Der Sport-Tag
5. Dezember 2024
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20:50 Uhr

Watzke über DFL-Deal: "Das hat uns keiner zugetraut"

DFL-Präsidiumssprecher Hans-Joachim Watzke wertet das Milliardenergebnis aus der TV-Rechte-Auktion der Deutschen Fußball Liga als "starkes Signal" an die europäischen Konkurrenten. Es sei ein Ergebnis, bei dem "ganz Europa aufhorchen wird", sagte Watzke während der DFL-Pressekonferenz. Die DFL kassiert für die Spielzeiten 2025/26 bis 2028/29 insgesamt 4,484 Milliarden Euro.

"Das hat uns dann doch keiner zugetraut in diesem Marktumfeld", sagte Watzke. Er freue sich deshalb auf die Sitzung des Exekutivkomitees der Europäischen Fußball-Union UEFA in der kommenden Woche, bei der Vertreter vieler Ligen zusammenkommen. Ihm habe "der eine oder andere Insider aus dem Ausland" bereits gratuliert, sagte Watzke.

Die DFL erlöst 84 Millionen Euro mehr als bei den aktuell gültigen Abschlüssen. Gemessen an den nationalen Medienrechten sei das weiterhin der "zweitstärkste Medienvertrag aller Fußballligen weltweit", sagte DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel. Klar in Führung liegt die britische Premier League, die aus dem Verkauf der nationalen TV-Rechte knapp zwei Milliarden Euro pro Saison kassiert.

Watzke über DFL-Deal: "Das hat uns keiner zugetraut"
20:16 Uhr

Nagelsmann: "Da sitzt jetzt nicht jeder Spieler und freut sich"

Für Julian Nagelsmann ist die Kommunikation mit den Fußballprofis durch seinen Wechsel auf den Bundestrainerposten ein gutes Stück einfacher geworden. "Im Verein hast du nach einem Jahr die 180. Besprechung, da sitzt jetzt nicht jeder Spieler und freut sich", sagte der frühere Coach des FC Bayern bei der Internationalen Sportartikelmesse (ISPO) in München: "Beim Verband kommen die Spieler schon mit der Überzeugung: Dem höre ich jetzt zehn Tage zu und dann muss ich ihn eh einen Monat nicht mehr sehen."

Die Nationalspieler hätten "immer schon ein Lächeln auf den Lippen und freuen sich, dass sie da sind. Ich glaube deswegen gar nicht, dass ich so viel verändert habe", so Nagelsmann zu seiner Rolle. Es sei "gerade die Gesamtgemengelage, die Spaß macht. Das liegt nicht nur an mir sondern auch an den Spielern. Und das sieht man aktuell auch auf dem Feld."

Nagelsmann: "Da sitzt jetzt nicht jeder Spieler und freut sich"
19:23 Uhr

Trump ist schockverliebt: Auslosung der Klub-WM beginnt

Die Zeremonie zur Auslosung der allerersten Klub-WM hat begonnen. Nach einer kurzen Einleitung betritt FIFA-Präsident Gianni Infantino auf die Bühne. Der freut sich über das neue Prestigeprojekt, das er entworfen hat. "Was für Emotionen, heute hier zu sein. Das ist Liebe, das ist Fußball. Fußball vereint die Welt und heute ist ein historischer Tag", sagt Infantino. "Heute beginnt eine neue Ära im Klub-Fußball."

Im Anschluss: FIFA-Boss Infantino lässt sich vom kommenden US-Präsidenten Donald Trump beweihräuchern. Der lobt in einer kurzen Video-Botschaft die tolle Beziehung, die er zu Infantino pflegt. "Gianni ist ein Gewinner. Er ist Präsident, ich bin Präsident", sagt Trump."Fußball ist eine große Sache und es wird immer größer. Fußball hat die USA erobert und ich freue mich auf eine großartige Zeit", erklärt er weiter. Danach begrüßt Infantino auch noch Mitglieder der Trump-Familie, die unter den Zuschauern sind.

Den Liveticker können Sie auch bei sport.de lesen.

