Montag, 15. Februar 2021Der Sport-Tag

Heute mit David Bedürftig & Till Erdenberger
22:36 Uhr

Wie Guardiola Gündoğan beeindruckt hat

Der zuletzt bei Manchester City überragende Fußball-Nationalspieler İlkay Gündoğan sieht den derzeitigen Höhenflug des Premier-League-Spitzenreiters auch als Verdienst von Trainer Pep Guardiola. Der einstige Barcelona- und Bayern-Coach habe es damit allen gezeigt, findet Gündoğan. "Es war ja immer davon die Rede, dass Pep nur ein Trainer für maximal drei Jahre sei", sagte der Mittelfeldspieler im Interview bei "Spox" und "Goal", "im Moment sehen wir, dass diese Kritiker Unrecht hatten."

Guardiola beeindrucke ihn, seit er 2016 nach dem Abschied aus München bei den Citizens angeheuert habe, erklärte Gündoğan. "Es war sicherlich gleich in unserer ersten Saison. Ich war zwar erst verletzt, bin dann aber zu einem Team gekommen, bei dem man geglaubt hat, es spielt diesen Pep-Fußball schon seit Jahren", sagte der 30-Jährige. "Die Schnelligkeit, wie er seinen Fußball taktisch an die Mannschaft vermitteln kann, ist beeindruckend."

21:29 Uhr

Matthäus äußert sich zum Rose-Wechsel

Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Borussia Dortmund zur Verpflichtung von Trainer Marco Rose von Borussia Mönchengladbach gratuliert. "Für Dortmund ist das in meinen Augen eine sehr gute Lösung, denn Rose ist ein Top-Trainer. Watzke und Zorc bekommen ihren Wunsch-Trainer und ich glaube auch, dass Marco Rose der anderen Borussia seine Handschrift und damit einen attraktiven und erfolgreichen Fußball verpassen wird", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne "So sehe ich das". Beim BVB würde Rose "sowohl persönlich als auch sportlich andere finanzielle Möglichkeiten" vorfinden. Für Gladbach sei der Wechsel im Sommer "keine allzu gute Nachricht, denn dieser Trainer hat ausgezeichnet zu diesem Verein und diesen Spielern gepasst. Auch die nächsten Jahre wären sehr erfolgreich mit ihm gewesen."

20:43 Uhr

"Jung, frisch und seriös": Klopp schwärmt von Nagelsmann

Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat seinen Kollegen Julian Nagelsmann vom Bundesligisten RB Leipzig vor dem Aufeinandertreffen in der Champions League enorm gelobt. "Er ist jetzt schon ein herausragender Trainer. Und wird in Zukunft, wenn wir anderen, die alle deutlich älter sind, uns auf andere Dinge konzentrieren, das Ding noch richtig mitbestimmen", sagte Klopp vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Dienstag (21.00 Uhr im ntv.de-Liveticker) in Budapest.

Der 33 Jahre alte Nagelsmann besitze "die notwendige Außendarstellung" und wirke "jung, frisch und trotzdem seriös", so Klopp. Zudem bescheinigte er dem Leipziger Coach ein "unglaublich vielfältiges Profil, was die Spielweise seiner Mannschaften angeht" sowie "ein ganz tolles Auge für Spieler und dafür, wie man sie einzusetzen hat." Nagelsmann betreut Leipzig seit 2019 und führte die Sachsen in seiner ersten Saison auf Platz drei der Bundesliga sowie ins Halbfinale der Königsklasse.

19:47 Uhr

FC Bayern ohne Kimmich, Choupo-Moting beginnt, Costa am Mittelfuß verletzt

Tabellenführer FC Bayern München beginnt im Bundesliga-Heimspiel gegen Arminia Bielefeld ohne Joshua Kimmich. Der Fußball-Nationalspieler sitzt im ersten Spiel nach dem Gewinn der Klub-Weltmeisterschaft auf der Bank. In der Offensive bringt Trainer Hansi Flick neben Torjäger Robert Lewandowski auch Eric Maxim Choupo-Moting. Bei den Bayern fehlen die Leistungsträger Thomas Müller, Serge Gnabry, Leon Goretzka und Jérôme Boateng. Auch Javi Martínez fällt weiterhin aus.

"Vorerst" fehlt laut Verein auch Douglas Costa. Der Außenstürmer hat sich im Training einen Haarriss am rechten Fuß zugezogen. Betroffen ist demnach ein Mittelfußknochen. Über die Ausfallzeit des 30 Jahre alten Brasilianers machte der Verein keine Angaben.

