Sonntag, 21. März 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau und Till Erdenberger
20:40 Uhr

Maskenwurf und Wutanfall: NBA-Coach kassiert saftige Strafe

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Nick Nurse hatte einen richtig miesen Tag.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Basketball-Trainer Nick Nurse von den Toronto Raptors muss eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Dollar zahlen, weil er seine Gesichtsmaske hinter den Schiedsrichtertisch geworfen hat. Außerdem hatte der Coach des kanadischen NBA-Teams die Offiziellen nach der 112:115-Niederlage gegen die Utah Jazz am Freitag beschimpft, wie die nordamerikanische Liga am Sonntag mitteilte. Nurse war nach dem Spiel verärgert, in dem der Gegner 41 Freiwürfe erhielt und sein Team nur 14.

19:54 Uhr

Steigt das Topspiel vor Zuschauern?

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Sind Fans dabei, wenn die Bayern zu Gast in Leipzig ist?

(Foto: Peter Schatz / Pool)

Für das Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München am 3. April (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) gibt es einem Medienbericht zufolge Planungen für eine Zulassung von Fans.

Wie der "Sportbuzzer" berichtet, sollen 999 Zuschauer ins Stadion dürfen. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung soll demnach am Montag (10.00 Uhr) bei einer Pressekonferenz den Modellversuch verkünden. Voraussetzung sollen Schnelltests, eine spezielle Zugangskontrolle und die Platzverteilung im A-Block der Red-Bull-Arena sein. RB wollte sich am Sonntagabend auf Anfrage dazu nicht äußern.

18:47 Uhr

Bosz ist sicher, dass er auch ins nächste Krisenduell darf

Peter Bosz hat Spekulationen über ein mögliches Ende seiner Trainer-Tätigkeit bei Bayer Leverkusen nach dem 0:3 bei Hertha BSC zurückgewiesen. "Ja", lautete die knappe Antwort des Niederländers auf die Frage, ob er im nächsten Spiel der Werkself in der Fußball-Bundesliga nach der Länderspielpause gegen Schalke 04 noch auf der Bank sitze. Sportchef Rudi Völler hatte vor der Partie betont, dass man die Champions-League-Plätze nicht aus dem Blick verlieren dürfe und Platz sechs das Minimalziel sei.  In Berlin verlor Leverkusen bereits das zehnte Pflichtspiel in diesem Jahr und ist in der Bundesliga als Sechster bereits sieben Zähler hinter Eintracht Frankfurt auf dem vierten Platz, der die Qualifikation für die Königsklasse bringt. Bosz zeigte sich enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft. "Wenn man im Fußball gewinnen will, muss man Tore schießen und Tore verhindern. Beides haben wir heute nicht gut gemacht", sagte der 57-Jährige.

17:36 Uhr

Coronatest nicht eindeutig: Petersen fehlt gegen Augsburg

Angreifer Nils Petersen fehlt dem Fußball-Bundesligisten SC Freiburg nach einem nicht eindeutigen Corona-Testergebnis im Heimspiel gegen den FC Augsburg. Wie die Breisgauer eine Stunde vor dem Anpfiff mitteilten, stehe der 32-Jährige "vorsichtshalber" nicht im Kader. Am Montag soll ein weiterer Test bei Petersen für Klarheit sorgen.

17:24 Uhr

Rose und Terzic? Großkreutz zweifelt an BVB-Konstellation

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Bald soll es gemeinsam klappen.

(Foto: imago images/Team 2)

In der kommenden Saison wird Marco Rose den BVB trainieren. Der derzeitige Trainer Edin Terzic soll dann wieder als Assistent fungieren. Eine Konstellation, die ob der aktuellen Situation beider Trainer von vielen kritisch gesehen wird - so auch von Ur-Borusse Kevin Großkreutz

"Ich bin gespannt, ob das klappt, ich kann es mir eigentlich nicht so vorstellen", sagte Großkreutz bei Sky90. Laut dem ehemaligen BVB-Spieler wird es für die Profis ungewohnt sein, wenn der aktuelle Cheftrainer wieder in das zweite Glied rückt. "Jetzt kommt ein Trainer, der wieder seine eigenen Vorstellungen hat", sagte Großkreutz zur bevorstehenden Umgewöhnung.

