportdirektor Claus Costa, Klub-Direktor Philipp Winter sowie Otele selbst zu einer mündlichen Berufungsverhandlung in Frankfurt am Main. Dort wurde der Einspruch aber zurückgewiesen.

Einspruch abgewiesen: HSV verliert beim DFB
21:34 Uhr

Formel 1 setzt die Fahrer länger hinters Steuer

Einmalig, aber wichtig: Wie der Motorsport-Dachverband FIA bekannt gegeben hat, erhalten die Formel-1-Piloten im ersten und einzigen Freien Training zum Großen Preis von Miami mehr Zeit zum Fahren. Statt der üblichen 60 Minuten sitzen die Fahrer in den USA nun dreißig Minuten länger hinterm Steuer. Die weiteren Startzeiten am Rennwochenende der Formel 1 in Florida sind nicht Teil der Änderungen: Das Qualifying zum Sprint steigt am 1. Mai um 22:30 Uhr (MEZ), am Samstag folgen der das Sprintrennen (18:00 Uhr) und das Qualifying zum Hauptrennen (22:00 Uhr). Die Lichter gehen beim Grand Prix dann am Sonntag um 22:00 Uhr von Rot auf Grün.

Die Anpassung der Fahrtdauer in Miami ist eine Folge der längeren Pause und der jüngsten Regel-Anpassungen. Wegen des Iran-Krieges hatte die Formel 1 die Rennen in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) abgesagt, da die Sicherheit von Fahrern, Mitarbeitern und Zuschauern nicht gewährleistet werden konnte. Das bis dato letzte Rennen der Königsklasse fand Ende März statt. 

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Formel 1 setzt die Fahrer länger hinters Steuer
20:56 Uhr

Ärgster Rivale ist traurig: "Tennis braucht Carlos"

Der Ausfall des Titelverteidigers ist nicht nur eine schlechte Nachricht für das Tennis und die Veranstalter der French Open. Dass Carlos Alcaraz in Paris fehlen wird, bedauert auch sein ärgster Konkurrent. Jannik Sinner sagte: "Ich hoffe, dass er zurückkommt und danach keine weiteren Verletzungen hat." Der Südtiroler erklärte weiter: "Das Tennis braucht Carlos. Tennis ist ein viel besserer Sport, wenn er dabei ist. Und auch für mich persönlich ist es schöner."

Auch das spanische Idol Rafael Nadal meldete sich bei X zu Wort: "Kopf hoch, Carlos! Ich hoffe, du erholst dich so schnell wie möglich. Gerade in solchen schwierigen Zeiten zeigt sich, was du alles leistest. Viel Kraft und eine herzliche Umarmung!", schrieb der 14-malige French-Open-Sieger.

Ärgster Rivale ist traurig: "Tennis braucht Carlos"
20:36 Uhr

"Viel reifer als 18": Was Flick jetzt von Yamal erwartet

Hansi Flick hat dem verletzten Superstar Lamine Yamal den Rücken gestärkt. Der Spanier werde bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada "stärker" sein als jetzt, sagte der Trainer des FC Barcelona: "Es war seine erste Muskelverletzung. Er ist sehr fokussiert und motiviert." Bei der WM erwartet Flick Yamal in Bestform. Yamal hatte am Mittwoch beim 1:0 (1:0) gegen Celta Vigo eine Oberschenkelverletzung erlitten. Der Starspieler verwandelte noch einen Foulelfmeter, unmittelbar darauf musste er vom Platz. Für Barcelona wird er in dieser Saison nicht mehr auflaufen, seine WM-Teilnahme ist aber wohl nicht gefährdet.

Der 18 Jahre alte Yamal durchlaufe noch immer viele Lernprozesse, so Flick: "Er ist sehr jung, es geht um Erfahrung und darum, die Signale zu verstehen, die der Körper sendet." Yamal hat in diese Saison für Barcelona in allen Wettbewerben 24 Tore erzielt und 18 aufgelegt. "Er war auf einem unglaublichen Niveau, er ist viel reifer als 18", sagte Flick: "Er ist clever, schlau und weiß, was er will. Natürlich beschäftigt ihn die Verletzung, aber sein Fokus liegt auf dem Genesungsprozess und darauf, immer fitter und besser zu werden."

"Viel reifer als 18": Was Flick jetzt von Yamal erwartet
19:52 Uhr

Radsport trauert um Cristian Munoz

Der kolumbianische Radprofi Cristian Munoz ist tot. Das teilte der kolumbianische Verband mit. Der einstige Mannschaftskollege von Topstar Tadej Pogacar beim Team UAE Emirates-XRG verstarb im Alter von 30 Jahren infolge medizinischer Komplikationen nach einem Sturz. Dieser hatte sich bei der Tour du Jura am vergangenen Samstag ereignet. Munoz, der zuletzt für das Team Nu Colombia aus seiner Heimat fuhr, hatte sich dabei eine schwerwiegende Knieverletzung zugezogen. Anschließend verschlechterte sich sein Zustand dramatisch - Medienberichten zufolge aufgrund einer Sepsis. Auch eine Operation brachte keine entscheidende Verbesserung der Situation.

