Der Sport-Tag
9. August 2024
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23:25 Uhr

Dresden dreht Ostduell mit Cottbus nach 0:2-Rückstand

Fußball-Drittligist Dynamo Dresden ist optimal in die neue Saison gestartet. Nach dem 2:1-Auftaktsieg bei Viktoria Köln gewann der Aufstiegsanwärter bei seiner Saisonheimpremiere auch das Ostduell mit Rückkehrer Energie Cottbus nach einem frühen 0:2-Rückstand noch mit 4:2 (2:2). Energie muss damit weiter auf seinen ersten Punkt warten.

Stefan Kutschke (27., Foulelfmeter), Tony Menzel (31.), Robin Meißner (78.) und Philip Heise (90.+1) drehten die Begegnung noch zu Gunsten der Platzherren. Zuvor hatten Philipp Halbauer (8.) und Tolcay Cigerci (12.) die Lausitzer Gäste auf eine Überraschung hoffen lassen.

Dresden dreht Ostduell mit Cottbus nach 0:2-Rückstand
22:56 Uhr

Tropensturm platzt in Zverevs Planungen

Die Auswirkungen eines Tropensturms haben das ATP-Masters in Montreal vorerst lahmgelegt. Am Freitagnachmittag (Ortszeit) sagte die Turnier-Organisation wegen der anhaltenden Regenfälle alle für den Tag angesetzten Tennis-Spiele ab, darunter auch die Achtelfinalpartie von Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev gegen den Dänen Holger Rune. Wann das Turnier fortgesetzt wird, ist noch nicht bekannt, laut Wetterberichten soll das Schlimmste bis Samstagmorgen überstanden sein.

Auch der Weltranglistenerste Jannik Sinner muss damit noch auf seinen zweiten Einsatz seit seiner Viertelfinalniederlage in Wimbledon vor einem Monat warten. Der Italiener, der die Olympischen Spiele wegen einer Mandelentzündung verpasst hatte, hätte ebenfalls in der Runde der letzten 16 gegen den Chilenen Alejandro Tabilo spielen sollen. Neben dem gesamten Achtelfinale sind auch noch drei Spiele der zweiten Runde offen.

Tropensturm platzt in Zverevs Planungen
22:26 Uhr

Die sensationellen deutschen Erfolge im Video

Sensationelle Darja Varfolomeev holt historisches Gold

Mit einer sensationellen Kür erringt Darja Varfolomeev die erste deutsche Goldmedaille in der Rhythmischen Sportgymnastik. Auch die Herren im Kajak-Zweier kämpfen sich zum ersten Platz. In derselben Disziplin holen die Frauen nach Bangen noch Bronze, einen dritten Platz auf dem Podest gibt es auch für die DFB-Frauen und die Sprinter-Staffel.

Die sensationellen deutschen Erfolge im Video
21:48 Uhr

Kuriosum: Drei gebürtige Kubaner kämpfen um Medaille - aber keiner für Kuba

Im olympischen Finale beim Dreisprung hat sich ein Kuriosum ereignet. Die drei Männer, die die Medaillen unter sich ausgemacht haben, sind allesamt in Kuba geboren, doch keiner von ihnen tritt auch für das Geburtsland an. Gold sicherte sich Jordan Alejandro Diaz Fortun für Spanien mit einer Länge von 17,86 Metern. Dahinter kamen Pedro Pichardo für Portugal und Andy Diaz Hernandez für Italien mit Bronze ins Ziel. Der Deutsche Max Heß landete auf dem siebten Platz.

Kuriosum: Drei gebürtige Kubaner kämpfen um Medaille - aber keiner für Kuba
20:55 Uhr

Noch gibt es nur Fragezeichen: Was wird aus Kapitänin Popp?

