Samstag, 30. Januar 2021Der Sport-Tag

21:05 Uhr

Feuer bricht in WM-Stadion in Fortaleza aus

Ein Feuer hat Teile des WM-Stadions in der brasilianischen Stadt Fortaleza im Nordosten des Landes beschädigt. "Fünf Teams der Feuerwehr sind im Einsatz und haben das Feuer unter Kontrolle gebracht", schrieb der Gouverneur des Bundesstaats Ceará, Camilo Santana, auf Twitter.

  • Das Feuer war im Pressebereich der Arena Castelão ausgebrochen. Einige Arbeiter atmeten Zeugenberichten zufolge große Mengen Rauch ein.
  • In dem Stadion wurden während der Fußballweltmeisterschaft 2014 eine Reihe von Spielen ausgetragen. Unter anderem traf Deutschland in der Gruppenphase dort auf Ghana. Im Vorjahr war die Spielstätte Austragungsort von drei Partien des Konföderationen-Pokal.
  • Zudem fanden in dem Stadion Konzerte von Beyoncé, Paul McCartney und Elton John statt.
20:17 Uhr

"Wissen, was der Verein erwartet": Flick über Zusammenarbeit mit Salihamidzic

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Eine dicke Freundschaft muss es ja gar nicht sein.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Trainer Hansi Flick hat nach Spekulationen über Spannungen zwischen ihm und Sportvorstand Hasan Salihamidzic auf das wesentliche Ziel der Zusammenarbeit beim FC Bayern München hingewiesen. "Letztendlich geht es darum, wir beide haben den Anspruch, dass wir aus der Mannschaft möglichst eine erfolgreiche Mannschaft machen und natürlich ist es so, dass wir ab und zu unterschiedlich diskutieren, das gehört dazu", sagte Flick bei Sky.

"Aber wir wissen genau, was wir an diesem Verein haben und was der Verein auch von uns erwartet. Das heißt, dass wir gemeinsam diese Mannschaft weiter in der Erfolgsspur halten. Das ist unsere Aufgabe und das ist unser Anspruch und das werden wir umsetzen", sagte er. Sportvorstand Salihamidzic hatte das Verhältnis vor dem Spiel als "völlig normal" bezeichnet.

20:01 Uhr

Abstiegsgefährdeter FCK schmeißt Saibene raus

Jeff Saibene sitzt vor der Presse. Foto: Reiner Voß/Agentur View/dpa

Jeff Saibene sitzt vor der Presse. Foto: Reiner Voß/Agentur View/dpa

(Foto: Reiner Voß/Agentur View/dpa)

Der ehemalige deutsche Fußballmeister 1. FC Kaiserslautern aus der 3. Liga hat sich von Trainer Jeff Saibene getrennt. Die Roten Teufel hatten zuvor zu Hause gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 0:1 verloren und schweben in großer Abstiegsgefahr.

  • Der 52-jährige Luxemburger stand erst seit Oktober 2020 in Diensten des FCK. Ein Nachfolger für Saibene steht noch nicht fest.
  • Wenige Stunden zuvor war Dagmar Eckel, die Tochter des 1954er-Weltmeisters Horst Eckel, aus dem Vorstand des 1. FC Kaiserslautern e.V. aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Gründe für die Entscheidung wurden nicht genannt, sie gehörte sei Dezember 2019 diesem Gremium an.
19:46 Uhr

Olympique-Fans stürmen Trainingsgelände - Spielverschiebung

Das Spiel der französischen Ligue 1 von Olympique Marseille gegen Stade Rennes ist verschoben worden. Wie die Fußball-Liga wenige Stunden vor Spielbeginn auf ihrer Webseite mitteilte, gibt es noch kein neues Datum für die Partie. Als Grund für die Verschiebung wurden die Ereignisse am Nachmittag auf dem Trainingsgelände des Marseiller Klubs genannt.

