Zu hart gefeiert? Bundesliga-Profis fallen nach Rosenmontagszug aus
Ausgerechnet die Rosenmontagszug-Teilnehmer Nelson Weiper und Fabio Moreno Fell fallen beim FSV Mainz 05 für die Bundesliga-Partie gegen den Hamburger SV krank aus. Die beiden Stürmer hatten sich als einige der wenigen Profis des Abstiegskandidaten beim Fastnacht-Höhepunkt auf dem Klub-Wagen vergnügt.
"Ob das jetzt mit dem Umzug zu tun hat, das will ich nicht kommentieren. Es ist auch möglich, dass da vorher was im Anmarsch war", sagte Trainer Urs Fischer bei der Pressekonferenz des Tabellen-14. vor dem Freitagabendspiel (20.30 Uhr/Sky) .Es habe nach der 0:4-Niederlage der Rheinhessen bei Borussia Dortmund keine Entscheidung vonseiten des Klubs oder von ihm gegeben, ob die Spieler am Umzug teilnehmen dürfen: "Jeder ist alt genug, von daher muss das jeder selber wissen. Das Wetter war ja wirklich nicht optimal." Er selbst sei mit seinen Analysten im Büro gesessen und habe zwischendurch ein bisschen Fernsehen geschaut und den Umzug da verfolgt.
Domenico Tedesco steht vor dem Aus in der Europa League
Der frühere Bundesliga-Trainer Domenico Tedesco steht mit Fenerbahçe Istanbul vor dem Aus in der Europa League. Der türkische Fußball-Erstligist verlor das Playoff-Hinspiel 0:3 (0:2) gegen Nottingham Forest. Damit hat Fenerbahçe wohl nur noch theoretische Chancen auf ein Weiterkommen. Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag statt.
Murillo (21. Minute), Igor Jesus (43.) und Morgan Gibbs-White (50.) trafen für den Abstiegskandidaten der englischen Premier League. Tedesco (41.) sah in der ersten Halbzeit die Gelbe Karte. Für seinen Amtskollegen Vitor Pereira war es das erste Spiel als Trainer von Nottingham. Der Portugiese war von Juli bis Dezember 2021 einmal Fenerbahçe-Coach. International läuft es für Tedesco damit weiterhin schlechter als in der türkischen Süper Lig. Dort hat der einstige Leipzig- und Schalke-Coach noch kein Spiel verloren, ist hinter Stadtrivale Galatasaray Zweiter. In der Europa League hatte Fener die Ligaphase mit nur drei Siegen aus acht Spielen auf Platz 19 abgeschlossen.
Finaldrama im ewigen Duell: USA entreißen Kanada die Goldmedaille
Die Eishockey-Frauen der USA haben ihrem Erzrivalen Kanada im ewigen Finalduell auf dramatische Art die Goldmedaille entrissen und sich zum dritten Mal zum Olympiasieger gekrönt. Altstar Hilary Knight rettete ihr Team im aufgeheizten und schwer umkämpften Endspiel von Mailand spät in die Verlängerung, in dieser gelang Megan Keller der goldene Treffer zum 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0).
Idol Knight (58.) glich 124 Sekunden vor dem Ende die Führung der Kanadierinnen durch Kristin O'Neill (21.) aus. In der Overtime waren beide Mannschaften dem Siegtreffer nah, ehe Verteidigerin Keller zum viel umjubelten siebten Sieg nacheinander gegen die Ahornblätter traf. Die USA nahmen damit erfolgreich Revanche für das verlorene Endspiel vor vier Jahren in Peking (2:3). Zuvor hatte das Team USA bei der Premiere des olympischen Frauen-Turniers 1998 in Nagano und 2018 in Pyeongchang triumphiert.
Das Duell in der Mailänder Arena Santagulia war bereits das 30. Finalduell dieser Länder bei Olympia und Weltmeisterschaften.