Kapitänin Alexandra Popp hat ihre Zukunft im Fußball-Nationalteam nach dem Gewinn der Bronzemedaille gegen Spanien offen gelassen. "Klar ist, dass ich das nicht beantworten werde und kann", sagte die 33-Jährige nach dem 1:0 (0:0) in Lyon. "Ich muss die letzten Wochen Revue passieren lassen und brauche Ruhe, um mir das Ganze zu überlegen. Gleichzeitig hat das neue Trainerteam auch noch ein Wörtchen mitzureden", sagte Popp: "Ich kann es jetzt noch nicht beantworten." Nach Olympia übernimmt Christian Wück das Amt des Bundestrainers.

Gegen den amtierenden Weltmeister bestritt Popp ihr 144. Länderspiel für Deutschland. Seit ihrem Debüt im Februar 2010 erzielte sie 67 Tore im DFB-Trikot. Beim VfL Wolfsburg hat Popp noch ein Jahr Vertrag. 2016 gewann sie ihren einzigen Titel mit dem Nationalteam, die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen von Rio. 2014, 2016 und 2023 wurde sie als Deutschlands Fußballerin des Jahres ausgezeichnet.

Noch gibt es nur Fragezeichen: Was wird aus Kapitänin Popp?
19:44 Uhr

Lebenslanger Bann droht: Olympischer Ringer festgenommen

Der ägyptische Ringer Mohamed "Kesho" Ibrahim wurde während der Olympischen Spiele in Paris festgenommen. Wie die BBC berichtet, wirft die französische Polizei ihm sexuelle Belästigung vor. Er soll das Gesäß einer Kundin in einem Cafe angefasst haben. Während die Behörden kein Namen nannten, bestätigte das ägyptische olympische Komitee die Personalie. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, drohe ihm ein lebenslanger Bann, heißt es. Bei den Spielen in Tokio holte er die Bronzemedaille, in Paris scheiterte er schon in der ersten Runde.

Lebenslanger Bann droht: Olympischer Ringer festgenommen
18:59 Uhr

Ex-DFB-Spieler wird Kapitän von Holstein Kiel

Der frühere Fußball-Nationalspieler Lewis Holtby ist neuer Kapitän des Bundesliga-Aufsteigers Holstein Kiel. Trainer Marcel Rapp ernannte den 33 Jahre alten Mittelfeldspieler zum Nachfolger von Philipp Sander. Das gaben die Kieler bekannt. Sander war nach dem ersten Bundesliga-Aufstieg in der Geschichte der Klubs zu Borussia Mönchengladbach gewechselt.

Der Mittelfeldspieler kam 2021 nach Kiel. Vorher spielte er unter anderem für Schalke 04, den Hamburger SV sowie die englischen Klubs Tottenham Hotspur und Blackburn Rovers. Unter Bundestrainer Joachim Löw bestritt Holtby zwischen 2010 und 2012 drei Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft.

Ex-DFB-Spieler wird Kapitän von Holstein Kiel
17:56 Uhr

Afghanische Breakerin sendet bewegende Botschaft

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Free Afghan Women. (Foto: picture alliance / PRO SHOTS)

Die afghanische Breakerin Talash hat sich bei der Olympia-Premiere ihres Sports für die Frauenrechte in ihrer Heimat eingesetzt. In ihrem Battle gegen die Niederländerin India zog die 21-Jährige ihren Pulli auf der Bühne aus und zeigte einen hellblauen Umhang mit der Aufschrift "Free Afghan Women" ("Befreit afghanische Frauen"). Talash ist aus ihrer Heimat nach der Machtübernahme der Taliban geflohen und tritt in Paris als Mitglied des Flüchtlingsteams an.

Politische Botschaften sind Sportlern bei olympischen Wettkämpfen untersagt. Vor den Spielen in Tokio 2021 hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) allerdings die Regel 50.2 der Olympischen Charta modifiziert. Demnach könne protestiert werden, solange die Prinzipien des Olympismus eingehalten werden, es sich "nicht direkt oder indirekt gegen Menschen, Länder, Organisationen und/oder ihre Würde richtet" und andere Sportler nicht in ihrer Vorbereitung gestört werden. Talash, die mit bürgerlichem Namen Manizha Talas heißt, dürfte deshalb nicht sanktioniert werden.

