Bills entscheiden Touchdown-Krimi eine Minute vor Schluss
Im Wildcard-Game der NFL-Play-offs geht es für die Buffalo Bills gegen das Überraschungsteam Jacksonville Jaguars. In dem dramatischen Touchdown-Krimi wechselt die Führung siebenmal, ehe sich die Bills dank Star-Quarterback und MVP der Partie Josh Allen näher an die NFL-Meisterschaft kämpfen.
Lennart Karl lässt den FC Bayern mit vielen Millionen Euro warten
Überflieger Lennart Karl wird vorerst wohl keinen neuen Millionen-Vertrag beim FC Bayern unterschreiben. Wie der "Kicker" berichtet, liege der Fokus des 17-Jährigen in der näheren Zukunft voll auf dem Sportlichen. Karl wolle weiter mit Leistung überzeugen, sich beim FC Bayern etablieren und im besten Falle sogar in den Kreis der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vorstoßen. Vertragsthemen stehen demnach derzeit nicht auf seiner Agenda.
Zuvor hatte "Bild" berichtet, der Rekordmeister wolle den Kontrakt mit Karl, der sich an dessen 18. Geburtstag am 22. Februar ohnehin bis 2029 verlängert, gerne bis 2031 ausdehnen. Statt dann ein bis zwei Millionen Euro pro Jahr, hieß es, könnte der Shooting-Star im Falle einer Unterschrift jährlich satte sieben bis acht Millionen Euro einstreichen. Es hieß zudem, Gespräche mit Karls Management sollen zeitnah folgen.
Tischtennis-Pokal geht nach Berlin
Rekordsieger ttc berlin eastside hat zum elften Mal den deutschen Tischtennis-Pokal der Frauen gewonnen. Das Team der Mannschafts-Europameisterinnen Nina Mittelham und Mia Griesel setzte sich im Finale der Endrunde bei der SV DJK Kolbermoor gegen Meister TTC Weinheim mit 3:0 durch. In der Vorschlussrunde hatte Berlin die Gastgeber um die ehemalige Junioren-Weltmeisterin Annett Kaufmann mit 3:2 aus dem Titelrennen geworfen. Weinheim war durch 3:2 gegen den TSV Langstadt ins Endspiel eingezogen.
Bundesliga-Star ganz offen: "Bayern ist das einzige, was ich bereue"
Mehr als zehn Jahre im Verein, 342 Spiele mit 147 Toren: Andrej Kramaric hat bei der TSG Hoffenheim Maßstäbe gesetzt. Doch es hätte nicht viel gefehlt, und alles wäre ganz anders gekommen. Wie der kroatische Fußball-Nationalspieler jetzt im "Kicker" bekräftigte, hatte er einst ein Angebot vom FC Bayern.
"Im Nachhinein ist das der einzige Verein, von dem ich sage, vielleicht hätte ich das machen sollen", berichtete Kramaric und ergänzte: "Aber wir werden nie wissen, wie das ausgegangen wäre. Das war zur Zeit von Robert Lewandowski, Thomas Müller und all den anderen, da war klar, dass ich nicht so viel gespielt hätte wie hier." Finanziell hätte er sich "auf alle Fälle verbessert, auch für die Stationen danach. Das ist das Einzige, was ich vielleicht bereue, alles andere hat mich nicht extrem gereizt", meinte er und betonte: "Deshalb bin ich immer noch da."
Aufschlag-Riese hängt den Tennisschläger an den Nagel
Der Kanadier Milos Raonic hat seine Karriere als Tennisprofi beendet. Dies teilte der frühere Weltranglistendritte und Wimbledon-Finalist in den Sozialen Medien mit. "Ich bin der glücklichste Mensch gewesen, weil ich dort draußen meine Träume erfüllen konnte", schrieb der 35-Jährige. Seit seinem Erstrunden-Aus bei Olympia 2024 gegen Dominik Koepfer hatte Raonic kein Turnier gespielt.
Der gewaltige Aufschläger Raonic gewann in seiner Karriere acht ATP-Titel, zuletzt im Januar 2016 in Brisbane mit einem Finalsieg über Roger Federer. In seinem einzigen Major-Endspiel unterlag er 2016 in Wimbledon in drei Sätzen gegen Andy Murray. Zweimal stand Raonic zudem im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers: 2014 verlor er in Wimbledon glatt gegen Federer, 2016 bei den Australian Open in fünf Sätzen gegen Murray.
"Spezielles Gefühl" beflügelt DFB-Star
Kai Havertz war glücklich. Seit August hatte der Fußball-Nationalspieler für den FC Arsenal aufgrund einer Knieverletzung nicht mehr auf dem Platz gestanden, umso mehr genoss er seinen Einsatz am Sonntag im FA-Cup. "Es ist ein spezielles Gefühl und toll für mich", sagte Havertz nach dem 4:1-Erfolg des Premier-League-Spitzenreiters beim Zweitligisten FC Portsmouth.
