Der Sport-TagSkisprungwurm ärgert Schmid: "Lange nicht mehr so schlecht"
Skisprung-Weltmeisterin Katharina Schmid befindet sich in einem Formtief und hat sich beim Weltcup in Engelberg selbst enttäuscht. "Ich glaube, ich bin lange nicht mehr so schlecht skigesprungen wie die letzten zwei Tage. Es fehlt ein bisschen das Feingefühl, es ist der Wurm drin. Dann nagt es am Selbstvertrauen, aber da müssen wir durch", sagte Schmid, früher Althaus, am Samstag nach Platz 24 beim zweiten Springen. Am Freitag war die dreimalige Goldgewinnerin von Planica nicht über Rang 13 hinausgekommen.
Die Frauen starteten erstmals in dem malerischen Ort in der Schweiz. "Ich will es nicht auf die Schanze schieben. Wenn ich besser hüpfen würde, würde das gar nichts ausmachen. Wer weiß, vielleicht läuft es in Garmisch oder Oberstdorf besser. Es kann nur besser werden", sagte Schmid, die 107 und 113 Meter sprang und damit mehr als 40 Meter auf die Weltelite verlor. Nach Weihnachten stehen im Rahmen einer abgespeckten Tournee erstmals Weltcup-Springen um den Jahreswechsel in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen an. Beste Deutsche war am Samstag Selina Freitag auf Rang 13. Den Sieg sicherte sich die Slowenin Nika Prevc vor Landsfrau Ema Klinec und der Norwegerin Eirin Maria Kvandal.