Afghanische Breakerin sendet bewegende Botschaft
17:11 Uhr

"Viel härter als die letzte": Mihambo gibt Einblick bei Corona-Erkrankung

Silbermedaillen-Gewinnerin Malaika Mihambo geht es nach einem dramatischen Olympia-Abend wieder besser. "Ich fühle mich zwar nicht zum Bäume ausreißen, aber auf jeden Fall deutlich besser. Diese Corona-Infektion ist sehr viel härter gewesen als die letzte", sagte die 30-Jährige am Tag nach dem Wettkampf. Nachdem sie erst mit der deutschen Fahne gejubelt hatte, war sie wegen Atemproblemen weinend in einem Rollstuhl aus dem Innenraum des Stade de France gefahren worden.

Die Tokio-Olympiasiegerin hob die große Bedeutung ihrer Silbermedaille von Paris nach ihrer Corona-Infektion hervor. "Ich bin sehr dankbar und sehr stolz, dass ich es überhaupt so weit gebracht habe. Ich glaube nicht, dass es sehr viele Menschen oder Sportler gibt, die mit so einer Vorgeschichte, mit so einem Handicap bei Olympischen Spielen mit einer Silbermedaille vom Feld gehen können."

Die zweimalige Welt- und Europameisterin musste Weitsprung-Gold der amerikanischen Mitfavoritin Tara Davis-Woodhall überlassen. "Ich habe Silber gewonnen, und für mich strahlt das auch sehr golden", sagte die Leichtathletin von der LG Kurpfalz. Die WM-Zweite Davis-Woodhall sprang mit 7,10 Metern zwölf Zentimeter weiter. Nach der Ehrenrunde hatte Mihambo im Stade de France dann körperliche Probleme, weil sie schlecht Luft bekam.

"Viel härter als die letzte": Mihambo gibt Einblick bei Corona-Erkrankung
16:22 Uhr

Deutsches Bahnrad-Ass antwortet auf Enttäuschung mit Weltrekord

Bahnrad-Sprinterin Lea Sophie Friedrich hat sich einen Tag nach der Enttäuschung im Keirin eindrucksvoll zurückgemeldet. Die 24-Jährige gewann die Qualifikation in der Königsdisziplin Sprint und stellte in 10,029 Sekunden einen Weltrekord auf. Friedrich war eine von vier Athletinnen, die auf der schnellen Bahn im Velodrome National von Saint-Quentin-en-Yvelines unter der fünf Jahre alten Bestmarke der Kanadierin Kelsey Mitchell (10,154) blieben. Die zweite deutsche Starterin Emma Hinze (10,198) überzeugte als Sechste.

Hinze und Friedrich hatten am Montag an der Seite von Pauline Grabosch Bronze im Teamsprint gewonnen. Im Keirin verpasste Friedrich am Donnerstag das Finale und wurde Siebte, Hinze belegte den fünften Rang. Mit dem Ergebnis waren beide nicht zufrieden. Die Medaillen im Sprint werden am Sonntag vergeben.

Deutsches Bahnrad-Ass antwortet auf Enttäuschung mit Weltrekord
15:23 Uhr

Italien schränkt Einsatz von Balljungen drastisch ein

Die italienische Fußball-Liga Serie A schränkt im Kampf gegen Zeitspiel den Einsatz von Ballmädchen und -jungen massiv ein. Ab der neuen Saison dürfen die Helfer den Ball nur noch auf der Seitenlinie ablegen anstatt ihn wie bisher den Spielern zu übergeben oder zuzuwerfen. Laut der neuen Regel müssen die Spieler die Bälle für Einwürfe künftig selbstständig nehmen. Einzige Ausnahme sind die Torhüter, die den Ball weiterhin vom Balljungen erhalten. Als Vorbild dient die englische Premier League, die eine ähnliche Regel im März eingeführt hatte. "Ziel ist es, zu verhindern, dass sich die Heimmannschaft durch Anweisungen an die Balljungen und Ballmädchen einen Wettbewerbsvorteil verschafft und dass es im Zusammenhang mit der Rückgabe des Balls zu Spannung kommt", hieß es damals.