"Sein Tod hinterlässt eine große Lücke im kolumbianischen Radsport und in den Herzen all jener, die das Privileg hatten, ihn kennenzulernen und mit ihm auf den Strecken und bei Wettkämpfen Zeit zu verbringen", hieß es in der Pressemitteilung des Verbandes. "Cristian wird für seinen Einsatz, seine Disziplin und seine Menschlichkeit innerhalb und außerhalb des Pelotons in Erinnerung bleiben." Munoz' Nu Colombia-Team zog sich aufgrund der Schock-Nachrichten von der Asturien-Rundfahrt zurück, die am Donnerstag gestartet war. Die restlichen Fahrer ehrten den Verstorbenen unter anderem mit einer Schweigeminute. Munoz, der bei der Nachwuchs-Ausgabe des Giro d'Italia 2018 eine Etappe gewonnen hatte, war wie Pogacar 2019 zum UAE-Team gestoßen. Nach drei Jahren verließ er die Mannschaft.

Radsport trauert um Cristian Munoz
19:18 Uhr

Bundesliga-Legende fordert: Schalke muss "Klein-Paderborn weghauen"

Steffen Freund sieht das Gastspiel des FC Schalke 04 beim SC Paderborn am Sonntag als "Schlüsselspiel" für den erhofften Wiederaufstieg der Königsblauen. "Als ehemaliger Schalker ist das für mich Klein-Paderborn, die müssen sie weghauen", forderte der Europameister von 1996 bei RTL/ntv ein selbstbewusstes Auftreten des Tabellenführers in Ostwestfalen.

"Die 2. Liga ist sehr, sehr eng, jedes Spiel ist nicht einfach zu gewinnen. Es ist eine Saison, in der man sich am Ende hoffentlich mit dem Aufstieg belohnt", so Freund weiter: "Jetzt kommt so ein Schlüsselspiel, wenn man dort gewinnt, dann bist du reif für die Bundesliga. Verlierst du, dann kann aber alles auch noch mal eng werden. Trotzdem sage ich: Schalke 04 wird aufsteigen", legte sich der frühere Profi der Gelsenkirchener fest.

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Dem Schalker Sportvorstand Frank Baumann bescheinigte Freund "eine Hausnummer", im vergangenen Sommer den unbekannten Trainer Miron Muslic geholt zu haben. "Diese Personalie hat super funktioniert, ich habe auch das Gefühl, wenn man ihn bei den Pressekonferenzen hört, dass er eine Balance findet. Er schafft es, die Mannschaft zu motivieren, und gleichzeitig aber auch alle Menschen rund um den Verein mitzunehmen. Und das ist ja bei einem so großen Traditionsverein immer sehr schwierig", lobte Freund den Bosnier.

Bundesliga-Legende fordert: Schalke muss "Klein-Paderborn weghauen"
18:32 Uhr

Boris Herrmanns Segelteam trauert

Schwere Tage für das Segelteam von Boris Herrmann: Wie Malizia bekannt gab, ist ein 32 Jahre altes Crewmitglied aus Deutschland bei einem Forschungseinsatz am Mittwoch vor der Küste Brasiliens ums Leben gekommen. Die verunglückte Person war in der Bucht von Praia do Porto mit weiteren Teammitgliedern um die Malizia Seaexplorer geschwommen und hat laut eines Behördenberichts dabei unter noch ungeklärten Umständen das Bewusstsein verloren.

Die laut Pressemitteilung von Malizia unmittelbar eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen und der schnelle Einsatz von Rettungskräften konnten den Mann nicht mehr retten. Malizia mit Herrmann, der sich derzeit an der Teambasis in Lorient aufhält, stehe "in engem Kontakt mit der Familie und biete ihr in dieser unglaublich schweren Zeit ihre volle Unterstützung" an, hieß es.

Boris Herrmanns Segelteam trauert
17:49 Uhr

"Alle geschockt": Klinsmann über Halswirbelbruch seines Sohnes

Torwart Jonathan Klinsmann ist nach seinem Halswirbelbruch im Universitätsklinikum von Heidelberg operiert worden. "Solch schwere Verletzungen gibt es ganz selten im Fußball", sagte der frühere Fußball-Weltmeister Jürgen Klinsmann über die Verletzung seines Sohnes. "Wir waren alle geschockt." Der Keeper war im Auswärtsspiel seines Klubs AC Cesena in der italienischen Serie B gegen US Palermo (0:2) bei einer Abwehraktion am vergangenen Samstag kurz vor Schluss mit einem gegnerischen Spieler zusammengeprallt. Er hatte dabei einen Schlag auf den Kopf bekommen.

