Montag, 08. März 2021Der Sport-Tag

22:19 Uhr

Nach Rassismus-Eklat: Schiedsrichter bis Saisonende gesperrt

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Wilde Szenen beim Champions-League-Spiel.

(Foto: REUTERS)

Nach dem Rassismus-Eklat während eines Champions-League-Spiels im vergangenen Dezember wird der beteiligte Vierte Offizielle in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Der Rumäne Sebastian Coltescu wurde wegen "unangebrachten Verhaltens" am Rande des Duells zwischen Paris St. Germain und Istanbul Basaksehir bis zum 30. Juni gesperrt. Einen Verstoß gegen Artikel 14 (Rassismus und anderes diskriminierendes Verhalten) stellte die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der Europäischen Fußball-Union (UEFA) allerdings nicht fest.

Die Partie war am 8. Dezember unterbrochen und erst am Folgetag fortgesetzt worden. Das rumänische Schiedsrichtergespann hatte Istanbuls Assistenz-Coach Pierre Webo auf die Tribüne geschickt. Bei diesem Vorgang beschrieb Coltescu den Kameruner mit dem rumänischen Wort "negru" (schwarz), um ihn für den Schiedsrichter zu identifizieren. Dies war über die Außenmikrofone deutlich zu hören.

21:47 Uhr

Fans bei der EM? "Wir werden alles daran setzen ..."

Exekutivmitglied Rainer Koch hofft darauf, dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) bei der EM-Endrunde (11. Juni bis 11. Juli) Zuschauer zulassen kann. "Wir werden alles daran setzen, auch bei der UEFA, die Menschen wieder in die Stadien zu bringen - so weit es verantwortet werden kann. Natürlich geht die Gesundheit vor", sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die UEFA plant trotz der Corona-Pandemie nach wie vor offiziell, die EM in zwölf Städten in zwölf verschiedenen Ländern auszutragen. Zuletzt wurde darüber spekuliert, dass die Endrunde zu einem Großteil in Großbritannien ausgetragen werden könnte. Die UEFA will Anfang April weitere Entscheidungen treffen.

21:13 Uhr

Chelsea siegt im Verfolgerduell: Havertz überzeugt, Tuchel bleibt ungeschlagen

Thomas Tuchel bleibt als Trainer mit dem FC Chelsea ungeschlagen. Der Tabellenvierte der Premier League gewann am Abend 2:0 (1:0) gegen den direkten Verfolger FC Everton. Es war das elfte Spiel in Serie ohne Niederlage. In der Tabelle verkürzte Chelsea den Abstand auf den Drittplatzierten Leicester City auf drei Punkte.

  • Neben Timo Werner stand erstmals seit Januar wieder Kai Havertz in der Startelf, der ein überzeugendes Spiel ablieferte.
  • Der Ex-Leverkusener bereitete den Führungstreffer der Blues vor: Sein Direktschuss wurde von Everton-Verteidiger Ben Godfrey (31.) unglücklich ins eigene Tor abgefälscht.
  • In der 54. Minute jubelte Havertz erneut, sein Treffer wurde jedoch wegen eines Handspiels aberkannt.
  • In der 64. Minute wurde er im Strafraum zu Fall gebracht und bereitete damit indirekt das 2:0 vor: Jorginho verwandelte den fälligen Foulelfmeter.
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Kai Havertz hat sich für weitere Startelfeinsätze empfohlen.

(Foto: imago images/PA Images)

20:46 Uhr

40 Prozent der Spieler: "Alarmierender" Schmerzmittel-Gebrauch im Profifußball

Die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) hat einen "alarmierenden" Einsatz von Schmerzmitteln im deutschen Profi-Fußball festgestellt. In einer Studie zeigte die Nada auf, dass zwischen den Spielzeiten 2015/16 und 2019/2020 durchschnittlicher jeder dritte Athlet im Männer- und Frauenbereich in Deutschland vor Spielen Schmerzmittel zu sich nahm. Das ergab die Auswertung von 8344 Dopingkontrollformularen aus jenen vier Saisons, die in der "Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin" veröffentlicht wurde.

