Freitag, 28. August 2020Der Sport-Tag

22:24 Uhr

Freiburgs Koch vor dem Sprung in die Premier League

Robin Koch vom SC Freiburg kontrolliert den Ball. Foto: Thomas Kienzle/AFP-Pool/dpa/Archivbild

Aus dem Breisgau nach England: Robin Koch zieht's wohl weg.

(Foto: Thomas Kienzle/AFP-Pool/dpa/Archivbild)

Fußball-Nationalspieler Robin Koch wechselt wohl auf die Insel. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der Defensivspieler des SC Freiburg kurz vor einem Transfer zu Premier-League-Aufsteiger Leeds United. Nach Informationen des "kicker" informierte der 24-Jährige seine Teamkollegen bereits über den bevorstehenden Abschied, der Medizincheck soll im Laufe des Wochenendes erfolgen.

Die Vereine einigten sich offenbar auf eine Basisablöse von 13 Millionen Euro, dazu könnten noch verschiedene Bonuszahlungen kommen. Kochs Vertrag wäre im Sommer 2021 ausgelaufen. Der zweimalige Nationalspieler war im August 2017 vom 1. FC Kaiserslautern nach Freiburg gewechselt und absolvierte seitdem 87 Pflichtspiele für die Breisgauer.

21:48 Uhr

3000 Fans dürfen zum Formel-1-Rennen in Italien

Bei der am 13. September geplanten Formel-1-Premiere auf der italienischen Rennstrecke in Mugello sollen mehr Zuschauer als geplant zugelassen werden. Der Präsident der Region Toskana, Enrico Rossi, erklärte nach Beratungen mit den Gesundheitsbehörden, dass 3000 Fans dem Rennen beiwohnen dürfen. Zunächst war die Strecke für 1000 Zuschauer geöffnet worden. Auf den drei Tribünen sollen je 1000 Zuschauer Platz finden. Bei den Fans wird die Temperatur gemessen, zudem muss Mundschutz getragen werden. In Mugello wird Ferrari sein 1000. Formel-1-Rennen bestreiten.

20:58 Uhr

Mit zweijähriger Verspätung: Reh erhält wohl EM-Bronze über 10.000 m

Langstreckenläuferin Alina Reh darf mehr als zwei Jahre nach der Leichtathletik-EM in Berlin nachträglich auf die Bronzemedaille über 10.000 m hoffen. Wie die unabhängige Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics mitteilte, wurden die Ergebnisse der ursprünglich drittplatzierten und zwischenzeitlich gesperrten Schwedin Meraf Bahta für den Zeitraum vom 24. Mai 2018 bis 31. August 2018 für ungültig erklärt. Das EM-Rennen fand am 8. August 2018 statt, Reh hatte dabei ursprünglich Platz vier belegt. Eine offizielle Bestätigung der Neuvergabe steht noch aus. Bahta war wegen drei verpasster Dopingkontrollen innerhalb von zwölf Monaten 2019 nachträglich für ein Jahr gesperrt worden. Ihr EM-Bronze hatte sie ursprünglich dennoch behalten dürfen. Bereits während der Titelkämpfe 2018 lief das Verfahren gegen Bahta, dennoch hatte sie starten dürfen.

20:25 Uhr

Gleich sechs positive Fälle: AS Rom muss Training unterbrechen

Der italienische Fußball-Erstligist AS Rom hat nach sechs positiven Coronatests seine Vorbereitung auf die kommende Saison unterbrechen müssen. Wie der Klub mitteilte, hätten sich Justin Kluivert, Bruno Peres, Torhüter Antonio Mirante, der Spanier Carles Perez sowie zwei Nachwuchsspieler angesteckt. Am Samstag sollen weitere Tests durchgeführt werden, danach wird über das weitere Vorgehen entschieden.