19:18 Uhr

Erste Frau bei Ferrari: "Mit Helm sind wir alle gleich"

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Ob Maya Weug irgendwann auch in einen Formel-1-Wagen steigt?

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Maya Weug sieht es nicht als Belastung, die erste Frau in der Ferrari-Nachwuchsakademie zu sein. "Es ist ein gutes Gefühl. Aber man sieht den Unterschied zwischen Jungen oder Mädchen nicht mehr, sobald die Helme auf sind. Dann sind wir alle gleich", sagte die 16-jährige Niederländerin der "Bild". Weug hatte Ende Januar ein mehrmonatiges Casting im Rahmen der Initiative "FIA Girls on Track - Rising Stars" für sich entschieden, sie wird in der kommenden Saison in der Formel 4 fahren und parallel in der Akademie des berühmten Formel-1-Rennstalls gefördert.

"Die erste Frau in der Ferrari Driver Academy zu sein, ist natürlich historisch", sagte Weug, die mit sieben Jahren mit dem Kartfahren begonnen hatte: "Ich bin froh, dass ich zeigen kann, dass es möglich ist. Und vielleicht bin ich auch ein bisschen eine Inspiration für Mädchen, die mit dem Motorsport allgemein anfangen wollen, indem ich ihnen zeigen kann, dass nichts sie aufhalten kann und sie nicht aufgeben müssen."

18:33 Uhr

Sechsmal Meister, zwei CL-Titel: Olympiasiegerin verlässt Wolfsburg

Der deutsche Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg bestätigt, dass der auslaufende Vertrag mit der Olympiasiegerin und 106-maligen Nationalspielerin Lena Goeßling nach dieser Saison nicht verlängert wird. "Es stimmt, dass Lena keinen neuen Vertrag als Spielerin angeboten bekommen hat", sagte der Sportliche Leiter Ralf Kellermann. "Bei der letzten Verlängerung gab es die klare Absprache, dass wir ihr eine berufliche Perspektive zusichern. Die haben wir ihr nun geboten. Sie hat mir aber mitgeteilt, dass sie sich noch zu fit fühlt und auch noch Fußballspielen möchte."

Die 34 Jahre alte Goeßling kam vor zehn Jahren vom SC Bad Neuenahr nach Wolfsburg und gewann mit dem VfL sechs Mal die deutsche Meisterschaft und zwei Mal die Champions League. Aktuell steckt der erfolgreichste deutsche Frauenfußball-Klub der vergangenen Jahre aber mitten in einem großen Umbruch. "Wir möchten international konkurrenzfähig sein und diesen Weg mit jungen, entwicklungsfähigen Spielerinnen gehen", sagte Kellermann.

17:42 Uhr

Kühnert: Flick soll sich bei Lauterbach entschuldigen

SPD-Politiker Kevin Kühnert hat Trainer Hansi Flick vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München wegen dessen Kritik an SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach attackiert. Der 31-Jährige forderte in der hitzigen Debatte um die Sonderrolle des Fußballs auch eine Entschuldigung von Flick.

Lauterbach und andere Experten seien in diesen Tagen "Morddrohungen" und "Gewaltphantasien" ausgesetzt, betonte Kühnert. Wenn man dann "einfach unreflektiert draufhaut, sie als 'sogenannte Experten' bezeichnet und in der Sache gar nicht begründet, wo der Widerspruch liegt, dann trägt man auch eine Mitverantwortung, dass so ein Klima des Hasses gesät wird", sagte Kühnert. "Deswegen", so der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD weiter, "würde ich mir wünschen, dass man diese Aussagen noch einmal überdenkt und sich auch bei Karl Lauterbach entschuldigt."

17:01 Uhr

Nach Kieferbruch: F1-Rückkehrer Alonso verlässt Krankenhaus

Formel-1-Pilot Fernando Alonso hat vier Tage nach seinem Unfall beim Radtraining das Krankenhaus wieder verlassen. Wie sein Rennstall Alpine mitteilte, soll der Spanier seine Genesung zu Hause fortsetzen. "Er wird sich nun kurze Zeit komplett ausruhen, bevor er das Training schrittweise wieder aufnimmt, um sich auf den Saisonstart vorzubereiten."

Der 39 Jahre alte zweimalige Weltmeister hatte sich bei einer Kollision mit einem Auto am Donnerstag einen Oberkieferbruch zugezogen und war operiert worden. Er habe dann noch 48 Stunden zur Beobachtung im Hospital bleiben müssen. Der spanische Sender "Cuatro" hatte via Twitter zwei Fotos veröffentlicht, die Alonso beim Verlassen des Hospitals zeigen sollten. Mit Alonsos Entlassung war schon am Sonntag gerechnet worden. Laut "Cuatro" wird der Champion von 2005 und 2006 einen speziellen Helm tragen müssen. Dazu gab es aber keine offizielle Angabe.