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16:56 Uhr

Chelsea glänzt nicht, wahrt aber Titelchance

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Chelsea hat mit Tuchel offenbar genau den Richtigen geholt.

(Foto: REUTERS)

Der englische Fußball-Topklub FC Chelsea hat die Erfolgsserie unter seinem deutschen Trainer Thomas Tuchel auch im FA-Cup fortgesetzt und das Halbfinale erreicht. Der Londoner Champions-League-Viertelfinalist feierte gegen Premier-League-Schlusslicht Sheffield United allerdings nur einen glanzlosen 2:0 (1:0)-Heimsieg.

  • Als die Nationalspieler Kai Havertz, Timo Werner und Antonio Rüdiger noch auf der Bank saßen, sorgte ein Eigentor der Gäste Mitte der ersten Halbzeit (24.) bereits für die Vorentscheidung zugunsten des achtmaligen Pokalsiegers.
  • Aus dem deutschen Trio kam in Chelseas 13. Spiel nacheinander seit Tuchels Amtsantritt ohne Niederlage lediglich Havertz 18 Minuten vor Spielende auf den Platz, ehe Hakim Ziyech (90.+2) den Erfolg der Gastgeber perfekt machte.
16:34 Uhr

Coronafälle bei Großevents: DOSB-Präsident gibt Sportlern Mitschuld

DOSB-Chef Alfons Hörmann führt die zahlreichen Coronavirus-Infektionen nach der Leichtathletik-Hallen-EM in Torun und dem Fecht-Weltcup in Budapest auf individuelles Versagen zurück. "Alles, was aus den ersten Berichten und Voruntersuchungen erkennbar wird, deutet darauf hin, dass vor Ort in den beiden Fällen zum Teil verantwortungslos agiert wurde, dass beispielsweise hochrangige oder höchstrangige Funktionäre Foto-Einheiten absolviert haben", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds dem Deutschlandfunk.

  • Zudem seien die Abstände zwischen den Sportlern und den Betreuern "nicht ansatzweise so konzipiert" gewesen, "wie man das in Pandemiezeiten erwarten kann". Man müsse solche Fälle "kritisch analysieren und sachgerecht bewerten".
  • Auch die deutschen Fechter, von denen sich zwei infiziert hatten, sollten "nochmals selbstkritisch darüber nachdenken, ob tatsächlich alles dafür getan wurde, nicht infiziert zu werden", forderte Hörmann.
  • "Alle Erfahrungen der vergangenen zwölf Monate zeigen, dass Sport treiben in hoher Verantwortung und entsprechender Professionalität nicht dazu führt, dass irgendwelche Superspreading-Ereignisse entstehen", sagte der 60-Jährige.
16:26 Uhr

Biathletin Preuß erkämpft dritten Platz im Gesamtweltcup

Biathletin Franziska Preuß ist beim letzten Massenstart des Weltcup-Winters als Dritte ein versöhnlicher Saisonabschluss gelungen. Die 27-Jährige lief trotz sechs Schießfehlern bei einer Wind-Lotterie im abschließenden Rennen im schwedischen Östersund zum vierten Mal in dieser Saison auf das Podium. Damit sicherte sich Preuß auch den dritten Platz im Gesamtweltcup.

  • Auf Siegerin Ingrid Landmark Tandrevold (5 Strafrunden) aus Norwegen fehlten Preuß nur 11,1 Sekunden, Zweite wurde Dsinara Alimbekawa (6/+6,9) aus Belarus.
  • "Es war echt ein sehr verrücktes Rennen. Total verrückt, dass man mit sechs Fehlern noch auf das Podium laufen kann", sagte Preuß überglücklich in der ARD: "Ich bin froh, die Saison mit einem Podiumsplatz abzuschließen."
  • Janina Hettich (+35,2) gelang mit nur vier Schießfehlern als Neunte ein weiterer Top-10-Platz, Denise Herrmann (6/+45,6) musste sich mit Rang elf zufriedengeben. Vanessa Hinz (6/+1:18,4 Minuten) beendete den WM-Winter auf Platz 16.
15:51 Uhr

"Was für ein Quatsch!" Wut-Monolog von Dardai

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Dardai ist bedient.

(Foto: imago images/Matthias Koch)

Die Frage nach dem erneuten Startelf-Einsatz für seinen Sohn Marton hat bei Hertha-Trainer Pal Dardai einen längeren Wut-Monolog ausgelöst. "Ich verstehe das nicht. Warum diskutieren wir immer noch darüber?", sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten aus Berlin bei Sky.