20:02 Uhr

Vettel im Video nach Debakel-Training: "Heute war kein guter Tag"

19:45 Uhr

NBA macht nach Spielerstreik ab Samstag wieder weiter

Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA wird nach dem Spielerstreik am Samstag ihre Play-offs fortsetzen. Dies teilten die NBA und die Spielergewerkschaft (NBPA) mit. "Wir hatten am Donnerstag ein offenes, leidenschaftliches und produktives Gespräch zwischen Spielern, Trainern und Klubbesitzern über die nächsten Schritte zur Vertiefung unserer gemeinsamen Bemühungen und Aktionen für soziale Gerechtigkeit und Rassengleichheit", hieß es in einer Pressemitteilung: "Alle Parteien kamen überein, die Playoff-Spiele am Samstag, den 29. August, wieder aufzunehmen."

Die Milwaukee Bucks hatten am Mittwoch ihr Play-off-Spiel gegen Orlando Magic boykottiert und damit im US-Sport eine Welle des Protests ausgelöst. Sie reagierten mit dem drastischen Schritt auf den Fall Jacob Blake. Der Schwarze war am vergangenen Wochenende von weißen Polizisten von hinten niedergeschossen worden. Den 29-Jährigen trafen offenbar sieben Kugeln im Rücken.

19:00 Uhr

Ferrari völlig abgeschlagen: Hoffnungsloser Vettel erlebt Trainingsdebakel

18:10 Uhr

Bedenkliche Defensivschwächen: BVB patzt im Testspiel

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Konnte den BVB auch nicht zu Sieg schießen: Erling Haaland.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Bei Borussia Dortmund läuft es gut zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison noch nicht rund. Im Test gegen den SC Paderborn musste sich der Fußball-Bundesligist mit einem 1:1 (0:0) begnügen. In der im Rahmen der digitalen Saisoneröffnung am eigenen Trainingszentrum ausgetragenen Partie offenbarte die Borussia nach dem Führungstreffer von Immanuel Pherai (30. Minute) bedenkliche Schwächen in der Defensive. Das nutzte Kai Pröger und traf in der 67. Minute zum verdienten Ausgleich für den mutig aufspielenden Zweitligisten.

Noch nicht zum Einsatz kamen der in der Vorwoche für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehene Brasilianer Reinier und Rekonvaleszent Marco Reus. Darüber hinaus verzichtete BVB-Trainer Lucien Favre auf sieben weitere entweder angeschlagene oder im Aufbau befindliche Feldspieler. Eine Stunde nach der Partie steht ein zweiter Test an. Gegner ist der VfL Bochum, der trotz eines positiven Corona-Falls zu Wochenbeginn Entwarnung gegeben hatte. Weitere Tests bei den Spielern am Vortag waren durchweg negativ.

17:36 Uhr

"Falsche positive" Coronatest: Tour de France nun mit B-Probe

Wegen der Gefahr "falsch positiver" Coronatests hat der Radsport-Weltverband UCI auf Druck der Teams kurz vor der Tour de France sein Sicherheitsprotokoll angepasst und eine obligatorische "B-Probe" angeordnet. Damit soll ausgeschlossen werden, dass Fahrer aufgrund einer falschen Diagnose der Infektion mit dem Coronavirus vom Rennen ausgeschlossen werden.

"Das sind gute Neuigkeiten für den Radsport, jetzt kann ich besser schlafen", sagte Bora-hansgrohe-Teamchef Ralph Denk: "Es ist ein Risiko, eine Entscheidung nur auf der Grundlage eines einzigen Tests zu treffen." Denk hatte eine neue Regelung gefordert, nachdem seine Mannschaft vor dem Eintagesrennen Bretagne Classic zurückgezogen werden musste, da ein Fahrer positiv getestet worden war. Dieses Testergebnis stellte sich kurz darauf als falsch heraus. Wie die UCI weiter festlegte, wird ein Team aus einer großen Rundfahrt ausgeschlossen, bei dem binnen sieben Tagen zwei Fahrer positiv auf Corona getestet wurden.