Stille an der Halfpipe: Ski-Freestylerin stürzt auf den Kopf
Die kanadische Ski-Freestylerin Cassie Sharpe ist bei den Olympischen Winterspielen in Italien in der Qualifikation für das Halfpipe-Finale schwer gestürzt. Die 33-Jährige fiel bei der Landung nach einem Trick hin und schlug dabei hart mit dem Kopf auf die Eisröhre. Sharpe wurde lange Zeit behandelt und nach rund zehn Minuten in einer Trage weggefahren. Als sie dabei mit beiden Armen winkte und den Kopf leicht hob, jubelten die Zuschauer erleichtert. Über das Ausmaß ihrer Verletzungen ist bislang nichts bekannt.
Zuvor herrschte Stille im Publikum, ihre Kontrahentinnen wie Superstar Eileen Gu schauten mit bangen Blicken in die Halfpipe. Teamkollegin Rachael Karker wandte sich im Zielbereich ab und erhielt Trost, als Sharpe behandelt wurde. Die Halfpipe-Olympiasiegerin von 2018 bestreitet ihre ersten Winterspiele als Mutter. 2023 kam Tochter Lou zur Welt. Im selben Wettbewerb platzte auch der Olympia-Traum der Deutschen Sabrina Cakmakli. Die 31-Jährige belegte bei ihrer vierten Teilnahme an Winterspielen in der Qualifikation von Livigno nur Rang 16 - 3,25 Punkte fehlten zum Erreichen des Endkampfes der besten Zwölf am Samstag (19.30 Uhr).
FIFA-Boss amüsiert sich mit Mütze auf Trumps Bühne
Viktor Orbán, Javier Milei, Donald Trump - und Gianni Infantino: Diese illustre Runde kommt in den USA zusammen und hält den ersten vom US-Präsidenten ins Leben gerufenen "Friedensrat" ab. Was der FIFA-Chef auf dieser weltpolitischen Bühne sucht, mag Fragen aufwerfen. Infantino aber hat sichtlich Spaß.
Kritik von Fans? Kovac will "Namen, Adressen, Nummern"
Borussia Dortmund gewinnt in der Champions League in den Playoffs gegen Atalanta Bergamo und steht in der Bundesliga auf Platz 2. Dennoch heißt es auf der Pressekonferenz, es gäbe Kritik von Fans. BVB-Coach Kovac kann damit wenig anfangen.
In Wochen der Wahrheit machen Wölfinnen wichtigen Schritt
Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben das Viertelfinale der Champions League erreicht. Auch ohne Leistungsträgerin Alexandra Popp setzte sich die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch bei Juventus Turin mit 2:0 (1:0) durch und buchte nach dem 2:2 im Playoff-Hinspiel das Ticket für die Runde der besten Acht. "Ich bin sehr glücklich und extrem stolz auf das Team", sagte Lineth Beerensteyn bei Disney+. In der zweiten Hälfte habe Wolfsburg zwar kämpfen müssen, "aber das ist auch eine Stärke von uns", betonte die Stürmerin.
Vivien Endemann (18.) und Cora Zicai (90.+6) trafen für die Wölfinnen, auf die im Viertelfinale nun Olympique Lyon wartet. Durch den Erfolg tankte der VfL Selbstvertrauen für das Bundesliga-Topspiel am Sonntag (16.20 Uhr/ZDF, DAZN und MagentaSport) bei Spitzenreiter Bayern München. Der deutsche Double-Gewinner hatte sich im Gegensatz zu Wolfsburg in der Königsklasse den Umweg über die Playoffs gespart. "Es wird sicher ein extrem schwieriges Spiel, aber wir werden von Anfang an brennen und wollen natürlich einen Sieg einfahren", hatte Nationalspielerin Janina Minge vor der Partie betont. Dabei mussten die Wolfsburgerinnen auf Popp und Lena Lattwein verzichten, beide fehlten aufgrund eines Infekts.