"Ich habe seit Sonntag in Palermo, Cesena und vor allem in Heidelberg so viel Unterstützung, Hilfe und Zuspruch erhalten - dafür möchte ich mich bedanken", sagte Jonathan Klinsmann in einer Mitteilung von Klinsmanns Medienmanagement. Der Torhüter spielt seit Februar 2024 für Cesena, er war damals aus der Major League Soccer in den USA von LA Galaxy nach Italien gewechselt. "Wir haben die komplexe Fraktur primär sehr gut rekonstruieren können und die Instabilität behoben. Genauso wichtig ist nun der Heilungsverlauf, der aufgrund des ausgezeichneten körperlichen Zustandes von Jonathan Klinsmann eine gute Prognose hat", sagte Stefan Hemmer, Leiter der Wirbelsäulenabteilung der Uni-Orthopädie in Heidelberg.

"Alle geschockt": Klinsmann über Halswirbelbruch seines Sohnes
16:59 Uhr

Kein Anschluss unter dieser Nummer bei Sandro Wagner

Fast fünf Monate nach seiner Trennung vom FC Augsburg will Sandro Wagner nicht aktiv bei anderen Vereinen für sich werben. "Ich möchte im Moment keine Aufmerksamkeit. Ich will auch nie der Trainer sein, der sich anbiedert oder öffentlich auf der Suche ist, ich will einfach nur vorbereitet sein, wenn was kommt", schilderte der 38-Jährige. "Ich hätte auch schon wieder arbeiten können, wenn ich das gewollt hätte", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" in seinem ersten Interview, nachdem er beim Fußball-Bundesligisten gescheitert war. "Wenn was passt, lege ich los, und wenn nicht, dann nicht."

Nach seinem Aus zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück und änderte seine Telefonnummer. "Die Handynummer hätte ich schon viel früher wechseln sollen, ich glaube, ganz Fußballdeutschland kannte meine Nummer." Außerdem erzählte Wagner: "Wenn man in der Mühle drinsteckt, merkt man gar nicht, wie anstrengend das ist. Deshalb war es wichtig, mich mal kurz rauszunehmen. Ich konnte durchschnaufen und reflektieren."

Kein Anschluss unter dieser Nummer bei Sandro Wagner
16:30 Uhr

Mit diesem Transfer könnte Keeper auf- statt in 3. Liga absteigen

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat Interesse an Torwart Florian Kastenmeier von Fortuna Düsseldorf. Das erklärte Werder-Trainer Daniel Thioune. "Außer dem SV Werder Bremen beschäftigen sich viele Vereine mit der Personalie", sagte Thioune. Er kennt Kastenmeier aus seiner Zeit beim Zweitligisten aus Düsseldorf von Februar 2022 bis zum vergangenen Oktober. Thioune bezeichnete den Schlussmann als einen der besten Torhüter in der 2. Bundesliga. Der 28-Jährige sei "noch nicht am Ende seiner Schaffenskraft angekommen", meinte Thioune. "Da liegen noch ein paar Jahre vor ihm im Fußball."

Kastenmeier ist seit 2019 in Düsseldorf. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Aktuell kämpft er mit dem Klub gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga. In Stammspieler Mio Backhaus und dem derzeit verletzten Ersatzmann Karl Hein haben die Bremer zwei gleichwertige Torhüter. Es gilt als unwahrscheinlich, dass der SV Werder mit diesem Duo in die neue Saison geht. Dritter Torhüter ist in dieser Saison der Ex-Rostocker Markus Kolke.

Mit diesem Transfer könnte Keeper auf- statt in 3. Liga absteigen
16:05 Uhr

Verhandlungen um den "Kampf aller Zeiten" in "finaler" Phase

Die Verhandlungen um den langersehnten Schwergewichts-Kampf der britischen Erzrivalen Anthony Joshua und Tyson Fury sind laut Promoter Eddie Hearn in der Endphase. "Wir werden einen Vertrag haben, noch haben wir keinen Vertrag unterschrieben, aber wir verhandeln die finalen Punkten einer Vereinbarung, um im Juli in den Ring zurückzukehren und dann gegen Tyson Fury zu kämpfen", sagte Joshuas Strippenzieher Hearn bei iFL TV. Sobald ein Vertrag unterschrieben sei, liege der Ball beim saudischen Box-Mogul Turki Al-Sheikh. "Anthony Joshua und ich sowie Tyson Fury werden einen Vertrag haben, bei dem er (Turki Al-Sheikh, Anm.d.Red.) den Kampf im Grunde finanziert. Es liegt an ihm, wo er stattfindet."

