Handball-Bundestrainer steht vor "schwierigstem Turnier meiner Karriere"
Für Handball-Bundestrainer Alfred Gislason ist die bevorstehende EM die größte Herausforderung seiner Trainerlaufbahn. "Es wird das schwierigste Turnier sein, das ich je gespielt habe. Unser Ziel bei jedem Turnier ist es, das Halbfinale zu erreichen. Aber dieses Mal ist es anders - das erste Ziel ist einfach, die Hauptrunde zu erreichen, idealerweise mit einer weißen Weste. Das wird schon schwierig genug sein", sagte der Isländer im Interview der Europäischen Handballföderation (EHF).
Schon in der Vorrunde warten auf die DHB-Auswahl in Österreich, Spanien und Serbien knifflige Aufgaben. In der Hauptrunde könnte man neben Weltmeister Dänemark auch auf Frankreich, Norwegen und den WM-Zweiten Portugal treffen. Torwart-Titan Andreas Wolff hatte die Auslosung schon als "Albtraum" bezeichnet. Die EM findet vom 15. Januar bis 1. Februar in Dänemark, Schweden und Norwegen statt. Das deutsche Team absolviert seine Partien in Herning.
"Keine Gespräche geführt": Kompany verkündet Neuer-Entscheidung
Mit Manuel Neuer über Berlin Richtung Berlin: Bayern München plant im Achtelfinale bei Union Berlin und auch darüber hinaus im DFB-Pokal mit seinem Kapitän im Kasten. "Manu ist wieder im Tor", bekräftigte Trainer Vincent Kompany, "wir haben keine Gespräche geführt über einen möglichen Pokaltorwart."
Dieser war in den ersten beiden Runden beim SV Wehen Wiesbaden (3:2) und beim 1. FC Köln (4:1) Jonas Urbig, weil Neuer noch rotgesperrt fehlte. In Berlin am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF, Sky und im Liveticker auf ntv.de) aber rückt wieder der Stammkeeper zwischen die Pfosten, obwohl Neuers designierter Erbe Urbig in dieser Saison doch vermehrt Spielpraxis sammeln sollte.
"Es wird ein Moment kommen, wo wir schauen, wie wir Jonas Minuten geben können", sagte Kompany, "das weiß Manu, das weiß Jonas. Aber ich habe keinen Kalender, wo ich sage: Dieses oder jenes Spiel. Aber wir haben vor, dass die Integration von Jonas weiter gut verläuft. Und im Moment sind wir damit auch sehr glücklich."
Unschlagbar seit 2019: Flamengo zementiert brasilianische Dominanz
Der brasilianische Fußballverein Flamengo hat zum vierten Mal die Copa Libertadores gewonnen. In einem brasilianischen Finale besiegte der Klub aus Rio de Janeiro seinen Rivalen Palmeiras in der peruanischen Hauptstadt Lima mit 1:0 (0:0). Mit diesem Sieg im "Estadio Monumental" liegt Brasilien nun mit Argentinien gleichauf als Land mit den meisten Titeln bei Südamerikas wichtigstem Klubwettbewerb – jeweils 25.
Danilo da Silva, der lange in Europa unter anderem bei Real Madrid, Manchester City und Juventus Turin unter Vertrag stand, erzielte in der 67. Minute per Kopf das einzige Tor
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Der seit 1960 ausgetragene Libertadores-Cup ist mit der europäischen Champions League vergleichbar. In den vergangenen Jahren haben brasilianische Vereine diesen Wettbewerb dominiert. Seit 2019 haben sie alle sieben Finale für sich entschieden.
"Vom lieben Gott geküsst": BVB-Trainer schwärmt von seinem Spieler
Niko Kovac nahm Karim Adeyemi auf dem Rasen fest in den Arm - und stimmte in den Katakomben die nächste Lobeshymne auf den Angreifer von Borussia Dortmund an. Der Fußball-Nationalspieler sei "vom lieben Gott geküsst", schwärmte der BVB-Coach bei Sky nach dem Sieg bei Bayer Leverkusen (2:1). Adeyemi habe "eine Schnelligkeit in die Wege gelegt bekommen, die er noch viel mehr nutzen muss". Er sei "froh" über das Tor des 23-Jährigen und freue sich "sehr für ihn".
Seit seinem Ärger mit der Justiz wegen einer "Mystery Box", die er im Internet bestellt hatte und die illegale Waffen enthielt, spielt Adeyemi stark auf im Trikot der Borussen. In den vergangenen drei Pflichtspielen traf er jeweils einmal - am Samstagabend in Leverkusen per Kopf zum 2:0.