Traditionsverein schlägt Alarm: Kein Torhüter fit zwei Tage vor Pflichtspiel
Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf steht zwei Tage vor dem Duell beim Tabellenzweiten SV Darmstadt 98 (Samstag, 13 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) kein gesunder Torhüter zur Verfügung. "Wir mussten Florian Kastenmeier nach Hause schicken, weil er erkrankt ist", sagte Trainer Markus Anfang. "Das größte Problem ist aber, dass auch Marcel Lotka schon die ganze Woche fehlt", erklärte Fortunas Chefcoach. Beide Keeper haben sich einen grippalen Infekt zugezogen. Auch Florian Schock, der dritte Torhüter im Bunde, ist nach einer Sehenverletzung noch nicht wieder fit. Anfangs kleiner Hoffnungsschimmer: "Ich gehe davon aus, dass einer der beiden, Florian oder Marcel, bis Samstag wieder zur Verfügung steht".
Lückenkemper schnuppert Eiskanal-Luft
Hände am Bob, Helm auf dem Kopf, entschlossener Blick - Deutschlands Sprint-Ass Gina Lückenkemper hat am Rande der Olympischen Winterspiele schon einmal ein bisschen Eiskanal-Luft geschnuppert. Zusammen mit ihrer ehemaligen Staffel-Kollegin Alexandra Burghardt posierte die 100-Meter-Europameisterin von München für Instagram-Fotos als Anschieberin auf der Olympia-Bahn in Cortina d'Ampezzo.
"Das Training ist gut gelaufen. Es ist Zeit für den Schlitten, auf den Ihr gewartet habt", kommentierte Burkhardt, die als Anschieberin von Pilotin Mariama Jamanka 2022 in Peking Olympia-Silber gewonnen hatte. Und Laura Nolte, in Italien mit Silber im Monobob dekoriert, meinte: "Wir sehen uns am Balken." Lückenkemper hatte zuletzt gesagt, dass sie sich grundsätzlich eine Zukunft als Bob-Anschieberin vorstellen könnte. "Alles ist möglich", sagte die 29-Jährige, die als Olympia-Fan vor Ort in Italien war, bei Sport1: "Ausprobieren würde ich es auf jeden Fall."
Baumann im DFB-Tor bei WM? "Aussage kam noch nie vom Bundestrainer selbst"
Der designierte deutsche WM-Torhüter Oliver Baumann bezeichnet sich selbst noch nicht als Nationaltorwart Nummer eins. "Da die Aussage so aber noch nie vom Bundestrainer selbst kam, nehme ich sie auch nicht in den Mund", sagte der 35-Jährige in einem Interview der "Zeit". Nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen und des von Manuel Neuer ausgeschlossenen Comebacks gilt der Hoffenheimer Baumann als Nummer 1 für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko.
Den Zeitpunkt für ein starkes Statement sieht der zehnmalige Nationaltorhüter noch nicht gekommen. "Ich find's einfach nicht zielführend, wenn von außen immer wieder diese Debatte angefeuert wird: Der oder der soll's machen! Oder: Jetzt muss eine Entscheidung her!", sagte Baumann. "Es geht ja nicht darum, dass ich nicht spielen möchte, jeder Einsatz wäre das absolut Größte auf der Welt für mich, die Erfüllung meines Lebenstraums. Aber es hilft nichts, wenn ich mich hinstelle und sage, ich bin die Eins, solange mein Chef das nicht gesagt hat", sagte er.
Keine Medaille in wildem Rennen: Finn Sonnekalb sprintet am Podium vorbei
Eisschnelllauf-Hoffnung Finn Sonnekalb hat eine Medaille auch bei seinem zweiten Olympia-Rennen deutlich verpasst. Der 18-Jährige belegte bei den Winterspielen in Italien über die 1.500 Meter in 1:45,64 Minuten den 13. Platz und hatte nicht den Hauch einer Chance auf Edelmetall. Sonnekalb lag nach der Eröffnungsfeier mehrere Tage mit einem Infekt flach.