Italien schränkt Einsatz von Balljungen drastisch ein
14:25 Uhr

Nyjah Huston beklagt sich über seine Medaille

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Nyjah Huston hadert mit der Qualität seiner Medaille. (Foto: IMAGO/USA TODAY Network)

Der US-Skater Nyjah Huston hat sich über die Qualität seiner Bronzemedaille beschwert, die er bei den Olympischen Spielen in Paris erhalten hat. Auf Instagram präsentierte Huston, der inzwischen in die USA zurückgekehrt ist, seine Medaille, die bereits sichtbar Patina angesetzt hat. "Diese olympischen Medaillen sehen toll aus, wenn sie ganz neu sind", sagte Huston in seiner Story. "Aber nachdem ich sie mit etwas Schweiß für eine kleine Weile auf meiner Haut getragen habe und meine Freunde sie am Wochenende tragen durften, sind sie offenbar nicht so hochwertig, wie man denken könnte."

"Die Qualität der olympischen Medaillen muss ein bisschen erhöht werden", riet der Skater. "Das sieht so aus, als ob ich das Ding 1982 gewonnen hätte, Bruder." Die Medaille erwecke den Anschein, dass sie einmal in den Krieg und wieder zurückgereist wäre. In der Kommentarspalte gab es Aufklärung und Kritik für den Skater. "Das nennt man Patina", klärte ein User den Sportler auf. "Völlig normal und natürlich für Bronze." Wenn er seine Medaille pflegen wolle, müsse er sie mit etwas klarer Schuhcreme eincremen.

Nyjah Huston beklagt sich über seine Medaille
13:38 Uhr

FC Turin setzt Robin Gosens unter Druck

Der FC Turin hat Robin Gosens nach wochenlangen Verhandlungen über einen Transfer ein Ultimatum gestellt. "Ich schätze Gosens als Spieler sehr. Aber wir führen seit drei Monaten Gespräche. Sein Manager hat ihn uns angeboten und wir würden ihn gerne verpflichten, aber bald beginnt die Meisterschaft in Italien und er hat sich noch nicht entschieden. Wenn er so unsicher ist, werden wir eine andere Lösungen suchen", sagte Turins Chef Urbano Cairo der Tageszeitung "La Stampa". Gosens könnte nach nur einer Saison beim Bundesligisten Union Berlin zurück nach Italien wechseln. Der 30-Jährige, der zuletzt nicht den Sprung in den EM-Kader geschafft hatte, spielte zwischen 2017 und 2023 bereits für Atalanta Bergamo und Inter Mailand. Die Saison in der Serie A beginnt am 17. August.

Mit Gosens im Turin-Trikot? "Es ist keine finanzielle Frage: Union Berlins Coach will Gosens nicht ziehen lassen und der Spieler weiß nicht, ob der Wechsel die richtige Entscheidung für ihn ist. Wenn sich die Gespräche so lang hinziehen, wird alles komplizierter", sagte Cairo.

FC Turin setzt Robin Gosens unter Druck
12:55 Uhr

Tumor-Schock für Eishockey-Nationalspieler Eder

Bei Eishockey-Nationalspieler Tobias Eder vom deutschen Meister Eisbären Berlin ist ein bösartiger Tumor entdeckt worden. Wie der Klub mitteilte, kam die niederschmetternde Diagnose bei einer sportmedizinischen Untersuchung in der Saisonvorbereitung ans Licht. Der 26-Jährige befindet sich bereits in medizinischer Behandlung. "In solchen Momenten tritt das Sportliche komplett in den Hintergrund. Wir sind alle geschockt von Tobis Erkrankung", sagte Geschäftsführer Thomas Bothstede: "Das Wichtigste ist ab sofort Tobis vollständige Genesung und dass er wieder gesund wird. Das steht für uns über allem. Hierfür erhalten er und seine gesamte Familie von uns zweifellos jede Unterstützung, die sie benötigen."