  • "Er soll Aufmerksamkeit bekommen, wenn er gut spielt, aber nicht, weil er der Sohn des Trainers ist". Es gebe für die Medien derzeit kaum ein anderes Thema, "das ist nicht ok", schimpfte der Hertha-Cheftrainer, der auch mehrere Erklärungsversuche des Sky-Reporters rigoros abblockte.
  • Dardai hatte Ende Januar das Amt des Cheftrainers bei Hertha BSC übernommen. In den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen stand Dardais 19 Jahre alter Sohn Marton bei den Berlinern jeweils in der Startelf.
  • "Er ist kein Trainersohn, er ist Marton Dardai und soll nach seinem Spiel bewertet werden", forderte Dardai senior. "Es wird nicht davon besser, dass wir hier 100 Mal sagen, er ist der Trainersohn. Nur in Deutschland gibt es dieses Wort 'Trainersohn'. Was für ein Quatsch!"
15:33 Uhr

Wie einer von 777 Fans das Hansa-Spiel erlebt

Rostock wagt das Experiment: 777 Fans dürfen im Ostseestadion ihre Mannschaften anfeuern - nicht ohne vorher einen Corona-Test gemacht zu haben. ntv begleitet einen von ihnen: Andreas Harenberg. Für den Hansa-Fan ist es "ein Traumtag", der auch noch von einem Sieg seines Teams gekrönt wird.

14:38 Uhr

Machtkampf eskaliert weiter: Nächstes Schalke-Mitglied tritt zurück

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Gesenhues hatte offenbar genug.

(Foto: imago images/regios24)

Der Machtkampf beim Bundesliga-Tabellenletzten Schalke 04 eskaliert weiter. Nun trat Stefan Gesenhues aus dem Aufsichtsrat zurück.

  • Der 66-Jährige hatte auf der letzten Sitzung des Gremiums den Plan der externen Gruppe um Ex-Profi Ingo Anderbrügge vorgestellt, Ralf Rangnick als neuen starken Mann zu verpflichten. Der Vorstoß vorbei an den Vereinsgremien hatte für großen Wirbel gesorgt und eine Schlammschlacht zwischen Klubführung und Opposition ausgelöst.
  • Gesenhues ist bereits das dritte Mitglied, das innerhalb von neun Monaten aus dem Aufsichtsrat zurückgetreten ist.
13:47 Uhr

Frühere Nationalspielerin will Präsidentin werden

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Kemme spielte zwölf Jahre in Potsdam.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Die frühere Fußball-Nationalspielerin Tabea Kemme will Präsidentin des Traditionsklubs Turbine Potsdam werden. Dies sagte die 29-Jährige der "Bild am Sonntag". "Ich bin in Kontakt mit vielen Spielerinnen und Fanvertretern. Sie unterstützen mein Vorhaben. Mit meinem Team will ich Turbine voranbringen", sagte Kemme.

  • Bei der Mitgliederversammlung am 30. Mai will sie gegen den amtierenden Präsidenten Rolf Kutzmutz antreten. "Mein Ziel ist es, die Bedingungen im Verein zu professionalisieren. Im Scouting, der medizinischen Versorgung", so Kemme über die ihre Pläne beim sechsmaligen deutschen Meister.
  • Die Olympiasiegerin von 2016 hatte von 2006 bis 2018 für Turbine gespielt, ehe sie nach England zum FC Arsenal aus London gewechselt war. Im vergangenen Jahr musste sie ihre aktive Karriere wegen anhaltender Verletzungsprobleme beenden.
13:27 Uhr

RB holt Upamecano-Ersatz offenbar aus Straßburg

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Simakan als Upamecano-Nachfolger?

(Foto: imago images/PanoramiC)

Der Transfer von Verteidiger-Talent Mohamed Simakan zu Fußball-Bundesligist RB Leipzig ist anscheinend perfekt. Nach übereinstimmenden Medienberichten wechselt der zuletzt am Knie verletzte Abwehrspieler im Sommer von Racing Straßburg nach Sachsen.

