Der Sport-Tag
18. März 2026
Zum Archiv
21:58 Uhr

FIFA nimmt Veränderungen an der Weltrangliste vor

Fußball-Fans können künftig die Veränderungen in der FIFA-Weltrangliste in Echtzeit verfolgen. Wie der Weltverband mitteilte, werde die neue Liverangliste im März "im internationalen Fenster der Männer" starten. Bei den Frauen wird dies ab April möglich sein. Die Ranglisten würden "mit jedem Tor weltweit laufend aktualisiert und nach Ende des internationalen Fensters offiziell bestätigt", hieß es vonseiten der FIFA.

Die Weltrangliste wurde 1992 eingeführt. Bislang wurde sie nach den letzten Spielen eines internationalen Fensters veröffentlicht. "Die Formel, die der Rangliste zugrunde liegt, bleibt unverändert. Neu wird sie jedoch angewendet, sobald überprüfte Informationen über erzielte Tore eingehen", teilte der Verband mit: "Damit ist sofort ersichtlich, wie sich eine Änderung des Spielstands auf die Klassierung eines Teams auswirkt."

Die deutsche Nationalmannschaft trifft am 27. März in Basel auf die Schweiz, drei Tage später geht es in Stuttgart gegen Ghana. Deutschland belegt in der aktuellen Weltrangliste den zehnten Platz, vorne ist Europameister Spanien.

FIFA nimmt Veränderungen an der Weltrangliste vor
21:03 Uhr

Was macht eigentlich Franck Ribéry?

Für Franck Ribéry ist Bayern München der Topfavorit in der Champions League. Sein Ex-Klub sei derzeit "die stärkste Mannschaft überhaupt", sagte der Franzose in einem Interview mit der italienischen "Gazzetta dello Sport". Ribéry spielte von 2007 bis 2019 bei den Bayern und feierte 2013 mit dem Gewinn der Champions League den größten Erfolg seiner Karriere. Nach seiner Zeit beim Rekordmeister lief er bis 2021 für die AC Florenz auf, ehe er sein letztes Karrierejahr bei der US Salernitana verbrachte.

Derzeit nimmt Ribéry an einem Trainerkurs in Coverciano teil, dem Trainingszentrum der italienischen Nationalmannschaft. "Ich will Trainer werden, und ich lerne dafür", sagte der 42-Jährige. Er habe bereits das UEFA-A- und B-Diplom erhalten und besucht derzeit einen Kurs für das UEFA-Pro-Diplom. Er hoffe, "in Italien zu trainieren, einem Land, das ich liebe". Dennoch würde er auch keine Gelegenheit im Ausland ablehnen, sagte der ehemalige Flügelspieler, der in Frankreich, der Türkei, Deutschland und Italien gespielt hat.

Was macht eigentlich Franck Ribéry?
20:33 Uhr

Torwart-Märchen nun wirklich abgesagt: Kompany wechselt beim FC Bayern munter durch

Jonas Urbig steht im Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Atalanta Bergamo (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) wie erwartet im Tor des FC Bayern. Der 21 Jahre alte Schlussmann hat sich rechtzeitig von seiner Gehirnerschütterung aus dem Hinspiel erholt, der in den vergangenen Tagen als Ersatz gehandelte 16-jährige Leonard Prescott sitzt auf der Bank. Urbig hatte als Stellvertreter des verletzten Manuel Neuer im Hinspiel (6:1) am Dienstag vergangener Woche eine Gehirnerschütterung erlitten. Am Samstag im Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen (1:1) war er von Sven Ulreich vertreten worden. Ulreich erlitt dabei einen Muskelbündelriss an den Adduktoren.

Im Vergleich zum Hinspiel nimmt Trainer Vincent Kompany sechs Änderungen an seiner Startelf vor. Min-Jae Kim, Tom Bischof, Leon Goretzka, Lennart Karl, Raphael Guerreiro und Harry Kane, der erstmals seit dem Klassiker gegen Borussia Dortmund Ende Februar eine Partie für die Münchner beginnt, sind neu dabei. Michael Olise und Joshua Kimmich hatten sich im Hinspiel ihre dritte Gelbe Karte abgeholt und fehlen gesperrt.

