Der Sport-TagTrotz Hoeneß: Woran Flicks Bayern-Rückkehr offenbar scheiterte
Wäre es nach Hansi Flick gegangen, so wäre er in diesen Tagen als neuer Trainer des FC Bayern vorgestellt worden. Er war bereit für eine Rückkehr. In einem Sechs-Augen-Gespräch mit Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß wurde dieses Szenario ausführlich besprochen, wobei Hoeneß laut "Sport Bild"-Infos Flick einen Einjahresvertrag vorschlug. Ein Szenario, das viele Vorteile mit sich gebracht hätte. Als "Übergangscoach" hätte Flick die Bank warmhalten können - für Sebastian Hoeneß, Xabi Alonso oder die Königlösung: Jürgen Klopp. Zudem hätte der Triple-Coach keine große Eingewöhnungsphase gebraucht. Und doch kam der Deal nicht zustande. Verantwortlich dafür waren der "Sport Bild" zufolge Max Eberl und Christoph Freund. Sie lehnten die "leichte Lösung" ab und fokussierten sich nach der finalen Thomas-Tuchel-Absage Mitte Mai voll und ganz auf Vincent Kompany. Das Duo war dem Bericht zufolge der Ansicht, dass der so dringend benötigte Neuanfang mit einem ehemaligen Trainer nur schwer zu vermitteln sei. Gleichwohl sollen Eberl und Freund dem Übergangstrainer-Modell kritisch gegenüber gestanden haben, da fraglich ist, ob es funktioniert hätte. Flick wiederum habe sich nach gewundert, dass er nach Gesprächen mit Rummenigge, Hoeneß und auch Eberl keine Rückmeldung mehr vom Sportvorstand bekam.