Weil Athleten bei Dopingkontrollen angeben, welche Schmerzmittel sie in der Woche vor den Tests einnehmen, war diese Auswertung möglich. Aus dieser geht hervor, dass in den drei Männer-Profiligen gleichermaßen viele Schmerzmittel genommen werden. Vor DFB-Pokalspielen liege die Quote bei 40 Prozent und damit deutlich höher. So hoch sei auch der Anteil bei Frauen. Am deutlich häufigsten sei Ibuprofen konsumiert worden, danach folgen Diclofenac (Wirkstoff etwa in Voltaren), Paracetamol und Etoricoxib.

20:00 Uhr

Khedira wird ermahnt, Anklage vor DFB-Gericht droht

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Diesmal noch mit einer Ermahnung davon gekommen: Sami Khedira ohne Maske.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Sami Khedira ist vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Hygieneregeln ermahnt worden. Der derzeit verletzte Ex-Weltmeister hatte beim Bundesliga-Spiel von Hertha BSC gegen den FC Augsburg (2:1) am Samstag längere Zeit ohne den obligatorischen Mund-Nasen-Schutz auf der Tribüne gesessen. Dies sei durch TV-Aufnahmen belegt. Im Wiederholungsfall müsse der 33-Jährige mit einer Anklageerhebung vor dem DFB-Sportgericht rechnen, teilte der DFB mit. Khedira hatte bei der Partie wegen einer Muskelverletzung an der linken Wade nicht mitwirken können. Sein Trainer Pal Dardai hofft am Dienstag nach Rücksprache mit dem Mittelfeldspieler und den Ärzten auf genauere Erkenntnisse, wann Khedira wieder ins Training einsteigen kann.

18:26 Uhr

Helm kaputt, weitergefahren: Schwere Stürze überschatten Paris-Nizza-Tour

Die deutschen Radprofis um Pascal Ackermann haben auch auf der zweiten Etappe der traditionsreichen Fernfahrt Paris-Nizza einen Sieg im Massensprint verpasst. Beim Triumph des Niederländers Cees Bol belegte John Degenkolb nach 188 Kilometern in Amilly als bester Deutscher den sechsten Rang, der Australier Michael Matthews entriss dem irischen Auftaktsieger Sam Bennett das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. Ackermann war beim unwiderstehlichen Antritt Bols, der den ersten WorldTour-Sieg für das deutsche Team DSM besorgte, als Siebter ebenso chancenlos wie Degenkolb und Phil Bauhaus auf Platz acht.

Die zweite Etappe der 79. Auflage des "Rennens zur Sonne" wurde von vielen Stürzen geprägt. Der neuseeländische Meister George Bennett blieb in einer sehr engen Ortsdurchfahrt, die nicht für so ein Massenrennen gemacht schien, an einem Poller hängen. Der Helm des Fahrers ging kaputt, Bennett selbst machte einen benommenen Eindruck, aber nach einer kurzen Untersuchung des Rennarztes fuhr er weiter.

17:34 Uhr

Besorgniserregend: Wie der Amateurfußball unter dem Lockdown leidet

Seit November ruht quasi das Trainings- und Wettkampfgeschehen im Amateur- und Jugendbereich. Der Amateurfußball leidet unter erheblichen finanziellen Belastungen, sorgt sich um den Nachwuchs und die Anzahl an Ehrenamtlichen und Personen im Trainerbereich. Das sind einige der Erkenntnisse aus einer Umfrage des DFB zur Situation im Amateurfußball im Zuge der Corona-Pandemie.