Torwart-Märchen nun wirklich abgesagt: Kompany wechselt beim FC Bayern munter durch
19:52 Uhr

Nagelsmann verzichtet überraschend wohl auf Bayern-Star

Bundestrainer Julian Nagelsmann nominiert einem Medienbericht zufolge Bayern-Star Jamal Musiala nicht für die kommenden Länderspiele gegen die Schweiz (27. März) und gegen Ghana (30. März). Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Diese Woche hatte Bayern-Trainer Vincent Kompany bereits angekündigt, wegen der Personalie Musiala das Gespräch mit Nagelsmann zu suchen. Der 23-Jährige war mittlerweile nach seiner schweren Verletzung im linken Bein zurückgekehrt, zeigte zuletzt beim 6:1-Erfolg gegen Atalanta Bergamo aber eine Schmerzreaktion im linken Knöchel. Musialas vorerst letztes Länderspiel war damit im vergangenen März - das 3:3 gegen Italien im Nations-League-Viertelfinale. Nagelsmann verkündet am morgigen Donnerstag um 14 Uhr sein Aufgebot.

Nagelsmann verzichtet überraschend wohl auf Bayern-Star
19:10 Uhr

PSG zahlt bitteren Preis für Supersieg in Champions League

Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain muss vorerst auf Flügelstürmer Bradley Barcola verzichten. Der französische Fußball-Nationalspieler habe am Dienstag beim 3:0 beim FC Chelsea eine "schwere Bänderdehnung im rechten Knöchel" erlitten und werde "die nächsten Wochen ausfallen". Dies teilte PSG am Mittwoch mit.

Barcola war im Achtelfinale der Königsklasse in London in der 59. Minute verletzt ausgewechselt worden. Zuvor hatte er bereits in der 14. Minute das 2:0 erzielt. Der 23-Jährige war in Top-Form: In fünf der vergangenen sechs Spiele hatte er einen Treffer erzielt. In der Champions League finden die Viertelfinal-Duelle am 7./8. und 14./15. April statt.

PSG zahlt bitteren Preis für Supersieg in Champions League
18:29 Uhr

Diese Szene sorgt auf Schalke für riesige Diskussionen

Für den FC Schalke 04 ist das Spiel gegen Hannover 96 in vielerlei Hinsicht ärgerlich: Die Königsblauen verspielen den Sieg in letzter Minute und Torjäger Edin Dzeko muss nach einer Roten Karte den Platz verlassen. Trainer Miron Muslic hadert nach dem Spiel mit der Entscheidung. Nun will der Klub Einspruch erheben.

Diese Szene sorgt auf Schalke für riesige Diskussionen
17:55 Uhr

Vogelwildes Gerücht: BVB soll spektakulären Tausch-Deal vorbereiten

Mit der Verpflichtung von Luka Vuskovic auf Leihbasis landete der Hamburger SV einen Volltreffer. Wie es künftig mit dem kroatischen Innenverteidiger, der zuletzt auch beim FC Barcelona und FC Bayern gehandelt wurde, ab dem Sommer bei Tottenham Hotspur weitergeht, steht noch in den Sternen. Borussia Dortmund bereitet aber womöglich einen großen Tausch-Deal vor.

Laut des wilden Gerüchteportals "fichajes.net" ist der BVB in den Poker um das Abwehr-Juwel eingestiegen, das in seinem ersten Bundesliga-Jahr beim Aufsteiger von der Elbe zu überzeugen weiß. Am Westfalenstadion sei man bereits dabei, eine Strategie auszuarbeiten, die es dem Klub ermöglicht, anderen Interessenten im Werben um Vuskovic zuvorzukommen.

Intern denke der BVB dabei darüber nach, Serhou Guirassy gegen den 19-Jährigen einzutauschen. Erst am Montag hatte die "Bild" vermeldet, dass die Spurs über eine Verpflichtung des Torjägers nachdenken. Demnach soll der kriselnde Premier-League-Klub den 30-Jährigen zuletzt fünfmal in Folge vor Ort im Stadion beobachtet haben. Auch Gespräche mit dem Management soll es bereits gegeben haben.

Vogelwildes Gerücht: BVB soll spektakulären Tausch-Deal vorbereiten
17:36 Uhr

Brisantes Derby: Schmadtke verweist auf unruhige Weltlage und warnt

Vor dem Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig hat Hannovers Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke einen Appell an die beiden rivalisierenden Fan-Gruppen gerichtet. "In Zeiten wie diesen muss man sich wirklich mal Gedanken machen, wie man bestehende Rivalitäten im Fußball auslebt. Ich finde, wir haben genug Unruhe auf der Welt und müssen beim Fußball nicht auch noch mit Randale anfangen", sagte der 62-Jährige der "Bild".

Hannover gegen Braunschweig ist eines der brisantesten Nachbarschafts-Duelle im deutschen Fußball. In der vergangenen Saison verhängte die Polizei vor beiden Spielen einen Teilausschluss von Gästefans. Auch am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) müssen aus Sicherheitsgründen wieder rund 7000 Plätze in der Heinz von Heiden Arena in Hannover freibleiben.

