Der Sport-TagSo bewertet Matthäus die Eberl-"Zweifel" von Hoeneß
Lothar Matthäus hat sich in die Diskussion um die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern eingeschaltet. "Er kann nicht alles zu 100 Prozent richtig machen", schrieb der 65 Jahre alte deutsche Fußball-Rekordnationalspieler und einstige Bayern-Star in seiner Sky-Kolumne: "Aber Max ist ein Kämpfer, der anpackt, der Themen aktiv angeht. Und ich sehe aktuell keinen Grund, seine Rolle grundsätzlich infrage zu stellen."
Entfacht hatte Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß die Diskussion durch seine Aussagen in einem "Spiegel"-Interview. Er sprach darin von einer Tendenz "60 zu 40 für eine Verlängerung" mit Eberl. Neben Lob für den 52 Jahre alten Sportvorstand äußerte der 74 Jahre alte Hoeneß auch diesen Satz: "Da sind noch Zweifel." Dazu Matthäus: "60:40 klingt auch besser als 40:60. Trotzdem gehört es beim FC Bayern dazu, dass jede Personalie geprüft und jede Entscheidung hinterfragt wird. Das ist das Business und die Verpflichtung des Vereins." Er betonte zudem: ""Das sind keine Vorwürfe, sondern Teil eines gesunden Selbstverständnisses."