17:01 Uhr

Nach Kritik an Funktionären: Russischer Anti-Doping-Chef wird entlassen

Juri Ganus ist als Chef der russischen Anti-Doping-Agentur entlassen worden

Juri Ganus ist als Chef der russischen Anti-Doping-Agentur entlassen worden

(Foto: picture alliance/dpa)

Juri Ganus übte deutliche Kritik an Sport-Funktionären in Russland und wurde nun als Chef der russischen Anti-Doping-Agentur (Rusada) entlassen. Das habe die Rusada-Generalversammlung entschieden, nachdem sich der Aufsichtsrat für die Absetzung des 56-Jährigen ausgesprochen hatte. Als offizielle Begründung wurden Unregelmäßigkeiten bei Finanzen angegeben. Ganus hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

"Insgesamt ist es so, dass einiges faul ist - und an vielen Stellen bei uns Sportfunktionäre ausgewechselt werden müssen", hatte er in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur vor wenigen Monaten gesagt. Angesichts seiner deutlichen Kritik am System hatten sich Beobachter schon länger gefragt, wie lange sich Ganus noch an der Spitze der Rusada halten kann. Sein Nachfolger soll innerhalb der nächsten sechs Monate bestimmt werden. Interimschef wird Michail Buchanow, ein Jurist der Rusada.

16:08 Uhr

Jürgen Klopp träumt von Messi

Teammanager Jürgen Klopp hätte den sechsmaligen Weltfußballer prinzipiell gerne in seiner Mannschaft: "Interesse? Ja klar, wer möchte Messi nicht in seinem Team haben?" Der Coach des FC Liverpool hat einen Wechsel von Fußball-Profi Lionel Messi zum englischen Meister trotzdem ausgeschlossen. Es gäbe "keine Chance", dass der Argentinier in der kommenden Spielzeit das Trikot der Reds trägt, sagte der 53-Jährige: "Die Zahlen sind absolut nichts für uns, also brauchen wir gar nicht erst darüber nachzudenken! Es ist klar, dass es keine Chance gibt."

15:29 Uhr

Union feiert Stadionjubiläum mit 5000 Zuschauern

Eine Generalprobe zum Saisonstart soll es mit 5000 Zuschauern geben.

Eine Generalprobe zum Saisonstart soll es mit 5000 Zuschauern geben.

(Foto: imago images/Camera 4)

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin plant das letzte Testspiel vor dem Saisonstart zum ersten Mal wieder MIT Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei. Wie die Eisernen auf ihrer Website mitteilten, sollen beim Testspiel gegen Zweitligist 1. FC Nürnberg am 5. September (17.30 Uhr) 5000 Fans mit dabei sein. Ab September sind in der Hauptstadt Freiluftveranstaltungen mit dieser Personenzahl wieder zugelassen. Die Berliner feiern in diesem Jahr ihr 100-jähriges Stadionjubiläum. Gegen Nürnberg hatte es am 7. August 1920 im Stadtteil Köpenick auch das offizielle Einweihungsspiel gegeben.

Unions Pläne schon zum Start der neuen Spielzeit wieder vor einem ausverkauften Stadion spielen zu wollen, erhielten von der Politik eine deutliche Absage. Auch der Vorstoß, mithilfe von präventiven Corona-Tests aller Besucher schnell für eine Vollauslastung des Stadions mit 22.012 Zuschauern zu sorgen, scheiterte bislang. Die Eintrittskarten werden personalisiert und dürfen nicht weitergegeben werden, teilte Union mit und ergänzte: "Es ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen." Nur am Platz könne die Maske abgenommen werden, bei Verlassen des Platzes und auch sonst müsse sie auf dem Stadiongelände getragen werden.

14:18 Uhr

Sport-Events ohne Fans: "Schlag in die Magengrube"

Bis mindestens Ende Oktober sind keine Zuschauer im Profisport erlaubt.

Bis mindestens Ende Oktober sind keine Zuschauer im Profisport erlaubt.