"Ich habe den Eindruck, dass alles im Moment im Rahmen ist, und würde mir sehr wünschen, dass es auch so bleibt", sagte Schmadtke. "Derbys sollen eigentlich Fußballfeste in der Region sein. Und es wäre ja schade, wenn man die aufgrund der Ressentiments gegenüber dem anderen Club zerstört."

Brisantes Derby: Schmadtke verweist auf unruhige Weltlage und warnt
16:51 Uhr

Erste Personalie aus Nagelsmanns DFB-Kader durchgesickert

Lennart Karl hat in dieser Saison den Durchbruch beim FC Bayern geschafft. Der Youngster darf sich nun offenbar über eine Nominierung für die Fußball-Nationalmannschaft freuen. Wie "Bild" und "Sky" berichten, soll Karl im Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann stehen. Der 38-Jährige wird sein DFB-Aufgebot für die kommenden Länderspiele gegen die Schweiz (27. März, live im Free-TV bei RTL) und Ghana (30. März) am Donnerstag offiziell verkünden.

Karl hat in der laufenden Saison den Durchbruch beim FC Bayern geschafft. Der offensive Mittelfeldmann kommt bislang auf sieben Tore und fünf Vorlagen in 33 Pflichtspieleinsätzen.

Erste Personalie aus Nagelsmanns DFB-Kader durchgesickert
16:35 Uhr

Fußballer verfehlt Tor - mit kuriosen Folgen

Beim brasilianischen Amateurfußball geht es heiß her: Während Inove in der ersten Halbzeit bereits drei Tore erzielen kann, verfehlt ein Spieler von Ostercity das Tor und erwischt stattdessen eine Stromleitung. Sekunden später sprühen die Funken.

Fußballer verfehlt Tor - mit kuriosen Folgen
15:49 Uhr

Rohr zürnt nach Afrika-Cup-Entscheidung: "Dazu hätte es nie kommen dürfen"

TotalEnergies-CAF-AFACON-Morocco-2025-Morocco-Zambia-Satde-Moulay-Abellah-Rabat-Morocco-Head-Coach-of-Benin-Gernot-Rohr-in-action-during-the-Africa-Cup-of-Nations-CAN-2025-football-match-between-Senegal-and-Benin-at-the-Grand-Satde-of-Tanger-n-Tanger-on-December-30-2025
Gernot Rohr (r.) scheitert mit Benin im Achtelfinale. (Foto: IMAGO/Loulidiphoto)

Benins Nationaltrainer Gernot Rohr hat mit Entsetzen auf die Vorgänge rund um das Finale des Afrika-Cups reagiert. "Das ist eine unglaubliche Sache, es hätte nie dazu kommen dürfen. Der Schiedsrichter hätte die Entscheidung schon während des Spiels treffen müssen", sagte der gebürtige Mannheimer der "Rheinpfalz" zu dem Urteil, Marokko nachträglich zum Afrika-Meister zu ernennen. Der afrikanische Fußball-Verband CAF hatte dem Senegal am Dienstag den Kontinental-Titel wieder aberkannt. Die Mannschaft war während des Endspiels 57 Tage zuvor nach einer Elfmeterentscheidung für Marokko zunächst vom Platz gegangen, nach einer Unterbrechung aber wieder zurückgekehrt. Durch ein Tor in der Nachspielzeit gewann Senegal 1:0.

"Wenn eine Mannschaft zwanzig Minuten nicht mehr auf dem Platz ist, muss man sagen: Jetzt ist Schluss. Aber das wurde verpasst", sagte Rohr und ergänzte: "Ich finde es bedauerlich für den Fußball in Afrika und der ganzen Welt, dass so etwas passiert ist. Man stelle sich vor, wie sich die Spieler des Senegal fühlen müssen, die jetzt zwei Monate später den Titel weggenommen bekommen. Das ist fast unmenschlich. "Rohr war mit der Nationalmannschaft von Benin, die er seit 2023 trainiert, im Achtelfinale des Turniers an Ägypten gescheitert. Der Benin ist die fünfte Trainerstation des 72-Jährigen in Afrika.

Rohr zürnt nach Afrika-Cup-Entscheidung: "Dazu hätte es nie kommen dürfen"
15:08 Uhr

Medienbericht: So teuer war Niklas Süle für den BVB

Inzwischen steht der Abschied von Niklas Süle von Borussia Dortmund im Sommer fest. Klar ist nun auch, wie teuer die Zeit des Verteidigers für den BVB war. Die - aus Dortmunder Sicht erschreckende - Rechnung machen die gewöhnlich gut informierten "Ruhr Nachrichten" auf: Das Zeitung beziffert die Kosten für Süles vierjährige BVB-Zeit auf knapp 60 (!) Millionen Euro.