Trump ist schockverliebt: Auslosung der Klub-WM beginnt
18:55 Uhr

Ferrari-Star sendet besonderes Dankeschön

Ferrari-Pilot Charles Leclerc wird im ersten freien Training zum Großen Preis von Abu Dhabi am Freitag gemeinsam mit seinem Bruder Arthur vor allem wegen der Eltern Formel-1-Geschichte schreiben. Ihren "vielen Opfern" sei es zu verdanken, dass die beiden als erstes Bruderpaar im selben Team an einer Session der Königsklasse teilnehmen können. Sein 2017 verstorbener Vater Herve habe ihnen "so viel gegeben, damit wir unseren Traum verfolgen können", sagte Leclerc am Donnerstag.

Arthur Leclerc wird am Freitag (10.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) Carlos Sainz ersetzen. Der 24-jährige Monegasse ist Teil von Ferraris Entwicklungsprogramm und geht aktuell in der GT3-Serie und der LMP2, also in der asiatischen und europäischen Le-Mans-Serie, an den Start. Seine Rennfahrerkarriere hing allerdings schon am seidenen Faden. "Er musste seine Karriere für fünf Jahre unterbrechen, weil meine Eltern es sich nicht leisten konnten", erklärte Charles Leclerc.

Ferrari-Star sendet besonderes Dankeschön
18:02 Uhr

Was bei Nagelsmann unter dem Weihnachtsbaum liegen soll

Julian Nagelsmann hat im laufenden Advent verraten, was 2026 idealerweise bei ihm unter dem Weihnachtsbaum liegen soll. "Ein paar Socken", antwortete der Bundestrainer zunächst scherzhaft auf die Frage der Moderatorin bei einem Auftritt auf der Sportmesse Ispo in München. Ersthaft fuhr der 37-Jährige dann fort: "Ich glaube, den WM-Pokal darf ich ja nicht mit nach Hause nehmen, vielleicht ein Duplikat. Aus beruflicher Sicht wäre es sehr schön, wenn der unter dem Weihnachtsbaum stehen würde. Gold passt auch gut zu Grün als Farb-Kombi. Das wäre sicherlich ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk", sagte Nagelsmann.

Im Sommer 2026 findet die nächste Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko statt. Nach dem verpassten Gewinn der Heim-Europameisterschaft im zurückliegenden Sommer strebt Nagelsmann dann den Titelgewinn mit der Nationalmannschaft an. Sein Bundestrainer-Vertrag läuft bis zu dem Turnier.

Was bei Nagelsmann unter dem Weihnachtsbaum liegen soll
17:36 Uhr

RTL feiert "Doppelschlag" in der Bundesliga

Die Rechte für die Bundesliga-Saison 2025/26 sind vergeben. RTL gelingt ein "Doppelschlag", wie CEO Stephan Schmitter betont. Im Free-TV wird das Top-Spiel der zweiten Bundesliga zu sehen sein, RTL+-Kunden dürfen sich auf Highlights aller Partien der 1. und 2. Bundesliga freuen - direkt nach Abpfiff.

RTL feiert "Doppelschlag" in der Bundesliga
17:01 Uhr

Erst Pokal, dann das: 1. FC Köln feiert langersehnte Neuigkeit

Die gegen den 1. FC Köln verhängte Transfersperre des Welt-Fußballverbandes FIFA ist gut drei Wochen eher als geplant beendet worden. Nach Angaben des Zweitligisten ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) aus dem Oktober in einem anderen Transfer-Streitfall Hintergrund dieser Maßnahme. Zuvor hatte die ARD-"Sportschau" über das vorzeitige Ende der Sperre berichtet. Da die einjährige Transfersperre gegen die Kölner ohnehin am 31. Dezember ausgelaufen wäre und der FC somit von Januar an wieder Spieler verpflichten darf, hat die vorzeitige Aussetzung des Banns kaum Auswirkung. Theoretisch könnten die Kölner sofort aktuell vertragslose Spieler verpflichten.

Der FC hatte vor knapp drei Jahren den slowenischen Jugendspieler Jaka Cuber Potocnik unter Vertrag genommen, nachdem dieser seinen Vertrag bei Olimpija Ljubljana einseitig gekündigt hatte. Da dies gegen die FIFA-Statuten verstößt, wurde die Transfersperre vor einem Jahr endgültig bestätigt. Im Sommer war der Klub dann aus der Bundesliga abgestiegen. Am gestrigen Mittwoch setzen sich die Kölner im Pokal-Achtelfinale in einem Krimi gegen Hertha BSC mit 2:1 n.V. durch.