Er sei hoffnungsvoll, "dass der Kampf im Vereinigten Königreich stattfindet", so Hearn. Al-Sheikh wolle mit dem Event schließlich "Geschichte schreiben, er wird es nicht an irgendeinen Ort geben. Er will den Fans das liefern, was es ist: der größte Kampf in der Geschichte unseres Landes." Wenn es soweit sei, "habt ihr nicht den Kampf des Jahrhunderts, (sondern) den Kampf aller Zeiten."

Die Lager der Boxer hatten in den vergangenen zehn Jahren immer wieder verhandelt, der Kampf platzte aber meist wegen finanzieller Streitpunkte. Im Sommer 2021 stand einmal ein Deal für ein Duell in Saudi-Arabien, bei dem die damaligen Weltmeister Joshua und Fury um alle vier WM-Gürtel gekämpft hätten. Ein US-Schiedsgericht verpflichtete Fury aber zu einem dritten Kampf gegen den Amerikaner Deontay Wilder. Joshua verlor seine Titel im Herbst 2021 an den Ukrainer Oleksandr Usyk, der 2024 auch Fury bezwang.

Verhandlungen um den "Kampf aller Zeiten" in "finaler" Phase
15:32 Uhr

Formel 1 auf Jahre zurück am Bosporus

Die Formel 1 kehrt in die Türkei zurück. Wie die Motorsport-Königsklasse am Freitag bestätigte, wird ab 2027 wieder auf dem Istanbul Park Circuit gefahren. Die Vereinbarung umfasst zunächst fünf Jahre. Zuvor hatte das türkische Präsidialamt den Deal verkündet. Vor den Toren der Metropole am Bosporus war die Formel 1 bereits zwischen 2005 und 2011 unterwegs. Auch in den Corona-Jahren 2020 und 2021 war Istanbul Teil des eilig überarbeiteten Kalenders der Königsklasse.

"Die Formel 1 zählt zu den weltweit führenden Sportveranstaltungen und zeichnet sich durch ihre Faszination, ihre junge Fangemeinde und ihre Vorreiterrolle in der Automobiltechnologie aus", sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan. Die Rückkehr seines Landes in den Formel-1-Kalender sei für ihn "ein deutliches Zeichen des großen Vertrauens in unser Land", Erdogan versprach eine "in jeder Hinsicht makellose Organisation".

Die Plätze im Kalender der Formel 1 sind mittlerweile sehr begehrt, die Königsklasse führt für manche Rennen daher auch ein Rotationssystem ein. So werden sich etwa die Strecken im belgischen Spa und in Barcelona ab dem kommenden Jahr abwechseln. Deutschland war zuletzt 2020, in der Corona-Saison, mit dem Nürburgring Schauplatz eines Formel-1-Rennens. Interesse aus Hockenheim besteht grundsätzlich, eine Rückkehr wirkt bis auf Weiteres aber nicht nah. Für die laufende Saison waren 24 Rennen geplant. Aufgrund des Krieges im Nahen Osten wurden die Veranstaltungen im April in Bahrain und Saudi-Arabien aber abgesagt.

Formel 1 auf Jahre zurück am Bosporus
14:58 Uhr

Böses Aus bei dritter Amtszeit: Italien-Legende muss Klub verlassen

Der italienische Fußball-Traditionsklub AS Rom und Berater Claudio Ranieri gehen getrennte Wege. Die Entscheidung fiel nach internen Spannungen zwischen Ranieri und Trainer Gian Piero Gasperini. "Er führte die Mannschaft durch eine sehr schwierige Zeit, und wir werden ihm für seinen Einsatz immer dankbar sein", hieß es in der Mitteilung des Klubs: "Mit Blick auf die Zukunft ist unsere Richtung klar. Der Verein steht fest, mit einer starken Führung und einer klaren Vision. AS Rom wird immer an erster Stelle stehen."

Ranieri hatte den Ex-Meister im November 2024 als Interimstrainer übernommen und bis zum Saisonende betreut. Im Sommer 2025 wechselte der 74-Jährige dann in die Beraterrolle. Auslöser des jüngsten Streits waren öffentliche Aussagen Ranieris zur Spielerwahl und internen Entscheidungsprozessen. Der Verein und sein US-amerikanischer Eigentümer Dan Friedkin hingegen bewerten die aktuelle sportliche Entwicklung sowie Gasperinis Arbeit mit jungen Spielern positiv und setzen daher auf Kontinuität. Für Ranieri ist die Trennung von dem Klub seiner Heimatstadt ein unrühmliches Ende seiner dritten Amtszeit. Er stand bereits von 2009 bis 2011 sowie 2019 an der Seitenlinie des Tabellensechsten der Serie A und gilt in Rom als Vereinsikone.