(Foto: imago images/Hartmut Bösener)

Der Beschluss der Politik, im Sport wegen Corona bis Ende Oktober weiter auf Zuschauer zu verzichten, stellt deutsche Sportverbände vor große Probleme. Geschäftsführer der Handball Bundesliga Frank Bohmann räumte große Existenzsorgen ein: "Die Aufregung ist groß, ganz klar. Man spielt hier schon mit der Geschäftsgrundlage eines jeden Klubs. Die haben nur noch Ausgaben und keine Einnahmen." Der Managerin des Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen Jennifer Kettemann fällt es schwer positiv zu bleiben und fürchtet ein Vereinssterben jenseits des Profifußballs.

Für Daniel Hopp, Gesellschafter des Eishockey-Spitzenclubs Adler Mannheim, sind die Beschlüsse der Politik ein schwerer Schlag. "Die Entscheidung war kein Blitz aus heiterem Himmel. Aber wenn man es schwarz auf weiß liest, wenn man es hört und sich die Folgen bewusst macht, ist es noch mal ein Schlag in die Magengrube und schwierig zu verdauen".

13:34 Uhr

Von Paris nach London: FC Chelsea schnappt sich Thiago Silva

*Datenschutz

Die deutschen Fußball-Nationalspieler Timo Werner und Antonio Rüdiger bekommen beim FC Chelsea Verstärkung durch Thiago Silva. Wie der englische Premier-League-Klub mitteilte, unterschrieb der 35 Jahre alte Brasilianer einen Vertrag für die kommende Saison mit Option auf weitere 12 Monate. "Ich bin so glücklich, mich Chelsea anzuschließen. Ich freue mich, Teil des spannenden Teams von Franck Lampard zu sein, und ich bin hier, um um Titel zu kämpfen", sagte der Innenverteidiger.

Beim Champions-League-Finalisten Paris St. Germain hatte der Innenverteidiger keinen neuen Vertrag bekommen. In der vergangenen Saison kam Silva für die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel auf 35 Pflichtspiele. 2012 war er vom italienischen Topklub AC Mailand in die französische Hauptstadt gewechselt.

12:52 Uhr

1. Freies Training in Spa: Mercedes kämpft mit Verstappen, Ferrari mit sich selbst

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Auf dem Fahrrad machen sie bei Ferrari derzeit eine bessere Figur ...

(Foto: imago images/Nordphoto)

Beim Großen Preis von Belgien bahnt sich ein enger Dreikampf zwischen den Mercedes-Silberpfeilen und Red-Bull-Star Max Verstappen an - für Ferrari wurde der Auftakt des Formel-1-Wochenendes in Spa indes zum nächsten Offenbarungseid. Charles Leclerc und Sebastian Vettel landeten im ersten freien Training nur auf den Plätzen 14 und 15. Dahinter lagen lediglich das Hinterbänkler-Team Williams - und drei Piloten, die wegen technischer Probleme keine gezeitete Runde drehen konnten.

Im in dieser Saison ohnehin schwachen Ferrari war Vettel mit 1,6 Sekunden Rückstand auf die Spitze zudem mal wieder deutlich langsamer als sein Teamkollege Leclerc (+1,2).

Ganz vorne schöpfte Vize-Weltmeister Valtteri Bottas Hoffnung im Mercedes-Duell mit Titelverteidiger Lewis Hamilton. An seinem 31. Geburtstag verwies der Finne den Engländer um 69 Tausendstelsekunden auf Rang zwei. Auch dahinter ging es eng zu, Verstappen lag lediglich 81 Tausendstel hinter Bottas.

12:40 Uhr

Fans fordern Messi zur Rückkehr in die Heimat auf

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Nein, Lionel Messi wird voraussichtlich erstmal nicht für die Newell´s Old Boys jubeln.

(Foto: imago images/PA Images)

Hunderte Fans des argentinischen Traditionsklubs Newell's Old Boys haben die Rückkehr von Weltfußballer Lionel Messi gefordert. Die Anhänger des sechsmaligen Meisters tanzten in Rosario auf den Straßen, hüpften, schwenkten Fahnen und sangen für Messi, der in seiner Jugendzeit für den Klub aus der drittgrößten Stadt des Landes gespielt hatte. Eine Rückkehr von "La Pulga" ("Der Floh") ist allerdings mehr als unwahrscheinlich.

