Niko Kovac kündigt Konsequenzen für bockigen Adeyemi an
Nach seinem Wutausbruch vor der Winterpause muss Karim Adeyemi im Trainingslager des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund zum Rapport. Trainer Niko Kovac kündigte am Freitag in Marbella ein klärendes Gespräch an, nachdem sich der Nationalspieler gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) massiv über seine Auswechslung geärgert hatte. "Das haben wir bisher nicht getan. Nach dem Spiel sind natürlich alle in ihre Richtungen abgedüst", berichtete Kovac, der nach eigenen Angaben bereits Kontakt mit Adeyemi aufgenommen hatte: "Das wollen wir hier noch einmal im persönlichen Gespräch unter vier, sechs oder acht Augen - je nachdem, wer da teilnimmt - noch einmal durchgehen."
Adeyemi hatte sich in der Bundesliga-Partie im Dezember über seine Auswechslung aufgeregt und wollte direkt in die Kabine gehen, Sebastian Kehl hielt ihn davon ab. Der Sportdirektor kündigte im Anschluss umgehend eine Strafe an. "Das gehört sich nicht, und das weiß auch Karim", betonte Kehl damals zu dem Abgang des 23-Jährigen: "Deswegen wird er dafür eine Geldstrafe bekommen." Laut Kovac habe Adeyemi über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel genügend Zeit gehabt, um sein Verhalten zu reflektieren. "Ich kenne Karim auch sehr gut, Karim ist ja von Haus aus ein sehr, sehr guter Junge", sagte der BVB-Coach: "Ich weiß, dass er einen Fehler gemacht hat. Das wird er sicherlich auch dementsprechend wieder verändern."
FC Bayern: Wilde Gerüchte um Gala-Stürmer
Der FC Bayern soll laut eines Medienberichts einen Transfer von Galatasaray-Torjäger Victor Osimhen abgelehnt haben. Wie die "tz" erfahren haben will, sei Osimhen dem FC Bayern zuletzt über einen "englischen Mittelsmann" angeboten worden. Galatasaray soll demnach auf Transfer-Einnahmen schielen. Osimhen (Vertrag bis 2029) fände den FC Bayern "klasse", schreibt die Münchner Zeitung weiter.
Der deutsche Rekordmeister soll in Person von Sportvorstand Max Eberl aber abgewunken haben. Schließlich hat der FC Bayern mit Harry Kane einen absoluten Weltklasse-Mittelstürmer in den eigenen Reihen. Der englische Nationalmannschaftskapitän hat in der laufenden Saison bereits 30 Pflichtspieltore in 25 Einsätzen erzielt. Auch wenn sich immer wieder Transfer-Spekulationen um Kane ranken, deutet derzeit nichts auf einen Abschied des 32-Jährigen von der Säbener Straße hin. Kane besitzt in München ein Arbeitspapier bis Sommer 2027. Der FC Bayern würde den Angreifer gerne langfristig binden.
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Beim BVB türmen sich die Abwehrsorgen
Borussia Dortmund hat zum Trainingsstart im neuen Jahr weiterhin Abwehrsorgen. Bei der ersten Einheit im Trainingslager in Marbella fehlten Waldemar Anton und Aarón Anselmino (beide Oberschenkel-Verletzungen) nach wie vor angeschlagen. Chelsea-Leihgabe Anselmino wird offenbar auch für den Bundesliga-Neustart am 9. Januar bei Eintracht Frankfurt ausfallen. Anton soll dagegen noch in Andalusien wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. In Ramy Bensebaini fehlt zudem noch ein Abwehrspieler wegen seines Einsatzes beim Afrika Cup für Algerien.
Der BVB ist am heutigen Freitag nach Spanien gereist und trainiert bis zum kommenden Donnerstag in Marbella. Von dort geht es dann direkt nach Frankfurt. Unklar ist noch, wie die Dortmunder in den nächsten Tagen trainieren. Für das Wochenende sind an der Costa del Sol teilweise heftige Regenfälle angesagt.
Neuer Vertrag für Weltrekord-Profi
Weltrekordler Fábio setzt seine Karriere für zwei weitere Spielzeiten fort. Brasiliens Fußball-Erstligist Fluminense verkündete eine Vertragsverlängerung mit dem Torwart-Oldie bis Dezember 2027. Damit kann der 45-Jährige, der in der vergangenen Saison alle Ligaspiele über 90 Minuten bestritt, seine Rekordzahl von nunmehr 1426 Profi-Einsätzen weiter ausbauen.