Böses Aus bei dritter Amtszeit: Italien-Legende muss Klub verlassen
14:17 Uhr

69 Hausverbote: Hooligan-Prügelei hat Folgen

Dynamo Dresden hat gegen 69 Dynamo-Hooligans wegen einer verabredeten Schlägerei mit Anhängern des 1. FC Nürnberg Hausverbote bis zum Saisonende verhängt. Das teilte der Fußball-Zweitligist auf Anfrage mit. "Wir können bestätigen, dass mit Wirkung zum Heimspiel gegen den VfL Bochum bis zunächst zum Saisonende 69 Hausverbote durch die SG Dynamo Dresden für die Heimspiele im Rudolf-Harbig-Stadion verhängt wurden. Diese beziehen sich ausschließlich auf die Vorkommnisse am Vorabend gegen Nürnberg", teilten die Dresdner mit.

"Im nächsten Schritt obliegt es dem DFB und nicht den Vereinen, aufgrund der Auseinandersetzung an einem Drittort, Stadionverbotsverfahren in die Wege zu leiten", hieß es weiter. Vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg (2:0) hatten sich am 10. April im thüringischen Eisfeld etwa 200 Dresdner und Nürnberger Anhänger zu einer Schlägerei verabredet. Als die Polizei in der Nacht an einem Gewerbegebiet in der Nähe von Eisfeld im Süden Thüringens eintraf, hatte die Auseinandersetzung schon angefangen, teilte die Polizei damals mit.

69 Hausverbote: Hooligan-Prügelei hat Folgen
13:50 Uhr

Zeitraffer zeigt Umbau: Reals Stadion wird Tennisplatz

Wo normalerweise Vinicius Jr. und Kylian Mbappé zaubern, sollen sich in kommenden Tagen die Tennis-Granden warmspielen. Im Estadio Santiago Bernabéu von Real Madrid entsteht im Rahmen des Masters-Turniers in Madrid ein Trainingsplatz für die Teilnehmer.

Zeitraffer zeigt Umbau: Reals Stadion wird Tennisplatz
13:12 Uhr

Bayer-Trainer warnt vor Derby: "Das müssen wir kontrollieren"

Trotz des Pokal-Ausscheidens und den zunehmenden Diskussionen um seine Zukunft kommt das Derby gegen den 1. FC Köln für Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand zur "richtigen Zeit". Er finde es "super", morgen (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) in Köln zu spielen, betonte der Däne: Seine Spieler wüssten, "was das bedeutet. Wir haben noch vier Spiele und wir müssen diese vier Spiele gewinnen."

Leverkusen läuft in der Bundesliga den eigenen Ansprüchen hinterher und geht als Tabellensechster nur als Jäger in den Endspurt um die Champions-League-Ränge. In Köln brauche es neben der spielerischen Klasse auch "die richtige Mentalität", aber es sei wichtig, "nicht nur mit Emotionen zu spielen", sagte Hjulmand, der erneut auf Christian Kofane und wohl auch auf Lucas Vázquez verzichten muss: "Die Emotionen sind größer in einem Derby. Das müssen wir kontrollieren."

Bayer-Trainer warnt vor Derby: "Das müssen wir kontrollieren"
13:06 Uhr

DFB gesteht nach Pokal-Wut: Tor hätte zählen müssen

Das aberkannte Freiburger Tor im DFB-Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart (1:2) hätte nach Ansicht des Deutschen Fußball-Bundes zählen müssen. Bei dem Duell in der ersten Minute der Verlängerung zwischen SC-Stürmer Lucas Höler und Jeff Chabot habe es sich um einen "robusten, aber regelkonformen Zweikampf" gehandelt, urteilte Marco Fritz, Leiter Regelauslegung und Evaluation in der DFB Schiri GmbH, auf Anfrage.

Schiedsrichter Tobias Welz hatte auf Foul gegen VfB-Abwehrspieler Chabot entschieden, Hölers direkt danach erzieltes Tor zählte nicht. Es wäre das 2:1 für die Freiburger gewesen, die schließlich durch einen Treffer des Stuttgarter Jokers Tiago Tomas in der 119. Minute den Final-Einzug verpassten.