Erst Pokal, dann das: 1. FC Köln feiert langersehnte Neuigkeit
15:58 Uhr

Manager feiert Deal mit Boxstar: "Er ist für jeden ein Albtraum"

Spencer Brown ist der Manager von keinem Geringeren als Tyson Fury. Ebenfalls unter seinen Fittichen: Der Deutsche Agit Kabayel. Der ist für Brown zwar "einer der nettesten Menschen", die er kenne, für Gegner aber auch ein Albtraum - und überdies nicht weniger als die Hoffnung des deutschen Boxens.

Manager feiert Deal mit Boxstar: "Er ist für jeden ein Albtraum"
15:22 Uhr

Harry Kane absolviert Lauftraining, ein Blitz-Comeback wird es aber nicht geben

Harry Kane hat beim FC Bayern München nach seinem Muskelfaserriss das erste Lauftraining absolviert. Der Superstürmer drehte auf dem Trainingsgelände des deutschen Fußball-Rekordmeisters erste Runden, nachdem er sich eine knappe Woche zuvor einen nach Vereinsangaben kleinen Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel zugezogen hatte. Kane hatte sich im Bundesliga-Topspiel bei Borussia Dortmund verletzt und stand dem Team von Chefcoach Vincent Kompany seither nicht zur Verfügung.

Das Bundesliga-Spiel der Münchner am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) gegen den 1. FC Heidenheim kommt für Englands Nationalmannschaftskapitän noch zu früh. Auch das folgende Champions-League-Spiel am Dienstag in Gelsenkirchen gegen Schachtar Donezk ist aktuell noch kein Thema für ein Comeback.

Harry Kane absolviert Lauftraining, ein Blitz-Comeback wird es aber nicht geben
14:37 Uhr

Warum haben Italiens Schiedsrichter einen schwarzen Fleck im Gesicht?

Die italienischen Schiedsrichter planen am Wochenende einen ungewöhnlichen Protest gegen zunehmende Angriffe in allen Fußball-Ligen. Sie werden ihre Spiele mit einem schwarzen Fleck im Gesicht pfeifen, berichtet der "Corriere dello Sport". Dies gilt als Geste der Solidarität mit Edoardo Cavaliere, der zuletzt in der Amateurliga von einem Spieler tätlich angegriffen worden war. Dabei wurde ihm der Ellbogen gebrochen.

Nach diesem Fall haben alle Schiedsrichter der Region Latium mit der Hauptstadt Rom einen Streik angekündigt. Dem Protest wollen sich alle anderen Referees anschließen - mit dem schwarzen Fleck im Gesicht. Allein in diesem Jahr wurden laut Gewerkschaft AIC in Italien 190 ernsthaftere Angriffe auf Schiedsrichter gemeldet. In 114 Fällen wurden die Referees von Fußballern angegriffen. Die meisten Fälle gab es in der norditalienischen Lombardei.

Warum haben Italiens Schiedsrichter einen schwarzen Fleck im Gesicht?
13:47 Uhr

"Unfassbarer Fehler": Hertha-Trainer zerlegt unglücklichen Rotsünder

Trainer Christian Fiel vom Fußball-Zweitligisten Hertha BSC hat Deyovaisio Zeefuik nach dessen Tätlichkeit im DFB-Pokal-Achtelfinale scharf kritisiert. "Er hat gestern einen unfassbaren Fehler gemacht. Das ist die Wahrheit. Daraus muss er lernen", sagte Fiel am Tag nach dem bitteren 1:2 nach Verlängerung beim 1. FC Köln.

  • Zeefuik hatte nach einem Kopfstoß gegen Timo Hübers (26.) die Rote Karte gesehen - und seiner Mannschaft damit einen "Bärendienst" erwiesen. "Das weiß er selbst am allermeisten. Wenn Sie ihn gesehen hätten in der Kabine: Dem Jungen ist bewusst, was er gemacht hat", sagte Fiel heute immer noch sichtlich emotional. "Wir leben das alle, deshalb sage ich ehrlich: Gestern wäre es kein guter Moment gewesen, ihn zur Seite zu nehmen, weil die Ruhe hätte ich nicht gehabt. Das wäre sehr emotional gewesen."

  • Nach dem Platzverweis habe man "gesehen, warum Fußball Mannschaftssport ist. Die Jungs sind für ihn da durch gegangen. Das macht mich stolz, das ist eine Truppe, wo der eine für den anderen einsteht", sagte Fiel - und nahm Zeefuik dann auch in Schutz: "Seitdem ich da bin, ist das ein Spieler, der jeden Tag vorangeht, der in jedem Training ein Vorbild ist, der alles investiert, was er hat."