Seine Einwechslung in der zweiten Halbzeit soll aber nur der Anfang gewesen sein. "Ich hoffe, dass ich den Jungs so schnell wie möglich helfen kann", sagte der 26-Jährige. Teammanager Mikel Arteta will den Offensivspieler behutsam aufbauen. "Er ist jetzt wieder bei uns. Jetzt müssen wir an seiner Fitness arbeiten. Dann ist er ein sehr wichtiger Spieler für uns", sagte Arteta, der "die Bewegungen" und "das Spielverständnis" seines Offensivspielers lobte: "Wir haben ihn sehr vermisst."
Havertz benötigt nun dringend Spielpraxis, um auch bei Bundestrainer Julian Nagelsmann wieder eine wichtige Rolle zu spielen. Die Länderspiele im März in der Schweiz und gegen Ghana sind die letzten vor der WM-Kadernominierung von Nagelsmann im Mai.
Justin Engel scheitert in Australian-Open-Quali
Der Traum vom ersten Einzug in ein Grand-Slam-Hauptfeld ist für Justin Engel vorerst geplatzt. Der 18 Jahre alte Nürnberger unterlag in Melbourne schon in der ersten Runde der Qualifikation zu den Australian Open dem Briten George Loffhagen 6:7 (4:7), 6:7 (2:7).
"Mein Ziel ist, dass ich mich für einen Grand Slam qualifiziere", hatte Engel mit Blick auf 2026 gesagt. Nun musste der Weltranglisten-180. gegen den 29 Plätze tiefer notierten und sechs Jahre älteren Loffhagen wieder Lehrgeld bezahlen. Schon bei den Next Gen Finals, dem Jahresendturnier der besten Nachwuchsprofis, war Engel im Dezember nach drei Niederlagen ausgeschieden.
Der FC Bayern hinterlässt ein Trümmerfeld
Nach der höchsten Niederlage des VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga war Trainer Daniel Bauer bemüht, den Schrecken des Jahresauftakts in München ganz schnell abzuschütteln. Aber kann man dieses 1:8 (1:2) gegen den FC Bayern wirklich einfach so abhaken und verdrängen? Der gegen Bayerns Flügel-Künstler Michael Olise völlig überforderte Wolfsburger Außenverteidiger Kilian Fischer sprach von "einem peinlichen Auftritt" seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte.
Der neue Sportdirektor Pirmin Schwegler bezeichnete das, was in den 42 Minuten in der Allianz Arena passierte, als "einen Komplettausfall. Wenn du zweite Halbzeit 0:6 rausgehst, dann war nicht viel gut." Angreifer Dzenan Pejcinovic, der das zwischenzeitliche 1:1 erzielt hatte, befand, dass man sich nach einer guten ersten Hälfte "teilweise ergeben" habe. Teilweise?
Bauer blieb nur, sich bei den mitgereisten VfL-Fans für den Untergang in der zweiten Hälfte "einfach zu entschuldigen". Auch wenn die Bayern sich "da in Topform" präsentiert hätten "und in einen Flow kamen", wie der 43-Jährige nach seiner extrem bitteren München-Premiere meinte. Ex-Profi Schwegler mahnte: "Du bestehst in der Bundesliga nicht, wenn du so verteidigst."
Auf einen Blick: Die Bundesliga-Highlights des Wochenendes
Abgestürzter Skisprungstar Karl Geiger glüht vor Zorn
Karl Geiger stand dick eingepackt im wilden Schneetreiben und glühte vor Zorn. Als beim Party-Weltcup in Zakopane die Topleute um den Sieg kämpften, war der formschwache Ex-Weltmeister wieder in der Zuschauerrolle. "Ich bin einfach nur sauer und frustriert", sagte Geiger in der ARD. Fünf Tage nach dem Ende der Vierschanzentournee scheiterte sein Angriff auf die Olympia-Norm kläglich: "Irgendwie muss ich das abhaken und mich beruhigen." Der gute Platz neun für Teamkollege Pius Paschke half ihm dabei ein wenig.
Geiger als 31. wieder nicht im zweiten Durchgang, Andreas Wellinger als 22. ebenfalls weit von den Besten um Tagessieger Anze Lanisek entfernt: In Abwesenheit der angeschlagenen Topleute Felix Hoffmann und Philipp Raimund hat nun auch das deutsche Team eine Anzug-Diskussion erfasst: Der zweite sitzt mit Ausnahme Paschkes nämlich nicht. "Es ist im Moment ein Kampfspringen", sagte Paschke, der mit einem starken zweiten Durchgang für einen doch noch etwas versöhnlichen Abschluss der Polen-Reise sorgte.