Fábio, seit vier Jahren Stammtorhüter beim Traditionsklub aus Rio de Janeiro, hatte im vergangenen August die alte Bestmarke des englischen Schlussmanns Peter Shilton (1390 Spiele) übertroffen. Mit Fluminense hatte er 2023 die kontinentale Copa Libertadores gewonnen, er schaffte es mit seinen Leistungen bei der Klub-WM im vergangenen Sommer in den USA sogar in die Vorauswahl für den FIFA-Welttorhüter 2025.
Ex-Hertha-Trainer wechselt zu McDonald's
Der ehemalige Bundesliga-Trainer Alexander Nouri verlässt den Fußball und wechselt in die Burger-Branche. "Seit heute ist es offiziell – und ich freue mich riesig, es teilen zu dürfen: Ich habe zwei McDonald's Restaurants als Franchisenehmer übernommen", schrieb der Ex-Trainer von Werder Bremen und Hertha BSC auf LinkedIn. "Für mich ist das mehr als ein unternehmerischer Schritt. Es ist eine Chance, gemeinsam mit großartigen Teams Verantwortung zu übernehmen und täglich Qualität sowie Gastfreundschaft zu leben."
Nouri war seit seinem Ausscheiden bei Hertha BSC im April 2020 in der Bundesliga. In der Hauptstadt hatte er erst als Assistent von Jürgen Klinsmann und nach dem überraschenden Abgang des ehemaligen Bundestrainers als Interimstrainer gewirkt.
In den Wirrungen der ersten Pandemietage hatte er dann seinen Job verloren. Zwei Jahre später war er für kurze Zeit noch an der Seitenlinie eines griechischen Zweitligisten zu finden, jetzt das Ende. "Ich glaube schon, dass es in der Branche viele gibt, die gerne auch noch mal einen neuen Weg einschlagen würden, die sich aber einfach nicht trauen", sagte Nouri, der mit Werder Bremen einst elf Spiele in Folge ungeschlagen blieb, in der "Süddeutschen Zeitung" und verabschiedete sich auf diesen neuen Weg.
Vergessener Deutscher wagt Sprung aus den USA nach England
Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie noch nie von Kai Wagner gehört haben, ist groß. Das wird sich auch in den kommenden Monaten kaum ändern. Trotzdem ist der 28-Jährige uns einen Eintrag im Sport-Tag wert. Immerhin gehört der gebürtige Geislinger zu den großen Stars der MLS. Anders als Thomas Müller wurde er in der abgelaufenen Saison in das 2025er All-Star-Team der amerikanischen Profiliga gewählt. Das wird, glaubt man übereinstimmenden Medienberichten, 2026 nicht der Fall sein. Auch zu seinen insgesamt 201 MLS-Spielen seit seinem Wechsel von den Würzburger Kickers zu Philadelphia Union im Februar 2019 wird wohl kein weiteres hinzukommen.
Wagner wird offenbar die USA verlassen und sich Birmingham City in der englischen Championship anschließen. Mit rund 2,5 Millionen Euro Ablöse ist der Linksverteidiger dabei teurer als Marvin Ducksch, den es im Sommer 2025 von Werder Bremen zum Tom-Brady-Klub in die Midlands zog. Wagner soll helfen, den Jugendklub des Weltstars Jude Bellingham in die Premier League zu führen. Eine gewaltige Aufgabe. Der Rückstand auf die Play-off-Ränge beträgt für den Tabellenvierzehnten nach 22 Spieltagen bereits sieben Punkte. Sollte dies gelingen, werden Sie womöglich doch noch häufiger von Kai Wagner hören.
Werder Bremen äußert sich zu Boniface-Desaster
Nach Medienberichten über ein drohendes Saisonaus für Victor Boniface hat Werder Bremen das vorläufige Fehlen des Stürmers bestätigt. Beim Trainingsauftakt des Fußball-Bundesligisten am Freitag war der Nigerianer nicht dabei. Laut Klub-Angaben leidet er an einer Knieverletzung, die eine Teilnahme am Mannschaftstraining nicht möglich mache.
"Victor wird am 8. Januar zu dem Knieexperten Prof. Dr. Christian Fink nach Innsbruck reisen, um sich dort mit Blick auf eine mögliche Operation untersuchen zu lassen", sagte Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder. Zuletzt hatte schon die "Bild" berichtet, dass Boniface das Saisonaus drohe. Das Knie des 25-Jährigen, der von Bayer Leverkusen für eine Saison ausgeliehen ist, ist vorbelastet. In Leverkusen steht er noch bis 2028 unter Vertrag.