  • Etwa 300 Fans hatten gewaltsam versucht, sich Zugang zu diesem zu verschaffen. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, dass zahlreiche Fans des Marseiller Vereins Rauchfeuer in der Hand hielten und Böller warfen.
  • Wie die örtliche Polizei auf Twitter schrieb, griffen einige der Anhänger vor Ort auch Polizisten an. Einsatzkräfte nahmen bei der Aktion 25 Menschen fest. Französischen Medien zufolge fing ein Baum Feuer, die französische Nachrichtenagentur AFP schrieb von drei verbrannten Zypressen.
  • Wie der Sender BFMTV schrieb, waren bereits am Morgen an verschiedenen Orten der Stadt feindselige Banner mit Bezug zum Verein zu sehen. Zahlreiche von ihnen richteten sich demnach gegen Vereinspräsident Jacques-Henri Eyraud. Dieser hatte sich bei Fans unbeliebt gemacht, als er es als eine Gefahr bezeichnet hatte, dass eine sehr große Mehrheit der Klubfans aus Marseille stamme.
19:12 Uhr

Deutsche fliegen beim Heim-Weltcup hinterher

Die deutschen Skispringer haben beim Heim-Weltcup in Willingen das Podest verpasst. Weltmeister Markus Eisenbichler wurde beim Sieg des Norwegers Halvor Egner Granerud von der Mühlenkopfschanze als Achter bester DSV-Adler, der Vierschanzentournee-Zweite Karl Geiger kam dank eines starken zweiten Durchgangs noch auf Rang elf.

  • Granerud setzte sich mit Sprüngen auf 147,5 und 145,5 Meter vor seinem Landsmann Daniel Andre Tande (145,0+140,5m) und Vierschanzentournee-Sieger Kamil Stoch (Polen/142,5+135,5) durch. Granerud baute damit seine Führung im Gesamtweltcup weiter aus.
  • Neben Eisenbichler und Geiger schaffte es von sechs deutschen Skispringern nur noch Pius Paschke in den zweiten Durchgang und kam auf Rang 24. Constantin Schmid schied als 31. ebenso aus wie Martin Hamann (33.) und Severin Freund (37.).
19:06 Uhr

Debüt erneut verschoben: Özil fehlt schon wieder im Fener-Kader

Fußballprofi Mesut Özil muss weiter auf sein Debüt im Trikot seines neuen Klubs Fenerbahce Istanbul warten. Beim glücklichen 1:0 (1:0)-Sieg der Gastgeber gegen Caykur Rizespor stand der 32 Jahre alte frühere deutsche Nationalspieler erneut nicht im Kader.

  • Fener gewann die Partie dank eines Eigentors von Gökhan Akkan (45.+1 Minute) und übernahm zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der türkischen Süper Lig.
  • Özil war nach siebeneinhalb Jahren beim Londoner Klub FC Arsenal zu Fenerbahce gewechselt; dort hat der Weltmeister von 2014 einen Vertrag für dreieinhalb Jahre unterschrieben.
18:52 Uhr

Friedrich feiert perfekte Generalprobe für Heim-WM

Rekordweltmeister Francesco Friedrich hat zum vierten Mal den Gesamtweltcup im Zweierbob gewonnen und damit eine perfekte Generalprobe für seine Heim-WM gefeiert. Der 30-Jährige holte am Samstag auch beim Weltcup-Finale in Innsbruck-Igls einen souveränen Sieg und ist nun zum dritten Mal in Serie ganz offiziell beständigster Zweier-Pilot des Winters. Die Kristallkugel war ihm allerdings schon vor dem abschließenden Rennen nur noch theoretisch zu nehmen.

  • Gut sieben Zehntelsekunden trennten Friedrich und seinen Anschieber Alexander Schüller nach zwei Läufen vom Letten Oskars Kibermanis auf Rang zwei - Friedrichs Überlegenheit war damit mal wieder erdrückend: Die nächsten zehn Bobs bewegten sich ebenfalls innerhalb von sieben Zehnteln.
  • Der Russe Rostislaw Gaitiukewitsch wurde Dritter.
  • Johannes Lochner (Stuttgart/0,94 Sekunden zurück) wurde mit Benedikt Hertel aufgrund eines schwachen zweiten Laufs nur Fünfter. Der 30-Jährige beendet die Saison aber als Gesamtzweiter und kann sich zudem trösten: Er ist der einzige Pilot, der Friedrich in diesem Winter geschlagen hat. Von zwölf Zweier-Weltcups gingen elf an den Sachsen, nur im Dezember auf der ersten Station in Igls setzte sich Lochner durch.
18:34 Uhr

Flick gibt Auskunft über Goretzka und Martínez

Trainer Hansi Flick vom FC Bayern München hat bekräftigt, dass Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Javi Martínez nach positiven Corona-Tests nicht schwerer erkrankt sind. "Es ist so, dass beide keine Symptome haben, ich habe mit beiden auch gesprochen", sagte Flick nach dem 4:1 (2:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