16:31 Uhr

Kombination: Deutscher WM-Debütant überrascht

Die sensationelle Silberserie der deutschen Skirennläufer ist am vierten Wettkampftag der WM in Cortina d'Ampezzo wie erwartet zu Ende gegangen. In den beiden Kombinationswettbewerben war ohnehin nur der junge Simon Jocher an den Start gegangen - der WM-Debütant schlug sich allerdings herausragend: Neunter im Super-G, nach dem für ihn fachfremden Slalom dann bemerkenswerter Fünfter im Endklassement des alpinen Zweikampfs - auch der 24-Jährige übertraf alle Erwartungen. "Einfach sensationell", lobte ihn ARD-Experte Felix Neureuther.

Am Ende triumphierten aber andere: Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin siegte bei den Frauen mit 0,86 Sekunden Vorsprung vor der slowakischen Gesamtweltcupführenden Petra Vlhova. Bei den Männern gewann der Österreicher Marco Schwarz. Der Slalom-Spezialist setzte sich mit nur 0,04 Sekunden Vorsprung auf Titelverteidiger Alexis Pinturault aus Frankreich durch.

15:49 Uhr

"Freuen uns sehr": BVB-Boss Watzke bestätigt Rose-Wechsel

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die Verpflichtung von Marco Rose als neuen Trainer ab der kommenden Saison bestätigt. "Wir freuen uns sehr auf ihn", sagte Watzke. Rose trainiert bis zum Saisonende noch den Bundesliga-Rivalen Borussia Mönchengladbach.

Mit allem anderen will der BVB sich Zeit lassen. "Mehr gibt es momentan nicht zu sagen, das tun wir, wenn Marco Rose hier seinen Job antritt", betonte Watzke: "Das gebietet der Respekt vor allen Beteiligten." Trainer Marco Rose macht von der Ausstiegsklausel in seinem Vertrag Gebrauch, die sich auf fünf Millionen Euro beläuft. Der BVB wird nach der Trennung von Lucien Favre bis zum Ende der Saison von Edin Terzic trainiert.

15:10 Uhr

Innenministerium kommentiert Flick-Attacke nicht

In der Diskussion um Reisen und den fortdauernden Spielbetrieb in der Coronavirus-Pandemie vertraut das Bundesinnenministerium darauf, dass der Sport seine Vorbildrolle wahrnimmt. "Allen im Sport, insbesondere im Profisport, im prominenten Sport ist bewusst, dass sie eine Vorbildrolle haben. Insofern muss man da von dieser Stelle auch nicht erinnern", sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums Steve Alter in Berlin.

Die jüngsten Äußerungen von Bayern-Trainer Hansi Flick wollte Alter nicht kommentieren, da es derzeit viele Wortmeldungen zum Thema Corona gebe. Es würde zu weit führen, wenn das Ministerium jede dieser Stimmen bewerten würde. Flick hatte nach Kritik am FC Bayern und einer Sonderrolle des Fußballs in Corona-Zeiten von Experten und Politik gefordert, man solle sich zusammensetzen und eine Strategie entwickeln, damit es irgendwann wieder Licht am Ende des Tunnels gebe.

14:17 Uhr

"Asymmetrischer Linksverteidiger": Trainer erklärt Fußball für Fortgeschrittene

Trainer Robert Klauß wurde nach dem 1:2 seines 1. FC Nürnberg in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FC St. Pauli vieles gefragt. Die Frage eines Journalisten drehte sich um den Matchplan gegen die Hamburger am Sonntag, der im Gegensatz zum Sieg gegen Darmstadt lange Zeit nicht zu erkennen gewesen sei. Aber warum?

"Fällt mir jetzt schwer, die Frage zu beantworten, weil ich den Matchplan erkannt habe", antwortete Klauß auf der Pressekonferenz und erklärte ihn detailliert. "Wir sind in einem 4-2-2-2 auf Pressinglinie eins angelaufen, wir wollten nach Ballgewinn über den ballfernen Zehner umschalten. Wir sind im Ballbesitz in eine Dreierkette abgekippt mit dem asymmetrischen Linksverteidiger und dem breitziehenden linken Zehner, so dass wir in ein 3-4-3 respektive 3-1-5-1, je nach dem wo sich Dove (Nikola Dovedan) aufgehalten hat, abgekippt sind", erläuterte Klauß.

"Die Frage ist: Wie haben wir's umgesetzt? Das heißt: Erkennbar war's, aber wir haben's einfach schlecht umgesetzt."

