Der Sport-Tag"Gefährdung Dritter ausschließen": Polizei bereitet Derby-Großeinsatz vor
Um Ausschreitungen und Randale beim 111. Stadtderby des Hamburger SV gegen den FC St. Pauli zu verhindern, setzt die Polizei auf ihr Sicherheitskonzept aus den vergangenen Partien der beiden Fußball-Zweitligisten. "Dessen Herzstück ist die strikte Trennung der Fangruppierungen, um die Sicherheit aller zu gewährleisten", teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. Eine Vermischung der Fangruppen sei zu verhindern. "Auch eine Gefährdung unbeteiligter Dritter ist auszuschließen. Sowohl vor, während als auch nach dem Spiel."
Da die Fan-Gruppen der beiden Vereine sich feindschaftlich gegenüberstehen, stuft die Polizei die Partie als Risikospiel ein. Das ohnehin emotionsgeladene Duell der beiden Stadtrivalen erhält am Freitag (18.30 Uhr/Sky) noch eine besondere Bilanz: Bei einem Sieg ausgerechnet im Volksparkstadion des HSV würde der Tabellenführer vom Kiez in die Bundesliga aufsteigen.
"Wir werden wieder mit einem Großaufgebot an Kräften im Einsatz sein. Unterstützung kommt aus Bayern, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie von der Bundespolizei", sagte der Sprecher. Die Zahl der geplanten Einsatzkräfte wurde nicht genannt.