"In der Dynamik des Spiels hat der Schiedsrichter im Zweikampf zwischen Lucas Höler und Jeff Chabot einen regelwidrigen Armeinsatz von Höler wahrgenommen. Deshalb hat er auf Foulspiel entschieden und das Spiel unterbrochen", erklärte Fritz. "Mit den Fernsehbildern wäre es jedoch deutlich besser gewesen, das Duell als robusten, aber regelkonformen Zweikampf zu bewerten, die Partie weiterlaufen zu lassen und das unmittelbar folgende Tor von Höler zu geben."

DFB gesteht nach Pokal-Wut: Tor hätte zählen müssen
12:21 Uhr

Formel-1-Team Audi reagiert auf überraschendes Personalbeben

Nach dem überraschenden Abschied von Jonathan Wheatley als Teamchef des Formel-1-Rennstalls Audi soll angeblich Allan McNish die neue Position des Renndirektors übernehmen. Der 56 Jahre alte Schotte ist aktuell der Chef des Nachwuchsprogramms des deutschen Werksteams. "Wir kommentieren keine Spekulationen", sagte ein Audi-Sprecher über entsprechende Medienberichte.

Nur wenige Tage vor dem dritten Saisonlauf in Japan hatte Audi überraschend den Abschied von Wheatley "aus persönlichen Gründen" verkündet. Der Brite hatte bei dem deutschen Werksteam eine Doppelspitze mit dem Projektleiter Mattia Binotto gebildet und war nur ein Jahr im Amt. Daraufhin übernahm Binotto Wheatleys Aufgaben, zugleich kündigte er eine Neuorganisation der Teamführung an.

Formel-1-Team Audi reagiert auf überraschendes Personalbeben
11:23 Uhr

Wechselhammer um Sebastian Kehl wird immer konkreter

Wenige Wochen nach seinem Abschied von Borussia Dortmund zieht es Sebastian Kehl womöglich in die Premier League. Die Gerüchte über einen spektakulären Wechsel zu Krisenklub Tottenham Hotspur nehmen mehr und mehr Fahrt auf. Zwischen beiden Seiten haben nach "Sky"-Angaben in den vergangenen Tagen Gespräche sowie persönliche Treffen stattgefunden, um über eine Anstellung als Technischer Direktor zu verhandeln. Der Sender hatte den 46-Jährigen zuvor bereits als Top-Kandidaten der Spurs bezeichnet, auch "Bild" berichtete über das Interesse.

Kehl habe in den "sehr konkreten" Gesprächen "überzeugt", will "Sky"-Reporter Florian Plettenberg erfahren haben. In London wolle man nun alsbald Klarheit haben. Ob sich der ehemalige BVB-Kapitän und -Kaderplaner jedoch für den Krisenklub aus London entscheidet, sei noch unsicher. Zu klären sei vor allem, ob Kehl nach seiner langen Zeit beim Revierklub zunächst einmal eine Pause einlegt oder sich sofort wieder in die Arbeit stürzt. Beim aktuellen Tabellen-18., dem als amtierender Europa-League-Sieger der Abstieg in die zweite Liga droht, soll Kehl wohl an der Seite des Dänen Johan Lange arbeiten. Lange arbeitet bei Tottenham aktuell als Technischer Direktor, seine Aufgaben sollen künftig aber aufgeteilt werden.

Wechselhammer um Sebastian Kehl wird immer konkreter
10:35 Uhr

Freiburg-Star wütet gegen Schiri: "Dann muss ich Karriere beenden"

Freiburgs Christian Günter rechnet nach dem DFB-Pokal-Aus gegen den VfB Stuttgart mit dem Schiedsrichter ab. Eine Entscheidung bringt den Spieler auf die Palme - er spricht von einem klaren Fehlpfiff und findet deutliche Worte.

Freiburg-Star wütet gegen Schiri: "Dann muss ich Karriere beenden"
10:06 Uhr

Medien: Neuer hat Entscheidung getroffen - und macht weiter

Manuel Neuer will seinen Vertrag beim FC Bayern München laut "Abendzeitung" um eine weitere Saison bis Juni 2027 verlängern. Damit würde der 40-Jährige in seine 16. Saison beim deutschen Rekordmeister gehen. Transfer-Insider Fabrizio Romano schreibt derweil bei X, dass man in München "optimistisch" sei und nun auf "Grünes Licht" von Neuer warte. Ein Vertrag sei bereits vorbereitet, man brauche nun nur noch die Zustimmung des Torhüters. "Sky" hatte ähnlich darüber berichtet.

Bis zuletzt hatte der Schlussmann seine Zukunft offen gelassen. Auch beim Pokal-Halbfinale gegen Bayer Leverkusen (2:0) hatte Neuer "noch nichts verkünden" wollen, immerhin aber eine Tendenz mitgeteilt: "Im Moment sieht es gut aus." Den Ausschlag könnte nicht zuletzt auch die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam um Vincent Kompany und der Zusammenhalt im Team geben. "Es sind nicht nur die Spieler auf dem Platz, es ist der gesamte Kader und Verein. Man merkt, dass etwas entstanden ist. Es ist die zweite Saison unter Vincent Kompany. Wir profitieren alle voneinander. Im Moment macht es sehr viel Spaß."

