Der Sport-Tag

Der Sport-TagEuropäischer Verband teilt gegen Infantino aus

01.05.2026, 17:37 Uhr

Die Kandidatur von Gianni Infantino für eine weitere Amtszeit als Präsident des Fußball-Weltverbands FIFA hat nicht bei allen nationalen Verbänden für Jubelstürme gesorgt. In einer Mitteilung des dänischen Verbandes (DBU) wurde Infantino noch einmal indirekt für seinen Alleingang bei der Verleihung des Friedenspreises an US-Präsident Donald Trump kritisiert.

"Wir haben in Zusammenhang mit dem Friedenspreis der FIFA keine Rolle gespielt, halten aber an einem prinzipiellen Ansatz bei dieser Art von Auszeichnungen fest", ließ sich Verbandsboss Jesper Möller zitieren: "Preise im Fußball sollten auf offenen und transparenten Kriterien beruhen und sich an den grundlegenden Werten des Spiels orientieren. Es ist unsere klare Erwartung, dass die FIFA dies berücksichtigt." Mit Blick auf eine weitere Amtszeit Infantinos betonte Möller explizit, dass Dänemark "bekanntlich eines der sehr wenigen Mitgliedsländer" war, "die Gianni Infantino bei der Wahl 2023 nicht unterstützt haben". Die DBU wolle ihre Position "selbstverständlich im Vorfeld des FIFA-Kongresses im März 2027 erörtern".

Quelle: ntv.de