Vorwürfe dementiertFranck Ribery taucht in Epstein-Akten auf - Anwalt äußert sich

Zahlreiche Prominente tauchen in den veröffentlichten Dokumenten aus den Epstein-Akten auf. Auch der Name "Franck Ribery" fällt. Sein Anwalt spricht von einem Lügenkonstrukt.
Der französische Ex-Nationalspieler und langjährige Bayern-Profi Franck Ribéry hat über seinen Anwalt Vorwürfe dementieren lassen, die über die Epstein-Enthüllungen öffentlich geworden sind. Wie französische Medien berichteten, soll ein in Frankreich lebendes Opfer des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein in einem Schreiben an die US-Justiz unter anderem angegeben haben, dass der Ex-Profifußballer versucht habe, sie zu schlagen.
Ribérys Anwalt Carlo Alberto Brusa erklärte gegenüber mehreren französischen Medien, bei den durch die jüngste Veröffentlichung von Dokumenten zum Fall Epstein bekanntgeworden Vorwürfen handele es sich um ein Lügenkonstrukt und eine Verleumdungskampagne gegen zahlreiche Menschen. Der Brief an die US-Behörden sei verschickt worden, um Ärger zu bereiten.
Der bloße Umstand, dass eine Person in den Millionen von Dokumenten zum Fall Epstein irgendwo genannt werde, bedeute nicht, dass diese auch in Epsteins Missbrauchsring verwickelt gewesen sei. In ihrem Schreiben an die US-Justiz sprach die Frau laut Medienberichten von einem Vorfall in ihrem Garten in Westfrankreich.
Der 2019 gestorbene US-Multimillionär Jeffrey Epstein hatte jahrelang einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Mädchen zum Opfer fielen. Zugleich unterhielt er enge Kontakte zu höchsten Kreisen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.