Genesungswünsche kamen auch vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB). "Wir stehen fest an deiner Seite, Tobi!", schrieb der Verband bei X. Auch Fußball-Zweitligist Hertha BSC meldete sich beim Kurznachrichtendienst zu Wort: "Wir wünschen dir nur das Beste, Tobi. Besonders eine gute und vollständige Genesung!".

Tumor-Schock für Eishockey-Nationalspieler Eder
12:09 Uhr

Skurriler Abgang: Wellbrocks Top-Karriere droht abruptes Ende

Oliver Klemet posierte mit seiner Silbermedaille und breitem Grinsen vor dem Eiffelturm für die Fotografen, als ein paar Meter weiter Florian Wellbrock mit starrem Blick durch die Interviewzone eilte. Ohne eine Miene zu verziehen oder ein Wort zu sagen. Die Szene hatte Symbolcharakter: Die Wachablösung im Schwimmen ist in Paris vollzogen. Der Tokio-Olympiasieger, der nach seinem enttäuschenden achten Platz im Freiwasser ganz schnell im Athletenzelt verschwunden und der Siegerehrung seines Trainingskollegen ferngeblieben war, ist von der nächsten Generation überholt worden: Erst löste der vier Jahre jüngere Lukas Märtens Wellbrock als Goldschwimmer im Becken ab, dann stahl ihm der gleichaltrige Klemet in der Seine die Show.

Der Karriere des sechsmaligen Weltmeisters, der seine Sportart in den vergangenen Jahren aus der Versenkung holte, droht das abrupte Ende. Da half es auch nicht, dass Wellbrock noch einmal auf die imposante Pont Alexandre III zurückkehrte, um kommentarlos an allen vorbeizugehen. Im Gegenteil: Dieser skurrile Abgang, nachdem er schon nach dem Vorlaufdebakel über 1500 Meter Freistil schweigend die Halle verlassen hatte, zerstörte das Bild des strahlenden Siegers von Tokio völlig.

Skurriler Abgang: Wellbrocks Top-Karriere droht abruptes Ende
11:43 Uhr

4x400 Meter: Deutsche Staffeln scheiden aus

Die Finalträume der deutschen 4x400-Meter-Staffeln haben sich nicht erfüllt. Am Freitagvormittag schafften Skadi Schier, Alica Schmidt, Mona Mayer und Eileen Demes als Siebte ihres Vorlaufs in 3:26,95 Minuten ebenso nicht das Weiterkommen wie kurz darauf Jean Paul Bredau, Marc Koch, Manuel Sanders und Emil Agyekum. Die Männer benötigten 3:00,29 Minuten und wurden Sechste ihres Rennens.

Von den fünf Staffeln des Deutschen Leichtathletik-Verbandes zog damit nur eine ins Finale ein. Die deutsche 4x100-m-Staffel um Gina Lückenkemper kämpft am Freitagabend (19.30 Uhr/ZDF und Eurosport) mit um die Medaillen. Die deutschen Männer waren ebenso ausgeschieden wie die Mixed-Staffel über 4x400 Meter.

4x400 Meter: Deutsche Staffeln scheiden aus
11:08 Uhr

Liebes-Aus beim "Traumpaar": Schüller und Vadlau trennen sich

Fußball-Nationalspielerin Lea Schüller vom FC Bayern und die österreichische Seglerin Lara Vadlau galten vor den Sommerspielen als Traumpaar - haben aber ihre langjährige Beziehung beendet. "Lea ist nicht mehr meine Lebensgefährtin", sagte Vadlau im Ö3-Interview nach ihrem Olympiasieg in Marseille. "Natürlich bin ich sehr stolz auf sie und wir sind auch immer noch sehr gute Freunde und ich drücke ihr alle Daumen der Welt."