11:40 Uhr

Ronaldo bleibt bei Juventus und will "Italien, Europa und die Welt erobern"

Fußball-Profi Cristiano Ronaldo hat sich zu seinem Club Juventus Turin bekannt. Nach dem Aus im Achtelfinale der Champions League gab es Spekulationen, der Stürmer könnte den Serie-A-Verein trotz seines bis 2022 laufenden Vertrages vorzeitig verlassen. "Während ich mich auf meine dritte Saison als Juventus-Spieler vorbereite, sind mein Geist und mein Ehrgeiz höher als je zuvor. Ziele. Siege. Hingabe. Professionalität", schrieb der 35-Jährige auf Instagram unter ein Video, in dem Szenen und Tore von ihm aus der abgelaufenen Meistersaison zu sehen sind.

"Mit all meiner Kraft und mit der Hilfe meiner Teamkollegen und des gesamten Juventus-Personals arbeiten wir wieder daran, Italien, Europa und die Welt zu erobern!", hieß es weiter. Der fünfmalige Weltfußballer und portugiesische Nationalspieler war 2018 von Real Madrid zu Turin gewechselt und holte mit dem Club zweimal die italienische Meisterschaft.

*Datenschutz

10:30 Uhr

Messi hat Guardiola wohl in seine Pläne eingeweiht

Fußball-Superstar Lionel Messi hat laut einem Medienbericht seinen früheren Trainer Pep Guardiola vorab von seinem Abschiedswunsch vom FC Barcelona informiert. Wie die britische Zeitung "The Times" heute berichtete, soll der Argentinier dem Coach von Manchester City in der vergangenen Woche am Telefon von seinen Wechselabsichten erzählt haben. Demnach habe Guardiola daraufhin ankündigt, er werde sich bei den Man-City-Bossen für eine Verpflichtung Messis einsetzen.

Auch die Online-Portale "Goal" und "Spox" hatten am Donnerstag von einem Telefonat zwischen Messi und seinem Ex-Coach berichtet. Die "Times" wertete das nun als weiteres Indiz dafür, dass City der Topkandidat für eine Verpflichtung des 33-Jährigen ist.

09:42 Uhr

"Das ist wichtig": Alaba erklärt die Neymar-Umarmung

Nach dem Champions-League-Finale begeistert Bayern-Profi David Alaba mit einer großen Geste: Statt mit den Kollegen den Gewinn des wichtigsten europäischen Vereinstitels zu feiern, kümmert sich der Innenverteidiger erstmal um den tief enttäuschten Neymar. Beide Spieler stehen lange in einer innigen Umarmung auf dem Feld. Nun erklärte Alaba seine Aktion im Podcast des Vereins:

"Es hat sich so ergeben. Er ist ein Spieler, der sehr viel Druck auf sich hat, der sehr viel Last auf sich trägt, der auch den ganzen Klub auf sich trägt", erläuterte der 28-Jährige, der zum zweiten Mal in seiner Karriere das Triple holte.

Er sei von Neymar beeindruckt, da der Dribbelkünstler stets ein Lächeln im Gesicht trage. "Das ist wichtig. Wir alle lieben diese Sportler", so Alaba weiter.

08:48 Uhr

Watzke hofft auf Fan-Rückkehr schon Anfang November

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die Hoffnung, dass trotz der steigenden Corona-Infektionszahlen noch in diesem Jahr wieder Fußballfans in die Stadien zurückkehren können. "Das Positive ist, dass ein klares Signal von der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten gekommen ist. Meiner Meinung nach sind die Beschlüsse ein Zeichen der Politik, dass man ab Anfang November mit Zuschauern spielen möchte", sagte Watzke der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Am Donnerstag hatten sich Bund und Länder geeinigt, dass Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist, bis mindestens Ende Dezember 2020 nicht stattfinden sollen.

Zum einheitlichen Umgang mit Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen soll eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien bis Ende Oktober einen Vorschlag vorlegen. "Dass eine Arbeitsgruppe dazu eingerichtet wird, zeigt, dass man sich sehr ernsthaft mit dieser Frage beschäftigen möchte", meinte der BVB-Boss.

