Der Sport-TagEx-Mercedes-Boss legt bittere Hülkenberg-Geschichte ohne Happy End offen
Nico Hülkenberg stand für die Saison 2013 ganz oben bei Mercedes auf der Liste. Das hat der damalige Silberpfeil-Teamchef Ross Brawn verraten. "Als ich bei Mercedes war, hätten wir Nico beinahe an Bord geholt", erzählte Brawn bei "Formula1.com". Damals sei unklar gewesen, ob Superstar Lewis Hamilton den silbernen Avancen erliegen würde. "Nico stand bereit, falls es nichts werden sollte."
Von Hülkenberg sei er nach den Sondierungen schwer beeindruckt gewesen, so der Brite weiter. "Er hat sich während dieser Gespräche sehr reif verhalten. Ich habe ihm offen gesagt, dass er eine Chance hat, aber dass alles von Lewis' Entscheidung abhängt." Dass der 38-Jährige erst in der Vorsaison in Silverstone erstmals auf dem Podest stand, "ist kaum vorstellbar", sagte der 71-Jährige.
Hamilton entschied sich erst in der Schlussphase der Saison 2012 nach einem Besuch von Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda für einen Wechsel von McLaren zum deutsch-britischen Werksteam. Damals keine Selbstverständlichkeit: In der Saison 2012 mischte McLaren um Siege mit, Mercedes fuhr der Musik hinterher.