Die 26 Jahre alte Schüller hatte sich vor dem Spiel um Bronze gegen Weltmeister Spanien nicht dazu geäußert. Vadlau hatte diese Woche in Marseille mit Vorschoter Lukas Mähr in der 470er-Klasse Gold geholt und den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert.

Liebes-Aus beim "Traumpaar": Schüller und Vadlau trennen sich
10:25 Uhr

Flügelstürmer verlässt FC Bayern nach einem halben Jahr vorerst wieder

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Bryan Zaragoza soll in Osasuna Spielpraxis sammeln. (Foto: IMAGO/IPA Photo)

Bayern München verleiht Bryan Zaragoza bis zum Ende der Saison an den spanischen Erstligisten CA Osasuna. Der Offensivspieler zählt seit Januar zum Kader des FC Bayern. Beim deutschen Rekordmeister besitzt der 22 Jahre alte Spanier einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. "Bryans Fokus liegt auf dem klaren Ziel, beim FC Bayern eine wichtige Rolle einzunehmen. Dazu hat er alle Qualitäten. Wir sind überzeugt, dass ihn diese Saison in seiner Heimat Spanien weiterbringen wird", sagte Bayerns Sportdirektor Christoph Freund. Zaragoza brauche "jetzt viele Spiele auf einem hohen Wettkampfniveau, und dafür ist CA Osasuna eine sehr gute Adresse". Beim FC Bayern kam Zaragoza in sieben Pflichtspielen zum Einsatz. Er konnte sich aber gegen die starke Konkurrenz auf den Flügeln nicht entscheidend durchsetzen.

Flügelstürmer verlässt FC Bayern nach einem halben Jahr vorerst wieder
09:55 Uhr

"Tut so weh" - Schröder meldet sich nach nicht einkalkuliertem K.o.

Der Frust nach dem nicht einkalkulierten Aus im Olympia-Halbfinale saß tief bei den zuletzt so erfolgsverwöhnten deutschen Basketballern. "Es tut so weh", schrieb Kapitän Dennis Schröder nach dem bitteren 69:73 im Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich bei Instagram. "Aber wir haben noch eine Chance, ne Medaille zu holen. Also weiterhin fokussiert bleiben", forderte der Point Guard. Am Samstag (11 Uhr) geht es gegen Vize-Weltmeister Serbien um Bronze. Die Serben hatten den Topfavoriten USA im zweiten Halbfinale am Rande einer Niederlage, gingen mit einer 13-Punkte-Führung ins Schlussviertel. Doch am Ende setzte sich die individuelle Qualität der NBA-Stars doch durch.

Sowohl die Serben als auch Deutschland müssen nun schnell die Enttäuschung verarbeiten. "Beide Teams haben harte Niederlagen kassiert. Wir müssen bereit sein, sie zu schlagen", sagte Bundestrainer Gordon Herbert vor der Neuauflage des WM-Endspiels von 2023. Schröder ist zuversichtlich, dass das Team den Frust über die unnötige Niederlage gegen Frankreich schnell wegstecken kann. "Ich glaube, wir haben schon oft genug gezeigt, dass uns das nichts wirklich ausmacht."

"Tut so weh" - Schröder meldet sich nach nicht einkalkuliertem K.o.
09:15 Uhr

Malaika Mihambo erklärt Atemnot und "goldenes Silber"

Malaika Mihambo erklärt Atemnot und "goldenes Silber"

Malaika Mihambo jubelt über olympisches Silber im Weitsprung. Wenig später sitzt sie weinend im Rollstuhl und wird aus dem Stade de France gefahren. Im ntv-Interview erzählt sie kurz danach, dass sie noch immer unter den Folgen einer Corona-Infektion leide und die Medaille für sie eine "sehr goldene" sei.

