Der Sport-Tag

Der Sport-Tag"Sie haben mich verurteilt": FIA-Boss sieht sich als Opfer

03.10.2024, 09:43 Uhr

Der vielfach kritisierte Automobil-Weltverbandspräsident Mohammed Ben Sulayem sieht sich als Opfer britischer Medien. "Um Himmels willen, sie haben mich verurteilt", sagte der ehemalige Rallye-Pilot dem Fachmagazin "Autosport". "Sie haben mich nicht beschuldigt, aber sie machen weiter. Und kümmert es mich? Nein. Warum? Denn was wollen sie? Sie wollen verkaufen und mehr Berichterstattung für sich bekommen." Sie hätten aber keine Macht über ihn und den Weltverband FIA.

Ben Sulayem nahm in dem Interview eine Aussage von Star-Designer Adrian Newey auf, der britischen Medien unterstellte, die Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und Max Verstappen unfair behandelt zu haben. "Ich respektiere Max, weil ich ein Rennfahrer bin. Ich war ein Champion und ich respektiere Sieger und Champions", sagte Ben Sulayem. Verstappen sei falsch behandelt worden, "aber lassen Sie uns über mich reden. Wenn man sich die britischen Medien ansieht und was sie mit mir gemacht haben". Ben Sulayem wurde 2021 Nachfolger des Franzosen Jean Todt. Im kommenden Jahr möchte der Funktionär aus Dubai wiedergewählt werden.

Quelle: ntv.de