  • Der 20-Jährige erhält demnach einen Vertrag bis Juni 2026 und kostet zwischen 15 und 17 Millionen Euro.
  • Simakan wäre nach Josko Gvardiol von Dinamo Zagreb der zweite Verteidiger, der im Sommer nach Leipzig wechselt.
  • Auf der anderen Seite wird der französische Nationalspieler Dayot Upamecano für 42,5 Millionen Euro zu Bayern München wechseln.
12:33 Uhr

Real überzeugt Alaba angeblich mit Mega-Handgeld

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Real soll's wohl werden.

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

Der Poker um David Alaba ist entschieden. Diesmal wirklich. Das behauptet zumindest die spanische Zeitung "ABC". Dort heißt es, der Österreicher und sein Anhang haben sich mit den Königlichen mündlich auf einen Vertrag geeinigt. Ein saftiges Handgeld hat den Noch-Münchner demnach von einer Unterschrift beim spanischen Rekordmeister überzeugt.

Die Zahlen des Deals sollen wie folgt aussehen: Pro Saison kassiert Alaba von den Königlichen ein Netto-Gehalt in Höhe von rund 10 Millionen Euro. Dazu darf sich der 28-Jährige über einen Mega-Bonus in Höhe von 20 Millionen Euro freuen. Mit diesem Handgeld sollen die Madrilenen die Konkurrenz im Poker um den Österreicher ausgestochen haben.

Mehr Transfergerüchte - auch zu Alaba - lesen Sie bei sport.de.

11:56 Uhr

Rangnick will mit Schalke nichts mehr "ausloten"

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 kann seine leisen Hoffnungen auf einen Sinneswandel beim Wunschkandidaten Ralf Rangnick begraben. "Wir werden sicher nochmal in Ruhe telefonieren, um das Ganze respektvoll für alle zu beenden", teilte dessen Berater Marc Kosicke dem SID mit.

  • Aufsichtsratschef Jens Buchta hatte nach Rangnicks Absage am Samstag angekündigt, am Montag mit Kosicke zu telefonieren, um "noch einmal alle Möglichkeiten auszuloten".
  • Rangnick hatte erklärt, "aufgrund der zahlreichen Unwägbarkeiten innerhalb des Vereins derzeit" nicht als Sportvorstand zur Verfügung zu stehen. Der ehemalige Schalker Trainer sollte als starker Mann den Wiederaufbau in der 2. Liga leiten.
11:34 Uhr

Straßer könnte Saisonabschluss krönen

Linus Straßer hat beim letzten Weltcup-Rennen der Saison noch einmal die Chance auf einen Podestplatz. Der Münchner Skirennfahrer geht im Slalom von Lenzerheide als Fünftplatzierter (+0,72 Sekunden) in den entscheidenden Durchgang um 13.45 Uhr (ARD und Eurosport).

  • Auf Platz drei und den Österreicher Adrian Pertl fehlt Straßer nur eine Zehntelsekunde. In Führung liegt dessen Landsmann Marco Schwarz vor dem Franzosen Clement Noel (+0,18).
  • Straßer hatte Anfang Januar den Weltcup-Slalom von Zagreb gewonnen und war kurz darauf Zweiter in Adelboden geworden. Danach blieben die Ergebnisse aber weitgehend aus.
  • In Lenzerheide war er am Freitag mit dem deutschen Team Zweiter geworden.
11:27 Uhr

Drama um VfB-Torjäger: Wamangituka erleidet Kreuzbandriss

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Das war's für diese Saison.

(Foto: Pressefoto Rudel/Robin Rudel/Poo)

Schwerer Schlag für Silas Wamangituka und Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart: Der 21 Jahre alte Offensivspieler hat sich im Südschlager bei Bayern München (0:4) einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und fällt mehrere Monate aus. Das teilten die Schwaben nach einer eingehenden Untersuchung mit.

  • Wamangituka hatte sich die schwere Verletzung bei einem Laufduell mit dem Münchner David Alaba zugezogen (31.). Nach kurzer Behandlung musste er ausgewechselt werden (35.).
  • "Wir haben Sorge um ihn", hatte Sportdirektor Sven Mislintat unmittelbar nach dem Spiel mit dunkler Vorahnung berichtet. Vorstandschef Thomas Hitzlsperger hob die große Bedeutung von Wamangituka für den Aufsteiger hervor: "Silas hilft uns extrem, er ist ein sehr wertvoller Spieler, wir brauchen ihn sehr."
  • Der Kongolese ist einer der Shootingstars der Saison. In 25 Bundesligaspielen erzielte er elf Tore und bereitete vier vor. Hinzu kommen zwei Einsätze im DFB-Pokal, bei denen er einmal traf.
11:02 Uhr

"Auch Oliver Bierhoff hätte zurücktreten müssen"

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Alte Seilschaften?