Medien: Neuer hat Entscheidung getroffen - und macht weiter
09:19 Uhr

Final-Duell des DFB-Pokals hilft der Bundesliga immens

Der Finaleinzug von Rekordsieger Bayern München und Titelverteidiger VfB Stuttgart hat direkte Auswirkungen auf die Verteilung der deutschen Europapokalplätze. Mit der Endspielpaarung zwischen dem deutschen Meister und dem Tabellenvierten am 23. Mai steht nun definitiv fest, dass auch der Tabellensiebte der Fußball-Bundesliga in der kommenden Saison im internationalen Geschäft unterwegs sein wird.

Hintergrund dieser Tatsache ist, dass der FC Bayern als Meister bereits sicher für die Champions League und Stuttgart über die Liga ebenfalls schon für den Europacup qualifiziert ist. Damit geht der Europa-League-Platz, der dem Pokalsieger für den Erfolg in Berlin zustehen würde, an die Liga zurück .Das bedeutet: Der Fünfte und der Sechste, aktuell die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen, spielen in der Europa League, der Siebte in der Conference League an. Diesen Rang belegt derzeit der SC Freiburg, der dem VfB im Pokal-Halbfinale am Donnerstag mit 1:2 n.V. unterlegen war. Nur einen Punkt hinter den Breisgauern hat Eintracht Frankfurt auch wieder eine realistische Europacup-Chance.

Theoretisch ist für Freiburg sogar noch die Teilnahme an der Champions League drin. Dafür müsste die Mannschaft von Trainer Julian Schuster allerdings die Europa League gewinnen. Im Halbfinale (30. April und 7. Mai) wartet der portugiesische Klub Sporting Braga, in einem möglichen Endspiel (20. Mai in Istanbul) Nottingham Forest oder Aston Villa aus der englischen Premier League.

Final-Duell des DFB-Pokals hilft der Bundesliga immens
08:58 Uhr

Erster Rückschlag für Schröder in den NBA-Playoffs

Dennis Schröder hat mit den Cleveland Cavaliers in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Die Franchise des deutschen Welt- und Europameisters unterlag in Spiel drei der ersten Runde 104:126 bei den Toronto Raptors. Die ersten beiden Partien hatten Schröder und Co. jeweils zu Hause für sich entschieden, in der Best-of-Seven-Serie steht es damit noch 2:1 für die Cavaliers.

Mit drei Punkten und einem Rebound spielte Schröder abermals nur eine Nebenrolle. Die Raptors-Stars Scottie Barnes und RJ Barrett erzielten jeweils 33 Punkte, Rookie Collin Murray-Boyles steuerte von der Bank kommend 22 Punkte bei. Bester Werfer für Cleveland war Altstar James Harden mit 18 Zählern.

Die Atlanta Hawks gingen gegen die New York Knicks in einem dramatischen Duell 2:1 in Führung. Beim 109:108 glückte CJ McCollum der siegbringende Wurf 12,5 Sekunden vor dem Ende. Schon Spiel zwei war mit nur einem Punkt Differenz (107:106) an die Hawks gegangen. Die zweite Niederlage kassierten unterdessen die Denver Nuggets um Superstar Nikola Jokic. Der NBA-Champion von 2023 verlor 96:113 bei den Minnesota Timberwolves und liegt in der Serie nun 1:2 hinten. 

Erster Rückschlag für Schröder in den NBA-Playoffs
08:16 Uhr

VfB-Profi kotzt auf dem Feld, Undav spottet und räumt weg

Bilal El Khannouss hat sich beim dramatischen 2:1-Sieg nach Verlängerung des VfB Stuttgart im Halbfinale des DFB-Pokals gegen den SC Freiburg auf dem Platz übergeben müssen - und dafür Spott von Mitspieler Deniz Undav geerntet. Nach dem Abpfiff schilderte der Nationalstürmer die Szene, die er zunächst aus dem Augenwinkel gesehen habe. 

Er habe auf einmal "so einen Strahl an mir vorbeiziehen" gesehen, sagte Undav. "War schon echt eklig, muss ich sagen. Ich habe selber fast gekotzt. Aber dann hat es keiner saubergemacht. Dann muss ich da irgendwie gegen treten, dass es sich so ein bisschen verwischt oder irgendwo links und rechts Einzelteile sind. Als Vizekapitän muss man manchmal Sachen machen, die einem nicht gefallen, aber man macht's."