Hineingerechnet sind die angeblich zehn Millionen Euro Handgeld, die der 30-Jährige im Sommer 2022 bei seinem ablösefreien Wechsel vom FC Bayern zur Borussia kassierte, zudem bis zu zwölf Millionen Euro Gehalt pro Saison, sowie weitere Prämien. Bitter aus BVB-Sicht: Einen nachhaltigen sportlichen Mehrwert bot Süle seinem Noch-Arbeitgeber kaum. 108 Pflichtspiele mit drei Toren und fünf Vorlagen im schwarz-gelben Trikot stehen in seiner Statistik.

Immer wieder warfen Verletzungen den 49-maligen Nationalspieler zurück. Hinzu kamen die ständigen Diskussionen um Süles Fitness respektive seine mangelnde Fitness.

Medienbericht: So teuer war Niklas Süle für den BVB
14:32 Uhr

1. FC Köln in großer Sorge um WM-Kandidaten

Der abstiegsbedrohte 1. FC Köln hat wenige Tage vor dem brisanten Derby gegen Borussia Mönchengladbach personelle Sorgen. Angreifer Said El Mala fehlte heute krankheitsbedingt im Training. Ein Ausfall des 19-Jährigen, der in der Gladbacher Jugend einst ausgemustert worden war, würde die Kölner besonders hart treffen: Mit neun Toren ist El Mala der erfolgreichste Torschütze des Tabellen-14. Auch Führungsspieler Jakub Kaminski und Routinier Florian Kainz konnten wegen kleinerer Blessuren nur individuell trainieren. El Mala ist ein Kandidat für den WM-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann.

1. FC Köln in großer Sorge um WM-Kandidaten
13:49 Uhr

FC Bayern hat wohl weiteres Festgeld-Konto

Das Festgeld-Konto des FC Bayern ist berühmt-berüchtigt - und offenbar nicht das einzige dieser Art beim Rekordmeister. Die "Sport Bild" berichtet, dass es eine zweite Finanzreserve für schlechte Zeiten bei den Münchnern gibt. Demnach soll ein dreistelliger Millionen-Betrag an liquiden Mitteln in der Stadion-GmbH des FC Bayern vorhanden sein. Ehrenpräsident Uli Hoeneß hätte unlängst offenbart, dass das ursprüngliche Festgeld-Konto in den vergangenen Jahren "immer kleiner" geworden sei.

Er betonte, der FC Bayern habe vor diesem Hintergrund "die Zeichen der Zeit erkannt" und in Sachen Ausgaben "die Bremse reingehauen". Der langjährige Manager der Münchner ergänzte: "Unsere Transferbilanz ist sehr ausgeglichen." Man sei dabei, sagte Hoeneß auch, "den Kader zu verkleinern. Hätten wir alle Spieler verpflichtet, über die wir gesprochen haben, hätten wir heute kein Festgeldkonto mehr und für die Finanzierung Kredite aufnehmen müssen. Genau das war für uns der entscheidende Impuls, Nein zu sagen." Hoeneß verwies aber auch auf die "Reserven" des FC Bayern.

Teuer waren zuletzt vor allem die Vertragsverlängerungen mit Stars wie Jamal Musiala, Alphonso Davies, Joshua Kimmich und Dayot Upamecano. Sie alle kassieren nicht nur horrende Gehälter, sondern sollen für ihre Unterschriften auch jeweils ein stattliches Handgeld erhalten haben.

FC Bayern hat wohl weiteres Festgeld-Konto
13:02 Uhr

Medien: Torwartfrage beim FC Bayern entschieden

Dem Einsatz von Bayern Münchens Torhüter Jonas Urbig im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League am Mittwochabend (21 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) gegen Atalanta Bergamo steht allem Anschein nach nichts mehr im Wege. Der 21 Jahre alte Schlussmann erhielt am Morgen die medizinische Freigabe, wie Sky berichtet. Urbig hatte als Stellvertreter des verletzten Manuel Neuer im Hinspiel (6:1) am Dienstag vergangener Woche eine Gehirnerschütterung erlitten. Am Samstag im Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen (1:1) war er von Sven Ulreich vertreten worden. Ulreich erlitt dabei einen Muskelbündelriss an den Adduktoren.

Trainer Vincent Kompany hatte schon nach dem Abschlusstraining am Dienstag mit Urbig gerechnet. "Die Entscheidung wird eine rein medizinische sein", sagte er, ergänzte aber auch: "Wenn alles läuft, wie es jetzt läuft, steht Urbig im Tor." Auf die Frage, ob im Zweifel der 16 Jahre alte Leonard Prescott spielen würde, antwortete Kompany: "Ja."