(Foto: picture alliance / SvenSimon)

Michael Rummenigge wünscht sich nach der Fußball-EM einen kompletten Umbruch in der Führungsriege des DFB-Teams, der angekündigte Rücktritt von Joachim Löw ist für den Ex-Nationalspieler nicht genug. "Für einen konsequenten Neuanfang hätte meiner Meinung nach auch Oliver Bierhoff zurücktreten müssen - alleine schon, um alte Seilschaften abzuschneiden", schrieb Rummenigge in seiner Kolumne für das RedaktionsNetzwerk Deutschland.

  • Rummenigge griff Bierhoff, Direktor der Nationalmannschaften beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), offen an: "Ich muss fast lachen, wenn ich höre, dass er damit betraut ist, einen Löw-Nachfolger zu finden. Die Tatsache, dass er offenbar auch an Stefan Kuntz denkt, dem ich - bei aller Wertschätzung - dieses Amt nicht zutraue, zeigt, dass die Suche ein anderer machen müsste."
  • Der frühere Profi von Bayern München und Borussia Dortmund brachte einen neuen Kandidaten für die Löw-Nachfolge ins Spiel: Miroslav Klose. "Er war als Spieler ein Weltstar und ist zudem ein Supertyp. Er hat zwar als Trainer noch nicht auf allerhöchstem Niveau gearbeitet, aber wie man hört, im Bayern-Nachwuchs und als Co-Trainer einen super Job gemacht", schrieb der 57-Jährige.
10:23 Uhr

Rummenigge erteilt Flick eine "unmissverständliche" Ansage

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Er bleibt wohl in München.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat einem Wechsel von Trainer Hansi Flick zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw erneut eine Absage erteilt. "Ich habe ihm gesagt, dass wir sehr zufrieden mit ihm sind. Wir sind gut beraten, das zu Ende zu bringen, was wir vertraglich vereinbart haben. Das habe ich Hansi unmissverständlich mitgeteilt", sagte Rummenigge der "Welt am Sonntag".

  • Dass Flick die Bayern im Sommer nicht verlasse, habe "nichts mit Wahrscheinlichkeit zu tun. Das ist Fakt."
  • Flick besitzt in München noch einen Vertrag bis Juni 2023. Beim DFB gilt er als Wunschkandidat als Nachfolger von Löw, der sein Amt nach der EM (11. Juni bis 11. Juli) aufgibt.
  • Der DFB hatte betont, dass er keinen Trainer ansprechen wolle, der unter Vertrag steht. "Das hat mir Präsident Fritz Keller in dieser Woche in einem Telefonat noch mal bestätigt", sagte Rummenigge.
09:54 Uhr

BVB-Youngster wird rassistisch beleidigt

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat rassistische Beleidigungen gegen sein englisches Top-Talent Jude Bellingham verurteilt. Bellingham war nach dem 2:2 beim 1. FC Köln am Samstag in den sozialen Netzwerken beschimpft worden. Er hatte dies bei Instagram öffentlich gemacht und die Beleidigungen mit dem Hinweis "Nur ein weiterer Tag in sozialen Medien ..." versehen.

Der BVB twitterte: "Rassismus ist keine Meinung! Wir verurteilen die rassistischen Kommentare gegen @BellinghamJude."

09:42 Uhr

Handtuch geworfen: Boxer Deines scheitert am Titel-Traum

Boxer Adam Deines ist beim Griff nach dem Weltmeister-Titel im Halbschwergewicht gescheitert. Der 30 Jahre alte Underdog aus Magdeburg verlor am Samstagabend in Moskau gegen den IBF- und WBC-Champion Artur Beterbijew (Russland) trotz einer guten Leistung durch technischen K.o. in der zehnten Runde.