  • Am Tag vor dem Bundesliga-Spiel hatte der Klub die positiven Testergebnisse öffentlich gemacht. Goretzka und Martínez befinden sich nach Vereinsangaben in häuslicher Quarantäne. "Corona ist wie Fußball. Es reicht ein einziger Kontakt, um alles auf den Kopf zu stellen", twitterte Goretzka: "Ich habe mich jederzeit an die Corona-Regeln gehalten. Dennoch bin ich positiv getestet worden."
  • Die beiden Bayern-Profis drohen damit auch für das Ligaspiel am kommenden Freitag bei Hertha BSC und die anschließende Klub-Weltmeisterschaft auszufallen. Die Münchner bestreiten bei dem Turnier in Katar als Champions-League-Sieger ihre erste Partie im Halbfinale am 8. Februar. Drei Tage später stehen das Finale und die Partie um Platz drei auf dem Programm.
17:45 Uhr

Ibrahimovic vergibt Elfmeter und tritt zweiten lieber ab

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(Foto: imago images/Insidefoto)

Der AC Mailand bleibt nach einem weiteren Auswärtssieg Tabellenführer der italienischen Serie A. Beim FC Bologna feierte Milan mit einem 2:1 (1:0) im zehnten Spiel den bereits neunten Erfolg in fremden Stadien. Damit gab Mailand die passende Antwort auf das schmerzhafte 0:3 in der Vorwoche gegen Atalanta Bergamo.

  • Der kroatische Vizeweltmeister und frühere Frankfurter Bundesligaprofi Ante Rebic (26.) sorgte nach einem von Zlatan Ibrahimovic vergebenen Foulelfmeter für die Führung.
  • Im Mittelpunkt stand dabei einmal mehr Ibrahimovic, der beim zweiten Strafstoß für Milan Franck Kessie den Vortritt ließ. Der Ivorer (55.) verwandelte sicher.
  • Der eingewechselte Andrea Poli (81.) sorgte mit seinem Anschlusstreffer für eine spannende Schlussphase.
17:14 Uhr

Wolff pro Red Bull: "Wir sind grundsätzlich für einen Freeze"

Noch bis zum Ende des Jahres liefert Honda Motoren für das Red Bull Racing-Team. Um die Triebwerke danach selbst zu warten, strebt der Rennstall aus Milton Keynes jedoch einen Stopp der Motoren-Entwicklung an, der eigentlich erst für 2022 geplant war. Toto Wolff sichert seine Unterstützung zu.

16:51 Uhr

Frenzel stürmt im "Wohnzimmer" Seefeld nach vorn

Kombinierer Eric Frenzel darf nach einer ganz starken Laufleistung in seinem "Wohnzimmer" Seefeld noch auf einen Podestplatz beim Nordic Combined Triple hoffen. Der viermalige Triplesieger und Rekord-Weltmeister stürmte am Samstag von Platz acht nach dem Springen auf Rang vier und holte fast 50 Sekunden auf den deutlich führenden Tagessieger Jarl Magnus Riiber aus Norwegen heraus.

  • Titelverteidiger Riiber, der gestern schon den Auftakt-"Sprint" der dreitägigen Wettkampfserie gewonnen hatte, setzte sich bei seinem 33. Weltcupsieg nach einem Sprung und 10 Kilometer in der Loipe mit 33,3 Sekunden Vorsprung auf den Japaner Akito Watabe durch. Der Finne Ilkka Herola (+0:34,5 Minuten) kam auf Platz drei, Frenzel lag 56,9 Sekunden zurück.
  • Die Rückstände werden morgen in den abschließenden "Marathon" mit zwei Sprüngen und 15 Kilometer in der Loipe mitgenommen.
16:32 Uhr

Trainerjob in der Bundesliga reizt Christoph Daum

Christoph Daum hat vom Fußballgeschäft auch mit 67 noch nicht genug, will sein nächstes Engagement aber mit Bedacht auswählen. "Es hängt von der Herausforderung ab. Würde ich nur arbeiten wollen, um wieder einen Job zu haben, hätte ich das schon längst in der Türkei tun können", sagte der langjährige Bundesliga-Coach dem Sportinformationsdienst. Daum hat in der Türkei zweimal Fenerbahce Istanbul, zweimal dessen Stadtrivalen Besiktas und einmal Bursaspor trainiert. Nun suche er eine "entsprechende Zielsetzung und Umgebung" - oder: "Ein Abenteuer, bei dem ich sage, das wäre noch einmal etwas ganz Neues." Kontakte zu einem Klub aus der MLS hätten sich allerdings nicht konkretisiert. In Deutschland, sagte Daum, sähe er es als spannend an, "einen Verein dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren". Auch dabei müsse "man schauen, worum es sich handelt. Es geht nicht unbedingt darum, Titel zu holen, aber eine Vision ist wichtig."