Es sei "schon witzig, wenn einer mitten im Spiel kotzt", kommentierte Undav bei Sky den kuriosen Zwischenfall. El Khannouss, der nach 63 Minuten eingewechselt worden war, zeigte sich von dem kurzen Schwächemoment unbeeindruckt und spielte die erst in der Verlängerung entschiedene Partie tapfer zu Ende. "Ich glaube, ihm war schlecht vom Essen", sagte Undav.

VfB-Profi kotzt auf dem Feld, Undav spottet und räumt weg
07:25 Uhr

US-Regierung gegen Italiens WM-Teilnahme durch die Hintertür - und Italien auch

Inmitten der Spekulationen um ein mögliches WM-Nachrücken des viermaligen Weltmeisters Italien hat US-Außenminister Marco Rubio Irans Fußball-Nationalmannschaft die Teilnahme an der Endrunde im Sommer zugesichert. Die Spieler seien in den USA willkommen, sagte Rubio im Oval Office.

Zugleich distanzierte Rubio die US-Regierung von einem Vorschlag, wonach Italien den WM-Platz Irans übernehmen könnte. Hintergrund sind Spekulationen über mögliche Einreisebeschränkungen für Mitglieder der iranischen Delegation.

Anlass der Debatte war ein Vorstoß des italienischstämmigen US-Sonderbeauftragten Paolo Zampolli. Dieser hatte der Financial Times gesagt, er habe US-Präsident Donald Trump und den Weltverband FIFA auf die Idee angesprochen, Italien könne Irans Platz bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada übernehmen.

Rubio wies dies zurück: "Ich weiß nicht, wo das herkommt." Auch Italien reagierte ablehnend. Sportminister Andrea Abodi sagte, eine Teilnahme durch die Hintertür sei "erstens nicht möglich und zweitens nicht angemessen - man qualifiziert sich auf dem Platz". Italiens Olympiachef Luciano Buonfiglio betonte: "Ich würde mich beleidigt fühlen. Man muss sich seinen Platz bei der WM verdienen." Die iranische Botschaft in Rom sprach angesichts des möglichen Nationentauschs von "moralischem Bankrott" der USA.

US-Regierung gegen Italiens WM-Teilnahme durch die Hintertür - und Italien auch
06:41 Uhr

Quarterback ist Top-Pick der NFL

Die Las Vegas Raiders haben Quarterback Fernando Mendoza mit dem ersten Pick des diesjährigen NFL-Drafts ausgewählt. Der 22-Jährige soll dem Traditionsklub neuen Schwung verleihen, nachdem die Raiders in den vergangenen vier Spielzeiten die Play-offs verpasst hatten.

Die 91. Ausgabe der Talentevergabe fand im Acrisure Stadium der Pittsburgh Steelers statt. Mendoza, ein kubanisch-amerikanischer Spielmacher, war nach einer herausragenden College-Saison als Top-Pick erwartet worden. Er führte die Indiana Hoosiers in einer makellosen Spielzeit zum ersten nationalen Titel der Universitätsgeschichte und wurde mit der Heisman Trophy als bester College-Footballer ausgezeichnet.

In der abgelaufenen Saison brachte Mendoza 273 von 379 Pässen für 3535 Yards und 41 Touchdowns an, bei nur sechs Interceptions. Zudem erlief er bei 90 Läufen 276 Yards und sieben weitere Touchdowns.

Quarterback ist Top-Pick der NFL
06:03 Uhr

WM-Finaltickets für 2,3 Millionen US-Dollar im Angebot

Eine Finalkarte für über zwei Millionen US-Dollar? Die Ticketpolitik der FIFA für die Fußball-WM im Sommer führt inzwischen zu unvorstellbaren Preisen. Auf der offiziellen Weiterverkaufsplattform des Weltverbandes wurden am Donnerstagabend drei Tickets für das Finale für jeweils knapp 2,3 Millionen US-Dollar angeboten. Die Plätze für das Spiel am 19. Juli im MetLife Stadium in New Jersey befinden sich hinter einem Tor im Unterrang.

Neben dem regulären Verkauf bietet die FIFA eine Plattform an, auf der erworbene Karten weiterverkauft werden können - ohne Regulierung durch den Weltverband. Der Verkäufer legt den Preis fest. Das führt zu teils horrenden Summen. Die FIFA profitiert doppelt: Sie kassiert 15 Prozent Gebühr – sowohl vom Verkäufer als auch vom Käufer. Sollte eines der angeführten Finaltickets verkauft werden, erhielte der Weltverband also 690.000 US-Dollar. Viele weitere Angebote für das Endspiel liegen dazu deutlich über 100.000 US-Dollar.

WM-Finaltickets für 2,3 Millionen US-Dollar im Angebot