Malaika Mihambo erklärt Atemnot und "goldenes Silber"
08:31 Uhr

"Wahnsinn, was die vorhaben" - Hoeneß poltert gegen FIFA- und UEFA-Pläne

Uli Hoeneß hat gegen die Aufblähung des Fußball-Kalenders gepoltert. "Es kann nicht so weitergehen, diese Anhäufung von Wettbewerben muss gestoppt werden. Vernünftige in diesem Geschäft, und zwar bei vielen großen Vereinen, denken ähnlich. Irgendwann ist genug", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München bei einem Sponsorentermin mit der Molkerei Ehrmann in Rottach-Egern und bezog sich unter anderem auf ein Essen mit Vertretern von Champions-League-Gewinner Real Madrid.

"Was da einige Funktionäre bei UEFA oder FIFA vorhaben, ist Wahnsinn. Das führt nicht dazu, dass der Sport besser wird, sondern schlechter, dass die Spieler noch mehr verletzt sind, weniger leistungsfähig sind, und am Ende wird auch das Interesse nachlassen. Wenn du jeden dritten Tag Highlights hast, interessiert es dich nicht mehr", äußerte Hoeneß. "Wir werden alles tun, um diese Explosion an Wettbewerben einzudämmen und nicht weiter zu pushen." In dieser Saison wird zum Beispiel das Teilnehmerfeld der Champions League um vier Teams auf 36 Mannschaften aufgestockt. Außerdem wird die neue Klub-WM 2025 erstmals mit sogar 32 Teams und insgesamt 63 Partien in den USA ausgetragen.

"Wahnsinn, was die vorhaben" - Hoeneß poltert gegen FIFA- und UEFA-Pläne
07:33 Uhr

Bayern-Hammer: Wechsel von Bayer-Star Tah offenbar geplatzt

Sport.de

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Wochenlang galt Nationalspieler Jonathan Tah von Bayer Leverkusen als ein Wunschspieler des FC Bayern. Doch der Wechsel des Innenverteidigers ist nun offenbar geplatzt. Das berichtet der "Kicker". Demnach habe der Rekordmeister beschlossen, den 28-Jährigen nicht weiter als Transferziel zu verfolgen - unabhängig davon, was mit Matthijs de Ligt passiert. Für einen Tah-Transfer fehle beim FC Bayern mittlerweile intern die Zustimmung, heißt es. Zudem herrsche große Verwunderung über die Frist, die Leverkusen kürzlich den Münchnern gestellt hat. Laut "Bild" hatte Bayer Leverkusen dem FC Bayern ein Ultimatum gesetzt: Sollte bis zum Wochenende kein neues Angebot für den Abwehrriesen eingehen, würde die Werkself den Deal platzen lassen, so offenbar die Drohung. In München sei ohnehin klar gewesen sein, dass man innerhalb der vorgegeben Frist keinen neuen Vorstoß wagen wird, so der "Kicker". Nun sei Tah grundsätzlich kein Thema mehr.

Bayern-Hammer: Wechsel von Bayer-Star Tah offenbar geplatzt
06:48 Uhr

Issa Hayatou ist tot

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Hayatou war zwischen 2015 und 2016 Interimspräsident der FIFA. (Foto: imago/Ulmer)

Der kamerunische Sportfunktionär Issa Hayatou ist tot. Das gab FIFA-Präsident Gianni Infantino via Instagram bekannt. Hayatou, langjähriger Präsident des afrikanischen Fußball-Verbandes CAF und zwischen 2015 und 2016 Interimspräsident des Weltverbandes, starb am Vorabend seines 78. Geburtstags. "Als leidenschaftlicher Sportfan und IOC-Mitglied hat er sein Leben der Sportverwaltung und der FIFA gewidmet. Mein Beileid gilt seiner Familie, Freunden, ehemaligen Kollegen und allen, die ihn kannten. Ruhe in Frieden", schrieb Infantino.