Eine überraschende Niederlage musste US-Star Jordan Stolz hinnehmen. Der Sprint-Dominator belegte nur den zweiten Platz hinter dem Chinesen Ning Zhongyan. Der 26-Jährige lief olympischen Rekord in 1:41,98 Minuten und holte erstmals in seiner Karriere Olympia-Gold. Dritter wurde der Niederländer Kjeld Nuis. Stolz verpasste damit seine dritte Goldmedaille in Mailand, nachdem er über die 500 Meter und 1.000 Meter gewonnen hatte. Zweitbester Deutscher hinter Sonnekalb wurde Hendrik Dombek auf Rang 19, Moritz Klein belegte Platz 20.
Warum hängen die deutschen Bob-Fahrer alle ab?
Bei den Olympischen Winterspielen holen die deutschen Bobfahrerinnen und -fahrer bereits vier Medaillen - und zwei Wettkämpfe stehen noch aus. Bundestrainer René Spies erläutert die gewinnbringenden Faktoren des deutschen Bobsports und gibt Ausblick auf Wehmut am Wochenende.
"Noch nicht draußen": Gold-Favorit bangt um Kapitän
Gold-Favorit Kanada hofft im Halbfinale des olympischen Eishockey-Turniers auf den Einsatz von Kapitän Sidney Crosby. Der Altstar der Pittsburgh Penguins hatte sich beim 4:3 nach Verlängerung im Viertelfinale gegen Tschechien im Mitteldrittel verletzt und war nicht mehr aufs Eis zurückgekehrt. Morgen trifft Kanada auf Finnland, im zweiten Halbfinale stehen sich die USA und Deutschland-Bezwinger Slowakei gegenüber. "Sid ist auf keinen Fall draußen", sagte Kanadas Coach Jon Cooper: "Wir werden niemanden gefährden, aber wenn er spielen kann, dann wird er spielen. In 24 Stunden wissen wir mehr. Er ist noch nicht endgültig draußen."
Sollte Crosby, Olympiasieger von 2010 und 2014, ausfallen, könnte Connor McDavid dessen Rolle übernehmen. Der Teamkollege von Leon Draisaitl bei den Edmonton Oilers schwärmte von Crosbys Qualitäten. "Jeder hier beobachtet ihn und lernt von ihm", sagte McDavid, meinte allerdings auch: "Jeder in dieser Kabine ist eine Führungsfigur (in seinem NHL-Team)." Ein Ausfall wäre daher "kein Problem".
Wolff empört sich über "absoluten Blödsinn"
Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat von den Vorwürfen über angebliche Tricksereien bei seinem Formel-1-Rennstall genug. "Uns wurde gesagt, dass das Verdichtungsverhältnis illegal sei, was völliger Blödsinn ist, absoluter Blödsinn", empörte sich Wolff am Rande der Testfahrten in Bahrain. "Und jetzt kommt die nächste Geschichte, unser Kraftstoff sei illegal. Ich weiß nicht, wo das herkommt. Vielleicht gibt es morgen etwas anderes, vielleicht, dass ich in den Epstein-Akten vorkomme", meinte Wolff weiter und bereute unter Gelächter auf der Pressekonferenz sofort die Aussage im Zusammenhang mit dem Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein.
Mercedes soll im Jahr der großen Regelrevolution angeblich einen Trick gefunden haben, über das sogenannte Verdichtungsverhältnis mehr Leistung aus dem Motor herauszuholen. Im Kern bedeutet das: Je höher die Verdichtung, desto effizienter verläuft die Verbrennung. Wolff sprach zuletzt davon, dass der Leistungsgewinn nicht wesentlich sei. Die Konkurrenz geht aber von einem deutlichen Plus an Power aus.
"Extrem spannend": BVB macht ersten Transfer für Sommer perfekt
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat seinen ersten Transfer für die kommende Saison getätigt. Im Sommer stößt der junge Brasilianer Kaua Prates zum BVB. Der erst 17 Jahre alte Linksverteidiger kommt aus seiner brasilianischen Heimat von Cruzeiro Belo Horizonte und hat einen Vertrag bis 2031 unterschrieben, teilten die Dortmunder mit.
