Der Sport-TagGladbach-Fans werden Opfer von türkischer "Polizei-Diktatur"
Das Europa-League-Spiel von Borussia Mönchengladbach beim türkischen Vertreter Istanbul Başakşehir sahen lediglich rund 5000 Zuschauer das 1:1 am 2. Spieltag der Gruppenphase. Ärger gab es dafür umso mehr: Die Fans des Bundesligisten kamen erst kurz vor Spielbeginn ins Stadion, weil sie von den türkischen Behörden aufgehalten und schikaniert wurden. "Ich bin schockiert. Wir werden uns bei der Uefa beschweren. Das ist Polizei-Diktatur. Unsere Fans sind hier von Anfang an drangsaliert worden", sagte Gladbach-Manager Max Eberl der "Bild"-Zeitung.
Die Polizei nahm den Anhängern der Borussia beim Einlass zudem alle Fahnen ab, weil sie das Stadtwappen samt christlichem Kreuz zeigen. Den Fans war vor dem Spiel auch die individuelle Anreise verweigert worden.