Hayatou agierte von 1988 bis 2017 als CAF-Präsident. Nach der Suspendierung von Sepp Blatter im Oktober 2015 war Hayatou interimsweise zum FIFA-Präsidenten ernannt worden, ehe Infantino am 26. Februar 2016 ins Amt gewählt wurde.

Issa Hayatou ist tot
06:18 Uhr

Emma Hinze verpasst Olympia-Erlösung schon wieder

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Verzweifelt: Emma Hinze. (Foto: dpa)

Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich richteten den Blick nach vorn. Was blieb ihnen auch anderes übrig? Verzweifeln, hadern, aufgeben - das waren keine Optionen für die Bahnrad-Sprinterinnen nach der Enttäuschung im Keirin. "Abhaken", sagte Hinze nach ihrem undankbaren fünften Platz. Das Finale hatte die Cottbuserin erreicht. Zum erlösenden Olympiasieg reichte es wieder nicht. Nach drei verfehlten Gold-Anläufen in Tokio droht nun auch in Paris der ersehnte Erfolg auszubleiben: "Ich kann es nicht mehr ändern. Abhaken und nächstes Rennen fahren."

Schon am Freitag bot sich dem Duo, das am Montag Bronze im Teamsprint gewonnen hatte, die Gelegenheit der aktiven Frustbewältigung. Der Auftakt in das Sprintturnier, in dem am Sonntag die Medaillen vergeben werden, forderte ein schnelles Umschalten im Kopf. "Ich gehe mit relativ viel Motivation in den Tag. Ich schaue dann einfach, wie es wird", kündigte Friedrich an. Die zweimalige Keirin-Weltmeisterin war bereits im Halbfinale ausgeschieden. "Ich habe einfach keinen klaren Kopf behalten vor dem Halbfinale. Ich bin so gefahren wie ich nie fahre: passiv und nicht aktiv. Das kannte ich nicht von mir", sagte Friedrich: "Aber manchmal gehen die Nerven auch bei uns durch."

Emma Hinze verpasst Olympia-Erlösung schon wieder
05:40 Uhr

Hoeneß attackiert Matthäus: "Geht mir langsam auf den Sack"

Die berühmte "Abteilung Attacke" lebt - Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sich gut eine Woche vor dem Saisonstart in Angriffslaune gezeigt. "Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass wir im nächsten Jahr wieder oben stehen. Wenn wir wieder so Fußball spielen, wie wir es können, und nicht ein 2:0 wie in Heidenheim oder Hoffenheim verspielen, wird wieder eine andere Musik gespielt. Die Spieler, die nicht Meister geworden sind, sind sehr sauer", sagte Hoeneß bei einem Sponsoren-Termin in Rottach-Egern.

Wieder einmal übte er auch Kritik an Lothar Matthäus. Der sei "für die Baustellen zuständig, das geht mir langsam auf den Sack. Ich weiß, welche Spieler wir am 1. September haben." Man habe jetzt schon "gut aufgerüstet". Bislang haben die Bayern für rund 130 Millionen Euro Joao Palhinha, Michael Olise und Hiroki Ito verpflichtet. Zudem ist Josip Stanisic nach seiner Leihe zurück. Dass seine jüngste Aussage, es müssten noch Spieler verkauft werden, bevor Sportvorstand Max Eberl neue Transfers tätigen könne, als Machtwort interpretiert wurde, bezeichnete Hoeneß als "Schwachsinn". Er habe nur "mitgeteilt, was der Aufsichtsrat beschlossen hat. Es gibt einen Beschluss: Wenn neue Spieler kommen, muss verkauft werden, ihr müsst lernen zuzuhören und die Wahrheit zu schreiben", schimpfte er mit Blick auf die Medien.

Hoeneß attackiert Matthäus: "Geht mir langsam auf den Sack"