16:20 Uhr

Nationalspieler Golla positiv auf Corona getestet

Handball-Nationalspieler Johannes Golla von der SG Flensburg-Handewitt ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Verein amitteilte, hatte der 23-Jährige, der mit der Nationalmannschaft bei der WM in Ägypten aktiv war, vor seiner Rückkehr in das Mannschaftstrainung über Erkältungssymptome geklagt. Ein PCR-Test ergab das positive Ergebnis. Golla begab sich in häusliche Quarantäne und wird beim Champions-League-Spiel am Donnerstag beim HC Brest in Belarus fehlen. Der Kreisläufer war ebenso wie der Rest der Nationalmannschaft vor der Abreise am Dienstag in Ägypten und bei der Ankunft in Deutschland getestet worden. Diese Ergebnisse waren nach Klubangaben negativ.

15:34 Uhr

"Empfindliche Strafe" vom FC Bayern: Tolisso muss sein Tattoo teuer bezahlen

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Tolisso fehlt beim Spiel gegen Hoffenheim.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Weltmeister Corentin Tolisso muss wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Regeln eine empfindliche Geldstrafe bezahlen. Dies teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim mit.

  • Tolisso habe sich "in dieser Woche ein Tattoo stechen lassen und damit gegen die Corona-Vorgaben des FC Bayern verstoßen", teilte der Klub mit. Der Mittelfeldspieler gehört nicht zum Kader der Münchner gegen die TSG.
  • "Corentin Tolisso hat gegen diese Vorgaben verstoßen, obwohl unsere sportliche Führung diese Vorgaben fortwährend und deutlich intern kommuniziert. Dieser Verstoß ist sehr ärgerlich und auf keinen Fall zu tolerieren", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.
  • Der Franzose erhalte deshalb eine "empfindliche Geldstrafe, den Betrag werden wir für soziale Zwecke spenden".
14:54 Uhr

Dardai krempelt Hertha gewaltig und überraschend um

Pal Dardai nimmt bei seiner Rückkehr auf die Trainerbank beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC gleich einen Torwartwechsel vor. Der Ungar vertraut beim Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt auf Routinier Rune Jarstein, den er aus seiner ersten Amtszeit von 2015 bis 2019 noch bestens kennt. Der bisherige Stammkeeper Alexander Schwolow, der eigentlich eine gute Saison spielt, muss dafür auf der Bank Platz nehmen. Insgesamt nimmt Dardai gegenüber dem 1:4 gegen Bremen sechs Veränderungen vor. Bei den Feldspielern rücken Lukas Klünter, Jordan Torunarigha, Santiago Ascacibar, Dodi Lukebakio und Krzysztof Piatek in die Startformation. Peter Pekarik, Vladimir Darida, Omar Alderete und Maximilian Mittelstädt müssen dafür auf die Bank, Angreifer Jhon Cordoba muss mit muskulären Problemen passen.

14:29 Uhr

Trotz Sturz: Langlauf-Wüterich ist einfach nicht zu stoppen

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Wieder in den sportlichen Schlagzeilen.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Skilangläufer Alexander Bolschunow siegt immer weiter. Der in dieser Saison überragende Russe ließ sich in Falun auch von einem Sturz auf einer Abfahrt nicht aufhalten und gewann den Massenstart über 15 Kilometer klassisch vor den Norwegern Johannes Hoesflot Kläbo und Paal Goldberg. Am vergangenen Wochenende war Bolschunow noch mit einem Wutausbruch und einem Bodycheck gegen den Finnen Joni Mäki negativ aufgefallen. Gesperrt worden war der 24-Jährige dafür allerdings nicht. Die deutschen Langläufer konnten in Schweden vorne nicht mithalten. Als bester Sportler aus dem Team von Bundestrainer Peter Schlickenrieder belegte Sebastian Eisenlauer den 35. Platz. Jonas Dobler wurde 37., Florian Notz lief auf Rang 42.