13:16 Uhr

Schlimme Führungskrise: VfB-Vize tritt polternd zurück

Rainer Mutschler hat im Zuge der Führungskrise beim VfB Stuttgart sein Amt als Vizepräsident niedergelegt. "Teamgeist und Fairplay sind ganz besonders im Sport unverzichtbare Grundsätze für das Zusammenspiel auf und jenseits des Platzes. Diese Basis war in den zurückliegenden Monaten in der Zusammenarbeit im VfB-Präsidium nicht mehr gegeben", sagte der 61-Jährige laut einer Vereinsmitteilung.

Erst am Sonntagabend hatte der Vereinsbeirat des Fußball-Bundesligisten Präsident Claus Vogt als einzigen Kandidaten für die kommende Präsidentschaftswahl nominiert. Dies habe ihn in seiner Entscheidung "weiter bestärkt", sagte Mutschler. Vogt und Mutschler gelten schon länger als zerstritten. Trotz seines Rücktritts aus dem Präsidium ist Mutschler weiter als führender Mitarbeiter des Nachwuchsleistungszentrums beim VfB angestellt.

12:15 Uhr

Geld fehlt: Werder will die "allerletzte Option" nicht ziehen

Blick in das Stadion während eines Spiels. Foto: Lars Reinefeld/dpa-Pool/dpa/Archivbild

Das leere Weserstadion stellt Werder Bremen vor Probleme.

(Foto: Lars Reinefeld/dpa-Pool/dpa/Archivbild)

Fußball-Bundesligist Werder Bremen denkt angesichts seiner großen wirtschaftlichen Probleme während der Corona-Pandemie auch über mögliche Anleihen bei mittelständischen Unternehmen oder seinen Anhängern nach. Gerade eine Fan-Anleihe sei aber "die allerletzte Option, die wir eigentlich nicht ziehen wollen und auch sehr wahrscheinlich nicht ziehen werden", bestätigte Geschäftsführer Klaus Filbry dem Multimedia-Portal "Deichstube.de".

  • Filbry rechnet damit, dass die Einnahmeverluste in der Corona-Zeit den Klub rund 40 Millionen Euro kosten werden, wenn man den Zeitrahmen vom Beginn der Krise im vergangenen Frühjahr bis zum Ende dieser Saison setzt. Um dieses Minus auszugleichen, hat die ausgegliederte Profifußball-Abteilung Werder Bremen GmbH & Co KG aA zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Kredit über 20 Millionen Euro aufgenommen, der durch eine Bürgschaft des Landes Bremen abgesichert ist.
  • "Aktuell sieht es finanziell gut aus, wir sind bis zum Saisonende durchfinanziert. Aber für den Fall, dass wir auch in der nächsten Saison ohne Zuschauer-Einnahmen auskommen müssen, ist es unsere Sorgfaltspflicht, unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen", sagte Filbry. In diesem Fall müssten die Bremer für ein Anleihemodell mit großer Wahrscheinlichkeit weniger Zinsen zahlen als für einen weiteren Bankkredit.
11:32 Uhr

Zu viel fehlt, gerade bei Thiago: Hamann sorgt sich um die "Reds"

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Thiago kann Liverpool noch nicht helfen.

(Foto: Pool via REUTERS)

Der frühere Liverpool-Profi Dietmar Hamann blickt vor dem Champions-League-Achtelfinale gegen RB Leipzig mit Sorge auf den englischen Fußballmeister. "Frische, Dominanz und Durchschlagskraft fehlen. In ihren Glanzzeiten haben sie den Gegnern die Luft zum Atmen genommen. Momentan müssen sie sehr hart für jeden Sieg arbeiten", sagte der frühere Nationalspieler der "Leipziger Volkszeitung". Als Gründe nannte Hamann die Terminhatz, die vielen Verletzten und den bisher schwachen Neuzugang Thiago. "Thiago sollte die Fäden ziehen, kommt mir immer noch wie ein Fremdkörper vor."

Am Dienstag (21 Uhr/DAZN) trifft Liverpool in Budapest auf Leipzig. "RB hat eine Riesenchance aufs Viertelfinale, es ist ein guter Zeitpunkt, gegen Liverpool zu spielen", meinte Hamann und lobte die Entwicklung der Leipziger: "Sie spielen überraschend stabil, übertreffen meine Erwartungen, Hut ab. Sie ergänzen sich, machen sich gegenseitig besser, sind füreinander da."

09:42 Uhr

Hamburger Coup: Zweitligist holt deutschen Nationaltorwart

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Johannes Bitter spielte zuletzt bei der Handball-WM für Deutschland.