Einige der Daten, die sich aus der Befragung von mehr als 100 000 Personen ergaben, sind dabei besorgniserregend. Demnach hat die Verbundenheit zum Verein abgenommen, 36 Prozent stehen seit dem Beginn des zweiten Lockdowns im November überhaupt nicht in Kontakt mit ihrem Klub. Dazu sprechen 22 Prozent der Befragten von einem spürbaren Anstieg der Zahlen an Vereinsaustritten. Der für den Amateurfußball zuständige Vize Rainer Koch sagte: "Das an vielen Stellen prognostizierte Untergangsszenario gibt es für den Amateurfußball nicht, noch nicht. Klar ist aber auch: Der Basisfußball ist gezeichnet von der Corona-Krise. Es wird von Woche zu Woche schlimmer. Die Situation spitzt sich zu."

16:29 Uhr

Mick Schumacher darf als erster auf die Formel-1-Strecke

Formel-1-Debütant Mick Schumacher darf bei den offiziellen Testfahrten am kommenden Wochenende in Bahrain als erster Haas-Fahrer auf die Strecke. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher dreht am Freitag ab 08.00 Uhr MEZ auf dem Bahrain International Circuit die ersten Runden in dem neuen Auto. Am Nachmittag ist sein russischer Teamkollege Nikita Masepin an der Reihe. Die Formel 1 testet drei Tage lang, Schumacher fährt auch am Samstag und am Sonntag. Am 28. März findet auf dem 5,4 km langen Kurs das erste Saisonrennen statt.

15:43 Uhr

Hülkenberg wird F1-Experte - und möglicher Mercedes-Ersatzfahrer

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Wieder kein F1-Stammplatz für Nico Hülkenberg.

(Foto: imago images/HochZwei)

Nico Hülkenberg wird in der kommenden Formel-1-Saison als Experte und Co-Kommentator beim österreichischen Fernsehsender ServusTV tätig sein. Hülkenberg hat im zweiten Jahr in Folge keinen Stammplatz in der Formel 1 erhalten. "Klar wäre ich gerne auch im Red Bull gesessen, aber das steht aktuell nicht zur Debatte", sagte der Emmericher. Der Rennstall hatte sich für den Mexikaner Sergio Perez als zweiten Fahrer neben Max Verstappen (Niederlande) entschieden.

Zuletzt war Hülkenberg als möglicher Ersatzfahrer bei Mercedes und Aston Martin ins Spiel gebracht worden. "Das ist in der Mache. Wir sind noch nicht ganz da, aber wir sind auf der Zielgeraden", sagte Hülkenberg: "Dann habe ich einen guten Jahresplan." Er könne sich auch vorstellen, bei beiden Teams als Ersatzfahrer zu arbeiten.

14:41 Uhr

Kerber scheitert mal wieder in Runde eins, Siegemund macht's nicht besser

Nach einem Auf und Ab ist die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber (Kiel) beim WTA-Turnier in Dubai an ihrer Auftakthürde gescheitert. Die 33-Jährige unterlag der Französin Caroline Garcia nach einer erneut insgesamt enttäuschenden Vorstellung mit 6:3, 2:6, 4:6. Kerber, zuletzt in Doha im Achtelfinale ausgeschieden, schaffte im ersten Satz zwei schnelle Breaks, verspielte ihren Vorteil sogleich wieder und nahm Garcia dann noch zweimal das Service ab. Die Französin glich anschließend nach Sätzen aus, Kerber führte im letzten Durchgang 3:0, danach gelang allerdings kaum noch etwas. Ihr unterliefen 38 Unforced Errors.

Auch Laura Siegemund, die deutsche Nummer zwei, verlor, und zwar gegen die Russin Anastasia Potapowa 3:6, 2:6. Die 33-Jährige, im Vorjahr French-Open-Viertelfinalistin, wartet 2021 damit weiter auf ein Topergebnis. Bei den Australian Open war sie in der ersten Runde an der 23-maligen Grand-Slam-Siegerin Serena Williams gescheitert.