  • Seinen Fehler hat der Niederländer ohnehin längst eingesehen. "Ich möchte mich beim Team und allen Hertha-Fans entschuldigen, dass ich alle im Stich gelassen habe. Ich bin sehr stolz, wie das Team gekämpft und welchen Teamgeist es gezeigt hat", hatte sich Zeefuik noch in der Nacht bei Instagram entschuldigt.

"Unfassbarer Fehler": Hertha-Trainer zerlegt unglücklichen Rotsünder
13:22 Uhr

Verstappen bekommt sich wegen angeblich lügendem Rivalen nicht mehr ein

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat im Zoff mit Mercedes-Rivale George Russell nachgelegt. "Ich bereue nichts", sagte Verstappen zur harten verbalen Kritik an seinem Rivalen nach dem Großen Preis von Katar zuletzt: "Vielleicht würde ich heute sogar noch mehr sagen." Er könne immer noch nicht glauben, "dass jemand so sein kann", sagte der 27-jährige Niederländer bei einer Pressekonferenz in Abu Dhabi: "In meiner ganzen Karriere habe ich so etwas noch nicht erlebt, für mich war das nicht zu akzeptieren."

Verstappen hatte nach dem WM-Lauf am vergangenen Sonntag in Katar das Verhalten des Briten bei den Rennkommissaren kritisiert. Auslöser war Russells Forderung nach einer Strafe, weil er sich durch Verstappen in der Qualifikation behindert gefühlt hatte. "Ich habe jeden Respekt verloren", hatte Verstappen bereits kurz danach gesagt. Nun wurde der Red-Bull-Star noch deutlicher. Er bezichtigte Russell sogar, gelogen zu haben und erklärte: "Ich habe nicht erwartet, dass jemand so aktiv versucht, jemand anderem eine Bestrafung zu bescheren. Das war nicht nett und sogar sehr schockierend."

Verstappen bekommt sich wegen angeblich lügendem Rivalen nicht mehr ein
12:55 Uhr

Marco Reus droht das nächste Titel-Verletzungs-Drama

Marco-Reus-steht-mit-LA-Galaxy-im-Finale-um-den-MLS-Cup
Marco Reus steht mit LA Galaxy im Finale um den MLS Cup. (Foto: Maximilian Haupt/dpa)

Es wird groß, riesengroß sogar. Wenn Marco Reus den ersten Meistertitel seiner Karriere einfahren will, steht sogar der Times Square still. 100 Meter breit ist die Mega-Leinwand, auf der am Samstag im Herzen von New York das Finale der US-Liga MLS gezeigt wird. Die Show kann beginnen, und Reus soll einer der Hauptdarsteller im wichtigsten Spiel des amerikanischen Fußballs werden - wenn er denn rechtzeitig fit wird.

Denn es ist beinahe tragisch, aber Reus ist vor dem Showdown zwischen Los Angeles Galaxy und den New York Red Bulls mal wieder angeschlagen. Im Conference-Finale gegen Seattle (1:0) musste der 35-Jährige mit Adduktorenproblemen ausgewechselt werden, er droht im Endspiel auszufallen. Immerhin: "Er macht große Fortschritte, es geht in die richtige Richtung", sagte Galaxy-Trainer Greg Vanney zuletzt.

Reus hatte schon die Weltmeisterschaften 2014 und 2022 sowie die Europameisterschaften 2016 und 2021 verletzt verpasst. Jetzt, wo er endlich einmal Meister werden kann, will er natürlich dabei sein. "Ich bin nicht hier, um meine Karriere ausklingen zu lassen, sondern ich will Titel gewinnen. Ich bin heiß", hatte er schon nach seinem Wechsel aus Dortmund nach Kalifornien im August gesagt. Vielleicht wird das Finale um die Philip F. Anschutz Trophy im eigenen Stadion sogar die letzte Chance für Reus, Meister zu werden. Zwei Pokalsiege mit dem BVB sind seine bislang einzigen großen Titel.