Kaua Prates sei ein "extrem spannender Spieler", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken: "Er ist noch sehr jung und zählt zu den talentiertesten Spielern in Südamerika." Sportdirektor Sebastian Kehl bezeichnete den Neuen als einen "hoch veranlagten Spieler, der von seinem Profil sehr flexibel ist und in der Defensive in verschiedenen Systemen mehrere Positionen bekleiden kann."
Trotz Ausschluss: Erste Medaille für Russen
Als erster russischer Sportler hat Nikita Filippow eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 geholt. Der 23-Jährige, der offiziell als "Individueller Neutraler Athlet" (AIN) startet, belegte in der neuen Disziplin Skibergsteigen in Bormio den zweiten Platz hinter dem spanischen Sieger Oriol Cardona Coll.
Wegen des weiter andauernden Angriffskriegs in der Ukraine sind Nationalmannschaften aus Russland und Belarus nicht zugelassen. Sportler durften sich - abhängig von der Regelung des jeweiligen Weltverbandes - in bestimmten Sportarten qualifizieren, treten bei Olympia dann aber als neutrale Athleten an. Das bedeutet, dass sie ohne Flagge, Hymne und Dress in ihren Landesfarben mitmachen dürfen. Insgesamt 13 Athleten aus Russland und 7 aus Belarus waren vom Internationalen Olympischen Komitee zugelassen worden.
"Vorsichtsmaßnahme" zwingt BVB erneut zum Umbau
Borussia Dortmund muss auch im Bundesligaspiel bei RB Leipzig auf das verletzte Abwehrquartett um Nico Schlotterbeck verzichten. "Weiterhin gilt, die vier sind nicht verfügbar", sagte Trainer Niko Kovac über Schlotterbeck, Emre Can, Niklas Süle und Filippo Mané vor dem Duell in Leipzig am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker).
Schlotterbeck, der von muskulären Problemen geplagt wird, sei auf dem Platz gewesen und fühle sich gut, berichtete Kovac. Dass der Führungsspieler in Leipzig nochmals pausiert, sei eine "Vorsichtsmaßnahme. Sollten wir zu früh einsteigen, kann es länger dauern. Wir müssen Geduld mitbringen und vernünftig sein." Mit Blick auf die weiteren Aufgaben in der Champions League bei Atalanta Bergamo am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) und vor allem in der Liga gegen Bayern München am 28. Februar sei alles offen. Im Hinspiel der Königsklassen-Playoffs gegen Bergamo (2:0) am Dienstag hatte das Quartett ebenfalls gefehlt, die Abwehr mit Waldemar Anton, Ramy Bensebaini und Luca Reggiani stand dennoch sicher.
"Zum Glück nichts Schlimmeres passiert": Olympia-Zwischenfall hätte böse ausgehen können
Das hätte übel enden können: Der Nordische Kombinierer Benjamin Loomis ist bei den Olympischen Winterspielen nur knapp einem harten Crash entgangen. Der 27-Jährige aus den USA wurde beim Skispringen des Teamsprints in der Anlaufspur von einem Schneebläser getroffen. "Ich hatte Glück, dass es nur meine Schulter traf. Hätte es mich im Gesicht getroffen, wäre es ganz anders ausgegangen", sagte Loomis dem norwegischen Sender NRK.
Die Bläser standen bei starkem Schneefall an der Schanze, um die Spur freizuhalten. Fast alle zogen rechtzeitig zurück, doch einer war unaufmerksam. Loomis vollendete den Sprung und landete nach 116 Metern.
Lasse Ottesen, Renndirektor des Weltverbands Fis, sagte zu dem Zwischenfall: "Ein extremer Tag. Die Crew hat hervorragende Arbeit geleistet. Es ist sehr bedauerlich, dass es zu einem Zwischenfall mit Loomis kam", Ottesen ergänzte: "Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert, so etwas sollte aber nicht vorkommen. Die betreffende Person hat sich bei der Jury entschuldigt, und die Fis hat sich bei den USA entschuldigt."
