Der Sport-TagKleiner Rugbyball sorgt für großen Ärger
Eine Anpassung der Ballgröße im Frauenrugby erhitzt die Gemüter in Großbritannien. Die englische Nationalspielerin Zoe Harrison hat die Entscheidung, beim Turnier WXV Global Series auf kleinere Bälle umzusteigen, scharf kritisiert. Es handele sich dabei um die "schlechteste Entscheidung, die je jemand getroffen hat", sagte sie der BBC.
In dem Turnier, in dem sich die besten zwölf Nationalteams messen, soll fortan mit der Größe 4,5 statt 5 gespielt werden. Die neuen Bälle sind etwa drei Prozent kleiner, wiegen aber gleich viel. Der Weltverband World Rugby verspricht sich davon präzisere Kicks, weniger Handlingfehler und mehr Running Rugby. Im vergangenen November hatte der Verband die neue Größe bereits getestet.
Harrison kritisiert, sie habe erst über Journalisten von den Tests erfahren, fühle sich mit dem kleineren Ball technisch eingeschränkt. Kritiker sorgen sich zudem um das Image des Frauenrugby.