13:34 Uhr

"Lächerlich": Shiffrins Ärger sorgt für Aufsehen

Mikaela Shiffrin war nicht glücklich über die Umstände ihres verpassten Sieges beim Ski-Weltcup in Jasna. Mit Aussagen nach dem Rennen hat sie dann für Aufsehen und Kritik gesorgt. Die amerikanische Ausnahmesportlerin beschwerte sich kurz nach dem Riesenslalom über die Pistenarbeiter und deutete an, diese hätten Rivalin Petra Vlhova einen Vorteil verschafft. "Das war ein bisschen lächerlich", sagte sie und sprach von "unprofessionellem Verhalten". Vlhova gewann ihr Heimrennen, Shiffrin wurde Dritte.

Im Internet wurde ihr dann vorgeworfen, eine schlechte Verliererin zu sein. Konkret ging es um die Augenblicke vor Shiffrins Start in den zweiten Durchgang. Als Schnellste des ersten Laufes war sie die letzte Fahrerin im Finale. Vlhova hatte unmittelbar davor eine Bestzeit gefahren, dabei aber ein Tor beschädigt. Dann dauerte es auffällig lange, bis die Pistencrew dieses Tor austauschte - Shiffrin musste einige Minuten am Start ausharren, ehe es für sie los ging. Später stellte die 25-Jährige in den sozialen Netzwerken klar, dass sie mit ihrer Kritik nicht die Leistung von Vlhova schmälern wolle, die sich den Erfolg auch verdient habe.

12:33 Uhr

Beim FC Bayern stehen offenbar Beförderungen an

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Hasan Salihamidzic ist zufrieden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der FC Bayern denkt im sportlichen Bereich über eine Umstrukturierung nach. Laut dem "Kicker" soll Chefscout Marco Neppe zum Technischen Direktor aufsteigen. Neppe war einst Assistent des damaligen Technischen Direktors Michael Reschke, der von 2014 bis 2017 in diesem Amt tätig war.

Als Neppes Nachfolger für die Position des Chefscouts soll der frühere Bundesliga-Profi und Schweizer Nationalspieler Pirmin Schwegler im Gespräch sein. Schwegler arbeitet bisher als Scout für den deutschen Fußball-Rekordmeister.

Neppe war zuletzt von Sportvorstand Hasan Salihamidzic im Rahmen der Verkündung des Profivertrages für Jamal Musiala (bis 2026) gelobt worden. "Ich bin sehr zufrieden, dass unser System, talentierte Spieler zu entdecken, sie zu entwickeln und dann in die Profimannschaft zu integrieren, Früchte trägt. Unser Chefscout Marco Neppe hat hier eine ganz wesentliche Arbeit geleistet", sagte Salihamidzic.

11:20 Uhr

"Ende von Ethik und Würde": Fan-Verband macht Druck auf den DFB

Die Fan-Organisation "ProFans" hat den Deutschen Fußball-Bund zum Boykott der WM 2022 in Katar aufgefordert. "Wir wissen sehr wohl, dass viele Fußballfreunde den Spielen der deutschen Nationalmannschaft entgegenfiebern. Uns ist ebenso bewusst, dass eine Weltmeisterschaft für die Sportler der Höhepunkt ihrer Laufbahn schlechthin ist. Aber es gibt nichts, was es rechtfertigen könnte, die Menschenrechtsverletzungen in Katar hinzunehmen, ja, gar durch die Teilnahme am Turnier wissentlich, billigend zu unterstützen. Wir fordern den DFB auf, die Teilnahme an der WM in Katar abzusagen", heißt es in einer Mitteilung des Bündnisses vom Montag. Die britische Zeitung "Guardian" hatte unlängst gemeldet, dass seit der WM-Vergabe im Jahr 2010 in Katar mehr als 6500 Gastarbeiter gestorben seien.

Die Stimmen nach einem Boykott werden lauter. Für ProFans steht fest: "Ein rauschendes Fußballfest auf den Gräbern von Tausenden Arbeitsmigranten - daran teilzuhaben, wäre das Ende von Ethik und Würde." Der Fußball trage gesellschaftliche und soziale Verantwortung. "Will der DFB noch einen letzten Rest von Glaubwürdigkeit behalten, muss er seine Teilnahme an diesem Turnier absagen, und zwar jetzt!", hieß es in der Mitteilung.