14:07 Uhr

Dritte Slalom-Enttäuschung für Straßer in Folge

Linus Straßer hat auch im ersten von zwei Slalomwettbewerben in Chamonix nicht überzeugen können. Nachdem er in Flachau und Schladming zuletzt zweimal in Serie ausgeschieden war, kam der Münchner diesmal zwar ins Ziel, blieb als 17. aber hinter den Erwartungen zurück. Es ist eine Formkrise zur Unzeit, nachdem er Anfang Januar herausragende Resultate eingefahren hatte. "Das Ergebnis könnte besser sein, aber damit muss ich leben", sagte Straßer in der ARD. 1,54 Sekunden betrug sein Rückstand auf den Franzosen Clement Noel, der seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholte. Zweiter wurde der Schweizer Ramon Zenhäusern (+0,16 Sekunden) vor Marco Schwarz aus Österreich (+0,19). Die weiteren Deutschen hatten den zweiten Lauf verpasst: Julian Rauchfuß wurde 35., Sebastian Holzmann 42., Anton Tremmel 44., Alexander Schmid schied aus. Am Sonntag steht ein weiterer Slalom an.

13:35 Uhr

Überraschende Wende im Poker um Bayerns Zirkzee?

Kehrtwende im Poker um Joshua Zirkzee vom FC Bayern? Nachdem es zuletzt danach aussah, als würde er sich im Winter dem englischen Erstligisten FC Everton oder Parma Calcio aus der Serie A anschließen, steht nun ein anderes Szenario im Raum. "Sport Bild"-Reporter Tobias Altschäffl zufolge geht man intern beim FC Bayern derzeit davon aus, dass Zirkzee doch im Verein bleibt. Der Niederländer selbst soll noch nicht wissen, "wie seine Zukunft aussehen wird". Transfer-Guru Gianluca di Marzio berichtete zuvor, dass die Entscheidung so gut wie gefallen ist. Demnach habe sich Parma mit den Bayern auf eine Leihe mit einer anschließenden Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro geeinigt. Da die Münchner nun aber plötzlich auf eine Kaufpflicht bestehen sollen, wurden die Gespräche wider Erwarten doch fortgesetzt.

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13:10 Uhr

Europas Segel-Teams auf Kurs America's Cup

Der 36. America's Cup wird erstmals seit 2010 wieder mit europäischer Beteiligung stattfinden. Das steht vor dem Finale der Herausforderer-Serie zwischen Italien und Großbritannien fest. Patrizio Bertellis Luna Rossa Prada Pirelli Team konnte sich im Halbfinale vorzeitig mit 4:0 gegen American Magic vom New York Yacht Club durchsetzen. Die Italiener treffen ab 13. Februar auf Sir Ben Ainslies britisches Ineos Team UK. Der Gewinner hat das Recht, die neuseeländischen Cup-Verteidiger herauszufordern. Das Finale um den Prada Cup wird im Modus "First to Win Seven" entschieden: Wer zuerst sieben Siege verbuchen kann, zieht in das Cup-Duell ab 6. März gegen das Emirates Team New Zealand ein. Das europäische Finale markiert eine historische Premiere. Den America's Cup selbst konnte in seiner 170-jährigen Geschichte bislang nur Ernesto Bertarellis Schweizer Team Alinghi 2003 und 2007 zweimal für Europa gewinnen.

12:39 Uhr

"Schafft ein Meisterwerk" - Ribéry beendet düstere Serie

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Endlich wieder Grund zum Jubeln.

(Foto: imago images/Sportimage)

Nach langer Durststrecke hat Franck Ribery endlich wieder ein Tor erzielt - ein ganz besonderes sogar. Der Franzose traf beim 1:1 seines Klubs AC Florenz beim Abstiegskandidaten FC Turin nach einem doppelten Doppelpass mit seinem Teamkollegen Giacomo Bonaventura, es war sein erstes Tor nach sieben Monaten und das 150. seiner Karriere. "Ribery schafft ein Meisterwerk und zeigt wieder einmal, was man mit Talent und Erfahrung alles leisten kann", kommentierte die "Gazzetta dello Sport". "Ribery ist ein Phänomen, und sein Tor ist ein Juwel von unschätzbarem Wert", urteilte "Tuttosport". "Fantastischer Ribery, sein Tor ist ein Beispiel für Energie und Kreativität", schrieb der "Corriere dello Sport". Lob erntete er auch von Trainer Cesare Prandelli. "Franck ist unser Emblem, unser wichtigster Spieler. Die schwierige Phase ist für ihn vorbei. Er ist eine Persönlichkeit, die der Mannschaft Energie und Schwung verleiht."