Medien: Torwartfrage beim FC Bayern entschieden
12:34 Uhr

Streit bei Skibergsteigern eskaliert: Drei Athleten suspendiert

Der Ärger im deutschen Skibergsteigen hat die nächste Eskalationsstufe erreicht. Wie der Deutsche Alpenverein (DAV) mitteilte, dürfen die drei Kader-Athletinnen und -Athleten, die zuletzt heftige Vorwürfe gegenüber dem Verband geäußert hatten, vorläufig nicht mehr an internationalen Wettkämpfen im Skibergsteigen im Rahmen des DAV-Kaders antreten. Der DAV begründete diesen Schritt mit der "in den vergangenen Wochen deutlichen angespannten Situation innerhalb des Skimo-Teams."

Mehrere Athletinnen und Athleten sowie Mitglieder des Trainer- und Betreuerstabs hätten gegenüber der DAV Leistungssport gGmbH zum Ausdruck gebracht, "dass sich das Teamklima erheblich verschlechtert hat und unter den aktuellen Umständen ein geordneter Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht mehr verlässlich gewährleistet ist." Die Entscheidung sei "nicht leicht gefallen", sagte DAV-Präsident Roland Stierle, jedoch brauche Leistungssport "ein Umfeld, in dem Vertrauen und Zusammenarbeit möglich sind".

Hintergrund der Debatte sind die Vorwürfe von insgesamt drei Athleten, darunter Sophia Weßling und Felix Gramelsberger, wonach es bei einem leistungsdiagnostischen Test im April 2024 gravierende Mängel bei den Hygienestandards bei Blutabnahmen gegeben habe, zudem seien Sicherheitsmaßnahmen bei Belastungstests nicht eingehalten worden.

Streit bei Skibergsteigern eskaliert: Drei Athleten suspendiert
11:39 Uhr

Türkischem Superstar fehlte Vertrauen: "Es war leicht, den FC Bayern zu verlassen"

Der beim FC Bayern ausgebildete türkische Fußball-Nationalspieler Kenan Yildiz blickt ohne Wehmut auf seinen Abschied aus München zurück. "Es gab viele Probleme mit Bayern. Ich war elf Jahre lang dort, habe aber nie ihr Vertrauen gespürt. Es gab immer jemanden, der besser war als ich. Deshalb war es leicht, den FC Bayern zu verlassen", sagte der Stürmer von Italiens Rekordmeister Juventus Turin dem "Corriere dello Sport".

Yildiz, in Regensburg geboren, hatte ab seinem siebten Lebensjahr bis zur U19 alle Jugendmannschaften des FC Bayern durchlaufen, ehe es ihn 2022 nach Turin zog. Dort avancierte er zum Leistungsträger, in der laufenden Saison steht er in 39 Pflichtspielen bei 20 Scorerpunkten (je zehn Tore und Vorlagen). Im Februar verlängerte Yildiz seinen Vertrag bis 2030.

Für die Türkei absolvierte der Sohn eines türkischen Vaters und einer deutschen Mutter bisher 26 Länderspiele (fünf Tore), sein Debüt für die A-Nationalmannschaft feierte er bereits mit 18 Jahren im Oktober 2023 - nur ein Jahr, nachdem er München verlassen hatte. Auch für die DFB-Auswahl wäre Yildiz spielberechtigt gewesen, zur Debatte stand dies jedoch nie. "In Deutschland wurde ich als nicht gut genug angesehen, sie haben immer andere Spieler nominiert", erklärte er: "Deshalb habe ich mich für die türkische Nationalmannschaft entschieden."

Türkischem Superstar fehlte Vertrauen: "Es war leicht, den FC Bayern zu verlassen"
11:11 Uhr

Was passiert jetzt? Iranische Fußballerinnen kehren in die Heimat zurück

Nach dem Wirbel um ihren stillen Protest beim Asien Cup reisen die iranischen Fußballerinnen über die Türkei zurück in ihr Heimatland. Die Spielerinnen seien am Dienstagabend am Istanbuler Flughafen gelandet und seien über Land auf dem Weg zurück in den Iran, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Der Luftraum über dem Iran ist wegen des Krieges gesperrt - die Hauptstadt Teheran liegt mehr als 2000 Kilometer von Istanbul entfernt.

In der vergangenen Woche hatten die Spielerinnen beim ersten Gruppenspiel in Australien während der Nationalhymne geschwiegen - im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Staatsmedien bezeichneten sie später als "Verräterinnen", auch wenn die Spielerinnen bei den folgenden Partien wieder mitsangen und salutierten.