10:02 Uhr

"Einzigartig": Jetzt steckt auch ein bisschen Rehhagel in Schalke 04

Dimitrios Grammozis, seit Dienstag Chefcoach des Fußball-Bundesligisten Schalke 04, schwört auf den Austausch mit Trainer-Guru Otto Rehhagel. "Er hat mich damals als Spieler nach Kaiserslautern geholt, der Kontakt ist seither nie abgerissen. Wir telefonieren regelmäßig und trinken auch mal einen Kaffee. Die Gespräche mit ihm bringen mich enorm weiter", sagte der 42-Jährige bei sport1.de.

Rehhagel, der Griechenland 2004 sensationell zum EM-Titel geführt hatte, habe ihm nach seiner Verpflichtung beim Tabellenletzten "eine sehr nette SMS geschrieben und viel Glück gewünscht", erklärte Grammozis.

An dem dreimaligen Meistertrainer bewundert der Deutsch-Grieche besonders den Umgang mit den Spielern. Rehhagels Menschenführung sei "einzigartig", sagte Grammozis: "Er ist mit sehr viel Empathie mit uns Spielern umgegangen, wusste aber auch, die Zügel im richtigen Moment wieder anzuziehen. Er hat uns in jeder Einheit und vor jedem Spiel gepackt. Ich habe mir viel von ihm abgeschaut."

09:03 Uhr

Änderung nach 25 Jahren: Eine kleine Formel-1-Revolution

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25 Jahre lang stellte ausschließlich Mercedes die Safety Cars.

(Foto: imago images / HochZwei)

Erstmals seit 25 Jahren werden zwei Hersteller das Safety Car in der Formel 1 stellen. Die Rennserie gab am Montag bekannt, dass Aston Martin sich ab dieser Saison mit Mercedes abwechseln wird. Der neue Vertrag geht über mehrere Jahre, wie es hieß. Auch das sogenannte Medical Car ist von dem Wechsel bei den Rennen betroffen.

Aston Martin, das nach rund 60 Jahren in die Formel 1 zurückgekehrt und neuer Arbeitgeber von Sebastian Vettel ist, wird dabei den über 500 PS starken Vantage mit einer speziellen Ausstattung als Safety Car zur Verfügung stellen. Fahrer bleibt der Deutsche Bernd Mayländer. Wie auch schon beim neuen Rennwagen der britischen Marke, werden auch das Safety Car und das Medical Car - ein Aston Martin DBX - im klassischen Grün lackiert sein.

Die beiden Mercedes-AMG bekommen nach Angaben der Formel 1 statt des gewohnten Silber eine leuchtend rote Lackierung. Der deutsche Autobauer stellt bereits seit 1996 Safety und Medical Car. Beim Auftakt am 28. März in Bahrain wird Aston Martin beginnen. Beim zweiten Rennen ist Mercedes dran.

07:45 Uhr

Vorzeitiger Abschied? Rose positioniert sich klar

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Marco Rose will es durchziehen.

(Foto: dpa)

Bei Borussia Mönchengladbach läuft es nach dem angekündigten BVB-Wechsel von Trainer Marco Rose weiterhin nicht mehr rund. Mittlerweile warten die Fohlen seit sieben Pflichtspielen auf einen Sieg. Laut Lothar Matthäus wächst innerhalb des Teams der Unmut.

"Ich weiß, dass in der Mannschaft einige Spieler nicht mehr voll hinter dem Trainer stehen", verriet der TV-Experte am Sonntagmittag bei "Sky". Am Tag zuvor unterlag Gladbach mit 0:1 gegen Bayer Leverkusen.