Marco Reus droht das nächste Titel-Verletzungs-Drama
12:17 Uhr

Magath überrascht mit Einschätzung zu Neuers Rambo-Szene

Der frühere Bayern-Coach Felix Magath, der Torwart Manuel Neuer damals noch beim FC Schalke 04 unter seiner Regie hatte, sorgt bei den Kollegen der "Bild"-Zeitung mit seiner Sichtweise auf die Rambo-Szene im DFB-Pokal zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen für eine Überraschung. "Ich bin der Meinung, dass diskutiert werden muss, ob es überhaupt ein Foul war. Das ist diskussionswürdig", sagte er und erklärte: "Frimpong schaut nur auf den Ball, Neuer will mit dem Kopf auch zum Ball. Es muss doch im Fußball erlaubt sein, zum Ball zu wollen!" Als Neuer gemerkt habe, dass er nicht an den Ball kommt, versucht er "auch noch, den Zusammenprall zu vermeiden, indem er sich wegdreht", probierte Magath Neuer von (größerer) Schuld freizusprechen. Für Magath war es daher "Schwachsinn", Rot zu geben. "Von mir aus Gelb, das hätte es auch getan", sagte der Ex-Coach der Münchner.

Diese Sichtweise wollte "Bild"-Schiri-Experte Thorsten Kinhöfer nicht teilen. "Eindeutiges Rot. Eine Mischung aus rohem Spiel und Vereitelung einer Torchance. Jedes für sich wäre schon Rot", sagte er deutlich.

Magath überrascht mit Einschätzung zu Neuers Rambo-Szene
11:38 Uhr

Es gibt gute Nachrichten für Mats Hummels

Entwarnung bei Mats Hummels: Der 2014er-Weltmeister von der AS Rom hat sich nicht schwerer verletzt und steht Trainer Claudio Ranieri schon am Wochenende wieder zur Verfügung. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, hat Hummels das Training wieder aufgenommen. Zuvor war der 35-Jährige am Montag bei der 0:2-Niederlage gegen Atalanta Bergamo mit Rückenproblemen ausgewechselt worden.

Hummels hatte sich nach schwieriger Anfangszeit in Italien zuletzt ins Team gekämpft und dürfte auch für die Partie am Samstag (20.45 Uhr/DAZN) gegen US Lecce wieder eine Option sein. Roma-Trainer Ranieri, der nach drei Partien sieglos ist, hatte Hummels nach seinem Auftritt gegen Bergamo gelobt. "Er hat ein wunderbares Match bestritten, obwohl er noch nicht wirklich in Form ist", sagte Ranieri.

Es gibt gute Nachrichten für Mats Hummels
10:52 Uhr

Was ist da los? Showdown im DFB-Pokal - und das Stadion ist halbleer

Flutlicht, K.o.-Spiel, Erstliga-Duell - doch der passende Rahmen für ein DFB-Pokal-Achtelfinale fehlte trotzdem. "Unter der Woche, 18 Uhr: Das ist nicht so einfach, weil viele Leute hier noch im Werk arbeiten oder aus der Umgebung nicht so einfach zum Spiel kommen", sagte VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl angesprochen auf die (offiziell) 13.909 Zuschauer beim 3:0 (0:0) seiner Wolfsburger gegen die TSG Hoffenheim.

"Wir sind es in Wahrheit schon gewohnt, dass es nicht immer top laut ist", sagte der Österreicher, "aber wir wissen ganz genau um die Verbindung mit den Zuschauern. Ich finde viel wichtiger, dass die Leute, die da sind, uns auch tragen. Die Stimmung fand ich gut - und wir freuen uns riesig, wenn wir ihnen Abende wie diese bieten können und sie weiter träumen können."

Am Tag, an dem in der Autostadt auch die Betriebsversammlung beim kriselnden VW-Konzern stattfand, war Torschütze Yannick Gerhardt am Ende "froh über jeden Einzelnen. Man darf nicht vergessen, dass wir eine kleine Stadt sind, wenn man sich andere Millionenstädte anschaut." Mit sieben Pflichtspielen ohne Niederlage in Serie im Rücken wollen er und seine Teamkollegen nun "weiter Werbung machen - und vielleicht gewinnen wir dann auch noch neue Fans dazu".