Ursprünglich hatten sieben Fußballerinnen nach dem Aus bei dem Turnier Asyl in Australien beantragt. Fünf zogen den Antrag später zurück. Beobachter befürchten, dass den Frauen im Iran schlimme Konsequenzen drohen könnten - oder dass ihre Familien unter Druck geraten, falls sie nicht zurückkehren sollten.

Was passiert jetzt? Iranische Fußballerinnen kehren in die Heimat zurück
10:38 Uhr

Fußballfans machen Innenministern schwere Vorwürfe

Der Dachverband der Fanhilfen hat vor der Sportministerkonferenz mit Blick auf das Thema Stadionsicherheit massive Kritik an der Politik geübt. Im Vorfeld der am Donnerstag beginnenden Veranstaltung würden die Innenminister "weiter auf Konfrontationskurs gegenüber Fußballfans" gehen, hieß es in einer Mitteilung der Organisation. Im Fokus der Kritik stehen die CDU-Innenminister der Länder Nordrhein-Westfalen und Sachsen, Herbert Reul und Armin Schuster (beide CDU). Beide hatten zuletzt in einem "Kicker"-Interview unter anderem nicht ausgeschlossen, dass Klubs künftig für die Polizeikosten bei Hochrisikospielen aufkommen müssen. "Diesen Weg halte ich aus unterschiedlichen Gründen für falsch", hatte Schuster zwar erklärt, "aber der Druck auf mich angesichts des Verhaltens spezieller Fans und des Nichteingreifens des Fußballs steigt und steigt."

Der Dachverband der Fanhilfen warf den beiden Politikern in ihrem Statement vor, mithilfe "gefühlter Wahrheiten, haltloser Behauptungen und Drohungen" öffentlich Stimmung zu machen. Der "zuletzt versprochene Dialog mit Fans auf Augenhöhe" fehle weiterhin. "Anstatt sich an eigene Zusagen zu halten und den Worten auch Taten folgen zu lassen, stellen die Innenminister lieber Fans öffentlich an den Pranger. Sie verweigern sich dem Dialog und der versprochenen Transparenz", kritisierte Danny Graupner vom Dachverband der Fanhilfen. Erneut verspiele die Politik "das Vertrauen von Fußballfans", das Vorgehen sei "schlicht beschämend", erklärte Graupner weiter.

Fußballfans machen Innenministern schwere Vorwürfe
10:04 Uhr

US-Rennserie wirft Fahrer nach homophoben Äußerungen raus

Nach homophoben Äußerungen ist US-Motorsportler Daniel Dye auf unbestimmte Zeit suspendiert worden. Der Nascar-Fahrer hatte IndyCar-Pilot David Malukas während eines kürzlich ausgestrahlten Livestreams verspottet, ihn in hoher Tonlage nachgeäfft und dessen Stimme als schwul bezeichnet. Über den Wortlaut des besagten Videos, das im Internet kursierte, berichtete die "New York Times". Dye wurde auch von Kaulig Racing, für das er in der Truck-Serie startet, vorerst freigestellt. Der Motorsportverband Nascar verpflichtete den 22-Jährigen nach den "unangebrachten Äußerungen" zudem zur Teilnahme an einem Sensibilisierungstraining, ehe er wieder zurückkehren könnte.

Dye bat anschließend David Malukas um Entschuldigung. "Ich habe mich unpassend ausgedrückt und verstehe, warum das bei manchen Menschen Anstoß erregt hat", schrieb er. "Es tut mir leid für alle, die sich dadurch gekränkt gefühlt haben. So möchte ich mich nicht präsentieren. Ich habe einige enge Freunde in der LGBTQ+-Community, von denen ich niemals möchte, dass sie sich wegen meiner Äußerungen minderwertig fühlen. Genau deshalb sollte ich mich an höhere Maßstäbe halten."

US-Rennserie wirft Fahrer nach homophoben Äußerungen raus
09:03 Uhr

Bundesliga-Standort gefährdet? VfL-Boss äußert sich zu Volkswagen-Gerüchten

Diego Benaglio, früherer Torwart des VfL Wolfsburg, macht sich trotz der angespannten Lage beim abstiegsbedrohten Bundesligisten sowie bei dessen Mutterkonzern VW keine Sorgen um den Standort. "Wir haben das Signal erhalten, dass Volkswagen voll und ganz hinter dem VfL steht. Der Fußball gehört zum Konzern", erklärte Benaglio, Mitglied des Klub-Aufsichtsrats, der Sport Bild mit Blick auf die jüngsten Aussagen des VW-Chefs Oliver Blume.