Herber Rückschlag vor Olympia: Liensberger schwer am Knie verletzt
Das österreichische Ski-Team muss rund einen Monat vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) einen Rückschlag verkraften. Skirennläuferin Katharina Liensberger ist am heutigen Freitagvormittag beim Riesenslalom-Training in St. Michael gestürzt und hat sich dabei schwer am Knie verletzt.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die 28-Jährige mit dem Hubschrauber umgehend zur genaueren Abklärung in die Klinik Hochrum bei Innsbruck gebracht. Bei einer MRT-Untersuchung wurden eine Fraktur des Schienbeinkopfes sowie ein Meniskus- und Innenbandriss im rechten Knie diagnostiziert. Liensberger, die vor dem Jahreswechsel beim Weltcup in Semmering/Österreich das Podest als Vierte knapp verpasst hatte, soll noch heute operiert werden.
FC Barcelona macht Tür für Ter-Stegen-Wechsel sperrangelweit auf
Der Wechsel von Marc-André ter Stegen von Barcelona zum La-Liga-Kellerkind Girona rückt immer näher. Medienberichten in Spanien zufolge hat der katalanische Gigant die Tür sperrangelweit geöffnet, der DFB-Keeper muss nur noch hindurchtreten. So berichtet "Mundo Deportivo", dass Barça nicht nur bereit ist, einen Großteil des Gehalts zu übernehmen, sondern auch die Leihgebühr auf rund eine Million Euro zu begrenzen. Der Plan: Beim Tabellen-18. der spanischen Liga soll der 32-jährige Torhüter Spielzeit erhalten und sich für andere Klubs interessant machen. Im Sommer will Barcelona dann eine ordentliche Ablöse erzielen. Für ter Stegen geht es in den kommenden Monaten auch darum, seinen Platz im Tor der Nationalmannschaft zurückzuerobern.
Ruhrpott-Gigant holt neuen Kaderplaner von Liga-Rivalen
Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 hat mit Maximilian Lüftl einen neuen Kaderplaner verpflichtet. Der 31-Jährige wechselt von Ligakonkurrent Hannover 96 und wird bei den Königsblauen Leiter für Scouting und Transfers. Lüftl tritt auf Schalke damit die Nachfolge von Ben Manga an, von dem sich der Verein zuletzt vorzeitig trotz eines noch bis 2028 laufenden Vertrages getrennt hatte. Bei Hannover 96, für die Lüftl seit Anfang 2022 tätig war, wurde sein ursprünglich bis zum Saisonende laufender Vertrag als Chefscout zum 31. Dezember 2025 aufgelöst.
"Mit seinen Stationen bei Bayern München, St. Pauli, Hoffenheim und Hannover bringt er trotz seines jungen Alters einen großen Erfahrungsschatz und ein breites Netzwerk mit, von dem Schalke profitieren wird. Max wird eng mit Youri Mulder, Miron Muslic und den Fachabteilungen zusammenarbeiten, um gemeinsam den Kader bestmöglich zu planen" sagte Sportvorstand Frank Baumann, an den Lüftl direkt berichten wird.
Als Spieler stand Lüftl unter anderem für Wacker Burghausen auf dem Platz, fokussierte sich aber früh auf die Karriere neben dem Platz. Er absolvierte ein Bachelorstudium mit Sportstipendium an der North Carolina State University und machte einen sportmanagementorientierten Master an der Universität Bayreuth. Der Ex-Regionalliga-Spieler besitzt die Trainer-B-Lizenz und sammelte Erfahrung als spielender Co-Trainer sowie im Scouting.
Wechsel steht unmittelbar bevor: BVB stellt Nationalspieler frei
Der Abschied von Nationalspieler Pascal Groß beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund rückt näher. Der 34-Jährige reiste am Morgen nicht mit ins Trainingslager nach Marbella. Groß sei "für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt", teilte der BVB mit. Der Mittelfeldspieler steht unmittelbar vor einer Rückkehr zum englischen Erstligisten Brighton & Hove Albion.
"Ich schätze ihn als Spieler sehr", sagte Teammanager Fabian Hürzeler und ergänzte: "Ich war persönlich mit ihm im Austausch. Wir halten große Stücke auf ihn." Die Klubs sollen sich bereits einig sein. Es steht eine Ablösesumme von bis zu drei Millionen Euro im Raum. Groß war im Sommer 2024 für sieben Millionen nach Dortmund gekommen.