Shootingstar fehlt HSV bei "schwieriger Aufgabe"
Trend nutzen, Serie fortsetzen: Der Hamburger SV peilt im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga den nächsten Sieg an. "Es wird eine schwierige Aufgabe, aber wir sind mittlerweile so gefestigt, dass wir mit Selbstvertrauen und Zuversicht in die Spiele gehen können", sagte Trainer Merlin Polzin vor dem Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 (Freitag, 20.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de). In der Rückrunde ist neben Borussia Dortmund nur der HSV noch ohne Niederlage.
In Mainz fehlt den Hamburgern jedoch Abwehr-Shootingstar Luka Vuskovic wegen einer Gelb-Sperre. Aber Polzin "stehen unterschiedliche Kandidaten zur Verfügung", um den Kroaten zu ersetzen, "weshalb ich in dieser Hinsicht nicht negativ eingestellt bin."
"Sind Platz besser gewohnt": Inter gibt sich nach Blamage trotzig
Die Pleite beim norwegischen Favoritenschreck schmerzte, doch an den drohenden Königsklassen-K.o. wollte Cristian Chivu keinen Gedanken verschwenden. "Das Duell ist völlig offen, und das Rückspiel steht noch aus", sagte der Trainer von Inter Mailand, nachdem der Vorjahresfinalist um Nationalspieler Yann Aurel Bisseck mit 1:3 im Play-off-Hinspiel bei Außenseiter FK Bodö/Glimt böse gepatzt hatte.
Francesco Pio Esposito (30.) gelang für die Mailänder am Mittwochabend lediglich der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich. Sondre Brunstad Fet (20.) hatte die Gastgeber zuerst in Führung gebracht, nach der Pause schlug Bodö/Glimt dann binnen drei Minuten doppelt zu: Jens Petter Hauge (61.) stellte auf 2:1, Kasper Högh (64.) erhöhte.
"Sie sind diesen Platz besser gewohnt, das ist aber keine Ausrede", sagte Chivu und schob trotzig hinterher: "Jetzt versuchen wir, im San Siro in die nächste Runde einzuziehen."
Kurz vor dem kompletten Desaster: Kombinierer erspringen sich Gold-Chance
Die deutschen Nordischen Kombinierer gehen als Führende ins letzte Langlaufrennen ihrer Disziplin bei den Olympischen Winterspielen in Italien und haben gute Gold-Chancen. Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger starten im Team Sprint 13 Sekunden vor den zweitplatzierten Norwegern.
Beim Skispringen im dichten Schneetreiben sprang Rydzek 123 Meter weit. Geiger landete in Predazzo nach 122,5 Metern. Das entscheidende Langlaufrennen ist für 14 Uhr in Tesero angesetzt.
Für die deutschen Kombinierer ist es die letzte Chance, ein Olympia-Debakel zu verhindern. Schaffen es Rydzek und Geiger nicht auf das Podest, wären es für den Deutschen Skiverband die ersten Winterspiele seit 1998, bei denen er ohne Edelmetall in der Disziplin nach Hause fahren würde.
Hier wirbelt Harry Kane: Alle Saison-Treffer in 2 Minuten
Vom Elfmeter bis zum Traumtor - Bayern-Stürmer Harry Kane liefert eine Gala nach der nächsten und gibt den Münchener Fans regelmäßig Anlass zum Jubel. Hier gibt es alle seine Treffer im Schnelldurchlauf.
Viele Millionen und mit Bruder? Premier-League-Klub baggert an Shootingstar
Transfer-Knall beim 1. FC Köln? Ein Abgang von Shootingstar Said El Mala im Sommer soll wahrscheinlicher werden - und das Preisschild in schwindelerregende Höhen steigen. Der 19-Jährige sei durch die negative Entwicklung der letzten Wochen beim Aufsteiger in seinen Wechsel-Gedanken bestärkt worden, berichtet "Sport Bild". El Mala wird ein angespanntes Verhältnis zu Trainer Lukas Kwasniok nachgesagt, weil dieser den Youngster häufig nur als Einwechselspieler von der Bank bringt.