  • Bereits in der ersten Runde war Deines zum ersten Mal zu Boden gegangen, zeigte dann aber lange eine couragierte Vorstellung. Als Deines in der drittletzten Runde schwer getroffen auf die Knie ging, warf sein Trainer Dirk Dzemski das Handtuch.
  • "Ich finde, ich habe gut geboxt. Viele haben gedacht, der Kampf endet in der ersten oder zweiten Runde, ich habe die Leute überrascht", sagte Deines im MDR: "Dirk wollte kein Risiko eingehen, aber ich bin ein bisschen sauer, denn ich hätte noch weitermachen können."
  • Für den in Russland geborenen Deines war es im 22. Profikampf die zweite Niederlage bei einem Remis. Der sechs Jahre ältere Beterbijew, der in Kanada lebt, machte seinem Spitznamen "Monster" alle Ehre und feierte in seinem 16. Profikampf seinen 16. Sieg durch Knockout.
09:16 Uhr

Matthäus will "nicht nur sportliche" Korrektur beim DFB

Lothar Matthäus wird 60. Doch an einen besinnlichen Ruhestand scheint die Bayern-Ikone weiterhin nicht zu denken. Im Interview spricht Matthäus über die Probleme des DFB und mögliche Einsätze der ausgebooteten Weltmeister. Matthäus ist derzeit selbst Kandidat für die Löw-Nachfolge.

08:57 Uhr

Rummenigge plaudert über Flicks und Salihamidzics Aussprache

Münchens Trainer Hansi Flick und Hasan Salihamidzic, Münchens Sportdirektor. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

Salihamidzic und Flick haben sich ausgesprochen.

(Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild)

Klubchef Karl-Heinz Rummenigge sieht die Spannungen beim FC Bayern zwischen Trainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic als gelöst an. "Ich nenne das Family affairs. Und wir müssen in dieser Hinsicht nicht unbedingt die königliche Familie in England übertreffen", sagte Rummenigge der "Welt am Sonntag".

  • Der Fußball-Rekordmeister sei eine große Familie. "Und alles, was in der Familie passiert, muss man in der Familie belassen. Und genau so haben sie sich auch verhalten. Ich finde es wunderbar, dass die zwei das unter sich ausgemacht und beendet haben. Das ist FC-Bayern-like."
  • Flick hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass die Differenzen zwischen ihm und Salihamidzic in einem kurzen Gespräch ausgeräumt worden seien. Als ein Konfliktpunkt galten die jüngsten Transfers und die Kader-Ausstattung, für die weniger Geld als früher vorhanden ist.
  • "Das Verhältnis hat zu sechs Titeln geführt", sagte Rummenigge. "Ein Verhältnis ist immer wichtig, man darf es aber auch nicht überinterpretieren. Alle bei uns müssen ihr Bestes für den FC Bayern geben, das tun sie beide."
08:19 Uhr

NBA-Superstar LeBron James fällt "auf unbestimmte Zeit" aus

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James am Boden: Er hat sich den Knöchel verstaucht.

(Foto: dpa)

Die Los Angeles Lakers müssen in der NBA auf unbestimmte Zeit ohne Basketball-Superstar LeBron James auskommen. Das meldet der Meister zwei Stunden nach der 94:99-Niederlage gegen die Atlanta Hawks. Grund für James' Ausfall ist ein verstauchter Knöchel. Dem 36-Jährigen war Gegenspieler Solomon Hill in sein rechtes Bein gefallen. Der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder hofft auf eine baldige Rückkehr. "Er wird sich in ein paar Tagen erholt haben. Ich mache mir keine Sorgen", so Schröder. Den Lakers fehlt seit mehreren Wochen bereits ein weiterer Leistungsträger: Anthony Davis.

07:42 Uhr

Zverev holt sich den Titel in Acapulco

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Allein für diesen Sombrero hat sich die Anstrengung für Zverev gelohnt.

(Foto: REUTERS)

Alexander Zverev gewinnt das Tennisturnier in Acapulco. Der 23 Jahre alte Hamburger setzt sich im Endspiel am Samstag (Ortszeit) mit 6:4, 7:6 (7:3) gegen den als Nummer eins gesetzten Griechen Stefanos Tsitsipas durch. Für den 14. Finalsieg seiner Karriere auf der ATP-Tour benötigt Zverev zwei Stunden und 17 Minuten Spielzeit. Bei der mit 1,2 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung in Mexiko bleibt der derzeit beste deutsche Tennisspieler in allen Partien ohne Satzverlust. Im Duell mit Tsitsipas ist es für Zverev der zweite Sieg im siebten Match.

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