Dieser hatte in der vergangenen Woche in einem Interview mit RTL/ntv über mögliche Sparmaßnahmen beim VfL gesprochen. Man müsse auch beim Klub "Optimierungen angehen", hatte der VW-Vorstandschef erklärt: "Das machen wir aktuell schon, und wir werden am Saisonende alles auf den Prüfstand stellen. Ich denke, das ist nur gerecht, so etwas zu tun." Der VW-Konzern selbst kämpft derzeit mit Gewinneinbrüchen.

Benaglio habe die Aussagen "so verstanden, dass man sich anschauen werde, was man besser machen kann". Das sei "normal und nach einer solchen Saison sehr verständlich", erklärte der 42-Jährige. Nach 26 Spieltagen steckt Wolfsburg auf Platz 17 tief im Abstiegskampf, Trainer Dieter Hecking soll den VfL zum Klassenerhalt führen.

Bundesliga-Standort gefährdet? VfL-Boss äußert sich zu Volkswagen-Gerüchten
08:13 Uhr

Wilde Rückkehrer-Gerüchte rund um den BVB

firo-20-02-2021-Fussball-Fussball-1-Bundesliga-Saison-2020-21-FC-Schalke-04-BVB-Borussia-Dortmund-firo-20-02-2021-Fussball-Fussball-1
Haaland (l.), Bellingham und Sancho spielten alle für den BVB. Unvorstellbar. Jetzt soll Sancho zum zweiten Mal zum BVB zurückkehren, heißt es. (Foto: Jürgen Fromme/firo Sportphoto/poolfoto/ via David Inderlied/Kirchner-Media )

Kehrt Jadon Sancho ein weiteres Mal zu Borussia Dortmund zurück? Schon zwischen 2017 und 2021 sowie der Rückrunde 2023/24 trug der Linksaußen das BVB-Trikot. Die Gerüchte um eine erneute Rückkehr des Engländers, der aktuell als Leihgabe von Manchester United bei Aston Villa spielt, werden immer konkreter. Wie die "Sport Bild" in ihrer Mittwochausgabe berichtet, sind die Spekulationen um einen Wechsel von Jadon Sancho an das Westfalenstadion inzwischen "brandheiß". Demnach sei man sich in der BVB-Führungsetage inzwischen zu dem Entschluss gekommen, dass der Flügelflitzer noch immer eine Verstärkung sein kann. Eine Rückkehr nach Dortmund ist "wahrlich realistisch", heißt es.

Monatelang seien Sportdirektor Sebastian Kehl und Sportgeschäftsführer Lars Ricken uneins über die Personalie gewesen, so die Sportzeitung. Während Kehl intern offenbar für eine erneute Sancho-Rückkehr warb, musste Ricken erst noch überzeugt werden. Inzwischen werde der Name des 19-fachen Nationalspielers am Westfalenstadion laut "Sport Bild" aber "heiß diskutiert". Auch Cheftrainer Niko Kovac sei inzwischen über die Gedankenspiele der BVB-Bosse unterrichtet worden. Eine Kontaktaufnahme zum Offensivspieler habe es bislang zwar noch nicht gegeben, Sancho soll sich dem Vernehmen nach ein drittes Engagement im Ruhrpott aber gut vorstellen können - und für eine Rückkehr in die Bundesliga auch zu Gehaltseinbußen bereit sein.

Mehr zu den Gerüchten hier bei sport.de

Wilde Rückkehrer-Gerüchte rund um den BVB
07:15 Uhr

Über 100 Millionen Euro für den FC Bayern? So viel ist ein Sieg gegen Bergamo wert

Bundesliga-Krösus FC Bayern München steht vor dem nächsten großen Zahltag in der Champions League. Nach dem 6:1 im Hinspiel gegen Atalanta Bergamo ist der Einzug des deutschen Fußball-Rekordmeisters am heutigen Abend ins Viertelfinale gegen Real Madrid programmiert. Dafür gäbe es weitere 12,5 Millionen aus dem UEFA-Topf.

Das würde alleine die Prämieneinnahmen der Bayern im laufenden Wettbewerb auf knapp 68,5 Millionen Euro erhöhen. Dazu kommen noch weitere Millionen aus der sogenannten Wertprämie sowie den Ticketerlösen der nun mindestens sechs Heimspiele in dieser Spielzeit. Die Königsklassen-Erlöse des FC Bayern dürften am Saisonende einmal mehr die 100-Millionen-Marke übertreffen.