Besonders intensiv soll Brighton & Hove Albion aus der englischen Premier League um El Mala buhlen. Zuletzt sollen bereits 30 Millionen Euro Ablöse geboten worden sein, heißt es. Die nächste Offerte wird dem Bericht zufolge deutlich darüber liegen. Brighton wolle demnach zudem in konkrete Verhandlungen mit der Kölner Vereinsführung einsteigen, um eine Einigung über einen Transfer im persönlichen Gespräch herbeizuführen. Sky vermeldete, Brighton sei zudem bereit, auch Saids Bruder Malek El Mala unter Vertrag zu nehmen. Beide hatten 2024 auch gemeinsam ihre Verträge beim 1. FC Köln unterschrieben, verbrachten dann aber noch eine Saison auf Leihbasis bei ihrem Ex-Klub Viktoria Köln.
"Echt deutlich besser": Deutscher Hoffnungsträger schielt auf Medaille
Der deutsche Eisschnelllauf-Hoffnungsträger Finn Sonnekalb ist bereit für den Einsatz auf seiner Paradestrecke 1500 m bei den Olympischen Winterspielen in Mailand. "Mir geht's echt deutlich besser. Ich würde sagen, dass ich fast wieder bei 100 Prozent bin", sagte der 18-Jährige vor seinem zweiten und letzten Einsatz (ab 16.30 Uhr/ARD, Eurosport und im ntv.de-Liveticker) in Norditalien. "Es ist nur noch in der Früh, wo ich es ab und zu merke, aber sonst ist eigentlich wirklich alles weg. Ich denke, ich bin jetzt in einer guten Form und kann vielleicht etwas Gutes liefern."
Sonnekalb hatte sich vor seinem Olympia-Debüt in der ersten Woche einen Infekt eingefangen und das 1000-Meter-Rennen angeschlagen auf dem zwölften Platz beendet. Die Mittelstrecke 1500 Meter ist die Königsdisziplin Sonnekalbs. Bislang warten die deutschen Eisschnellläufer in Mailand auf eine Medaille. Bereits bei den vergangenen drei Winterspielen 2014, 2018 und 2022 waren sie ohne Podestplatzierung geblieben.
Betrunken im TV: Reporterin erzählt bei Olympia wildes Zeug
Die Höhe, die Kälte, fehlendes Abendessen - und ein bisschen Alkohol: Die australische Fernsehreporterin Danika Mason hat sich nach einem missglückten Live-Auftritt bei den Winterspielen öffentlich entschuldigt. Die in Australien sehr bekannte Journalistin des TV-Senders Channel Nine war während einer Sportsendung aus den italienischen Alpen ins Studio zugeschaltet und hatte dabei wirres Zeug geredet. Mason verhaspelte sich und sprach am Mittwoch über alles Mögliche, vom Kaffeepreis in Italien bis hin zu Leguanen in den USA, was ihre Kollegen im Studio sichtlich durcheinanderbrachte. Einer von ihnen versuchte, ihren Zustand damit zu erklären, dass es ihr schwerfalle, in kalten Klimazonen zu sprechen. "Ich möchte mich aufrichtig entschuldigen", sagte Mason nun am Ende ihres Berichts.
Zudem bedankte sich Mason bei allen, "die sich gemeldet haben. Es ist mir nur ein bisschen peinlich. Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt. Ich hätte keinen Alkohol trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Umständen - es ist kalt, wir befinden uns in der Höhe, und dass ich nicht zu Abend gegessen hatte, hat die Sache sicher nicht besser gemacht. Aber ich möchte die volle Verantwortung übernehmen. Das entspricht nicht meinem üblichen Verhalten."