Was ist da los? Showdown im DFB-Pokal - und das Stadion ist halbleer
10:05 Uhr

Kroos warnt FC Bayern vor "extremer Abhängigkeit" von Musiala

Sport.de

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Der ehemalige Nationalspieler Toni Kross warnt den FC Bayern vor einer zu großen Abhängigkeit von Jamal Musiala. "Ich finde es schon extrem, wie abhängig Bayern von ihm ist - jetzt schon. Vor allem gegen gute Gegner", sagte Kroos in seinem Podcast "Einfach mal Luppen". Gerade gegen starke Gegner habe sich der FC Bayern im bisherigen Saisonverlauf schwergetan. "Dortmund, Leverkusen, Aston Villa, Barcelona, auch PSG ein bisschen. Da haben sie bisher noch nicht überzeugt", merkte Kroos an. Gerade beim 1:1 gegen den BVB sei "wahnsinnig auffällig" gewesen, "wie extrem abhängig Bayern davon ist, dass Jamal Sachen individuell löst", so der 34-Jährige.

"Man kann gerne abhängig von einem Spieler sein. Aber es ist überraschend, wie abhängig sie von Jamal sind, überhaupt Chancen zu kreieren", merkte Kroos an und führte weiter aus: "Weil er der ist, der individuell etwas löst, eine Überzahl herstellt und eine gefährliche Situation kreiert, für sich selbst oder einen anderen. Und wie wenig das der Fall ist, wenn er nicht auf dem Platz ist oder nicht sein bestes Spiel macht." Laut Kroos hat Musiala sogar mehr Einfluss auf das Spiel des FC Bayern als Harry Kane. "Du brauchst den Abschlussstürmer, für Bayern sind beide unersetzlich", sagte er.

Kroos warnt FC Bayern vor "extremer Abhängigkeit" von Musiala
09:22 Uhr

Nach Pokal-Gala: Frust-Stürmer macht Wolfsburg klare Ansage

Der dänische Fußball-Nationalstürmer Jonas Wind denkt angesichts seiner Reservistenrolle über einen Weggang vom VfL Wolfsburg nach. "Es ist ein bisschen schwierig im Moment. Ich möchte gern von Anfang an spielen. Und ich bin nicht zufrieden, wenn ich auf der Bank sitze. Das ist im Moment meine Situation in Wolfsburg", sagte der 25-Jährige nach dem 3:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen 1899 Hoffenheim.

Wind wurde auch am Mittwochabend erst in der 58. Minute eingewechselt, hatte dann aber einen großen Anteil am Wolfsburger Viertelfinal-Einzug: Dem Freistoßtor zum 1:0 (63.) ging ein Foul an Wind voraus. Das 2:0 (67.) schoss er selbst. Das 3:0 (85.) bereitete er vor. Zu einem möglichen Wechsel im Januar äußerte er sich nicht. Bereits im Sommer wurde der WM-Teilnehmer von 2022 und EM-Spieler von 2021 mit mehreren englischen Klubs und Portugals Meister Sporting Lissabon in Verbindung gebracht. "Im Moment bin ich ein Wolfsburg-Spieler", sagte Wind.

Beim formstarken VfL hat er aktuell den Algerier Mohammed Amoura und den Portugiesen Tiago Tomas vor sich. "Wir haben eine gute Mannschaft. Wir haben viel Qualität. Ich habe viel Respekt für meine Mitspieler", sagte Wind. "Aber ich kenne auch meine Qualität und ich bin nicht zufrieden, wenn ich auf der Bank sitze."

Nach Pokal-Gala: Frust-Stürmer macht Wolfsburg klare Ansage
08:14 Uhr

"Systemausfall" sorgt für große Wut bei Eintracht Frankfurt

Nahezu chancenlos flog Eintracht Frankfurt am Mittwochabend bei RB Leipzig aus dem DFB-Pokal. Die zuletzt so formstarke SGE wirkte bei der 0:3-Niederlage in Sachsen über weite Strecken des Spiels müde und ideenlos. Sportvorstand Markus Krösche ärgerte sich im Anschluss an das Spiel in der Mixed Zone maßlos über die Pleite, die den Europa-League-Sieger von 2022 die erste Titelchance der Saison kostete.

"Wir waren von der ersten Minute an nicht auf dem Platz", schimpfte der 44-Jährige und ergänzte: "Das war ein Systemausfall von allen. Wir hatten einfache Ballverluste, haben kaum Möglichkeiten herausgespielt." Ähnlich drastische Worte wählte auch Kapitän Kevin Trapp, der für die deutliche Niederlage ebenfalls keine Erklärung parat hatte. "Wir haben viele Fehler gemacht. Viele Ballverluste, kamen immer zu spät in die Zweikämpfe. Die Aggressivität hat gefehlt. Da muss man sich nur das erste und zweite Tor anschauen. Das reicht so einfach nicht", stellte der Schlussmann fest.