11:39 Uhr

Ach, die Haare ... Joelintons Dummheit sorgt für Empörung

Ein Friseur-Besuch hat den früheren Bundesliga-Profi Joelinton mächtig in die Bredouille gebracht. Nachdem der ehemalige Hoffenheim-Stürmer am Freitag im Internet ein Selfie von seinem Besuch beim Haarstylisten postete, kündigte sein Premier-League-Klub Newcastle United Konsequenzen an. "Wir sind enttäuscht über das von Joelinton geteilte Bild", sagte ein Vereinssprecher und kündigte angesichts des Verstoßes gegen die Covid-19-Vorgaben "angemessene Maßnahmen" an. Wie in Deutschland sind Friseursalons in England im Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Das Foto hatte der Brasilianer zwar schnell wieder gelöscht, es kursiert dennoch in den englischen Medien.

11:06 Uhr

VfB-Torjäger Wamangituka wandelt auf Bobic' Spuren

Torjäger Silas Wamangituka vom Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart wandelt auf den Spuren von Fredi Bobic. Mit seinem Treffer zum 2:0 (0:0)-Endstand gegen den FSV Mainz 05 am Freitagabend hat der 21-Jährige nun elf Tore nach 19 Spieltagen auf dem Konto. Das hatte bei den Schwaben zuvor nur der heutige Eintracht-Sportvorstand Bobic in der Saison 1996/97 geschafft. Wamangituka sorgte mit einem 80-Meter-Solo in der 72. Minute für die Entscheidung. Da "ist er einfach mal durchspaziert, durch die halbe Mannschaft", lobte ihn Stürmerkollege Sasa Kalajdzic bei DAZN.

10:35 Uhr

Ärger beim FC Bayern: Tolisso wohl ohne Maske beim Tätowierer

Dem FC Bayern steht Ärger ins Haus. Offenbar hat Corentin Tolisso in der vergangenen Woche gegen die strikten Corona-Regeln des Klubs und der DFL verstoßen. Die "Bild" berichtete von einem unerlaubten Besuch des Franzosen bei einem bekannten Tätowierer, der auf seinem Instagram-Kanal ein Video davon postete, wie er Tolisso ein Tattoo sticht. Pikant: Weder der Tätowierer noch Tolisso tragen auf dem Video, das mittlerweile wieder gelöscht wurde, eine Maske. Dabei hätte selbst ein Besuch mit Maske gegen die aktuellen Corona-Vorschriften der Liga verstoßen. Der FC Bayern hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.

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09:41 Uhr

Schalkes Schneider: Finanzlage "maximal herausfordernd"

Bei einem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga würde sich beim FC Schalke "extrem viel" verändern. Das bekräftigte Sportvorstand Jochen Schneider in einem Interview mit dem Sportbuzzer. "Wir haben keine Mannschaft, die für die 2. Liga zusammengestellt ist. Da würde es gewaltige Veränderungen geben." Sie seien aber in der Pflicht auch für die 2. Liga eine Lizenz mit den entsprechenden Planzahlen und einem entsprechenden Plankader zu beantragen, erklärte Schneider. Der Traditionsklub ist Tabellenletzter der Fußball-Bundesliga. Bis zum Spiel bei Werder Bremen holten die Schalker gerade mal sieben Punkte, sie schafften in der bisherigen Saison nur einen Sieg. Schneider bekräftigte auch, dass er bei einem möglichen Neuanfang ein Ende seiner Zeit als Sportvorstand auf Schalke ebenfalls akzeptieren würde. "Das ganze Kalenderjahr 2020 verdient das Wort Albtraum. Es war insgesamt eine Katastrophe, was wir sportlich abgeliefert haben", sagte Schneider. Die finanzielle Lage sei "nicht existenzbedrohend. Vielmehr ist sie maximal herausfordernd."