NFL-Star sieht sich mit heftigen Vorwürfen konfrontiert - und einer Millionenklage
Football-Star Rashee Rice, Wide Receiver von NFL-Klub Kansas City Chiefs, ist von seiner früheren Partnerin wegen wiederholten Gewaltvorwürfen angezeigt worden. Ex-Freundin Dacoda Jones reichte zu Wochenbeginn eine Zivilklage ein und fordert demnach mehr als eine Million Dollar Schadenersatz wegen "schwerer und dauerhafter Verletzungen". In der Klageschrift werden Rice Übergriffe über einen Zeitraum von rund eineinhalb Jahren zwischen 2023 und 2025 vorgeworfen, Jones war während dieser Zeit schwanger.
Die Klage listet eine Reihe schwerer körperlicher Attacken auf. "Rice hat Frau Jones gepackt, gewürgt, gedrosselt, gestoßen, geworfen, gekratzt, geschlagen und mit dem Kopf gestoßen sowie mit Gegenständen geschlagen", heißt es darin. Darüber hinaus habe er sich "gegenüber Frau Jones weiterer gewalttätiger und missbräuchlicher Verhaltensweisen schuldig gemacht, darunter das Werfen von Gegenständen, die Zerstörung von Eigentum, das Schlagen gegen Wände und das Zerstören von Möbeln sowie das Aussperren mitten in der Nacht. Viele dieser Vorfälle ereigneten sich, während Frau Jones schwanger war."
Jones hatte zuvor Fotos mit Verletzungen in sozialen Medien gezeigt, den mutmaßlichen Täter jedoch nicht genannt. Rice weist die Vorwürfe zurück.
"Demut und soziale Verantwortung": Hoeneß erinnert sich an seine Haft
Zehn Jahre nach seiner Haft-Entlassung hat Uli Hoeneß seinen Gefängnis-Aufenthalt wegen Steuerhinterziehung als "wichtigen Teil" seines Lebens bezeichnet. "Ich habe in der damaligen - vor allem für meine Familie sehr schwierigen Zeit - einiges für mein Leben mitnehmen können und danach auch einiges anders gesehen", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern im "Bild"-Interview: "Demut. Soziale Verantwortung. Das war mir immer wichtig, aber es wurde noch verstärkt."
Für ihn sei es "fast unvorstellbar, dass es schon so lange her ist", sagte der 74-Jährige mit Blick auf seine Haft-Entlassung am 29. Februar 2016: "Ich werde die letzte Nacht im Gefängnis nicht vergessen. Alle Journalisten haben gedacht, dass ich an dem 29. Februar gegen Mittag aus der JVA aus dem Tor marschiere. Keiner hatte damit gerechnet, dass mich die Gefängnis-Leitung schon um kurz nach 0 Uhr entlassen würde. Meine Frau und mein Sohn haben mich abgeholt."
Zu Hause am Tegernsee angekommen, hätten dort viele Freunde gewartet, "sogar eine Blaskapelle hat vier, fünf Lieder gespielt. Wir haben dann bis morgens um 5 Uhr Schafkopf gespielt. Unvergesslich."
"Wäre schlimm, wenn nicht": Bayer-Kapitän reagiert auf Wirtz
Dass Bayer Leverkusens ehemaliger Topstar Florian Wirtz die Spiele seines Ex-Klubs verfolgt, ist für Werkself-Kapitän Robert Andrich selbstverständlich. "Wäre schlimm, wenn nicht", scherzte Andrich nach dem 2:0-Erfolg im Play-off-Hinspiel der Champions League bei Olympiakos Piräus mit einem breiten Grinsen.
Der zum FC Liverpool gewechselte Wirtz hatte in seiner Instagram-Story gezeigt, dass er die Partie zwischen Leverkusen und Piräus verfolgt und den Führungstreffer von Patrik Schick gefeiert hatte. Schick entschied das Spiel mit einem Doppelschlag binnen 144 Sekunden. "Ich weiß nicht, Liverpool hat gestern gespielt?", stellte Andrich kurz fragend in den Raum, ehe er feststellte: "Ach, die müssen ja gar nicht spielen. Ja, da soll er schon schauen."
Liverpool gehört zu den acht Vereinen, die sich ohne Zwischenrunde direkt für das Achtelfinale in der Königsklasse qualifiziert haben.