Weitere Erfolgszahlungen winken den Münchnern im weiteren Verlauf der K.o.-Phase. Ein möglicher Vorstoß ins Halbfinale würde mit 15 Millionen Euro honoriert. Beim Endspiel am 30. Mai in Budapest gibt es dann die Höchstprämie von 25 Millionen Euro für den Sieger. 18,5 Millionen Euro kassiert der Verlierer .Die Europäische Fußball-Union (UEFA) schüttet in dieser Champions-League-Saison wieder fast 2,5 Milliarden Euro an die Teilnehmer aus.

Über 100 Millionen Euro für den FC Bayern? So viel ist ein Sieg gegen Bergamo wert
06:45 Uhr

Pep Guardiola stemmt sich gegen sein Ende

Pep Guardiola will Manchester City nicht vor Ablauf seines Vertrags im Sommer 2027 verlassen. "Wir stehen vor einer glänzenden Zukunft und werden nächste Saison wieder zurück sein", sagte der 55-Jährige nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League gegen Real Madrid.

Der Gigant aus der Premier League war dabei gleich über zwei Spiele chancenlos und kassierte am gestrigen Dienstag nach einer 0:3-Pleite in Madrid eine 1:2-Niederlage im heimischen Etihad Stadium. Inmitten einer ohnehin komplizierten Saison in England bot das vierte Aus gegen Real innerhalb der vergangenen fünf Jahre großen Anlass zu Spekulationen über Guardiolas Zukunft.

"Ah, jeder will mich jetzt rausschmeißen? Oh, mein Gott, Leute", sagte Guardiola nach dem Spiel, auf seine Zukunftspläne angesprochen. "Eines Tages werde ich hier sitzen und 'Auf Wiedersehen, Leute' sagen. Aber ich bin immer noch hier, habe noch einen Vertrag für ein Jahr."

Pep Guardiola stemmt sich gegen sein Ende
06:17 Uhr

Jetzt gegen FC Bayern: Real Madrid hungrig auf das nächste Opfer

Matchwinner Vinicius Junior ließ sich von Antonio Rüdiger Huckepack nehmen, dann richtete der Stürmerstar von Real Madrid seinen Blick auf sein mögliches nächstes Opfer. "Lasst sie uns packen!", rief der Brasilianer nach dem 2:1 (1:1) im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Manchester City - und meinte: den FC Bayern.

Rekordsieger Real fiebert dem ewig jungen Gigantenduell in der Königsklasse mit seinem einstigen Angstgegner ("bestia negra") entgegen - dass die Bayern gegen Atalanta Bergamo (Hinspiel 6:1) den Sack erst noch zu machen müssen: geschenkt! Doppelpacker Vinicius jedenfalls träumte schon in Manchester von neuen Heldentaten.

Madrid und die Champions League, das passt einfach. "Wenn Real Madrid in diesem Wettbewerb spielt, ändert sich alles", schwärmte Vinicius: "Wir sind bereit für mehr, für alles, was kommt." Zum Beispiel die Bayern. Die sind längst zum Lieblingsgegner der Königlichen geworden. Seit dem Halbfinal-Aus 2012 setzte sich Real viermal gegen den deutschen Rekordmeister durch: Im Halbfinale 2014 (1:0/4:0), im Viertelfinale 2017 (2:1, 5:4 n.V.), im Halbfinale 2018 (2:1, 2:2) und im Halbfinale 2024 (2:2, 2:1).

Jetzt gegen FC Bayern: Real Madrid hungrig auf das nächste Opfer
05:53 Uhr

Noch einmal gegen Real? Pep Guardiola hat eine klare Meinung

Pep Guardiola strich sich mit versteinertem Blick über seine Glatze. Dieses verdammte Real Madrid! Zum vierten Mal innerhalb der vergangenen fünf Jahre hatten die Königlichen den Traum des Startrainers vom (neuerlichen) Champions-League-Sieg mit Manchester City zerstört.

Doch inmitten der immer heißeren Spekulationen über einen möglichen Rückzug zum Saisonende beteuerte Guardiola, dass er es im nächsten Jahr erneut versuchen werde. "Ja", sagte der Katalane im spanischen TV-Sender Movistar auf die Frage, ob er die Kraft habe, weiterzumachen und erneut gegen Madrid anzutreten, "das wird auf jeden Fall so kommen."

Guardiolas Vertrag läuft bis 2027, doch nach einem titellosen Vorjahr und einem personellen Umbruch will es auch in dieser Saison nicht so recht laufen. "Wir sind eine außergewöhnliche Mannschaft. Außergewöhnlich", beteuerte Guardiola. "In einer Karriere gibt es gute und schlechte Ergebnisse. Wir sind aus der Champions League ausgeschieden, aber dieser Wettbewerb ist sehr anspruchsvoll."

Noch einmal gegen Real? Pep Guardiola hat eine klare Meinung