Der Sport-TagRuhrstadion wird saniert mit einschneidenden Folgen
Das Bochumer Ruhrstadion wird für knapp 92 Millionen Euro saniert. Die Arbeiten beginnen noch in diesem Jahr und sollen 2029 abgeschlossen sein. Der Fußball-Zweitligist VfL Bochum spielt während der Arbeiten weiter bei verringerter Kapazität von mindestens 18.000 Zuschauern in dem städtischen Stadion. "Das Bekenntnis zur Castroper Straße macht das Leiden während der dreijährigen Bauzeit erträglicher. Sie findet im laufenden Spielbetrieb statt, dadurch müssen wir alle Opfer bringen", sagte VfL-Geschäftsführer Ilja Kaenzig auf einer Infoveranstaltung vor 1400 Mitgliedern und Dauerkarteninhabern.
Der Zweitligist wollte keinen Neubau an anderer Stelle. Ein Ausbau des aktuell 26.000 Plätze fassenden Stadions war wegen rechtlicher Bedenken verworfen worden. "Ohne entsprechende Maßnahmen wäre das Ruhrstadion ab 2029 so nicht mehr nutzbar", sagte Kaenzig weiter. In den drei Jahren soll nach und nach in Behebung von Mängeln und besseren Komfort investiert werden. Auch wenn das Stadion nicht ausgebaut wird, sollen am Ende 2000 Zuschauer mehr als aktuell Platz finden.