"Systemausfall" sorgt für große Wut bei Eintracht Frankfurt
07:22 Uhr

Kylian Mbappé übernimmt Verantwortung für "großen Fehler"

Zögerlicher Anlauf, unplatzierter Schuss: Superstar Kylian Mbappé von Real Madrid war nach seinem erneuten Elfmeter-Patzer bedient. "Ein großer Fehler in einem Spiel, in dem jedes Detail zählt. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür", schrieb der Franzose bei Instagram nach dem enttäuschenden 1:2 des spanischen Meisters bei Athletic Bilbao. Es sei ein "schwieriger Moment" für, so Mbappé, "aber es ist die beste Zeit, diese Situation zu ändern und zu zeigen, wer ich bin."

Mbappé kommt bei Real einfach noch nicht ins Rollen. Wie schon zuletzt in der Champions League gegen Liverpool (0:2) scheiterte der 25-Jährige vom Elfmeterpunkt. "Natürlich" sei Mbappé nach dem Patzer "traurig und enttäuscht, aber er muss weitermachen", sagte Real-Trainer Carlo Ancelotti: "Er ist nicht auf seinem besten Niveau, aber wir müssen ihm Zeit geben, sich anzupassen".

Mbappé hat wettbewerbsübergreifend in seinen ersten 20 Spielen für Madrid zehn Tore erzielt - aber dem Stürmer fehlt es vor allem an Konstanz. Genau wie Real selbst.

Kylian Mbappé übernimmt Verantwortung für "großen Fehler"
06:35 Uhr

Manchester City bezahlt riesige Erlösung womöglich teuer

Pep Guardiola hat erleichtert auf den Befreiungsschlag von Manchester City reagiert. "Wir haben ihn gebraucht", sagte der Teammanager nach dem 3:0-Sieg gegen Nottingham Forest: "Der Klub und die Spieler, alle brauchten den Sieg. Aber es ist nur ein Sieg."

Zuvor hatten die erfolgsverwöhnten Skyblues sechs Niederlagen und ein Unentschieden aus den vergangenen sieben Partien hinnehmen müssen - ein einmaliger Negativlauf unter dem Startrainer. Jetzt meldete sich der Klub von İlkay Gündoğan und Stefan Ortega Moreno zurück und machte direkt Boden auf den Spitzenreiter FC Liverpool gut, der am Mittwochabend 3:3 bei Newcastle United spielte.

Doch Guardiola war nicht nur glücklich. Er befürchtet bei Nathan Ake und Manuel Akanji die nächsten Blessuren. "Nathan sieht nicht gut aus. Das werden wir morgen sehen", sagte Guardiola, für dessen Team es am Samstag bei Crystal Palace weitergeht.

Manchester City bezahlt riesige Erlösung womöglich teuer
05:44 Uhr

Stefan Effenberg hat dringenden Rat für Manuel Neuer

Manuel Neuer sollte nach Ansicht von Stefan Effenberg zeitnah eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft treffen. "Ich bin mir sicher: Neuer wird selbst entscheiden, ob er noch ein Jahr dranhängen will, ob er den Club verlässt oder sogar ganz aufhört. Und diese Entscheidung wird und muss er zeitnah treffen", schrieb Ex-Nationalspieler Effenberg in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal "t-online".

Der Vertrag des 38-Jährigen beim FC Bayern München läuft im nächsten Sommer aus. Neuer habe "im Sommer mit seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft ja selbst vorgemacht, wie es geht. Genau so muss er das nun auch auf Vereinsebene handhaben", meint der 56-jährige Effenberg.

Nach seinem Platzverweis bei der 0:1-Niederlage im Pokal gegen Bayer Leverkusen nahm Effenberg Neuer in Schutz. "Es sollte jetzt nicht der Fehler gemacht werden, ihn wegen dieses einen - zweifelsohne verheerenden - Patzers öffentlich anzuzählen", sagte er. "Manuel Neuer ist noch immer ein sehr, sehr guter Torwart."

Stefan Effenberg hat dringenden Rat für Manuel Neuer