"Angebot ist vertretbar": VfL Bochum flüchtet in die Türkei
Der Fußball-Zweitligist VfL Bochum hat auf den Wintereinbruch in Nordrhein-Westfalen reagiert und wird am Sonntag für eine Woche kurzfristig ins Trainingslager ins türkische Belek reisen. Das für den 10. Januar geplante Testspiel gegen den Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig findet daher nicht statt.
"Wir haben aufgrund der Wetterprognose zum neuen Jahr, mit Minusgraden, Schnee- und Regenfällen, uns gemeinsam dazu entschieden, kurzfristig ein Trainingslager anzuberaumen. Aufgrund der Kurzfristigkeit war der Rahmen eng gesteckt, das Angebot ist vertretbar, die Bedingungen dort sind vielversprechend", sagte Simon Zoller, der Direktor Performance Lizenz. Bochum startet am 18. Januar gegen Darmstadt 98 in die Rückrunde.
Gute Nachricht für Kompany: FC Bayern holt Guardiola-Intimus
Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München holt für die Mission Titelverteidigung einen langjährigen Assistenten von Pep Guardiola mit ins Trainerteam. Wie der deutsche Rekordmeister mitteilte, kommt mit Daniel Fradley für die zweite Saisonhälfte ein weiterer Co-Trainer für Vincent Kompany. Der 35-Jährige war seit November 2023 Chefanalyst bei Manchester City unter Startrainer Guardiola.
Zuvor war Fradley bereits in gleicher Funktion für den MLS-Klub New York City sowie den englischen Fünftligisten Rochdale tätig. Coach Kompany hatte Ende Oktober seinen Vertrag bei den Bayern bis 2029 verlängert, im Dezember folgten die Verlängerungen mit den Assistenten René Maric, Aaron Danks und Floribert Ngalula sowie mit Torwarttrainer Michael Rechner.
Die Zeit läuft: Füllkrug-Wechsel ist perfekt
Fußball-Nationalspieler Niclas Füllkrug wechselt zum Traditionsklub AC Mailand. Der 19-malige italienische Meister leiht den 32 Jahre alten Torjäger zunächst bis zum Saisonende vom englischen Erstligisten West Ham United aus. Das gab die Serie A noch vor den Vereinen bekannt. Das Transferfenster ist seit heute geöffnet.
Milan sicherte sich zudem dem Vernehmen nach eine Kaufoption. Ob Füllkrug für das Spiel am Abend bei Cagliari Calcio schon im Kader steht, war zunächst noch offen. In den vergangenen Tagen hatte er schon bei seinem neuen Arbeitgeber trainiert. Der italienische Verband hatte zuletzt versichert, Füllkrug dürfe mit einer Ausnahmegenehmigung spielen - wenn alle dafür relevanten Unterlagen heute bis 16 Uhr vorliegen.
Füllkrug kam in der Premier League zuletzt kaum zum Einsatz, er hatte zudem immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.
"Nichts Großes zu erwarten": Bundestrainer verkündet Entscheidung zu abgestürzten Skisprung-Stars
Die formschwachen Skisprungstars Andreas Wellinger und Karl Geiger bleiben im deutschen Aufgebot für die beiden abschließenden Wettbewerbe der 74. Vierschanzentournee in Österreich. Dies teilte Bundestrainer Stefan Horngacher am Morgen im Teamhotel in Garmisch-Partenkirchen mit. Das DSV-Team für die Springen in Innsbruck am Sonntag und Bischofshofen am Dienstag bilden zudem der Gesamtvierte Felix Hoffmann, der sechstplatzierte Philipp Raimund und Pius Paschke.
"Es war von Anfang an klar, dass bei der Tournee noch nichts Großes zu erwarten war", sagte Horngacher über die Routiniers, die am Freitag noch Trainingssprünge auf der großen Olympiaschanze in Partenkirchen absolvierten, "aber der Prozess läuft. Sie sind auf einem guten Weg. Wichtig ist jetzt die Entwicklung Richtung Skiflug-WM und Olympia."
Olympiasieger Wellinger, vor zwei Jahren noch Tourneezweiter, hatte bei den Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen nur die Plätze 48 und 32 belegt. Der fünfmalige Weltmeister Geiger, der die Tournee bereits zweimal auf dem Podest abgeschlossen hatte, kam nach verpasster Qualifikation für das erste Springen am Neujahrstag auf Rang 33.
