Der Sport-Tag

Der Sport-TagHummels kritisiert CL-Reform - und hat Alternative parat

19.09.2024, 18:04 Uhr

Die Champions League stockt auf. Die neue Saison bietet vier Mannschaften mehr, 64 Spiele mehr und somit vor allem auch ein Mehr an monetärem Ertrag für alle Beteiligten. Das Modell stößt nicht überall auf Gegenliebe. Mats Hummels etwa, der mit der AS Rom in der Europa League ebenfalls im neuen Modus spielen wird, ist kein Fan. Er sieht darin vor allem das Bestreben, "dass alle Top-Klubs für immer ihr Geld bekommen."

In seinem Podcast "Alleine ist schwer" präsentiert er einen Gegenvorschlag zur Reform. "Das Einzige, worauf ich mal Bock hätte ist, diese Setzlisten wegzulassen." Vor wie auch nach der Reform werden Teams vor der Auslosung in Töpfe aufgeteilt. So wird verhindert, dass die stärksten Teams des Wettbewerbs schon früh aufeinandertreffen.

Hummels hingegen würde begrüßen "dass du auch mal Pech haben kannst, dass du auch mal eine Gruppe mit - sagen wir jetzt einfach - Real Madrid, Manchester City, Bayern München und - keine Ahnung - Paris Saint-Germain hast. So, dass es auch mal böse sein kann." Der alte Modus der Gruppenphase dürfe dann gern erhalten bleiben.

Quelle: ntv.de