Der Sport-TagJohnny Dumfries ist tot
Der ehemalige Rennfahrer Johnny Dumfries ist im Alter von 62 Jahren verstorben. Einer Mitteilung seiner Familie nach erlag er einer Krankheit. Der Brite werde als "hingebungsvoller Ehemann, Vater, Bruder, Onkel, Sohn und Großvater" in Erinnerung gehalten, der "von allen geliebt wurde".
Dumfries hieß eigentlich John Crichton-Stuart, unter seinen Freunden aber Johnny Bute. Den Namen Dumfries wählte er, damit seine adelige Herkunft möglichst unbemerkt blieb. 1984 gewann er die britische Formel-3-Meisterschaft, 1985 fuhr er in der Formel 3000. In der Saison 1986 gelang ihm der Sprung in die Formel 1, bei Lotus war der spätere dreifache Weltmeister Ayrton Senna sein Teamkollege. Bei 15 Starts sammelte er drei WM-Punkte.
Nachdem er keinen neuen Vertrag erhalten hatte, wechselte er zu den Sportwagen. Dort feierte er 1988 seinen größten Erfolg und gewann 1988 gemeinsam mit Andy Wallace und Jan Lammers die 24 Stunden von Le Mans. Drei Jahre darauf beendete er seine Karriere. Er hinterlässt vier Kinder.