(Foto: dpa)

Handball-Nationaltorhüter Johannes Bitter kehrt zum HSV Hamburg zurück. Wie der Zweitligist HSV Hamburg mitteilte, steht der deutsche Nationalkeeper in der Saison 2021/22 wieder im Tor des Tabellenführers. Der 38-Jährige kommt vom Bundesligisten TVB Stuttgart. Bitter hatte schon von 2007 bis 2016 in der Hansestadt gespielt. Nach der Insolvenz des alten HSV Hamburg schloss sich der Weltmeister von 2007 den Stuttgartern an, für die er die vergangenen fünf Jahre in der Bundesliga aktiv war.

"Natürlich wäre er ein perfekter Führungsspieler für unser junges Team, so dass wir unseren Hut einfach mal in den Ring geworfen haben", hatte HSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke in der vergangenen Woche gesagt. Nun ist es tatsächlich so gekommen. Tabellenführer HSV Hamburg liegt in der 2. Bundesliga sechs Punkte vor dem TuS N-Lübbecke auf dem ersten Nicht-Aufstiegsplatz. Der Verfolger hat jedoch ein Spiel weniger bestritten.

08:46 Uhr

"Wahnwitzige Entscheide": Ex-Europameister schimpft auf die Technik

Ex-Europameister Uli Stielike sieht die Entwicklung des Fußballs in den vergangenen 50 Jahren kritisch. "Es sind viele positive Dinge auf den Weg gebracht worden. Rückpassregel, Torkamera, einheitliche Spielkalender, professionelle Schiedsrichter... Aber es ist auch viel Herzblut auf der Strecke geblieben", sagte der 66 Jahre alte Vizeweltmeister von 1982 im Interview des "Kicker". Der einstige Star von Borussia Mönchengladbach und Real Madrid, kritisierte "Verantwortliche, die ihre Positionen nicht mehr aus Hingabe, sondern rein aus kommerzieller Sicht innehaben."

Zudem überdrehe man gerade die Schraube der technologischen Einflussnahme. "Die gute Änderung der Abseitsregel auf gleicher Höhe zerstört man jetzt durch wahnwitzige Entscheide, ob die Nasenspitze oder die Kniescheibe nicht doch zwei Zentimeter näher zum Tor ist." Inzwischen gleiche eine TV-Übertragung, "bei all den Linien auf dem Bildschirm, einer Landvermessung", monierte der 42-malige Nationalspieler.

07:11 Uhr

Trainderdiskussion beim BVB: Zorc findet alles "einfach viel zu wenig"

Michael Zorc wollte am Sonntagnachmittag nichts von einer Trainerdiskussion wissen. Gegenüber der "WAZ" erklärte der Sportdirektor des BVB: "Unsere Haltung steht, wir vertrauen Edin Terzic, denn wir sehen täglich, wie er arbeitet. Wir haben das Gefühl, dass in der Woche gut gearbeitet wird. Nur: Wir bekommen es im Spiel aktuell nicht umgesetzt."

An der Einstellung liege es aber bei den Terzic-Schützlingen nicht. "Man kann gestern niemandem vorwerfen, dass er nicht wollte. Oft sind es die falschen Mittel, die wir anwenden. Dann machen wir Fehler, die uns weiter verunsichern. Dann kommt so ein Spiel zustande", führte Zorc aus und nahm die Mannschaft in die Pflicht: "Es ist einfach viel zu wenig."

06:00 Uhr

Australian Open: Sensation bei den Frauen, Seriensieger bei den Männern

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Daniil Medwedew ist wieder souverän unterwegs.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Die Weltranglisten-Fünfte Jelina Switolina ist bei den Australian Open überraschend im Achtelfinale ausgeschieden. Die 26 Jahre alte Tennisspielerin aus der Ukraine verlor gegen die ungesetzte Amerikanerin Jessica Pegula 4:6, 6:3, 3:6. Pegula ist die Nummer 61 der Weltrangliste und steht zum ersten Mal in ihrer Karriere im Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Dort trifft sie am Mittwoch auf ihre US-Kollegin Jennifer Brady, die gegen die Kroatin Donna Vekic mit 6:1, 7:5 gewann.

In der Herren-Konkurrenz kam Mitfavorit Daniil Medwedew souverän weiter. Der ATP-Finals-Champion der vergangenen Saison setzte sich zwei Tage nach seinem hart umkämpften Fünfsatz-Sieg gegen den Serben Filip Krajinovic locker mit 6:4, 6:2, 6:3 gegen Pegulas Landsmann Mackenzie McDonald durch. Für Medwedew war es der 18. Sieg in Serie.