Der Sport-Tag

Der Sport-TagIranische Fußballerinnen erhalten Schutz nach Asylantrag

17.04.2026, 08:58 Uhr
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Zwei iranische Fußball-Nationalspielerinnen haben nach dem Asylantrag in Australien Schutz erhalten. Die Unterstützung in Down Under gebe ihnen Hoffnung, dort "sicher leben und spielen zu können", erklärten Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh. In einer gemeinsamen Mitteilung dankten die beiden Spielerinnen der australischen Regierung für den "humanitären Schutz und die sichere Zuflucht in diesem wunderschönen Land. Das Mitgefühl und die Unterstützung, die uns in dieser schwierigen Zeit entgegengebracht wurden, geben uns Hoffnung auf eine Zukunft, in der wir sicher leben und Wettkämpfe bestreiten können", sagten sie.

Ursprünglich hatten sieben Mitglieder des Teams aus Angst vor Repressalien in ihrer Heimat Asyl in Australien beantragt, zogen größtenteils aber ihre Anträge zurück. Im Rahmen der Asienmeisterschaft hatte es große Sorgen um die Spielerinnen gegeben, weil das Team beim ersten Gruppenspiel Anfang März gegen Südkorea (0:3) auf das Singen der Nationalhymne verzichtet hatte. Letztlich blieben nur Pasandideh und Ramezanisadeh in Australien, obwohl Aktivisten den iranischen Behörden vorwarfen, Druck auf die Familien der Frauen auszuüben und unter anderem ihre Eltern zu Verhören vorzuladen.

Quelle: ntv.de