Unermüdliche Tennis-Legende stellt bei Australian Open Altersrekord auf
Älter war bisher keine: Mit 45 Jahren wird Venus Williams bei den anstehenden Australian Open aller Voraussicht nach den Rekord der ältesten Turnier-Spielerin knacken. Beim ersten Grand Slam des Jahres ist die US-Amerikanerin dank der letzten zu vergebenden Wildcard im Teilnehmerfeld dabei, wie der Veranstalter bekanntgab.
"Ich freue mich sehr, wieder in Australien zu sein, und kann es kaum erwarten, im australischen Sommer an diesem Turnier teilzunehmen", sagte Williams, die in Melbourne im Einzel zweimal im Finale stand und im Doppel sogar viermal triumphierte.
Mit ihrem Aufschlag in Down Under wird Williams die Japanerin Kimiko Date überflügeln, die mit 44 Jahren die bis dato älteste Teilnehmerin war.
Ex-Bayern-Star heuert bei abstiegsbedrohtem Drittligisten an
Der frühere Nationalspieler und Champions-League-Sieger Michael Tarnat ist neuer Sport-Geschäftsführer beim Fußball-Drittligisten Erzgebirge Aue. Wie der abstiegsbedrohte Klub mitteilte, wird der 56-Jährige am kommenden Montag zum Testspiel gegen den 1. FC Union Berlin in Aue erwartet. Die Stelle des Geschäftsführers Sport war nach dem Ausscheiden von Matthias Heidrich in den vergangenen drei Wochen unbesetzt gewesen.
"Ich bedanke mich für das Vertrauen, freue mich auf die neue Aufgabe und möchte mich erst dann ausführlicher äußern, wenn ich die Arbeit tatsächlich aufgenommen habe", sagte Tarnat. Sportvorstand Jens Haustein freute sich, einen "einen gleichermaßen erfahrenen wie ambitionierten Fachmann" für Aue "begeistert zu haben".
Tarnat fungierte nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn als Profi sowohl bei Bayern München als auch bei Hannover 96 als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.
"Nicht zum ersten Mal": Liverpool-Trainer ärgert sich über sein Team
Teammanager Arne Slot vom FC Liverpool hat nach dem Dämpfer gegen Leeds United fehlende Durchschlagskraft in der Offensive bemängelt. "Nicht zum ersten Mal in dieser Saison haben wir ein Team gesehen, das wollte, viel versucht, aber keine Lösungen gefunden hat", sagte der Niederländer im Anschluss an das 0:0 gegen den Aufsteiger.
"Um Chancen gegen tiefstehende Gegner herauszuspielen, benötigt man Tempo und individuelle Momente, um eine Überzahl zu kreieren", führte Slot aus: "Ich denke, wir sind das Team mit dem meisten Ballbesitz in der Liga, aber Ballbesitz allein bedeutet nicht, dass man genügend Chancen generiert."
Auch Florian Wirtz konnte den Reds diesmal nicht entscheidend helfen, der deutsche Nationalspieler, der jüngst sein Premierentor für Liverpool erzielt hatte, wurde in der 66. Minute für Cody Gakpo ausgewechselt. Der Meister bestimmte das Spiel, drückte und drängte, fand gegen die von Daniel Farke trainierten Gäste aber nur selten Lücken.
Bei Turnieren sterben mehr Pferde als zuvor
Bei internationalen Reitturnieren sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Pferde gestorben als im Jahr davor. Das geht aus der Statistik des Weltverbandes FEI hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
23 Pferde sind nach Angaben des Verbandes im abgelaufenen Jahr bei internationalen Turnieren in den drei olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit gestorben. 2024 waren es insgesamt 15.
Jeweils elf Pferde starben bei Vielseitigkeitsveranstaltungen und bei Springturnieren. In der Dressur gab es nur einen Fall. Im Gegensatz zu 2024 gab es keinen tödlichen Unfall mit einem Menschen. Nicht bekannt ist die Zahl der Todesfälle bei nationalen Turnieren.
Der Anteil tödlicher Unfälle bei Vielseitigkeitspferden war nach FEI-Angaben in den vergangenen Jahren dank verbesserter Sicherheitsmaßnahmen gesunken. Im abgelaufenen Jahr gab es allerdings eine deutliche Steigerung von zwei auf elf Fälle.