Der Sport-TagFür Bundesliga-Trainer sind Schicksalsschläge "gerade ein bisschen viel"
Der Tod von Roger Prinzen, der Tod seines ehemaligen Mitspielers Rainer Wirsching, dazu die Suche nach einem Stammzellenspender für die Freundin seines Spielers Erin Dinkci - vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg hat sich Trainer Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim nicht nur mit sportlichen Themen befassen müssen. "Ja, es ist gerade ein bisschen viel, muss man ehrlich sagen", sagte er über die Schicksalsschläge in seinem Umfeld.
Der ehemalige Bundesliga-Profi Prinzen, der in Heidenheim das Nachwuchsleistungszentrum leitete, war am Montagabend im Alter von 57 Jahren plötzlich verstorben. Mit Wirsching, der sich bei einem Fahrradunfall letztlich tödliche Verletzungen zugezogen hatte, spielte Schmidt einst zusammen beim TSV Vestenbergsgreuth. Für die an Leukämie erkrankte Freundin von Dinkci, der aktuell aus Freiburg ausgeliehen ist, suchen beide Klubs Unterstützung.