09:02 Uhr

Medien: FC Bayern macht bei Upamecano richtig ernst

Im Bemühen um RB Leipzigs Abwehrchef Dayot Upamecano sollen die Verantwortlichen des FC Bayern München sich einem Bericht der "Bild" zufolge mit den Beratern des Franzosen getroffen haben. Demnach sollen sich Sascha Breese und Volker Struth am Donnerstag zu einem Gespräch an der Säbener Straße befunden haben. Nach Informationen der "Bild" sieht sich der Rekordmeister im Werben um Upamecano vorn. Weitere europäische Topvereine sollen Interesse an dem Innenverteidiger haben. Er war im Januar 2017 von Red Bull Salzburg zu RB Leipzig gewechselt. Dort wurde der 1,86 Meter große und 90 Kilogramm schwere Abwehrspieler zu einem der Leistungsträger. Upamecano hatte seinen Vertrag bei RB Leipzig im Sommer vergangenen Jahres verlängert, dieser ist bis Ende Juni 2023 gültig. Der 22-Jährige soll aber eine Ausstiegsklausel in seinem aktuellen Arbeitspapier haben, die einen Weggang möglich machen würde. Sie soll bei etwa 43 Millionen Euro liegen.

08:23 Uhr

Ex-Nationalstürmer Hulk kehrt nach Brasilien zurück

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Hulk!

(Foto: dpa)

Brasiliens ehemaliger Fußball-Nationalspieler Hulk hat ein Angebot des brasilianischen Traditionsklubs Atlético Mineiro angenommen. Der 34-jährige Stürmer werde in den nächsten Tagen zum Medizincheck kommen und einen Vertrag bis Ende 2022 unterschreiben. Givanildo Vieira de Souza, der den Spitznamen "Hulk" von der Titelfigur aus den gleichnamigen Marvel-Comics hat und ihn seinem muskelbepackten Körper verdankt, spielte mehr als 50 Mal für die Seleção, unter anderem bei der Weltmeisterschaft in Brasilien 2014. Mit dem FC Porto gewann er 2011 die Europa League. 2012 wechselte er für über 50 Millionen Euro Ablöse von Porto zu Zenit St. Petersburg. 2016 ging er nach China zu Shanghai SIPG.

07:55 Uhr

Meeting in Karlsruhe: "Sehr, sehr sicher für die Athleten"

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Aus Sicht der Veranstalter und Sportler (im Bild: Stabhochspringer Raphael Holzdeppe) ging das Konzept auf.

(Foto: imago images/Chai v.d. Laage)

Nach dem ersten internationalen Hallen-Leichtathletik-Meeting im Corona-Winter in Deutschland haben die Karlsruher Macher stolz Bilanz gezogen. "Mein persönliches Highlight waren das Lächeln und die Freude von allen Athleten. Die waren ganz glücklich und die Leistungen bombastisch", sagte Alain Blondel, der frühere Zehnkampf-Europameister und Sportdirektor der ersten Station der World Indoor Tour. "Die Blase hat gehalten, es hat alles funktioniert", sagte Meeting-Chef Martin Wacker. "Wir haben für die Leichtathletik ein Zeichen gesetzt: Es geht darum, vor der Pandemie nicht nur zurückzuweichen." 130 Athleten waren in der Europahalle am Start. Die Veranstaltung fand als reines TV-Event mit einem umfangreichen Hygienekonzept, Corona-Tests sowie ohne Zuschauer und Journalisten statt. "Es war sehr, sehr sicher für die Athleten gemacht und eine wunderbare Atmosphäre in der Halle", sagte Sprinterin Lisa Mayer.

07:27 Uhr

Utah dominiert die Liga, Washington leidet weiter

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Dallas hat das Nachsehen.

(Foto: USA TODAY Sports)

Die Utah Jazz bleiben derzeit das beste Team der NBA. Gegen die Dallas Mavericks gewannen die Jazz mit 120:101 - es war der elfte Sieg in Serie. Nationalspieler Maximilian Kleber verpasste nach einem positiven Corona-Test in diesem Monat das zehnte Spiel nacheinander seiner Mavericks. Die Washington Wizards bleiben das Team mit der schwächsten Bilanz der NBA. Gegen die Atlanta Hawks unterlagen die Wizards 100:116. Sie kassierten die vierte Niederlage im vierten Spiel seit der Rückkehr aus einer 13-tägigen Corona-Pause. Russell Westbrook musste nach einer Auseinandersetzung mit Rajon Rondo vorzeitig vom Feld. Liga-Topscorer Bradley Beal erzielte mit 26 Punkten so wenige wie noch nie in dieser Saison. Die Deutschen Isaac Bonga und Moritz Wagner kamen von der Bank und blieben ohne Wurfversuch.