Mönchengladbachs scheidender Trainer sprach hinsichtlich der anhaltenden Negativserie von einer "herausfordernden Situation". Ein Rücktritt ist für Rose jedoch keine Option. "Das ist kein Thema für mich", so der gebürtige Leipziger auf eine entsprechende "Bild"-Nachfrage. Manager Max Eberl stärkte dem Gladbach-Coach erneut den Rücken. Zwar sprach der 47-Jährige nach der jüngsten Niederlage gegen Bayer Leverkusen von einem "komplizierten Tag", erneuerte im Gegenzug aber sein Bekenntnis zu Rose.

07:16 Uhr

Trotz IOC-Klatsche: Rhein-Ruhr strampelt weiter für Olympia

Ungeachtet der aussichtslosen Lage will die Rhein-Ruhr-Region an der Olympia-Bewerbung für 2032 festhalten. "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch gewinnen, ist äußerst gering", sagte Rhein Ruhr City-Geschäftsführer Michael Mronz dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Das Internationale Olympische Komitee hatte zuletzt die australische Stadt Brisbane zum bevorzugten Kandidaten für die Sommerspiele 2032 ausgewählt. "Darüber, wie das jetzt gelaufen ist, müssen wir mit dem IOC sicherlich diskutieren. Jubelnd laufen wir nicht durch die Gegend", sagte Mronz, der mit IOC-Präsident Thomas Bach ein Gespräch geführt hat. Über den Inhalt sei Stillschweigen vereinbart worden. Ob es eine Bewerbung für 2036 oder 2040 gebe, müsse der Deutsche Olympische Sportbund entscheiden. "Wir sind so verblieben, dass wir mit dem Ministerpräsidenten und den Kommunen darüber in absehbarer Zeit ins Gespräch kommen wollen", sagte Mronz. Die Menschen in NRW müssten vor einer Bürgerbefragung wissen, über welchen Zeitraum sie abstimmen.

06:50 Uhr

DFB-Comeback rückt näher: Neuer freut sich schon auf Müller

DFB-Kapitän Manuel Neuer hält sich in der Diskussion um eine Rückkehr von Thomas Müller in die deutsche Fußball- Nationalmannschaft zurück. Ein Comeback seines Teamkollegen vom FC Bayern würde ihn, wenn es soweit käme, aber "auf jeden Fall" freuen, sagte Neuer am Sonntagabend in der Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Rundfunks. "Ich denke, er hat ja seine Leistung gezeigt und er ist ein Spieler, der immens wichtig ist für uns beim FC Bayern."

Bundestrainer Joachim Löw hatte zuletzt deutlicher formuliert, dass eine Rückkehr von Müller, den er zusammen mit Jérôme Boateng und Mats Hummels im Frühjahr 2019 aussortiert hatte, zur EM im kommenden Sommer möglich sei.

06:14 Uhr

"Das wird auch hart": Taumelnder Klopp hofft auf Leipzig als Aufbaugegner

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Für Jürgen Klopp und Julian Nagelsmann läufts derzeit eher unterschiedlich.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach der Negativ-Serie in der Premier League mit sechs Heimniederlagen des FC Liverpool sieht Trainer Jürgen Klopp das nächste Spiel gegen RB Leipzig als Chance. "Gott sei Dank spielen wir in drei Tagen schon wieder, das ist ein anderer Wettbewerb", sagte Klopp vor dem Rückspiel im Achtelfinale der Champions League am Mittwoch (21 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) der BBC. "Da sind wir tatsächlich in einer guten Position. Aber Leipzig fliegt gerade in der Bundesliga, die werden nicht aufgeben, nur weil sie 0:2 hinten sind. Das wird auch hart."

Für den englischen Fußballmeister FC Liverpool droht die Saison zur Katastrophe zu werden. Am Sonntag verloren die Reds verdient mit 0:1 (0:1) gegen den abstiegsgefährdeten FC Fulham. Den Anschluss an die Champions-League-Plätze droht Liverpool zu verlieren. In der Champions League hatte Liverpool das Hinspiel gegen den Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga 2:0 gewonnen.

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