07:59 Uhr

Soll "Team verkaufen": Deutscher MLS-Profi schimpft auf Teambesitzer

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Julian Gressel (links) ist mit seinem Teambesitzer gar nicht einverstanden.

(Foto: USA TODAY Sports)

Der deutsche Fußballprofi Julian Gressel von D.C. United aus der Major League Soccer (MLS) hat mit Unverständnis auf Aussagen von Dell Loy Hansen, Besitzer von Ligakonkurrent Real Salt Lake, zum Spielerstreik am Mittwoch reagiert. "Zeit, das Team zu verkaufen", schrieb Gressel am Donnerstag bei Twitter bezugnehmend auf dessen Kommentare.

Dell Loy Hansen hatte in einem Radio-Interview gesagt, dass die Entscheidung der Spieler, aus Protest gegen Polizeigewalt nicht aufzulaufen, seinem Willen für Investitionen ins Team "viel Wind aus den Segeln" genommen habe. Das Verhalten sei "respektlos" gewesen. Die MLS hatte sich am Mittwoch dem Boykott der Basketball-Profiliga NBA aus Protest gegen Polizeigewalt in den USA angeschlossen.

07:35 Uhr

Rücktritt von der Absage: Osaka spielt nun doch

Tennisstar Naomi Osaka wird nun doch das Halbfinale bei den Southern und Western Open in New York spielen. Das Match gegen die Belgierin Elise Mertens soll heute nachgeholt werden, nachdem die Japanerin am Mittwoch zunächst ihre Teilnahme aus Protest gegen Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten zurückgezogen hatte. Die Organisatoren des von Cincinnati nach New York verlegten Turniers hatten nach Osakas Absage alle für gestern geplanten Partien auf heute verschoben.

"Nach meiner Ankündigung von Mittwoch und längeren Gesprächen mit der WTA und dem US-Tennisverband USTA, habe ich zugestimmt am Freitag zu spielen", schrieb die 22-Jährige in einem Statement: "Sie haben angeboten alle Spiele zu verschieben und ich denke, dass hat der Bewegung bereits viel Aufmerksamkeit gebracht."

14:32 Uhr

06:53 Uhr

Verurteilter ManUnited-Kapitän: "Hatte Angst um mein Leben"

Der englische Fußball-Nationalspieler Harry Maguire hat bei seiner Verhaftung in Griechenland um sein "Leben gefürchtet". Laut des 27-Jährigen sollen die in Zivil gekleideten Polizisten sich nicht als solche ausgewiesen haben. "Sie haben mich oft an den Beinen getroffen", sagte der Kapitän des englischen Erstligisten Manchester United der BBC: "Ich war in Panik. Hatte Angst, Angst um mein Leben."

Maguire war nach Beteiligung bei einem gewalttätigen Zwischenfall auf der Urlaubsinsel Mykonos zu 21 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Er war vom Gericht wegen wiederholter Körperverletzung, versuchter Bestechung, Gewalt gegen Beamte und Beleidigung schuldig gesprochen worden.

06:25 Uhr

"Politische Organisation": Trump giftet gegen die NBA

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In Milwaukee startete der große Sport-Protest - durch die Abwesenheit der heimischen Bucks.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Nachdem Playoff-Spiele der NBA aus Protest gegen Polizeigewalt gegen schwarze Amerikaner abgesagt wurden, hat US-Präsident Donald Trump eine Politisierung der Basketball-Profiliga kritisiert. "Sie sind wie eine politische Organisation geworden. Ich denke nicht, dass das gut für den Sport oder für das Land ist", sagte Trump in Washington.

Tags zuvor hatte bereits der hoch angesehene Trainer der Los Angeles Clippers, Doc Rivers, seinen Schmerz und seine Wut zum Ausdruck gebracht: "Es ist für mich erstaunlich, warum wir dieses Land weiterhin lieben und dieses Land uns nicht zurück liebt."